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Valon

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2 461

17.10.2016, 13:37

*Thread entstaub*

Falls hier wer Bock auf Black Metal aus Tschechien hat, sollte er mal die Website von Cult of Fire besuchen, die bieten ihre komplette Diskografie als kostenlosen Download an.

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Tak

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17.10.2016, 19:48

Ich meine für lau probier ichs sicher mal, danke.

Edit: Ziemlich cool, muss mal noch mehr reinhören.

We live in a society.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tak« (17.10.2016, 19:48)


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17.11.2016, 15:45

Geht wer heute auf ie Never Say Die Tour in München? Ich jedenfalls schon und bin schon ziemlich gehypt auf Whitechapel, Thy Art is murder und insbesondere Canifex :3
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Inzaghi

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17.11.2016, 16:24

Nein, war jedoch in Wien. War ziemlich nice c:

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01.12.2016, 17:50

Pseudos Generalabriss 2016 - I

Soso, nachdem der Metalthread langsam immer weiter weiter verstaubt, die Weihnachtszeit beginnt, sich das Jahr dem Ende zuneigt und ich daher nostalgisch werde - kommt hier mein kleiner Generalabriss zu Metalalben, die dieses Jahr erschienen sind und mit denen ich mich befasst habe.
Aus Gründen der Menge (36 Alben, wenn ich mich ned verzählt habe) und daraus folgend Gründen der Zeichenbegrenzung, werde ich das ganze so in 3-4 Alben Päckchen zerlegen und euch so über den ganzen Dezember damit berieseln und möglicherweise (traurigerweise) vielleicht einen neuen Multipost-Rekord aufstellen xD
Vielleicht liefere ich dem gemeinen Metaler (aber nicht Valon :omg!: ) so ja eventuell neues Material zum Hören (obwohl die meisten Bands sehr etabliert sind) oder Diskussions- und Austauschstoff xD
In diesem Farbton bringe ich Anmerkungen zum Langzeitverhalten, das im Juni/Juli 2017 - also gut ein halbes Jahr nach dem Verfassen des ursprünglichen Post - verfasst wurde.

Spoiler: Megadeth - Dystopia
Deswegen fangen wir mit einem der Big 4 Outputs an - Dystopia heißt das neue Werk von "Megadave", um Dave Mustaine. Und in dem Album pinselt er ein richtig düsteres und sozialkritisches Weltbild an die musikalische Leinwand, gehüllt in guten Thrash Metal. Für mich auf jeden Fall das beste Megadeth Abum seit Endgame und um Längen besser als Super Collider, der ja für mich persönlich ein Griff ins Klo war. Insbesondere die Gitarrensoli machen das Album hörenswert und auch wenn es insgesamt für mich nicht unbedingt das stärkste Thrash Album des Jahres war, ist es zumindest was die Gitarrenarbeit angeht phänomenal. Und mit Dystopia und Poisonous Shadows (u.a.) sind richtig richtig starke Tracks an Bord. Insgesamt ein gutes, nicht überragendes, aber sicherlich Spaß machendes Album.
Auch nach einem halben Jahr würde ich diese Meinung so unterschreiben. Auch, wenn "Endgame" besser ist.
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Spoiler: Grand Magus - Sword Songs
Stoner Doom ist eine merkwürdige Genre-Beschreibung, aber letztlich klingen Grand Magus für mich eher einfach nach guten Heavy Metal. Instrumental grundsolide, nicht überragend aber sehr zweckdienlich wie ich finde. Darüber steht aber auf jeden Fall J.Bs charismatischer Gesang. Natürlich ist es sehr eingängig, und textlich kommt halt oft nicht so das höchste von der Stange ("Viking Metal!", ...) was teilweise an Manowar erinnern lässt, aber irgendwie ist das Album alles in allem doch einfach charmant und eine wirklich nette Platte und somit sicher für die ein oder andere Autofahrt geeignet. In dem Sinne: "Everyday there is a battle to fight!"
Auch auf die Länge wird es nicht öde.
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Spoiler: Vader - The Empire
Gerade ein bisschen mehr als 30 Minuten lang, erwartet einen hier ein kleiner Metal-Blitzkrieg: Vader entfesseln im Death Metal einen Sturm, der ziemlich wuchtig ist und an auf Zeit komprimierter Härte nur von einem anderen Kandidaten (der später kommt) übertroffen wird. Die Songs auf The Empire sind allesamt eher kurz, aber ungemein abwechslungsreich und irgendwo auch charmant, dass es wirklich Spaß macht, sich die Scheibe zu geben. Von den tollen Neologismen wie 'The Army-Geddon' oder 'Genocidious' (ja, Kriegsthematik xD) komme ich ned so schnell weg! Insbesondere das Schlagzeugspiel und der Gesang sind wirklich stark. Die Gitarrenarbeit zeigt, dass Härte auch ohne Breakdowngespamme und wummernden Gitarren wie im Deathcore (der dieses Jahr aber auch echt gutes rausgebracht hat) geht. Auf jeden Fall ein Album, dass schnell mal die halbe Stunde, die man sicher irgendwo noch hat, sinnvoll füllt.
Und es wächst!
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Spoiler: Borknagar - Winter Thrice
Dieses Schmuckstück erschien ziemlich am Anfang des Jahres und ist für mich ein absoluter Winter Metal Kracher geworden, denn dieses stimmgewaltige Sängergespann bietet zu den textlich eher kryptischen Naturschilderungen starke Melodien in Kombination mit schwarzmetallischer Raserei. Das was bei diesem Mix herauskommt ist absolut phänomenal und jeder einzige dieser durchaus mal 6 Minuten dauernder Songs überzeugt auf ganzer Länge mit dieser für mich persönlich einzigartigen, unerreichten Mixtur. Gerade jetzt in der ruhigen, finsteren Jahreszeit macht sich dieser Longplayer durchaus zu einem der Album of the year Anwärter für mich. Ganz große Liebe.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Pseudo« (24.06.2017, 14:54) aus folgendem Grund: Veränderungen des Musiksempfindens nach dem halben Jahr ^^


