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06.08.2010, 14:34

Monster Hunter Storys

Hey Leute,
Hier ist der erste Teil meiner ersten eigenen MH-Story. Es spielt im allgemeinen in der MH3Tri Welt hat aber mit dem Spiel (zumindestens vom ablauf her) nicht viel zu tun. Hier ist wie gesagt der erste teil:

Kapitel Eins: Phantom des Nordens

Man hörte nur ein leises Geräusch das klang als ob jemand eine Klinge über das Eis ziehen würde. Und dann sah man ihn... Barioth auch bekannt als das Phantom des Nordens. Lautlos stürzte er sich auf sein Opfer hinab, ein Pepe das von der Herde getrennt wurde. Geschickt sprang er es an und töte es mit nur einem Biss. Ich überprüfte noch ein letztes mal meine Ausrüstung. Tränke, Munition, und noch ein paar Sachen. Alles da was ich brauche um mit ihm fertig zu werden. Ich nehme meine Armbrust und lege ein Magazin Farbmunition in den Lauf. Wenn man mit der Farbmunition einen Wyvern trifft veranktert sich diese an ihm und hinterlässt eine Zeit lang eine gut sichtbare Farbspur am Boden. Danach überprüfe ich die Verschlüsse meiner Rüstung. Eine vollständig verstärkte Rathian-Rüstung es war ein gutes Stück Arbeit die Materialien zu besorgen doch hatte es sich gelohnt. Die Rüstung hatte mir schon oft das Leben gerettet. Ich bin übrigens Lenneth, eine Jägerin die in der Jägerstadt Loclac aufgewachsen ist. Ich bin 18 Jahre alt und jage bereits seitdem ich 17 bin. Ich schaue nach links und erkenne hinter einem Hügel Jack. Jack ist ebenfalls 18 Jahre alt und einer meiner beiden Jagdgefährten. Wir kennen uns bereits seitdem wir 9 Jahre alt sind und sind sozusagen unzertrennlich. Jack verwendet eine Lanze, eine Waffe die zusammen mit einem Schild geführt wird. Es erfordert viel Kraft und Geschicklichkeit solch eine Waffe zu führen, da man sich durch das Gewicht nur langsam bewegen kann und man sich sehr auf seinen Schild verlassen muss. Außerdem trägt er eine Rathalos-Rüstung. Diese hat er sich von einem erfahreneren Jäger für Geld herstellen lassen, als ich meine Rathian-Rüstung bekommen habe. Er streitet es zwar ab aber ich glaube das er sich die Rüstung geholt hat damit er mir näher steht, denn Rathalos und Rathian sind ja bekanntlich miteinander verbunden. Zu meiner rechten erkenne ich Lyria. Sie ist meine andere Jagdgefährtin und meine Schwester. Wir sind zusammen im Waisenhaus aufgewachsen allerdings ist sie ein Jahr älter als ich. Sie ist recht zierlich gebaut und auf dem ersten Blick kann man kaum Glauben das sie eine Jägerin ist. Das ändert sich allerdings wenn man sie auf der Jagd sieht. Sie führt einen Hammer, eine Waffe die problemlos Knochen und starke Panzerungen zerschmettern kann. Außerdem trägt sie eine Uragaan-Rüstung die wirklich schwer ist, dafür aber auch guten Schutz bietet. Denn obwohl Lyria nicht danach aussieht ist sie sehr stark. Es gibt nur wenig Männer die es mit ihr im Armdrücken aufnehmen können. Das einzige Problem an Lyria ist das sie sehr einzelgängerisch ist. Sie hält sich selten an vorgegebene Strategien und bringt deswegen die Gruppe oft in Gefahr. Ich würde gerne ohne sie jagen doch wir benötigen sie, denn ohne einen dritten Jäger den wir schon länger kennen können wir nicht vernünftig jagen gehen.
Ich sehe zu Jack und gebe ihn ein Zeichen das ich bereit bin. Der Barioth frisst noch an dem Pepe und hat uns noch nicht bemerkt. Jack nähert sich ihm ein paar Schritte und fängt an eine Falle aufzubauen. Er ist ein wahrer Meister darin und hat die Falle innerhalb weniger Sekunden errichtet. Danach stößt er in sein Jagdhorn und zieht die Aufmerksamkeit des Barioth auf sich. Ich ziehe meine Armbrust, Jack macht seine Lanze bereit und Lyria steht bereits neben dem Hügel den Hammer fest in beiden Händen. Für einen Moment herrscht ,abgesehen vom Heulen des Windes, vollkommene Stille. Dann geht alles sehr schnell. Der Barioth stürzt sich auf Jack, dieser weicht ein paar Schritte zurück und lässt den Barioth in die Falle tappen. Im selben Moment stürtzt sich Lyria von hinten mit dem Hammer auf den Barioth und ich jage ihm eine Salve Farbmunition in den Körper. Danach hocke ich mich wieder hin und lege ein Magazin Feuermunition ein. Jack ist gerade dabei die Lanze in den Barioth zu treiben, als Lyria mit einem wuchtige Schlag der aufgrund eines Ausrutschers daneben ging die Falle zerschlug. Es flogen Funken und der Barioth befreite sich aus der beschädigten Falle. In seinen Augen brannte eine kalte Flamme der Wut und er stürzte sich brüllend auf Jack. Dieser stemmte sein ganzes Gewicht gegen das Schild und hielt so dem Druck des Barioth stand. Inzwischen war ich dabei den Barioth ins Visier zu nehmen. Es ist schwierig auf solch eine Distanz gut zu zielen weil man Wind, den Verzug der Waffe und die Beweglichkeit des Ziels miteinberechnen muss. Als ich mir sicher war zu treffen schoss ich die erste Salve Geschosse. Die glühenden Kugel bohrten sich in den Rücken des Barioth und erzeugten zwischen den Schuppen kleinere Explosionen. Der Barioth der immernoch versuchte an Jacks Schild vorbeizukommen drehte sich um und fegte dabei Lyria und Jack, der damit nicht gerechnet hat, zur Seite. Seine Augen sondieren die Umgebung und fixierten mich dann einen Moment später. Mir lief es kalt den Rücken runter als ich sah wie er angestürmt kam. Ich griff sofort in eine meiner Taschen und schleuderte ihm etwas entgegen. Ich wandte mich ab und in dem Moment als er sich auf mich stürzen wollte, explodierte die Blitzbombe in einem grellen Lichtblitz. Der Barioth brüllte vor Schreck,verlor das Gleichgewicht und stürzte hart aufs Eis. Jack hatte sich wieder erhoben und schaute nach Lyria. Sie hatte es schwer am Kopf erwischt doch dank eines Trankes konnte ihre Wunde vorerst versorgt werden. Ich zog mich ein paar Schritte zurück und legte das nächste Magazin ein. der Barioth erhob sich wieder und brüllte. Es war so laut und durchdringend das wir uns die Ohren zuhalten mussten. Dann stürzte er sich auf Lyria die immer noch recht benommen war. Jack wollte ihr helfen doch war er zu langsam. Der Barioth erwischte Lyria am rechten Arm und schlug ihren Hammer quer übers Eis. Lyria hatte es nur ihrer Rüstung zu verdanken das es zu keiner tötlichen Verletzung gekommen ist. Wir mussten uns beeilen denn der Barioth wurde immer gefählicher je schwerer er verletzt war. Jack kam mit der Lanze im Anschlag auf den Barioth zugerannt und zielte dabei auf den Hals. Ich schoss inzwischen die nächste Salve Feuergeschosse und brannte mich damit durch seinen linken Flügel. Der Barioth drehte sich in die Richtung von Jack und holte tief Luft... doch zu spät. Jack hatte die Lanze bereits tief in den Halt des Barioth versenkt, so das sie hinten wieder heraustrat. Der Barioth, der dies noch nicht erkannt hatte versuchte seinen Eisatem auszustoßen, doch da der Luftkanal durch die Lanze versperrt wurde sammelte sich der Druck. Jacks Augen weiteten sich und im nächsten Moment weitete riss die wunde weiter auf und ein eisiges Inferno aus Wind und Eissplittern strömte Jack entgegen. Er flog mehrer Meter nach hinten und knallte hart aufs Eis dort blieb er liegen und rührte sich nicht mehr. "JACK!!!" Ich ließ die Armbrust fallen und rannte zu ihm. Ich betete das er noch lebte. Als ich bei ihm angekommen war überprüfte ich seinen Puls. Er ging noch, wenn auch schwach. Er hatte scheinbar viel Eis abbekommen, denn sein Gesicht war an vielen Stellen aufgerissen. Ich flößte ihn ein Heißgetränk und dann noch einen Trank ein. Er hustete und öffnete die Augen. "Lenneth... danke du hast mir das Leben gerettet. Ich war unvorsichtig." Ich sah ihn an. "Ist schon gut, Jack. Er ist tot, wir haben gewonnen." Ich lächelte und hielt seine Hand. Als Lyria das aus der Entfernung sah drehte sie ab und wandte sich dem toten Barioth zu, um sich ihren Teil der Beute zu holen. Sie war schweigsamer als sonst, aber als ich sie fragte ob irgendetwas sei, sagte sie nur, das ihr Kopf noch schmerzte. Als der Barioth dann vollständig verwertet war machten wir uns an die Rückreise...

hoffe es gefällt euch würd mich über bewertungen freuen^^

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Monster Hunter Storys ist zurück!
Kapitel Acht