Godot

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02.12.2016, 01:09

Kein Multipost, muah!

Kein Wort über das neue Metallica-Album?
Mir gefällt es sehr gut. Besonders Confusion und Hardwired haben es mir angetan.
...boy, that's just crazy.


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02.12.2016, 15:21

Habs bis jetzt tatsächlich nur ein bis zweimal durchgehört, aber finde es auch relativ gut gelungen. Hab da nicht mit gerechnet und kam für mich irgendwie aus dem Nichts, war aber positiv überrascht.

Valon

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03.12.2016, 08:01

Hab das Album größtenteils ignoriert und gestern Abend zum ersten Mal reingehört.
Es sind ein paar gute Songs drauf und es ist nicht das schlechteste Album von Metallica, die "Konkurrenz" hat dieses Jahr aber deutlich stärkere Albem rausgehauen.

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03.12.2016, 20:59

Pseudos Generalabriss 2016 - II

Die neue Metallica kommt noch, keine Sorge :omg!:
Allerdings konnte ich sie erst heute das erste Mal in meine geliebte Anlage werfen xD

Spoiler: Amon Amarth - Jomsviking
Ich denke, dies war auch eine von vielen erwartete neue Platte - wie ist sie nun? Nach Deceiver of the Gods, der zwar den ein oder anderen guten Song hatte (Titeltrack, Blood Eagle, ..) aber teilweise drohte, in der Gleichartigkeit zu versinken, machte sich in mir die Hoffnung an ein Album breit, welches wieder einzigartige Tracks hat und an die Meilensteine "Versus the World", "With Oden on Our Side" oder "Twilight of the Thunder God" anknüpfte. Das gelingt mit Jomsviking sogar - also ...nicht ganz xD Die Songs haben wieder mehr Identität und sind dieses Mal doch allesamt wieder sehr gut unterscheidbar, sogar einzigartig.Aber in der Melodiegewalt langen sie nicht an besagte Meilensteine (vor allem letztere zwei) ran. Doch man kann Amon Amarth jetzt nicht unbedingt Stagnation vorwerfen, denn die Songs verändern sich, instrumental bewegen sie sich immer mehr dem traditionellem Heavy Metal zu und vom Melodeath ab. Zum anderen ist Jomsviking ein Konzeptalbum, das in seiner Inszenierung beeindruckend verwirklicht wurde - ohne orchestrale Intermezzos oder solchen Schnickschnack - das bekommt auch ned jeder hin. Die Story ist interessant, sie ist musikalisch gut untermalt - aber das Gesamtprodukt Jomsviking kommt nicht an Vergangene Großtaten ran. Trotzdem steckt Jomsviking "Surtur Rising" und "Deceiver of the Gods" locker in den Schatten und ist ein unterhaltsames Album.Ich habe es vielleicht ein wenig überbewertet, denn es hat dieses Jahr noch nicht wieder den Weg in meine Anlage gefunden.
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Spoiler: Whitechapel - Mark of the Blade
Kommen wir nun zum Deathcore - einem Genre, das nicht unbedingt den besten Ruf genießt. Ich persönlich habe ne (Death-)core-Elitistin als ExFreundin - deswegen bin ich dahingehend doch mehr mit dem Genre vertraut, als mir von selbst lieb gewesen wäre. Fakt ist, es gibt guten Deathcore - insbesondere Carnifex bereiten metallisch feuchte Träume und auch Whitechapel wusste in der Vergangenheit zu überzeugen und so steht die Truppe um Phil Bozemann nun in einer ähnlichen Situation wie Amon Amarth - vergangene Großtaten ('The Prostatic Fluid', 'This is Exile') gegen die seichteren und vor allem softeren jüngsterschienen Werke ('Our Endless War'). Mit eben diesem soften Album habe ich die Truppe kennengelernt und deswegen bin ich vielleicht toleranter als die Alt-Fans. Fakt ist aber, dass insbesondere das Schlagzeug in "Mark of the blade" doch wesentlich langsamer und weniger intensiv agiert als wie man es früher gewohnt war, nur wenige Songs kommen da an das alte Material dran ("The Void", "Dwell in the Shadows"). Was aber die Band auf jeden Fall besser hinbekommt als früher ist der Groove ("Mark of the Blade", "Venomous") und so ist Mark of the Blade, wenn man nicht zu engstirnig denkt, ein durchaus starkes Album, welches trotzdem nicht an "Our Endless War" für mich ran kommt.Kauft einfach Our Endless War, das macht das einfach besser!
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Spoiler: Death Angel - The Evil Divide
Dieses Jahr war definitiv das Jahr des Thrash, schade, dass Overkill und Kreator erst nächstes Jahr liefern (Kreator haben aber so richtig, während Overkill definitiv bessere Tage gesehen haben.), sonst wäre dieses Jahr wirklich dahingehend perfekt gewesen. Aber wer braucht Overkill und Kreator, wenn dieses Jahr noch andere tolle Alben zu bieten hatte? So schaffen es Death Angel wie keine andere Thrash Band dieses Jahr, Aggressionen und Wut zum Ausdruck zu bringen - insbesondere der Gesang klingt einfach derbst angepisst und überzeugend und nicht so dauerjaulend (Hetfield) oder krächzend (Mustaine) wie so manch ein Big 4 Mitglied. Auch was den spielerischen Aspekt angeht, stecken Death Angel die Big 4 locker in die Tasche (außer bei den Soli, die gehen immer an Megadeth :3) und präsentieren ein rund um gelungenes Destillat des Thrashs. Ganz starkes Album.
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Spoiler: Fleshgod Apocalypse - King
Symphonischer (Tech-) Death gefällig? Bidde! Es macht den Anschein, als könnten die Italiener nicht anders (Rhapsody!) und so lassen sie ihre orchestralen Elemente in alles Mögliche einfließen. Auch 'King' ist ein Konzeptalbum, welches eine durchaus interessante Story erzählt und die wirklich sinnvoll und harmonisch mit den orchestralen Elementen arbeitet, hier verschmelzen Klassik und Metal sehr gut. Mann nehm nur 'The Fool' als Beispiel - einzigartiger Track und nicht zuletzt haftet dem Album auch eine schwere, düstere Atmosphäre an, welche im Schlusstrack 'Syphillis' dramatisch gipfelt. Mich hat dieses Album nachhaltig in seiner Art beeindruckt und insbesondere die ausgewogene Produktion was orchestral- und metalelemente angeht, ist ein großer Pluspunkt. Fleshgod Apocalypse machen im Endeffekt dasselbe wie Nightwish - nur härter und nicht ganz so übertrieben künstlerisch ambitioniert und insgesamt (zumindest für mich) besser. Stark! Hat sich auch längerfristig etabliert.
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Ist ja schön, dass der Thread derzeit nicht ganz so tot wirkt :omg!:
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10.12.2016, 18:00

Pseudos Generalabriss 2016 - III

Ich habe lange genug abgewartet!

Spoiler: Anthrax - For All Kings
Wie ich es ja schon zu Genüge gesagt habe, war 2016 definitiv das Jahr des Thrashs, darum geht es mit eben solchem weiter - Anhtrax,die wohl bisweilen eher als die schwächste Band der Big 4 galt, haut einfach mit diesem Release, die ganzen anderen drei letzten Big 4 Kreationen in die Tonne und das insbesondere durch eine Menge Groove, überzeugender text und Gesangsarbeit und in 'Suzerain' mit fantastischem Drumming. Alles in allem wird hier das beste Gesamtpaket der Big 4 abgeliefert. Wirklich empfehlenswert.
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Spoiler: Carnifex - Slow Death
Bahnbrechendes Teil! Carnifex erfinden für mich das Rat des Deathcores Neu und bauen so atmosphärische Klänge wie auch schwarzmetallische Raserei sodass ein überaus abwechslungsreiches, eingängiges und musikalisch starkes Machwerk entstehen - ohne übertriebenes Breakdowngespamme oder Doublebase-Overkill! Dieser Blackened Deathcore ist genau das, was meiner Meinung nach das Ansehen dieser Subkultur des Metal(cores) retten könnte. Alles in allem überragend und Hymnen wie 'Six Feet Closer to hell', 'Drown me in blood', 'Pale Ghost' oder 'Dark Heart Ceremony' werden mich sicher in Zukunft noch häufiger begleiten. Gaaaaaaanz große Liebe darfür! Und zurecht. Immer noch eines der besten Deathcore Alben, das ich kenne.
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Spoiler: Sinsaenum - Echoes of the Tortured
Der Ex-Drummer von Slipknot hat sich einfach mal den Dragon force gitarristen, die Sänger von Daath und Mayhem geschnappt und ein sehr interessante und durchaus angeschwärzten Bastard des Death Metals geschaffen. Echoes of the Tortured wartet vor allem mit sehr gutem Drumming aber auch sehr zweckdienlichen gitarren und Vocals auf. Dass man hier Sean Z und Attila des Öfteren nicht auseinaderhalten kann ist nur ein kleines Problem. Sonst hat dieses Album nach nahezu jedem Song ein atmosphärisches Interludium, welches durchaus nett ist, aber dann doch den Spielfluss stört. Trotzdem darf man da ruhig mal reinhören :P Würde ich so unterschreiben.
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Spoiler: Rage - The Devil Strikes Again
Für mich eine absolute Überraschung, zeigen sich Rage in diesem Album außerordentlich old school heavy metal mäßig und das auf einem echt überzeugenden Niveau. So lässt sich an Songs wie Ocean full of tears oder Dark Side of the Sun nichts aussetzen - einfach sehr solides Drumming und Gitarrenspiel, gute aber leicht lispelnde Vocals - aber sonst ist alles im Butter! Das Album macht vor allem Laune und das ist ja wohl das wichtigste! Und wie, mal gucken, wie der 2017er Nachfolger "Seasons of the Black" wird.
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Darrian