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06.08.2010, 19:11

Kapitel Zwei: Unfall auf dem Jagdfest

Als wir wieder in Loclac angekommen sind nimmt Lyria wie immer unseren Teil der Beute und geht zum Markt. Seitdem wir angefangen haben zu jagen haben wir uns darauf geeinigt das Lyria den Verkauf der Ware übernimmt. Sie hat eine gute Nase für Geschäfte und schafft es dadurch oft viel Profit zu machen. Der Gewinn wird dann hinterher geteilt. Jack und ich gehen ebenfalls zum Markt um uns Fallen und Munition zu besorgen. "Hey Lenneth, schau mal! Morgen gibt es hier ein Jagdfest." Jack zeigte auf ein Plakat. "Großes Rathalos-Jagdfest! An alle männlichen Jäger dieser Stadt, Morgen beginnt das Rathalos-Jagdfest. Findet euch zusammen mit anderen Jägern zusammen und geht gemeinsam auf Rathalosjagd." Ich seuftze. Solche Feste wurden immer abgehalten wenn es von irgendeinem Wyvern eine Überbevölkerung gibt. Scheinbar haben sich die Rathalos in letzter Zeit stark vermehrt, was bedeutet das es ein Fest gibt an dem Jäger zusammen soviele Rathalos jagen dürfen wie sie wollen. Und das ohne jedes mal zurückkommen zu müssen. Es war Tradition, das nur die Männer an dieser Jagd teilnehmen dürfen. Aber jeder Mann darf einen weiblichen Jäger bestimmen der ihm als "Unterstützung" dient. Das bedeutet das diese ihm dann wärend der Jagd neue Vorräte bringen darf und auch das ausnehmen der besiegten Wyvern übernimmt. Allerdings dürfen die Frauen nicht in den Kampf eingreifen, um das zu verhindern bekommen beide Jäger einen Kristall mitdem der Mann der Frau ein Signal schicken kann wenn der Wyvern besiegt ist. Daraufhin wird sie dann mit einem von der Stadt gestellten Transportschiff dorthingebracht. Dort angekommen kann sie ihrem Jäger neue Vorräte geben und den Wyvern verarbeiten. "Lyria hat mich gefragt ob sie meine Unterstützung seien kann." Ich sah ihn an. "Was hast du geantwortet?" Er lächelte. "Ich habe abgelehnt, denn ich möchte das du meine Unterstützung bist." "Woher möchtest du wissen ob ich das auch will?" Er strich mir durchs silberne Haar. "Ich kenne dich gut genug, Lenneth. Und ich weiß das du nicht ablehnen würdest oder?" Ich nahm seine Hand. "Scheinbar kennst du mich wirklich gut."
So war es dann auch als das Fest begann stand ich auf einem der Schiffe und wartete auf sein Signal. Ich hatte alles für ihn bereitgelegt Tränke, Fallen, Bomben und natürlich Wetzsteine.
Diese Flugschiffe waren wirklich gute Technik. Von hieroben konnte sie beobachten was die Jäger unten machten. Sie hielt ausschau nach Jack und entdeckte ihn dann auch wie er gerade einen anderen Jäger mit seinem Schild beschützte. Der Rathalos den sie bekämpften war schon an mehreren Stellen verwundet und machte den Eindruck als würde er jeden moment zusammenbrechen. Einer der Jäger schlug seinen Hammer auf den Kopf des Rathalos woraufhin dieser Zusammenbrach und sich nicht mehr rührte.
Als der Kristall aufleuchtete navigierte ich das Schiff runter und reichte Jack die zusätzliche Ausrüstung. Danach ging ich zu dem toten Rathalos. Ein nicht allzu großes Exemplar, aber die Materialien sind gut. Als ich mit meiner Arbeit fertig war und gerade ins Schiff steigen wollte leuchtete der Kristall wieder auf. Ich schaute auf den Kristall. In dem Kristall stand eine Nachricht der Stadt. "Achtung, das Jagdfest wird abgebrochen ein Ahnen-Rathalos wurde gesichtet! Es wird darum gebeten das alle Jäger das Gebiet sofort verlassen." Der Ahnen-Rathalos! Man sagt er war einer der ersten Rathalos und nichteinmal die alten erinnern sich daran wann er das erste mal erschienen ist oder woher er kommt. Klar ist nur, das er uralt ist. kein vernünftiger Jägr würde nur daran denken sich mit ihm zu messen.
Ich sah zu Jack. "Dann lass uns mal gehen Lenneth. Zu schade um das Fest aber daran können wir nichts ändern." Wir betraten also gemeinsam das Luftschiff und machten uns auf den Weg zurück. Auf halben weg konnten wir einen Blick auf den Ahnen-Rathalos werfen. Er war fast dreimal so groß wie ein normaler Rathalos und es schien als ob seine Schuppen aus reinen Rubinen bestehen würde. Als ich genauer hinsah erkannte ich, das dort in einer Felsspalte eine Gruppe von Jägern sitzt. Jetzt sehe ich auch das zerstörte Flugschiff unter den Klauen des Rathalos. "Jack schau mal da! Sie haben keine Möglichkeit zu entkommen." Jack und die andern vier Jäger kamen an das Geländer. "Ja, jetzt sehe ich sie auch. Das Schiff wurde zerstört und sie haben keine Möglichkeit wegzukommen..." Jack sah die andern Jäger an. In stummer Übereinkunft gingen alle vom Geländer und bereiteten sich auf einen harten Kampf vor. Jack übernahm das Steuer wärend ich unter Deck ging und meine Ausrüstung anlege. Diese Jäger müssen gerettet werden, koste es was es wolle. Denn die Pflicht eines Jägers ist es auch andere Menschen vor den Monstern zu beschützen. Als ich nach oben kam waren wir knapp über dem Boden. Einer der anderen Jäger erklärte sich bereit auf dem Schiff zu bleiben und den Ahnen-Rathalos von dort mit den Bordgeschützen unter Feuer zu nehmen. Ich und der Rest gingen vom Schiff und gemeinsam näherten wir uns dem Rathalos. Jack griff nach seinen Horn, ich legte ein Donnermagazin in den Lauf, der Jäger zu meiner linken füllte die Phiole seiner Morphaxt nach wärend der Jäger zu meiner rechten scheinbar ein stummes Gebet in Richtung Himmel sandte und dann sein Langschwert zog. der fünfte Jäger klettert mit seinem Großschwert auf den Rücken einen Hang hinauf. Ich schaute mir den Hang an. Wenn man genug Mut und Kraft hat könnte man es schaffen von dort aus den Rathalos von oben überraschen.

Soo muss ihn in 2 Posts aufteilen, da er zu lang ist...

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Kapitel Acht

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06.08.2010, 19:14

Jack stieß ins Horn. Der Rathalos drehte sich um und erkannte die Quelle der Unruhe. Die acht Jäger in der Schlucht nutzten ihre Chance und rannten hinter dem Rathalos in Richtung der Hügel. Der Ahnen-Rathalos erhob sich in die Luft und stürzte sich von da aus auf Jack. Jack duckte sich und entgang so den Klauen die im Licht glänzten wie Onyx. Ich zielte auf einen der Flügel und schoss eine Salve von Donnergeschossen auf den Rathalos. Die Kugeln rammten sich gegen den Flügel und hinterließen eine funkende Spur, doch der Rathalos ließ sich davon kaum beeindrucken. Er landete und speite einen Feuerball in meine Richtung. Ich machte aus schreck einen Schritt zurück stolperte und fiel in eine kleine Grube. Dann war da eine Hitze und der Feuerball zog über mir hinweg. Die Hitze war unglaublich! Hätter dieser Ball getroffen hätte kein Trank mehr etwas gebracht. Ich stand wieder auf und sah das der Baum der einige Meter hinter mir stand nur noch aus Asche bestand. Der Jäger mit der Morphaxt rante von der Seite auf den Rathalos zu und der Jäger auf dem Flugschiff eröffnete nun das Feuer. Drei Ballistenbolzen schrammten über den Panzer der Bestie doch keiner konnte ihn durchdringen. Sie hinterließen nur tiefe Kratzer aber immerhin besser als garnichts. Die Mophaxt des Jägers rammte sich wärenddessen in den Knöchel des Wyvern. Man hörte ein Knacken und für einen Moment dachte ich die Morphaxt sei zerbrochen doch dann erkannte ich das ein paar der Schuppen zerbrochen wurden. Die Morphaxt verfügt über eine starke Durchschlagskraft. Aber auch das Langschwert des anderen Jägers erzielte seine Wirkung. Die vielen Angriffe lösten Stück für Stück die Schuppen und erzeugten so wunde Punkte für die Starken Angriffe. Da die Blitzmunition im Moment nicht viel bringt lege ich ein neues Magazin ein. Es ist eine neue Munitionsart die erst vor kurzem auf dem Markt erschienen ist. Panzerbrechermunition. Die Kugeln sind so aufgebaut das sie sich in die Schuppen des Wyvern bohren und dort dann mehrere Druckwellen auslösen. Diese Druckwellen waren stark genug um den Schuppenpanzer eines Wyvern stark zu beschädigen. Aber ich musste sorgfältig zielen, da ich nur einen einzigen Schuss habe. Mehr darf man laut Jägergesetze nicht zur Jagd mitnehmen. Ich legte die Armbrust an und zielte. Jack der sah was ich vorhatte wusste was er zu tun hatte. Er stellte sich in meine Richtung und stieß ins Horn. Der Rathalosdrehte sich in seine Richtung, ich schoss und die Kugel verließ den Lauf. Die Kugel rammte sich in die Brust des Rathalos dieser brüllte als er die erste Druckwelle spürte. Insgesamt sind es zehn Druckwellen. Jack nahm die Lanze und rannte auf den Rathalos zu dieser war aufgrund der Druckwellen irritiert und sah Jack nicht sofort. Die Lanze schrammte über den Unterleib und Jack zog am Rathalos vorbei. Jetzt konnte man die löcher in der Brust des Rathalos sehen. Viele Schuppen haben sich gelöst und das ungeschützte Fleisch kam darunter zum Vorschein. Der Rathalos zog sich ein Stück zurück in Richtung der hinter ihm aufragenden Klippen. Doch es war ein Fehler seinerseits. Jetzt stürzte sich nämlich der Jäger mit dem Großschwert von oben auf den Rathalos und rammte ihm das Schwert tief in den Kopf knapp oberhalb der Nüstern. Der Rathalos brüllte vor Schmerz und rammte seinen Kopf gegen die Klippen. Dann hörte man ein lautes Knacken und als der Rathalos sich wieder zur Gruppe umdrehte sah man nur noch das abgebrochene Großschwert, von dem Jäger fehlte jede Spur. Doch ich erkannte sein Schicksal als ich zur Klippe blickte. Dort sah man einen Blutigen Fleck und einige Rüstungsteile die von der Klippe fielen. Er war tot. Er hatte sein Leben zum Schutz anderer gegeben... Sie durften nicht versagen. Ich griff nach der Falle auf meinem Rücken und baute sie auf. Als ich damit fertig war, stieß ich in mein Horn. Der Rathalos blickte zu mir und kam angerannt. Es war an der Zeit es zu beenden. Ich griff nach der Schlafmunition in meiner Tasche, legte das Magazin ein und hielt mich bereit. Das Luftschiff über uns landete unserer Nähe und zwar in dem Moment als der Rathalos in die Falle tappte. Er war gestoppt und ich schoss mein ganzes Magazin Schlafmunition auf ihn. Es klappte! Der Ahnen-Rathalos schlief. Wir steckten unsere Waffen weg und holten die Bomben vom Schiff. Es waren schwere Bomben die eigentlich für einen Kampf mit dem Jhen Moran gedacht waren aber das machte jetzt keinen Unterschied. Wir plazierten die Bomben im Brustbereich wo viele der Schuppen fehlten. Die Fässer waren darauf ausgelegt durch den Aufprall auf dem Boden zu explodieren, sie ließen sich also nicht durch Armbrustgeschosse detonieren. Es gab nur eine Möglichkeit. Einer musste sein Leben Opfern um die Bomben zu zünden. Der Jäger der das Schiff gesteuert hat erklärte sich dazu bereit. Er hatte einen Hammer und damit konnte er die Fässer detonieren lassen. Wir entfernten uns alle von ihm und den Fässern und verabschiedeten uns von ihm. Es war traurig doch manchmal mussten Opfer gebracht werden um mehr Opfer zu vermeiden...
Dann nahm er den Hammer und Schlug damit gegen die Fässer. Die Druckwelle warf alle um. Man hörte den Schrei des Ahnen-Rathalos und dann Stille. Der Rathalos war tot. Die Detonation hat ihn die Brust zerfetzt. Wir näherten uns und dankten dem jäger ein letztes Mal für sein Opfer. Es war nichts von ihm übrig geblieben außer der Hammer. Ich nahm ihn an mich. Später würde ich ihn in das Jäger-Museum von Loclac bringen. Als andenken an den Menschen der den Ahnen-Rathalos getötet hat. Wir machten uns daran den Ahnen-Rathalos auszunehmen. Als wir damit fertig waren suchten wir die anderen acht Jäger und flogen zurück zur Stadt. Es war ein harter, trauriger Tag, doch an diesem Tag sind wir etwas besonderes geworden...