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10.12.2016, 20:08

Ich hab mal wieder 'n Album zum "relaxen" gefunden, Panopticon hört sich am besten in seiner Gesamtheit und am Stück an.
Netter Mix aus fast schon Akustik-Passagen und Metal-Songs. Ich find's ziemlich atmosphärisch.
(Ausserdem n' super Album zum testen meiner neuen Kopfhörer gewesen, heh)

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Ist wahrscheinlich nicht jedermanns Fall, aber ich dachte ich teils mal, falls ihr's nicht schon so kennt. .-.
Ayy lmao


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11.12.2016, 10:16

Pseudos Generalabriss 2016 - IV

Weil man ja am Wochenende so unbeschäftigt ist.

Spoiler: Avenged Sevenfold - The Stage
War schon echt überraschend, als das neue AX7-Album so ohne Releasebekanntgabe dann schon im Laden stand - einfach so! Wenigstens gab es im Vornherein einen Track, einen sehr guten wohlbemerkt, im petto gehabt. Der Titeltrack "The Stage" hat über eine Länge von 8 Minuten echt ein tolles Spektrum - starke Gitarrenarbeit, guter Gesang, gute Struktur, Energie. Eben diese Energie geht aber dem Großteil des Albums ab, sodass es mehr oder weniger in belangloses, balladeskes Gedudel. Nur der Titeltrack, Creating God und das überraschend heftig drummende God damm locken wirklich aus der Reserve. Man kann allerdings sagen, dass die Truppe ein großes Risiko mit den Songs eingegangen ist, denn sie sind sehr unterschiedlich und größtenteils weit von einer sicheren Nummer entfernt. Das rechne ich ihnen positiv an - aber was nützen Experimente, wenn sie missglücken? Mittelmäßiges Album.Es ist wirklich gewachsen,
denn die meisten Songs haben eher ihren versteckten Charme.
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Spoiler: Solution.45 - Nightmares in the Waking State Pt.II
Christian Älvestam. Der ehemalige Scar Symmetry Sänger ist möglicherweise einer der begnadetsten Melodeather überhaupt und so ist es kein Wunder, dass er auch abseits seiner Meilensteine bei Scar Symmetry wirklich überzeugendes Material liefert - bei Miseration aber auc bei Solution.45 die quasi auch stilistisch einem Scar Symmetry Zwilling gleichen. So erschien dieses Jahr der Nachfolger zum sehr starken "Nightmares in the Waking State Part I", welcher mit Songs wie "The Faint Pulse of Light" oder "Built on Sand" wirklich mächtige Songs enthält. Stilistisch hat sich nicht viel getan, es hat sich nur etwas mehr Klargesang hineingemischt, der allerdings in seiner Diversität vor allem weit hinter "Pitch Black Progress" von Scar Symmetry bleiben. Das Album blieb unter meinen Erwartungen, wartet aber noch immer mit einem echt hohem Niveau auf und ist deshalb zweifellos hörenswert.Aber auf langer Sicht sind die Scar Symmetry Alben einfach besser. Trotzdem bleibe ich bei meiner Kaufempfehlung.
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Spoiler: Testament - Brotherhood of the Snake
Was für ein verdammtes Monster haben da Testament aus dem Boden gestampft? Ich weiß es nicht, aber es ist phänomenal und nach einigen Durchläufen zieht jeder Song. Hier stimmen Geschwindigkeit und vor allem treibende Gitarren- und Drumarbeit einfach nahezu perfekt und hier wird wohl des beste "konventionelle" Thrash Album des Jahres geliefert, obwohl es in Bereichen der Aggressivität nicht an dem Death Angel Machwerk rankommt. Aber nächstes Jahr kommt sowieso die neue Kreator, die so ziemlich alles zerlegen wird..Und das haben Kreator auch! Was jedoch nicht die Großartigkeit dieses Albums schmälert.
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Spoiler: Chelsea Grin - Self Inflicted
Für mich ist dieses Album das wandelnde Deathcore-Klichée - nonstop Turbodrumming, Breakdowngespamme, willkürliche kreischende oder growlende Vocals, absoluter Standard-Deathcore. Dass Chelsea Grin es so viel besser könnten, zeigte Ashes to Ashes nur zu gut. Die Songs klingen gleichartig und erst in den letzten drei Tracks, fängt man an ein wenig innovativ zu werden. Es geht nach vorne ja, es zimmert gut rein - aber das allein reicht nicht, um im Extremen Metalsektor zu überzeugen, vor allem weil Härtetechnisch Infant Annihilator und Anaal Nathrakh da ganz andere Kaliber sind. Aber es wird sicher irgendwo Anklang finden, das Teil. Mir wird es eher als Staubfänger dienen.Die Vorhersage hat sich bestätigt. Es ist einfach kein gutes Album.
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17.12.2016, 18:27