das wars erstmal wieder

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Kapitel Acht

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07.08.2010, 12:40

Kapitel 3: Im Angesicht des Todes

Als das Luftschiff andockte war der Anlegesteg fast vollkommen leer. Nur eine kleine Gruppe wartete dort auf uns. Zu der Gruppe gehörten zum einen die Veranstalter des Jagdfestes, zum anderen einige andere wichtige Persönlichkeiten. Am Rande der Gruppe sah ich meine Schwester. Jack bestand darauf mich zu tragen, da ich gar keinen Widerspruch einlegen wollte ließ ich mich in seine Arme sinken und hielt mich an seinem Hals fest. Der Leiter des Festes kam aufgeregt zu uns gelaufen. "Was ist passiert? Wo seid ihr gewesen? Und warum seid ihr nicht schon eher hiergewe...." Jack sah ihn an. "Ganz ruhig, bitte!" Er sah einen der anderen Jäger an und dieser reichte dem Leiter einen Gegenstand, der in ein Tuch gewickelt war. Der Leiter rollte das Tuch aus, sah den Gegenstand an und wurde Kreidebleich. "D-Das... ist da-das ein..." ihm fehlten scheinbar die Worte. Ich sah zu ihm auf. "Ja, es ist was ihr denkt. Eine Kralle des Ahnen-Rathalos. Wir haben noch mehr davon auf dem Schiff. Mit anderen Worten, der Ahnen-Rathalos ist tot!" Ein Raunen der Bewunderung ging durch die Menge. "Aber, bevor hier ein großes Fest beginnt, möchte ich im Namen unserer Jägergemeinschaft etwas sagen." Alle sahen zu mir, auch meine Schwester. "Wir haben uns dazu entschieden, das unsere Namen nicht mit dem Sieg über den Ahnen-Rathalos in Verbindung gebracht werden. Es wäre sicherlich schön so viel Ruhm zu bekommen, doch dann wäre ein normales Leben schier unmöglich. Deswegen wollen wir diesen Ruhm nicht und reichen ihn an die Stadt weiter. Zum anderen möchte ich der Stadt das hier überreichen." Ich winkte einem der Jäger zu. Dieser kam mit einem Hammer und einem zerbrochenen Großschwert angelaufen die er dem Bürgermeister gab. "Diese Waffen gehören den Personen denen wir den Sieg zu verdanken haben. Sie haben sich geopfert damit wir über den Ahnen-Rathalos siegen konnten. Deswegen möchte wir, das sie einen Ehrenplatz in dem Jäger-Museum bekommen." Der Bürgermeister nickte. "So sei es denn, sie hab es verdient." Dann wurde geredet und erklärt. Die Beute wurde aufgeteilt und wir trennten uns von den anderen Jägern. "So, mein kleines Schwesterchen wäre also beinahe eine Berühmtheit geworden was?" Ich konnte ein wenig Neid aus ihrer Stimme vernehmen. "Ja Schwester, doch das ist es nicht was ich gewollt hätte. Ich will nur eines, ich will nur...!!!" Ein Blitz durchzuckte mich und ich versank in der Schwärze.
Als ich zu mir kam lag ich in meinem Bett. Auf einem Stuhl an meiner Seite saß Jack. Sein Kopf war auf die Brust gesunken und er schlief. Ich legte die Decke zur Seite und betrachtete mich. Ich trug meine Schlafkleider, meine Rüstung war auf dem Rüstungsständer aufgestellt. Auf dem Nachtschrank stand ein Becher und ein Krug mit Wasser. Ich griff nach dem Krug und wollte mir etwas eingießen, doch der Krug entglitt mir und zerschellte am Boden. Jack schreckte auf und sah mich an. "Guten Morgen, wie geht es dir?" Ich sah ihn an. "Soweit ganz gut, aber was ist passiert? Ich erinnere mich nur noch daran das ich in deinen Armen lag und aufeinmal alles schwarz wurde." Er sah mich an. "Scheinbar hattest du dir bei deinem Sturz einen Wirbel verrenkt und das hat später dafür gesorgt, das sich ein Nerv eingeklemmt hat. Doch der Arzt sagte, jetzt ist alles wieder in Ordnung. Warte ich hol dir etwas zu trinken." Er stand auf und ging raus. Ich musste lächeln. Wann immer ich krank oder verletzt war stand Jack mir zur Seite. Ich bin froh das er für mich da ist und ich weiß, dass ich ihn brauche. Er ist mittlerweile mehr als nur ein guter Freund für mich. Ich weiß das es bald soweit ist, das wir uns unsere Gefühle gestehen werden, doch werden es die Gefühle sein die wir erwarten? Ich weiß es nicht. Die Tür öffnete sich und Jack kam wieder rein. "So, hier trink." Ich nahm den Becher dankend entgegen und trank. "Die Veranstalter des Jagdfestes haben sich entschieden kein Fest für den Sieg über den Ahnen-Rathalos zu geben. Es wäre unangebracht aufgrund der Verluste unter den Jägern. Ich empfehle dir, das du dich Heute noch ausruhst, damit du wieder zu Kräften kommst. Morgen können wir dann weitersehen." Ich nickte und schloss die Augen.

Am nächsten Tag war ich wieder fit, doch zu meiner Enttäuschung hatte Jack heute keine Zeit. "Tut mir Leid, Lenneth aber ich muss noch einiges erledigen und dabei kannst du mir leider nicht helfen." Ich nickte und war ein wenig traurig. "Ist gut, dann geh ich mal schauen ob meine Schwester Zeit hat. Viel Glück bei deinen Aufgaben." Ich drehte mich um und ging nach Hause. Lyria stand schon in der Haustür und schien auf mich zu warten. "Hey Schwesterherz, was ist los?" Ich sah sie an. "Wir müssen heute ohne Jack losziehen, er hat noch einiges zu erledigen." Sie nickte. "Nagut, was hälst du davon, denn wir ein wenig Erz schürfen gehen? Oben in der Tundra soll es noch viele unentdeckte Vorkommen geben." Ich nickte. "Ist gut. Ich suche ebend meine Sachen zusammen und dann können wir los." Ich ging in mein Zimmer, zog meine Rüstung an, schulterte meine Armbrust und ging meinen Munitionsvorrat durch. Es fehlten ein paar Magazine also begab ich mich schnell zum Markt um sie nachzukaufen. "Hallo Lenneth schön das du mal wieder da bist." Alice drehte sich zu mir um und umarmte mich. Alice war die Besitzerin des besten Munitonsladen in Loclac und eine gute Freundin. "Hey Alice ich hab hier eine Liste mit Munition die ich noch bräuchte." Alice nahm die Liste entgegen und stelle die Munition zusammen. "Wo soll es denn hingehen? Wieder ein paar Wyvern jagen?" Ich sah sie an. "Nein, heute gehe ich mit meiner Schwester oben in der Tundra Erz schürfen. Ich dachte mir es wäre sicherer ein wenig mehr Munition mitzunehmen. Nur für den Fall der Fälle." Alice nickte. "Eine gute Entscheidung. In der Tundra weiß man nie was einen erwartet." Sie reichte mir die Tasche mit der Munition und ich gab ihr den entsprechenden Betrag. Dann ging ich nach Hause sortierte meine restliche Ausrüstung und packte alles zusammen. Dann ging ich zu meiner Schwester.
Es wurde kälter. Vor uns erstreckte sich die Tundra. Vor nicht einmal einer Woche haben wir hier einen Barioth erjagt. Doch diesmal gingen wir in die tieferen Höhlen um nach wertvollen Erzen zu suchen. Gelegentlich mussten wir ein paar Baggis oder Giggis töten aber ansonsten verlief alles ruhig. Wir gingen immer tiefer in die Tunnel. Bald konnten wir ein schimmerndes Licht erkennen. Es war ein angenehmes, blaues Licht und einen Moment später erkannten wir das das Licht von einigen Kristallablagerungen kamen die die Decke und die Wände der vor uns liegenden Höhle bedeckten. "Ist das nicht ein wunderschönder Anblick?" Ich konnte nur nicken. Es war wunderschön. Wir packten unsere Spitzhaken und gingen in Richtung der Wand. Als ich die Mitte der Höhle erreichte begann aufeinmal die Höhle zu erbeben. Ich schaute nach meiner Schwester und erkannte das sie gestürzt war. Das war aber etwas um das ich mir nicht lange Sorgen machen konnten, denn im nächsten Moment gab der Boden unter mit nach! Ich stürzte in die Tiefe. Als ich wenig später auf dem Boden aufschlug, presste es mir die Luft aus der Lunge. Ich brauchte ein wenig bis ich wieder Luft bekam. "Lenneth?" Ich blickte nach oben. Durch ein Loch in der Decke konnte ich im schwachen Fackelschein meine Schwester erkennen. "Lyria, hast du ein Seil dabei?" Sie schüttelte den Kopf. "Leider nicht, aber ich kann zur Stadt zurückreisen und eins besorgen." Es gefiel mir nicht aber es gab glaube ich fast keine andere Möglichkeit. Die Höhle in die ich gestürzt bin war etwas größer, doch schien es so als gäbe es keinen erreichbaren Ausgang. Ich sah ein großes Loch, das aber zu weit oben war als das ich es ohne Seil erreichen könnte. Also hatte ich nur diese eine Wahl. "Gut Schwester geh zur Stadt und hol ein Seil. Aber beeil dich bitte." Sie nickte und war verschwunden. Ich zündete meine Fackel wieder an und sah mich in der Höhle um. Mein Blick fiel auf einen großen Kristall der von der Decke bis zum Boden wie eine Säule stand.. Es war der größte Kristall den ich je gesehen habe. So schön er doch war, wurde mir einen Moment später bewusst, das alles so schöne ein schreckliches Geheimnis haben musste. Dessen wurde ich mir bewusst als ich erkannte das etwas IN den Kristall eingeschlossen war. Es waren Körper, Körper von Menschen und kleineren Monster. In dem Moment wurde mir bewusst, das es kein Kristall war sondern Eis das von der Decke hing. Und dann erkannte ich wer die Körper dort eingefroren hat. Durch das Loch am anderen Ende der Höhle kamen zwei Gigginox herein. Durch die Hitze meiner Fackel erkannten sie mich sofort und bewegten sich in meine Richtung. Ich betete, das meine Schwester sich beeilen würde.
"Ist es fertig?" Jack stand beim Schmied wo er ein Amulett in Auftrag gegeben hat. Der Schmied nickte. "Ja, es war ein hartes Stück Arbeit aber ich habe es hinbekommen. Hier!" Jack nahm das Amulett und sah es sich an. Eine silberne Kette mit einem ebenfalls silbernen Medaillion. In diesem Medaillion war ein herzförmiger Rubin eingelassen. So schien es zumindestens, doch handelte es sich dabei um eine herzförmige Schuppe des Ahnen-Rathalos. Es war ein wunderschönes Stück, schön genug um es Lenneth zu schenken. Er konnte es nicht erwarten sie wiederzusehen.
Als er sich auf den Weg nach Hause machte, begegnete er Lyria. Sie schien es eilig zu haben. "Hey Lyria, wo ist Lenneth?" Sie sah mich an. "Jack, gut das ich dich treffe. Lenneth ist in einer der Tundrahöhlen ind einen Abgrund gefallen und kommt dort nicht mehr raus. Ich hole gerade ein Seil um sie zu retten." Jack sah sie an. "Ich begleite dich. Hol du ein Seil wärendessen hole ich meine Ausrüstung." So trennten sie sich und trafen sich kurze Zeit später am Eingang zur Tundra.

So wieder so lang das ich ihn in 2 aufteilen muss^^

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Kapitel Acht


5

08.08.2010, 09:57

Ich entfernte mich so gut ich konnte von den Gigginox. durch den Sturz hat sich etwas in meiner Armbrust verklemmt und ich bekomme das leere Magazin nicht raus. Das heißt mir blieb nichts übrig als wegzulaufen. Und das in einer Höhle ohne erreichbaren Augang! Ich blickte über die Schulter und erkannte einen der Gigginox. Wo war der andere? Als ich nach oben blickte sah ich ihn. Er stürzte von der Decke auf mich herab! Ich fiel nach hinten und der Gigginox landete knapp vor mir. Blitzschnell war er über mir und biss sich durch meine Rüstung. ich merkte wie sich die Spitzen Zähne in mein Fleisch bohrten und kurze Zeit später konnte ich mich nicht mehr bewegen. Das betäubende Gift. Gigginox verwendeten es um ihre Opfer zu lähmen und dann im Eis für spätere Zeit zu konservieren. Es war schrecklich, ich konnte mich nicht bewegen, bekam aber trotzdem alles um mich herum mit. Einer der Gigginox nahm mich und drückte mich an die Eissäule. Dann begannen beide meine Arme und Beine mit ihrer Spucke zu umhüllen. Die Spucke gefrierte kurze Zeit später und so wurde ich langsam von eisigen Fesseln. umschlossen. Die Kälte breitete sich aus, doch meine Rüstung schützte mich vor dem erfrieren. Ich sah zur Decke und hoffte das meine Schwester bald zurück sein würde. Dann erkannte ich den Grund weshalb sie mich nicht direkt gefressen haben. Aus einem Winkel der Höhle näherten sich mehrere Giggis. Ich sollte als Nahrung ihrer Kinder dienen...
Jack und Lyria rannten durch die Höhle. Lyria, die die Tunnel kennt wie kein anderer, führte sie innerhalb kürzester Zeit zu dem Loch. Sie befestigten ein Seil und kletterten hinab. Als sie unten angekommen waren erbot sich ihnen ein schrecklicher Anblick. Jack sah Lenneth, sie hing bewusstlos an einer Eissäule. An ihrem Körper hingen mehrere Giggis. Jack erkannte die Gigginox im hinteren Teil der Höhle, doch sie waren ersteinmal egal. Er rannte Los, zündete seine Fackel an und verjagte die Giggis von Lenneths Körper. "Lyria kümmere dich um Lenneth!" Sie nickte und flößte Lenneth einen Trank und ein Gegengift ein.
Ich hörte Stimmen. War ich tot? "Lenneth, wach auf. Bitte, mach die Augen auf." Das war Lyrias Stimme. Ich öffnete die Augen und erkannte das ich am Boden lag. Mein Körper schmerzte und ich fühlte mich schwach. Das Bild der Giggis die sich in meinem Körper verbeißen rückt mir wieder vor die Augen. Ich blickte an mir herab und erkannte die Löcher in meiner Rüstung. Dann sah ich meine Schwester und umarmte sie. Lyria sah mich an. "Geht es?" Ich nickte und stand auf. Kurze Zeit später konnte ich mich wieder recht gut bewegen. Das Gift war aus meinem Körper verschwunden. Dann hörte ich Kampfgeräusche und erkannte das Jack gegen die Gigginox kämpfte. "Lyria! Geh und helf Jack ich muss schauen was mit meiner Armbrust los ist." Lyria nickte, zog ihren Hammer und rannte los. Ich holte erstmal tief Luft. Meine Hand zitterte, doch ich wusste ich durfte jetzt keinen Gedanken an die Ängste verschwenden. Fachmännisch untersuchte ich die Armbrust und erkannte den Fehler. Ein Steinsplitter hat sich am Magazin verklemmt. Nachdem ich ihn entfernt habe konnte ich das Magazin auswechseln und begab mich in Richtung jener Wesen die mich beihnahe umgebracht hätten. Lyria zertrümmerte gerade den linken Flügel des kleineren Gigginox. Welcher sich daraufhin unter Schmerzensschreien zurückzog. Ich ließ ihm keine Chance zum entkommen und feuerte eine Salve Pircegeschosse auf ihn. Der Gigginox wurde im warstensinne des Wortes an die Wand genagelt wo er einen Moment regungslos verharrte. Dann lösten sich die Geschosse und er fiel leblos zu Boden. Ein Geschoss hatte sich in seinen Kopf gebohrt und ihnd damit getötet. Jack rannte zu dem Gigginox hin und stach aus Sicherheit nocheinmal nach. Dadurch abgelenkt bemerkte er den anderen Gigginox nicht. "JACK!!!" brüllte ich und wies auf den Gigginox. Jack drehte sich gerade im richtigen Moment um und konnte so der Angriff des Gigginox gerade noch abwehren. Das war knapp! Er rammte dem Gigginox seinen Schild ins Gesicht und stieß mit der Lanze zu. Er traf eines der rückentwickelten Augen. Der darauf folgende Schmerzensschrei des Gigginox ließ kleinere Eiszapfen von der Decke rieseln. Dann sprang er an die Decke. Der Gigginox verharrte an der Decke und machte irgendetwas. Ich erkannte, dass er dabei war ein Ei zu legen. Ich sah zu Jack und zu Lyria, wir wussten was zu tun ist. Ich legte eine Cragkugel in den Lauf und zielte auf einen der Flügel. Ich schoss die Kugel traf und der Gigginox verlor den Halt, stürzte hinab. auf den Moment hat Jack gewartet und stellte sich mit erhobener Lanze unter den Gigginox. Durch die Wucht des falls wurde der Gigginox förmlich aufgespießt. Durch das Gewicht zerbrach die Lanze und Jack konnte sich noch so gerade davor retten, unter dem Gigginox begraben zu werden. Lyria zertümmerte dann mit einem wuchtigen Hieb den Kopf des Gigginox. Er rührte sich nicht mehr. Dr Alptraum war vorbei. Ich sank auf den Boden und begann zu weinen. Jack nahm mich in den Arm. "ich...ich hatte solche Angst. Jack, ich dachte ich müsste sterben. Es war schrecklich all diese Giggi wie sie anfingen mich auszusaugen und...!" Ich verstummte als Jack mich küsste. Dann sah er mich an und strich mir durchs Haar. "Es ist gut, Lenneth. Du brauchst keine Angst mehr zu haben. Ich bin bei dir." Gemeinsam machten wir uns auf den Weg nach Hause.