Pseudos Generalabriss 2016 - V

Ich habe lang genug gewartet xD

Spoiler: Caliban - Gravity
Der neue Metalcore-Output aus dem Hause Caliban wurde mit seiner Härte bepriesen und tatsächlich, gefühlsgeschwängert ist dieser Core zumindest nicht. Alles in allem machen alle Nummern Spaß und Laune, jedoch fehlt es irgendwie am letzten Quäntchen, das dieses Album herausragend machen würde. Solides, hörenswertes Album, welches am Rad lieber weiter dreht, statt es neu zu erfinden.Es hat sich einen Stammplatz im Auto ergaunert, aber das auch nur, weil es zum Nebenbei-Hören extrem gut taugt aber zum aufmerksamen Hören einfach zu wenig bringt. Kauft es für das Auto und nicht für die heimische Anlage!
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Spoiler: Asphyx - Incoming Death
Das neue Werk der Death-Doom-Division hält was es verspricht - irgendwo zwischen Death (Candiru, Incoming Death, It Came from the skies, ...) und Doom (Division Brandenburg, Subterra Icognita, ..) dreht es seine Runden und weiß mit diesem Mix gut zu überzeugen. Insbesondere die prägnanten Riffs (vor allem bei Death: The only immortal) geben dem Album ne gute Langzeitwirkung. Textlich singt man von Penisfischen, Zombieapokalypsen, Maulwürfe oder auch Menschen, die merkwürdige Fetische haben (The Feeder)... also ein sehr breites und amüsantes Spektrum wird so abgedeckt. Von den wundervollen Vocals muss ich ja gar nicht erst sprechen, oder? Also kaufen! Es ist noch mal ne Ecke gewachsen und eines der besten dieses Jahres für mich geworden, irgendwie.
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Spoiler: Despised Icon - Beast
Dieses Album verspricht sehr intensive 30 Minuten - ein Deathcore-Wirbelsturm nach dem nächsten - und das beste: die Songs haben eigene Identität, Stärke und sind weit vom Breakdown-Gespamme entfernt. Insbesondere das Wechselspiel der beiden Sänger gibt den Tracks sehr viel Dynamität. Auch wenn die Songs textlich natürlich in seichten Gewässern fahren, so präsentieren und Despised Icon ein überaus energetisches und mächtiges Comeback Album, welches wohl zusammen mit dem Carnifex-Output wohl zum besten des verhassten Subgenres gehört!
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Spoiler: Falluja - Dreamless
Dieses Album zeigt ein gewaltig starkes Drumming auf und hat einige unheimlich energetische Songs, doch leider verliert sich die Band des Öfteren in Technischen Spielereien mit den Synthies. Letztlich konnte es mich nicht packen, aber ich bin mir sicher, dass es bei anderen durchaus Anklang finden kann.Habe bislang noch keinen weiteren Anlauf mit dem Album veranstaltet.
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2 474

17.12.2016, 18:45

Es gab nur einen unglaublich herausragenden Metal-Release dieses Jahr, und dass Album ist auch schnell eines meiner Lieblings-Alben überhaupt geworden,
All our gods have abandoned us - Architects
Hat dass hier irgendjemand auch als so gut befunden wie ich? Ich finde in dem ganzen Teil stimmt alles,
die Texte, die Vocals, sowie die Musik selbst.

| Divine Dragons | IGN: Sashimi ★ | GSP Chakratos | MH4U HR: 600+ |

Valon

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19.12.2016, 07:49

Wenn man ganz pingelig sein will, sind die Architects keine Metal Band. :omg!:

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26.12.2016, 12:07

Pseudos Generalabriss 2016 - VI - Weihnachtsfeiertage-Deluxe

Immer dieser Schulstress und jetzt der Weihnachstress, dafür gibt es jetzt ne Riesenpackung:

Spoiler: Architects - All our Gods have abandoned us
Ich wollte es ja eigentlich eher gen Schluss bringen, aber Sashi hat es ja provoziert xD
Der Metalcore, der uns hier gezeigt wird, ist technisch auf einem echt hohen Niveau, hat durchaus auch viel eingängiges, aber nicht übermäßiges poppiges und ist auf rein musikalischer Hinsicht echt gelungen. Was das Album aber wirklich ganz besonders stark macht, sind die extrem pessimistischen (gelinde gesagt) Texte, die wirklich zu faszinieren wissen. Mein einziges Problem mit dem Album ist, dass es sich über die Länge ein bisschen an sich selbst abnutzt - das sei vielleicht dem doch wenig varriierenden Gesang zu schulden - aber alles in allem ein wirklich, wirklich gutes Album.
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Spoiler: Aborted - Retrogore
Aborted präsentieren ein technisch echt starkes Stück Musik mit unglaublich gutem Schlagzeugspiel. Zudem beinhaltet es die wohl vermutlich weirdesten Songtitel seit langem ('Whoremaggeddon'), jedoch überzeugen mich die Growls nicht komplett, da habe ich bessere gehört. Insgesamt ein gutes Album für Zwischendurch, aber nix für die Dauerrotation. Die Texte sind jedoch immo interessant und bieten ein überaus anspruchsvolles Vokabular.Eher in Vergessenheit geraten.
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Spoiler: Killswitch Engage - Incarnate
Der neue KsE-Longplayer bietet im Endeffekt genau das, was die Fans bisher bekommen haben und ist in dem Sinne wenig innovativ. Guter Metalcore mit netten Texten. Dabei gibt es Höhen ('Strength of the Mind', 'Embrace the journey...upraised', 'The Great Deceit') und Tiefen. Insgesamt überwiegt aber das gute Material und im Endeffekt läuft die Metalcore-Institution genauso wie bei Disarm the Descent - melodische Gitarren, wechselnder Gesang, gutes Schlagzeug, Hitpotential. Aber der doch nahezu immer gleiche Songaufbau und die allgemeine Vorhersehbarkeit der Songs sorgen dafür, dass gerade bei einer großen Anzahl kürzerer Songs wie hier (12 bzw. 15 (!) in der Special Edition) dafür, dass sich das Album, je länger es läuft, immer mehr an sich selbst abnützt. Als einzelne Songs für zwischendrin aufm Handy funzen sie supergut, aber auf Albumlänge ist es zu viel desselben. Wer darüber hinweg sehen kann, soll zugreifen. Auch hier gilt: fürs Auto 1A, aber sonst eher nicht so ...
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Spoiler: Metallica - Hardwired...to self-destruct
Diesen Happen musste ich mir für später aufheben, weil ich ihn doch erst später bekommen habe. Die ganze Diskussion zu Metallica ist ja tierisch ausgelutscht - Legende, ja - aber das letzte Material war eben nicht einer Legende würdig angesichts deren ersten 4 bzw 5 Werke (je nachdem wie Die-Hard der Fan ist xD). Und natürlich kommt auch das neue Album nicht an das alte damalige Material ran - aber scheiß drauf, denn als Album für sich ist es sehr unterhaltend. Seien es die thrashigen Songs wie 'Hardwired', 'Moth into flame', 'Atlas, rise!' oder der Übersong 'Spit out the bone' oder auch die ruhigeren Songs wie 'Halo on Fire', 'Now that wer're dead oder 'ManUNkind', sie machen doch Laune und der richtige Durchhänger fehlt. Ich hatte meinen Spaß mit dem Album und das ist das wichtigste - auch wenn Metallica zu mehr fähig war oder vielleicht sogar wäre?! Dass es sogar manch eine Jahresbestenliste anführt oder den Soundcheck des Metal Hammers gewinnt, ist natürlich anhand des Albums selbst, doch übertrieben, denn so gut ist es nun auch nicht. Aber sicherlich das beste Album der "besten Metalband der Welt" seit dem Schwarzen Album. Das Album ist ziemlich überbewertet.
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Spoiler: Sodom - Decision Day
Ich hätte nicht erwartet, dass das neue Album derart gut wird - aber auf der neuen Platte der Teutonen-Thrasher zündet bei mri zumindest ausnahmslos jeder Song - der bitterböse Gesang weiß zu überzeugen. Die Instrumentalarbeit ist anständig, aber bei weitem ned so gut wie bei Testament oder Death Angel, dafür kreiieren Sodom wohl die besten Refrains der drei und wissen so auch zu überzeugen. Das Coverartwork ist großartig, die ausgelutschte Kriegsthematik..na ja, aber insgesamt ein starkes Stück Musik.Dieses Album ist unglaublich gewachsen und kann meiner Meinung nach aktuell sehr wohl mit Death Angel und Testament mithalten.
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Spoiler: Witchery - In his infernal majestys service
6 Jahre hat es gedauert, aber das neue Witchery Album ist da- mit neuem Sänger, aber bewährten Black Thrash! Und ja, der neue Sänger weiß zu überzeugen. Insgesamt bekommt man pfeilschnelle Songs mit bös-lustigen Texten, guter Gitarrenarbeit und phänomenalen Drumming! Die Songs wissen auch zu zünden, von daher bin ich sehr glücklich mit diesem Longplayer.
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Spoiler: Meshuggah - The Violent Sleep of Reason
Meshuggah hat bei so manch einem Metaller einen ganz besonderen Platz im Herzen und ich kann verstehen, warum, denn das was hier mit dem Drumming passiert bei all die Polyrhythmik ist außerordentlich beeindruckend und kreiert eine sehr schwere, beeindruckende Atmosphäre. Textlich mysterisch aber trotzdem irgendwo interessant ist dieses Werk. Auf rein musikalischem Niveau wohl extrem hoch, so kann mich der Gesang nicht komplett überzeugen, zu häufig ist er einfach zu ähnlich und zu sehr in die Länge gezogen. Aber ansonsten ein tolles Werk.
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Spoiler: Moonsorrow - Jumalten Aika
Die Könige des Pagan Metals sind zurückgekehrt und präsentieren ein überaus faszinierend-atmosphärisches Werk irgendwo zwischen Folk und Black Metal. Alles vermengt sich zu einer sehr beeindruckenden Wall of Sound, bei dem nix wirklich hervortritt, weder Gesang, noch gitarrenarbeit, noch folkige Instrumente - die Kombination, eben diese Wal of Sound sorgt für ein tolles Hörerlebnis. Wer Atmosphärisch-mächtiges mag wie ich, der wird hier sein Seelenheil finden.
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"Ihr denkt, Freiheit ist etwas, das Ihr nach Laune geben oder nehmen könnt. Aber für Eure Leute ist Freiheit so essentiell wie Luft. Und ohne sie gibt es kein Leben. Sondern nur Dunkelheit."