Das war das 3. Kapitel

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Kapitel Acht

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lenneth« (08.08.2010, 09:57)


6

10.08.2010, 16:04

Soo Leute hier ist das 4. Kapitel^^

Kapitel 4: Schrecken der Tiefe

Seit meinem Unfall sind nun zwei Monate vergangen. Ich wohne mittlerweile bei Jack und fühle mich wohl dabei. Zwei Monate... eine lange Zeit in der ich nicht mehr gejagt habe. Doch das würde sich heute ändern, denn Jack und ich haben einen Notauftrag bekommen. Das Dorf Moga berichtet über schwere Erdbeben, die auf die Gegenwart eines Ceadeus hinweisen, und hat die Jägergilde von Loclac deswegen um Unterstützung gebeten. Da wir bereits viel Erfahrung gesammelt haben kam die Gilde zu uns und teilte uns mit, das dies ein wichtiger Auftrag wäre um den wir uns umgehend kümmern sollen. Jack sah mich an. "Lenneth was denkst du?" "Ich denke wir sollten es annehmen. Schließlich geht es hier nicht um eine einfache Jagd sondern um die Rettung eines ganzen Dorfes." Jack nickte. "Gut wir nehmen an." Der Bote nickte und überreichte Jack ein Paket. "Dieses Paket enthält Zusatzausrüstung für die Jagd auf den Ceadeus." Mit diesen Worten verschwand der Bote. Wir öffneten das Paket. Es enthielt eine Karte des Gebietes rund um das Moga Dorf, Reisepässe für das Luftschiff in Richtung Moga, zwei Tiefseemasken mit denen man sogar Unterwasser atmen und sehen konnte und den Gildenvertrag den wir beim Ältesten des Dorfes abliefern mussten. Uns wunderte es nicht das es nur zwei Masken waren. Normalerweise würde Lyria mitkommen doch sie ist derzeit, aufgrund eines Knochenbruches, nicht einsatzbereit. Also waren wir nur zu zweit, aber das sollte reichen wenn man bedenkt was wir schon alles bekämpft haben. Jack und ich gingen nach oben um unsere Ausrüstung zusammenzulegen. Ich öffnete meinen Schrank und holte meine Armbrust zusammen mit einer Werkzeugkiste und anderen Armbrustteilen aus dem Schrank. Dann begann ich meine Armbrust auseinanderzunehmen und andere Teile einzubauen. Die Teile die ich einbaute würden dafür sorgen das ich Unterwasser genauso treffsicher bin wie an Land. Danach legte ich meine Ausrüstung an, suchte mir die Gegenstände die ich benötigte aus meiner Vorratskiste und ging zusammen mit Jack zum Markt um fehlende Ausrüstung nachzukaufen, außerdem mussten wir noch nach einer neuen Waffe für Jack suchen. Seine Letzte war ja im Kampf mit den Gigginox zerbrochen und wir waren bisher nicht dazu gekommen eine neue zu holen. Circa eine Stunde später waren wir kampfbereit und standen am Luftschiff. Beim einsteigen zeigten wir unsere Reisepässe vor und man zeigte uns unser Zimmer. Jack und ich teilten uns mittlerweile immer ein Zimmer weil es angenehmer ist gemeinsam in einem Raum zu schlafen. Ich legte mich aufs Bett. "Wow! Ein Erste-Klasse-Zimmer! Die Gilde will uns wirklich nur gutes." Ich legte meine Stiefel ab und genoss das leichte schaukeln des Schiffes. Als Jäger gewöhnte man sich schnell daran in voller Rüstung zu schlafen außer man ist Zuhause, lediglich Waffen, Gegenstände und Stiefel wurden ausgezogen. So war man immer schnellstmöglich einsatzbereit falls mal etwas schiefgehen sollte. Jack legte sich zu mir. "Ja Lenneth. Da muss ich dir rechtgeben es hat seine Vorteile stark zu sein. Morgen werden wir im Dorf Moga sein." Ich drehte mich zu ihm. "Und was sollen wir solange machen? Mir ist unheimlich langweilig wenn ich auf einem Luftschiff bin. Es gibt so wenig zu tun." Jack lächelte und spielte mit dem Amulett das an meinem Hals hing. Ich trage dieses Amulett fast immer, da es mich an unsere härteste Jagd erinnert. "Ich denke wir werden keine Probleme mit dem Ceadeus haben. Er ist zwar groß aber dafür auch sehr langsam." Ich schaute Jack in die Augen. "Du hast meine Frage nicht beantwortet." Er sah das Lächeln auf meinem Gesicht. "Entschuldige meine Liebste. Nun, was hälst du davon wenn ich dich ein wenig massieren würde?." Ich nickte und begann meine Rüstung auszuziehen. Es würde noch dauern bis wir im Dorf sind von daher kann ich die Rüstung auch erstmal ablegen. Jack stand auf und schloss die Tür ab. Dann folge er meinem Beispiel und zog die Rüstung aus. Er setzte sich auf meinen Rücken und begann mich zu massieren. Irgendwann vergaßen wir die Zeit, vergaßen die Massage und gaben uns ganz unserer Gefühlen hin. Es war die erste Nacht...
Der Morgen dämmerte und wir wurden wach. Schnell wuschen wir uns und zogen unsere Rüstungen an. "Danke. Es war schön..." Jack sah mich an. "Ja, du hast recht. Aber jetzt müssen wir uns auf unsere Aufgabe konzentrieren." Ich nickte und packte meine Munition in die Tasche. Als wir an Deck kamen erbot sich uns ein herrlicher Ausblick. Am Horizont konnte man das Meer erblicken. Im aufgehenden Licht der Sonne erinnerte es an ein Flammenmeer. An der Küste erkannte man eine Ansiedlung, das Dorf Moga. Es war nur ein kleines Dorf in einem wilden Land, doch es konnte sich gegen all die Monster in der Umgebung gut zur Wehr setzen. Es gab schon einmal einen Ceadeus-Angriff auf dieses Dorf, das ist nun etwa vier Jahre her. Damals ist es einem einzelnen Jäger gelungen den Ceadeus zu vertreiben. Es gab einen Kampf in den Ruinen unter dem Dorf. Es wurde berichtet das der Kampf mehrere Stunden gedauert haben soll. Das Ergebnis war, das der Ceadeus geflohen ist und man seitdem nichts mehr von dem Jäger gehört hat. Niemand wusste was da unten genau passiert ist, aber der Jäger hatte es scheinbar nicht überlebt.
Eine Stunde später hatten wir das Dorf erreicht und alles Nötige mit dem Ältesten besprochen. Der Ceadeus befand sich draußen im Meer scheinbar erzeugt er dort die Erdbeben. Wir wurden mit einem Schiff raus aufs Meer gebracht. Dort prüften wir ein letztes Mal unsere Ausrüstung und gingen von Bord. Es dauerte ein wenig bis wir ihn gefunden hatten, doch dann konnten wir ihn erkennen. Der Ceadeus lag am Meeresboden und schlief. Er war wirklich gewaltig. Jack zog seine neue Lanze, es war eine Lanze die aussah wie ein Speer, was dafür sorgte, dass er sich mit ihr Unterwasser besser bewegen kann. Dann schwamm er auf den Ceadeus zu und fing an ihn anzugreifen. Auch ich begann den Ceadeus mit meinen Kugeln zu bombadieren. Stich auf Stich, Kugel auf Kugel prasselten auf den Ceadeus ein, dann erwachte er. Er entdeckte uns und brüllte, mehr aus Wut als aus Schmerz, ohrenbetäubend laut. Die Schallwellen warfen Jack ein paar Schritte nach hinten und ich ließ vor Schreck das Magazin aus der Waffe springen. Ceadeus wandte sich Jack zu und schlug mit seinem massiven Schweif zu. Jack versuchte den Angriff zu blocken doch wurde er einfach beiseite gefegt. Ich feuerte wieder ein Magazin ab und eine Kugel verfehlte nur knapp sein Auge. Der Ceadeus schreckte auf wandte sich um und fegte Jack ein weiteres mal zur Seite, diesmal mit einem seiner Hörner. Sein Auge fixierte mich, das andere war mit der Zeit von seinem Horn überwachsen worden, der Blick hatte etwas kaltes, tötliches. Dann, ohne Vorwarnung und aus dem Stand jagte er mir entgegen, das Maul aufgerissen, bereit mich zu verschlingen. Ich schwamm zur Seite und entkam seinem Angriff nur knapp. Der Ceadeus schwamm noch etwas weiter und schrammte dann mit seinem Horn über den Boden. Die Erde bebte. Jack kam zu mir geschwommen um zu sehen ob es mir gut geht. Ich nickte und sah meinerseites bei Jack nach Verletzungen. Wir hatten einen Moment Zeit, da der Ceadeus sich mit seinem Horn im Boden verkantet hatte. Sein Schildarm hing schlaff hinunter und es sah aus, als wäre er gebrochen. Jack nahm einen Trank zu sich und der Arm rührte sich langsam wieder. Der Ceadeus hatte sich losgerissen und schwamm uns entgegen. Jack machte sich bereit und ich legte meine Armbrust an. Doch dann blieb der Ceadeus stehen und find an Luft zu holen. Es war als ob ein Strudel entsteht und plötzlich wurden Jack und ich zum Ceadeus gezogen. wir versuchten zu entkommen doch der Druck war zu stark. Kurz vor seinem Maul fing er an das eingezogene Wasser in Form eines Hochdruckstrahls wieder auszuspeien. Jack und ich wurden durch das Wasser gewirbelt. Ich verlor die Besinnung...
Ich wurde wach, schreckte auf und fing an Wasser auszuspucken. Endlich füllte sich meine Lunge mit Sauerstoff. Ich muss die Tiefseemaske verloren haben , als ich durch Wasser gewirbelt wurde. Als ich zu mir runtersah bemerkte ich das meine Rüstung stark beschädigt war. Überall waren Schnitte und Risse in Metall und im Schuppenpanzer. Den größten Teil meiner Ausrüstung hatte ich verloren und meine Armbrust ich auch verschwunden. Als ich mich umsah erkannte ich einige Meter von mir entfernt Jack. Er kniete auf allen vieren und spuckte Wasser. Auch er sah nicht viel besser aus. Der Schild hing zerbrochen an seinem Arm, aber seine Lanze lag nicht unweit von ihm entfernt im Sand. "Jack!!" Ich ging zu ihm. "Lenneth! Gut das es dir gutgeht." Ich gönnte mir ein leichtes Lächeln. "Mehr oder weniger gut. Schön das wir es überstanden haben, aber wo sind wir?" Wir sahen uns um. Es schien so als wären wir auf einer Insel. In einiger Entfernung stand ein Berg und um den Berg herum erstreckte sich ein großer Wald. Jack schüttelte den Kopf. "Ich glaube wir sind auf einer entfernten Insel gestrandet." Ich sah ihn an.
Gestrandet... das heißt jetzt beginnt ein wahrer Kampf ums Überleben...

ich hoffe es gefällt euch^^

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Kapitel Acht


7

11.08.2010, 20:46

Soo hier kommt Kapitel 5.

Ich möchte anmerken, das ich zum besseren Verständnis auf die Maunzsprache der Felyne/Melynx verzichtet habe und sie stattdessen normal reden lasse^^

Kapitel 5: Zwangseinsatz

Je tiefer wir in den Wald kamen desto dichter wurde er. Ich hielt mich immer in der Nähe von Jack, da meine einzige Waffe mein Jagdmesser war. Dieses nutzte ich auch mehrmals um uns einen Weg durch das Gestrüpp zu bahnen. Ich hatte immer das Gefühl beobachtet zu werden, manchmal hörte ich ein leises Knacken doch wenn ich mich umsah war dort nichts. "Wo gehen wir eigentlich hin?" Ich sah Jack an. "Wir suchen uns einen Weg zu dem Berg um einen Überblick zu bekommen. Von dort oben kann man mit Sicherheit alles überblicken und vielleicht können wir ja auch irgendwo eine Küste erkennen." Ich zerschlug wieder ein paar Ranken die uns im Weg hingen. Der Berg war nicht mehr weit entfernt als ich wieder das Knacken vernahm. Ich drehte mich um und im nächsten Moment spürte ich einen Stich in den Hals. Meine Hand zuckte zu der Stelle und meine Finger schlossen sich um eine kleine Nadel. Ich betrachtete die Nadel. Sie war sehr dünn, bestand aus Metall und an der Spitze war eine blaue Flüssigkeit. Ich ahnte böses und blickte zu Jack, welcher bereits am Boden lag. Ein Schlafgift! Ich merkte wie mir die Sinne schwanden. Das Letzte was ich hörte war ein leises Maunzen...
Als Jack erwachte musste er feststellen, das er gefesselt war. Er lag an einer Wand in einer Hütte, die so klein war, das unmöglich ein Mensch sie bewohnen könnte. "Er ist wach! Er ist wach!" Jack vernahm die katzenhafte Stimme eines Melynx. Dann erkannte er einen Melynx mit einem blauen Stirnband auf dem Kopf, der zur Tür eilte. Kurz darauf betraten mehrere Felyne den Raum. Sie waren nicht so wie die Felyne die Jack kannte, zumindestens nicht vom äußeren. Die Felyne waren in Rüstungen gekleidet und trugen Waffen, die den Jägerwaffen ähnelten. "Unser Gefangener ist also endlich aufgewacht. Bindet ihn los, der Anführer will ihn sehen." Zwei Melynx betraten den Raum und bindeten Jacks Fesseln los. "Komm auf keinen falschen Gedanken Mensch." Ein Felyne trieb ihn mit seinem Speer nach vorne. Jack wurde von den kleinen Wesen zu einem etwas größeren Haus geführt. Auf den Weg dorthin entdeckte er Lenneth. Sie war dabei ein Tablett zu dem Haus zu tragen, zu dem Jack auch gerade ging. Jack fiel auf das auch Lenneth ein blaues Stirnband trug. "Lenneth..." Ein Stoß von hinten. "Schweig, Mensch! Du redest nur wenn man dich auffordert." Dann betraten sie das Haus und Jacks Blick fiel auf einen kleinen Thron. Auf diesen Thron saß ein Felyne. Federn und Perlen zierten seine Bekleidung und hinter ihm hing ein kurzes Schwert an der Wand. Neben den Thron stand Lenneth und stellte das Tablett ab. Als Jack in ihre Augen blickte fiel ihm der leere Blick ihrer Augen auf. Es sah aus als ob sie geistesabwesend wäre. "Du bist also der Gefangene. Wie ist dein Name?" Jack sah ihn an. "Jack. Und wer seid ihr? Was wollt..." Wieder ein Stoß von hinten. Jack schwieg. Der Anführer der Felyne lächelte. "Ich? Ich bin Lenux, Anführer dieses Felynestammes. Und was ich von dir will? Nun darüber möchte ich gleich mit dir reden. Aber erst einmal gestatte ich es dir ein paar Fragen zu stellen, du siehst so aus als hättest du einige davon." Jack nickte. "Wie kommt es das in einem Felynestamm Melynx leben? Soweit ich weiß lebt ihr in getrennten Stämmen. Und was habt ihr mit Lenneth gemacht?" Lenux schnurrte und sah ihn an. "Mit dem Mädchen? Nun, ich würde sagen sie ist meine Dienerin. Sie ist schön weich und schön. Solch eine Dienerin bekommt man nicht alle Tage. Siehst du das blaue Kopfband? Es ist verzaubert und sorgt dafür das der Träger zu einem willenlosen Diener wird und jedem Befehl seines Herren befolgt. Lenneth würdest du mich ein wenig massieren?" Lenneth nickte und begann wortlos Lenux zu massieren. Jack biss die Zähne zusammen und musste sich beherrschen. "Siehst du? Sie tut was man ihr sagt. Dasselbe gilt für die Melynx. Wir haben sie zu unseren Dienern gemacht und somit verhindert, dass sie uns andauernd bestehlen. Nun aber zu dem eigentlichen Grund..." Ein Beben unterbrach Lenux und ein Felyne kam hereingerannt. "Anführer, Gorgonaex kommt!!" Lenux schreckte auf. "Was steht ihr hier noch rum? Holt das Fleisch, ansonsten macht er unser schönes Dorf kaputt!" Die Felyne rannten aufgeregt nach draußen. Jack folge Lenux. Die Felyne begannen damit große Mengen Fleisch etwas außerhalb des Dorfes aufzustapeln. Kurz Zeit später sah man einen Uragaan durch den Wald brechen. Als er das Fleisch sah, stürzte er sich darauf, fraß sich satt und verschwand wieder. "Puuh!" Lenux wischte sich den Angstschweiß von der Stirn. "Du siehst? Das ist unser Problem. Gorgonaex taucht andauernd hier auf und frisst sich an unseren Vorräten satt. Wenn wir ihn nichts vorsetzen fängt er an unser Dorf zu zerstören. Deswegen will ich das du mir hilfst." Jack sah sich um. "Ihr seid doch gut bewaffnet, warum zieht ihr nicht selbst gegen ihn?" Lenux blickte ihm in die Augen. "Glaubst du das hätten wir nicht schon versucht? Wir mögen gute Waffen haben doch wir sind nicht stark genug um seinen Panzer zu durchdringen. Du dagegen siehst kräftig aus. Du könntest ihn besiegen." Jack fing an nachzudenken. "Was hätte ich davon?" Lenux lächelte. "Ich drücke es so aus: Wir haben Boote mit denen wir von hier runter können. Außerdem befindet sich deine Lenneth in meinem Besitz. Du sollst deine Waffe bekommen. Aber Lenneth wird hierbleiben, schließlich könntest du ansonsten ja einfach mit ihr verschwinden, und das fände ich garnicht gut. Also was sagst du?" Jack seufzte. "Habe ich eine Wahl?" Lenux nickte. "Natürlich, doch die Wahl kann sehr unangenehm sein, deswegen solltest du dich gut entscheiden." Jack schüttelte den Kopf. "Gut, ich machs." Lenux sprang vor Freude. "Schön. Hey Sherina, Angrex und Lixun kommt und bringt Jack zu unseren Rüstlager. Dort soll er sich zusammensuchen was er braucht." Drei Felyne kamen herein und nahmen Jack mit sich. Im Rüstlager entdeckte er seine Lanze und auch die Armbrust von Lenneth, oder zumindestens was davon übrig geblieben war. Auch die Rüstungen der beiden lagen hier. Die Felyne schienen sie mit Metall ausgebessert zu haben. Außerdem gab es hier eine große Menge von Tränken, Bomben und anderen Hilfsmitteln. Jack legte sich zusammen was er brauchte. Er nahm seine Lanze und fand dazu einen geeigneten Schild, da sein alter ja kaputt war. Die Felyne stellten alles an einem Platz zusammen und erklärten Jack, das er es ausgehändigt bekommt, sobald Gorgonaex das nächste Mal auftauchte.