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Pseudo« (24.06.2017, 15:11)


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28.12.2016, 16:26

Pseudos Generalabriss 2016 - VII

Es geht weiter!

Spoiler: Heaven Shall Burn - Wanderer
Was neues von Heaven Shall Burn ist immer willkommen! Geht es nur mir so oder schaffen die Jungs es nahezu immer, etwas faszinierendes rauszubringen? In meinen Augen ist es auch hier wieder gelungen - ein großartig Gesamtkonzept gesellt sich zu treibenden Drums und melodischer Gitarrenarbeit und nicht zuletzt der absolut überragenden stimmlichen Leistung des Sängers! Sei es 'They shall not pass', 'Prey to god' (mit Corpsegrinder :D) oder 'River of Crimson' - die Songs zünden allesamt gut und schaffen so eine sehr schöne Stunde der härteren Musik - natürlich nichts überragendes, aber lieber ein fahrender Opel als ein Lamborghini ohne Reifen, oder? Es ist ziemlich gewachsen und einer meiner Favoriten geworden.
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Spoiler: Dark Tranquillity - Atoma
Die Schweden und ihr Melodeath. Die einen distanzieren sich davon nahezu komplett (In Flames), die anderen halten lieber ihren Stil bei und andere erleben ihren zweiten Frühling (Soilwork), was tun Dark Tranquillity? Wohl eher zweiteres. Insgesamt bereitet Atoma ein wunderschönes Gefühl der Melancholie und des Weltschmerzes mit wundervollen Melodien und starkem Clean- wie auch Growlgesang. Leider bedienen sich DT zu häufig des Schema F und bringen so viele gute, aber wenig individuelle Songs. Obwohl mit Songs wie Encircled durchaus klare Höhepunkte zu erkennen sind. Das Rad dreht sich weiter.Und auch dieses Album ist unglaublich gewachsen und eine meiner häufigst gespielsten Scheiben.
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Spoiler: Dark Funeral - Where Shadows forever reign
Hier erwartet uns guter Oldschool-Blackmetal. Damit ist auch nahezu alles gesagt - was jetzt keine Kritik ist, denn Dark Funeral gelingt es, diesen sehr gut umzusetzen und so eine gute Atmosphäre zu erschaffen. Und wer hätte das erwartet, es gibt sogar richtige Ohrwürmer in diesem antichristlichen Eisland: mit Temple of Ahriman und Nail them to the cross haben die Pandas richtige Hymmnen geschaffen, applaus! Insgesamt brilliert das Album durch seine wirklich dem Cover entsprechende, eiskalte Atmosphäre und lässt vielleicht auch so ein wenig über die ausbaufähige Abwechslung hinwegsehen. Das kann man sich geben.Auch dieses Album ist ordentlich gewachsen und findet regelmäßig seinen Weg in die Anlage.
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Spoiler: Ravencult - Force of Profanation
Die Griechen und Black Metal! Oder hier eher Black Thrash oder wie auch immer man das hier betiteln soll. In ein bisschen mehr als einer halben Stunde erwartet nun einem sehr viel vom selben - schwarzmetallisches Riffing, treibende Drumms, immergleicher Gesang. Hier gelingt es zumindest meiner Ansicht nach nicht, irgendwas herauszuheben, sodass man einer technisch und gesanglich starken aber einfach gleichartigen Masse ausgesetzt fühlt. Insgesamt funktioniert dieses Konzept zumindest bei mir ned wirklich, aber schlecht ist das sicher nicht. Trotzdem greife ich da lieber zu Witchery oder Dark Funeral. Dabei gibt es griechische Black Metal Bands, die es durchaus besser können. Dieses Album war Geldverschwendung.
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2 478

28.12.2016, 21:33

aber lieber ein fahrender Opel als ein Lamborghini ohne Reifen, oder?