so hier wirds wieder aufgespalten is scho wieder zu lang^^

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Kapitel Acht


8

11.08.2010, 20:47

Am nächsten Tag stand Jack bereit, als das Beben die Ankunft von Gorgonaex ankündigte. Er überprüfte die Sicherungen seiner Rüstung und begab sich Richtung Berg um den Uragaan entgegenzukommen. Jack hatte sich am Vorabend über den Uragaan, der unter den Felynen als Gorgonaex bekannt war, informiert und wusste wo er herkommen würde. Deswegen begann er bereits eine Falle aufzustellen und bei der Falle ein paar Bomben aufzustellen. Dann erschien der Uragaan und stürzte in die Fallgrube. Dabei schlug sein Kinn auf den Boden und erzeugte eine Druckwelle die die Bomben zündete. Gorgonaex brüllte vor Schreck und erkannte seinen neuen Feind. Er befreite sich aus der Falle und kam Jack entgegen. Dieser hatte bereits seine Lanze gezogen und ging in Abwehrstellung. Bei dem Uragaan galt es, genau zu zielen sonst würden seine Angriffe wirkungslos abgleiten. Jack duckte sich und entgang so dem Schweif des Uragaan. Dann stieß er mit der Lanze zu. Er traf genau den Punkt an dem das Erz mit der Haut verschmilzt. Die Lanze traf auf einen geringen Widerstand und bohrte sich dann in den Oberschenkel des Uragaan. Dieser stolperte vorwärts und kam schwankend zum stehen. Durch all die Fütterungen musst er nicht mehr jagen. Das hatte dafür gesorgt, das er nun viel langsamer war, man könnte fast sagen er ist faul geworden und wird nun dafür bestraft. Jack, der durch diese Gedanken motiviert wurde stürmte vor und zielt auf eines der Augen. Doch diesmal reagierte Gorgonaex schneller. Er rammte sein Kinn gegen den Boden, erzeugte ein Beben das Jack auf dem Gleichgewicht brachte und stürmte dann zusammengerollt wie ein Rad auf Jack zu, dieser konnte dem Angriff nur knapp entgehen. Der Uragaan rollte weiter und rammte mit einem lauten Knallen gegen einen Felsen, welcher daraufhin zusammenbrach und den Uragaan halb unter sich bergrub. Jack nutzte die Gelegenheit und zündete eine weitere Bombe. Der Uragaan, durch Schmerz und Wut halb wahnsinnig, schleuderte das Geröll über sich durch die Gegend und schlug mit seinem massiven Kinn wuchtig auf den Boden. Die Schwingung die er damit erzeugte, ließ das Erz in dem Geröll schwingen und wandelte es so in einen tötlichen Bombenhagel. Jack warf die Lanze weg und rannte so schnell er konnte. Erst als er die Explosion hörte und die Hitzewelle über ihn hingwegfegte, wagte er es stehenzubleiben und sich umzudrehen. Inmitten der vielen kleinen Krater lag eine verbrannte Gestalt. Es war der Körper von Gorgonaex, dem Uragaan. In seinem Zorn hatte er sämtliches Erz in seiner Umgebung zur Explosion gebracht ohne sich um die Folgen zu kümmern. Dafür hatte er mit seinem Leben bezahlt. Es war an der Zeit Lenneth zu holen und von hier zu verschwinden.
Als Jack das Dorf erreichte, waren alle aus dem Häuschen. Lenux kam zu ihm und bedankte sich überschwenglich. "Es reicht Lenux. Ich habe meinen Teil der Abmachung erfüllt, also erfülle nun auch deinen Teil." Lenux nickte. Man brachte Lenneth herbei. Jack wandte sich ein weiteres Mal Lenux zu. "Ihre Rüstung und ihre Waffe nehme ich auch mit. Und eines möchte ich noch über dein blaues Band wissen, Lenux. Erinnert der Träger sich an alles was in der Zeit passiert ist?" Lenux schüttelte den Kopf. "Nein, sie wird sich an nichts erinnern. Es ist so, als ob sie geschlafen hätte." Jack nickte. "Gut, dann lass das Band ersteinmal dran. Ich mache es später selber ab." Lenux nickte und brachte ihm zu den Booten. Als Jack sich ein gutes Stück von der Insel entfernt hatte nahm er Lenneth das Band ab und warf es über Bord. Er würde Lenneth nichts hiervon erzählen. Sie bräuchte nicht zu wissen was alles passiert ist, es würde sie nur belasten.
Ich erwachte in einem Boot. Jack saß mir gegenüber und ruderte. "Na Lenneth, hast du gut geschlafen?" Ich nickte noch leicht benommen. "Was ist passiert?" Jack sah mich an. "Wir waren an einer Insel gestrandet, doch nach einiger Zeit wurden wir von einem Schiff gefunden und sie haben uns dieses Boot überlassen damit wir zurück zu Küste kommen. Schau dort." Jack zeigte hinter sich und ich konnte schon die ersten Umrisse der Küste erkennen. Ich wunderte mich, da das Letzte an das ich mich erinnern konnte war, das wir in dem Wald waren und irgendwas und angegriffen hat. Aber das war wohl nur ein Traum gewesen. Einige Stunden erreichten wir die Küste in der Nähe des Moga Dorfes. Oder eher gesagt in der Nähe dessen was vom Moga Dorf übriggeblieben ist. Ich blickte entsetzt auf das Bild vor meinen Augen. "Oh nein..." Dort an der Küste schwammen unzählige Trümmer und das halbe Dorf war zerstört. Es begannen zwar scheinbar schon wieder Aufbauarbeiten, doch viel wurde zerstört. Ihre Niederlage gegen den Ceadeus hatte ihren Tribut gekostet...

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Kapitel Acht


9

25.08.2010, 16:22

Kapitel Sechs: Das Bündnis

Es war ein herrlicher Tag. Die Sonne strahlte und ein jeder war gut gelaunt. Vier Monate war es nun her, seitdem wir die Insel verlassen haben. Jack und ich haben drei Monate lang beim Wiederaufbau des Moga Dorfes geholfen, als Entschuldigung für unser Versagen sozusagen. Später haben wir erfahren, das eine andere Gruppe von Jägern den Ceadeus erlegt hatte. Ich lief durch die Straßen von Loclac und genoß die Düfte des Marktes. Heute hatte ich nur leichte Kleidung an, es war schön ab und an die Rüstung abzulegen. "Hey Lenneth!." Als ich mich umdrehte sah ich Alice. "Hey Alice. Wie geht es dir?" Sie blieb vor mir stehen. "Mir geht es gut. Ich habe heute mein Geschäft nicht geöffnet, da mein Bruder wiederkommt. Eigentlich müsste er bald da sein." Ich sah sie an. "Wenn er doch bald hier sein soll, sollten wir nicht zum Hafen gehen und ihn empfangen?" Alice schüttelte den Kopf. "Nein, er kommt hierhin. Auf den Marktplatz." Aufeinmal zog ein Schatten über uns hinweg. Ich sah nach oben und erkannte zwei Rathian, die langsam in den Sinkflug gingen. "Verdammt..." Im Reflex griff ich nach hinten um meine Armbrust zu ziehen, doch dann erinnerte ich mich, das sie noch zu Hause lag. Alice lächelte. "Keine Angst Lenneth, das ist mein Bruder." Ich starrte sie an. Dann warf ich einen Blick nach oben und erkannte, das eine der beiden Rathian eine Art Zaumzeug trug. Deswegen geriet hier also niemand in Panik. Ich hatte zwar schon von sowas gehört aber noch nie gesehen. Dort oben flog ein Wyvernzähmer. Die Wyvernzähmer sind Jäger die den Mut dazu haben Wyvern zu fangen und zu zähmen. Die ersten Jäger hatten ihr Lager auf der Himmelsklippe einige Kilometer von Loclac entfernt aufgeschlagen. Dort haben sie die Wyvern gefangen, gezähmt und angefangen sie zu züchten. Ihnen soll es gelungen sein gezähmte Wyvern zu züchten. Einen eigenen Wyvern besitzen. Das war ein Kindheitstraum von mir.

Als die Rathian landeten machen die Menschen platz. Alice und ich gingen zu ihnen hin und jetzt erkannte ich den Jäger auf dem Rücken der Rathian. Er mochte so um die 20 Jahre alt sein. Als er abstieg viel ihm Alice sofort in den Arm. "Hallo mein kleines Schwesterchen. Wie geht es dir?" Alice lächelte. "Besten, schön das du mal wieder da bist, Raphael." Raphael sah mich an. "Und diese hübsche Dame ist wer?" Alice sah mich an. "Das ist Lenneth, eine meiner besten Kunden und eine gute Freundin." Raphael verbeugte sich. "Ich freue mich euch kennenzulernen." Ich nickte. "Ganz meinerseits. Naja, Alice ich muss erstmal weiter. Jack wartet wahrscheinlich schon auf mich." Ich drehte mich um und ging.

"Hast du gewusst, das Alice einen Wyvernzähmer als Bruder hat?" Jack sah mich verwundert an. "Nein bisher nicht. Aber so wie du es sagt muss es ja wohl stimmen." Ich nickte. "Er kam hier mit zwei Rathian an. Du glaubst nicht was ich erst für einen Schock hatte." Jack lachte. "Tja, ohne Rüstung und Waffen fühlt man sich wirklich hilflos oder?" Ich stimmte zu. "Ja, du hast recht." Wir aßen gemeinsam. Später begleitete ich Jack zur Gilde. Er hatte sich heute mit ein paar Freunden zur Jagd verabredet. "Aber komm mir bitte heil nach Hause." Jack nickte. "Keine Sorge, ich bin vorsichtig." Mit diesen Worten und einem Kuss verabschiedete sich Jack.

Ich ging in die Stadt und schaute mich auf dem Marktplatz um. Ich war gerade dabei mir die Waren eines Händlers anzusehen, als Alice zu mir kam. "Lenneth würdest du mit mir kommen? Mein Bruder möchte dich etwas Fragen." Ich nickte und begleitete sie zur Arena. Dort wartete Raphael bereits auf uns. "Schön das du gekommen bist Lenneth." Er sah mich an und lächelte. "Was möchtest du Raphael?" "Ich möchte dir ein Angebot machen. Dort draußen in der Arena steht eine meiner Rathian. Ich möchte, das du sie zähmst." Ich konnte nicht glauben was ich da hörte. "Ich soll eine Rathian zähmen? Ich habe doch keinerlei Erfahrung in sowas und warum gerade ich?" Raphael blickte zur Arena. "Diese Rathian hat gerade das Alter erreicht, das wir als Erwachsen bezeichnen würden. Es ist an der Zeit, das sie einen Reiter bekommt. Und als sie dich vorhin auf dem Platz gesehen hat, war sie sich sicher, dass sie für dich bestimmt ist. Außerdem, das zähmen ist nicht schwer. Du musst es lediglich schaffen, diese Kette um den Hals der Rathian zu legen." Er zeigte auf eine Halskette. Diese Halskette bestand aus Smaragden. Dann sah ich Raphael an. "Woher weißt du, das ich die Richtige bin." Er zuckte mit den Schultern. "Sie hat es mir gesagt. Es ist schwer zu verstehen, aber bald wirst du es verstehen. Also, willst du es versuchen? Ausrüstung für den Kampf bekommst du übrigens von mir." "Was ist, wenn ich es nicht schaffe sie zu zähmen?" "Dann bist du sogut wie tot. Das ist der Haken an der Sache, die Rathian wird sich nicht einfach so zähmen lassen. Sie wird versuchen, dich zu töten, also sei vorsichtig." Ich dachte nach. Es klang wirklich gefährlich, aber es war schon immer ein Wunsch von mir, einen eigenen Wyvern zu haben. Dann entschied ich mich. "Gut, ich mache es." Dann bekam ich von Raphael eine leichte Rüstung, einen Speer, zwei Rauchbomben und ein Seil. "Mehr wirst du nicht brauchen, wenn du wirklich so gut bist wie meine Schwester sagt." Ich nickte und ging in die Arena. Sie war vollbesetzt, es schien so als wäre halb Loclac hier zusammengekommen. Sie konnte sogar den Gildenmeister der Jägergilde erkennen.