Wieso bist du mit diesen ganzen Dad-Sprüchen nicht schon längst irgendwo als Reviewschreiber untergekommen? :noob:

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29.12.2016, 14:06

Pseudos Generalabriss 2016 - VIII

Das ist eine sehr gute Frage! :omg!:
Immer diese verkannten Talente ;)

Spoiler: Downfall of Gaia - Atrophy
Was auch immer das sein mag, Atmospheric, Black Metal, Crust, Ambient, was auch immer - es ist ziemlich gut! Downfall of Gaia präsentieren ein düsteres melancholisches, zumeist instrumentales Machwerk, das eben vor allem von seiner Atmosphäre lebt. Hier tritt der vergleichsweise leise und eher verzweifelten Gesang zumeist in den Hintergrund, was jedoch immens Raum für das wundervolle Schlagzeugspiel wie auch die verzaubernden Gitarrenmelodien. Mit gut 40 Minuten ist es weder zu lang, noch zu kurz für so ein Atmosphärisches "Zeugs" und offeriert somit ein Hörerlebnis, das eure Aufmerksamkeit beansprucht; bei dem ihr aber auch freiwillig dazu bereit seid, ihm diese Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Für die dunkle Jahreszeit perfekt.Aber nicht für den Sommer.
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Spoiler: Words of Farewell - Quiet World
Was haben wir denn da? Einen kleinen, aufstrebenden Bastard aus (progressive) Melodeath, Tech-Death und Djent - kann das funktionieren? Definitiv und das zeigt die deutsche band mit Bravour und kreiert eine wirklich abwechslungsreiche Stunde Musik der härteren aber auch durchdachten Gangart. Hier sind zwar weder Growls, noch Drumming, Gitarrenarbeit oder Keyboards wirklich überragend, aber allesamt sind sie auf einem guten hohen Niveau und insbesondere der progressiv aber noch immer gut nachvollziehbare Songaufbau bewahren diese Schlitterpartie auf dünnem Eis davor zu missglücken. Man könnte das sogar Erfolg nennen.Ist eher zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Was aber trotzdem nicht das beste Zeichen ist.
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Spoiler: Obscura - Akroasis
Meine persönlichen Lieblinge des Tech Death und bayerischen Landesmänner Obscura melden sich nach einer Weile zurück und das mit einem Paukenschlag! Oder eher einer Supernova? ...höhö :D Obwohl uns natürlich wenig Innovation erwartet, so präsentiert die Landshuter Kapelle das übliche, technisch anspruchsvolle Gitarrengefrickel, starke Vocals und textlich Philosphisches ('Sermon of the Seven Suns': Ist Licht der Krebs des Universums, ist Dunkelheit der status quo im Universum?) - so weit, so bekannt. Doch Obscura präsentieren das in einer einfach nur beeindruckenden Art und Weise mit einer erstaunlichen Zugänglich- und Eingängkeit, die so nicht auf Omnivium oder cosmogenisis gegeben war! Man höre nur Ten Sepiroth!
Aber erstaunlicherweise ist grade ihre größte Ambition, der letzte Song "Weltseele" als einziger Überlängensong doch die größte Schwäche des Albums. Versteht mich nicht falsch, der ist echt gut, aber er kommt nicht richtig auf den Punkt - es gibt einfach viel bessere Songs dieser Länge.
Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Akroasis ein ganz starkes Album geworden ist und ganz sicher einer der Favoriten dieses Jahres ist!Ich verehre dieses Album noch immer.
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Spoiler: Epica - The Holographic Principle
Als ich das Vorgängeralbum "The Quantum Enigma" gehört habe und es seinerzeit mit Nightwish's "Endless Forms Most Beautiful" verglichen habe, kam ich da schon zum Schluss, dass Epica die Synthese zwischen Metal und Symphonic besser gelang als eben der Szenegröße Nightwish. Das aber auch nur teilweise, denn das Album hatte definitiv auch belanglose Songs, denn irgendwann wurde das Album gleichartig und nur der letzte Über-titel-Song holte mich wieder aus der Reserve. Insgesamt also gemischte Gefühle dem neuen Material gegenüber. Und was soll ich sagen? Ich wurde weggeblasen! Epica haben es geschafft, mehr Bombast reinzubauen und dabei gleichzeitig den Metal-Anteil höher zu schrauben und so das locker härteste, bombastischste und schlichtweg intensivste Album ihrer Diskographie zu schaffen! Jeder Song brilliert durch neue Ideen, aggressives Drumming (oh gott wurde das gegenüber Quantum Enigma verbessert!) trifft und epische Chöre, Gitarren auf Geigen und Sitars und und und ... dazu der Kontrast des klaren weiblichen Gesanges von Simone Simons zum tiefen Growling des Mannes! Für mich haben Epica ihr Magnum Opus geschaffen und mit Leichtigkeit Nightwish vom Thron des Symphonic Metals gestoßen. Dieses Album ist größer als Nightwishs Endless Forms Most Beautiful und auch größer als Blind Guardians "Beyond the Red Mirror"! Ich bin kein großer Fan von Power/Symphonic Metal, aber das ist wirklich, wirklich hörenswert!!!1einself!!Und es ist seeeehr viel weiter gewachsen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Pseudo« (24.06.2017, 15:16)


Valon

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29.12.2016, 14:16

Wieso bist du mit diesen ganzen Dad-Sprüchen nicht schon längst irgendwo als Reviewschreiber untergekommen? :noob:
Einfach mal beim Metal Hammer bewerben, kann mir nicht vorstellen, das Schundblatt nimmt jeden, der knapp zwei Sätze geradeaus schreiben kann. :omg!:


Muss es irgendwie bis zum nächsten Weihnachtsfest schaffen, die No Fucking Christmas! EP von Gehennah zu ergattern, damit kommt einfach Stimmung auf.
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