Und dort stand sie, die Rathian blickte mich an, kam näher und senkte den Kopf ein wenig. Ich zögerte, dann hob ich eine Hand und strich über den Kopf. Die Rathian schloss kurz die Augen, öffnete sie wieder und sprang zurück. Es ging los. Rathian schoss einen Feuerball in meine Richtung und ich wich aus. Wäre es eine normale Jagd, hätte ich keine Chance, aber das war es nicht. Es war ein Ritual, um zu bezeugen, das der Reiter bereit ist seinem Partner zu vertrauen. Ich warf die erste Rauchbombe und hüllte alles in weißen Rauch. Rathian schnaubte, schlug mit den Flügeln und wehte die Wolke davon. Das lief nicht so wie geplant, aber egal. Rathian näherte sich wieder und schlug mit dem Schwanz nach mir, ich konnte kanpp entkommen. Da der Speer als Waffe kaum zu gebrauchen war überlegte ich, wozu ich ihn noch verwenden könnte. Ein Feuerball zischte an mir vorbei, Rathian meinte es ernst. Nach kurzer Überlegung, wusste ich was zu tun war. Ich warf die zweite Rauchbombe, doch statt mich zu verstecken, band ich das Seil knapp unter die Spitze des Speers und wartete. WIe erwartet wehte Ratian auch diese Rauchwolke weg. Als ich sie wieder erkennen konnte, warf ich den Speer knapp an ihren Beinen vorbei und rannte gleichzeitig mit dem anderen Ende des Seiles an der anderen Seite von Rathian vorbei. Der Speer bohrte sich in die Wand hinter Rathian wärend ich weiter an dem Seil zog. Das Seil schloss sich um Rathians Beine und brachte sie zu Fall. Schnell rannte ich zu ihr rüber und legte die Kette um den Hals. Einen Moment später fing die Kette an zu leuchten, ein Lichtbiltz entstand und als er schwand, hatte sich die Kette in ein Zaumzeug verwandelt, das Rathian nun trug. Die Menge jubelte und ich sah Raphael und Alice zufrieden lächeln. Ich ging zu Rathian und stieg auf ihren Rücken.

Es war Zeit für den ersten Flug. Wir stiegen in die Luft und umkreisten ganz Loclac. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, einfach wunderbar. "Schön das es dir gefällt, aber es wäre schön, wenn du mir endlich einen Namen geben würdest..." Ich schreckte auf. Hatte Rathian gerade gesprochen? "Ja, das habe ich. Aber ich kann nur zu dir und zu anderen Wyvernzähmern sprechen. Ihr versteht unsere Sprache." "Einen Namen... hast du denn keinen?" Rathian gab ein schnaubendes Lachen von sich. "Nein, ich habe keinen Namen. Wir bekommen unsere Namen von unseren Reitern. Das heißt, solange man keinen Reiter hat, ist man einer unter vielen. Wir werden erst etwas besonderes, wenn wir einen Reiter haben." Ich nickte. "Gut, dann lass mich einen Moment überlegen... einen Namen... ich weiß, wie wäre es mit Karura?" Sie nickte. "Karura... ja das ist in Ordnung." Gemeinsam flogen wir noch eine Weile durchs Land. Karura und ich, ein Wyvern und sein Reiter. Dies war der Beginn einer neuen Zeit...

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Kapitel Acht


10

31.12.2010, 11:43

Lang erseht und endlich da^^

Kapitel Sieben: Hass und Liebe

Ich saß in meinem Zimmer und säuberte grade meine Armbrust. Als ich damit fertig war, ging ich ans Fenster und betrachtete den Abendhimmel. Bald würde Jack wiederkommen, ich war gespannt, was er dazu sagen würde, wenn er erfährt, das ich jetzt eine Wyvernreiterin war.
Einige Zeit später hörte ich Gebrüll von unten. Sofort rannte ich runter in den Garten. Dort stand Jack mit gezogener Lanze und erhobenen Schild. Ihm gegenüber lag Karura, die Jack anblickte, ein tiefes Knurren ausstieß, aber sich keine Mühe machte aufzustehen.
„Jack!!" Jack sah über seine Schulter. „Lenneth!! Hol deine Armbrust... wir haben hier eine Rathian im Garten." Ich schüttelte den Kopf. „Nein, Jack... die Rathian heißt Karura und ist meine Begleiterin..." Jack ließ die Lanze sinken und starrte mich an. „Deine... was??" „Meine Begleiterin... ich bin jetzt eine Wyvernreiterin..." Jack Blick war mit Entsetzen erfüllt. „Lenneth... Wyvern sind Monster... sie sind keine Partner." Er zeigte zu Karura. „Solche Monster zerstören unsere Städte!!! Sie sind unsere Feinde... man kann ihnen nicht trauen, diesen wilden Monstern..." Ich rannte zu Jack und ohrfeigte ihn.
„Nenn Karura noch einmal Monster und ich vergesse mich... warum zerstören sie unsere Städte? Hast darüber schonmal nachgedacht Jack? Sind wir denn nicht selber Schuld? Wir drangen in ihre Gebiete ein, zerstörten ihre Nistplätze und bauten unsere Städte auf ihren Schätzen... ist es da nicht recht, das sie versuchen uns, die Eindringlinge zu vertreiben? Würdest du nicht auch die Räuber vertreiben, die dein Heim gestohlen haben?" Jack wich meinem Blick aus. „Das ist etwas anderes... wir sind Menschen... Wyvern... sie sind nur instinktgesteuerte Bestien. Du musst dich entscheiden. Sie oder ich. Denk daran, sie..." Ich drehte mich um. Wut staute sich in mir auf.. „... sind nicht so viel wert wie wir? Sind zum töten da, weil sie versuchen ihr Land zu schützen? Jack... Wyvern sind intelligente Wesen... aber ich sehe, das du anderer Meinung bist, deswegen werde ich gehen... ich lasse nicht zu, das du Karura weiterhin als Bestie bezeichnest..." Ich riss mir die Kette mit dem Rubinschuppen-Anhänger vom Hals und schmiss ihn Jack vor die Füße. Ohne auf eine Antwort zu warten lief ich ins Haus. In meinem Zimmer angelangt, nahm ich Armbrust, meine Tasche mit Munition und Kleidung und den Kasten mit Armbrustersatzteilen. Ich sah mich ein letztes mal im Raum um. Die Rathian-Rüstung würde ich hierlassen... ich wollte sie nicht mehr haben. Dann verließ ich das Zimmer, ging an einem sprachlosen Jack vorbei und stieg auf Karura. „Los... zur Himmelsklippe." Karura nickte und flog los.
Jack blickte Lenneth noch eine Weile hinterher. Dann hob er den Anhänger auf. „Lenneth..." Er schüttelte den Kopf. Er spürte, das er einen Fehler gemacht hatte. Doch das konnte er nicht mehr rückgängig machen und er würde seine Meinung nicht für Lenneth ändern. Für ihn waren Wyvern nunmal Monster die es zu bekämpfen galt... Er wusste, das Lenneth nicht zurückkehren würde.
„Warum versteht er es nicht?" Ich konnte es einfach nicht glauben. „Lenneth... ich glaube, das Jack es nicht verstehen will. Für ihn sind wir Monster... Monster, die seine Heimat bedrohen... wenn er es nicht verstehen will, dann können wir nichts daran ändern... dann ist die Trennung die einfachste Lösung..." Ich nickte. „Richtig.. ich bin gegangen, weil er es nicht verstehen will... Karura... wir sind nicht lange zusammen, doch ich spüre, das ihr Wyvern so viel mehr seid als Monster... ihr habt eure Gründe..." Karura gab ein kichern von sich. „Das hört man nicht oft aber es stimmt... schließlich seid ihr in unser Land eingedrungen... doch die Zähmer haben uns verstanden... sie begannen damit, uns zu verstehen... ein Band zwischen uns und ihnen aufzubauen... damit wir gemeinsam Leben können." Man konnte schon die Klippe sehen. „Dort werden wir willkommen sein, vertrau mir Lenneth..." "Ja... das ist unsere neue Heimat, das spüre ich."
Karura landete und sie wurden herzlich von Raphael in Empfang genommen. „Lenneth, welch unerwarteter Besuch. Was führt dich hierher?“ Ich stieg von Karuras Rücken. „Ich habe Streit mit Jack...“ Raphael sah mich fragend an. „Jack?“ „Oh, verzeih, du kennst ihn ja nicht... Jack ist... war mein Freund.“ Raphael legte den Kopf schief. „War?“ „Ja... wir haben uns gestritten... er vertritt die Meinung, das Wyvern nur Monster sind und verlangt , das ich mich von Karura trenne... deswegen bin ich gegangen.“ „Ich verstehe. Lenneth, ich war grade dabei auf Jagd zu gehen. Wie ich sehe führst du keine Rüstung mit dir, was hältst du davon, wenn wir dir eine Rüstung erjagen? Du beobachtest ersteinmal und ich zeige dir, wie Jäger und Wyvern gemeinsam jagen.“ Er tätschelte die Rathian, die an seiner Seite stand. Ich nickte und stieg erneut auf Karuras Rücken. „Eine gute Idee.“ Raphael lachte und schwang sich auf den Rücken der Rathian. „Lass uns zur Wüste fliegen. Wollen wir doch mal schauen ob wir dort nicht einen Tyrannen finden.“ Wir schwangen uns in die Lüfte. Ich überlegte einen Moment. Wenn er Tyrann sagt, dann meint er sicher einen Diablos.
Eine Stunde später erreichten wir die Wüste. Ich war schon oft hier aber dieser Teil der Wüste war mir völlig neu. Wir beobachten den Boden und suchten nach Anzeichen von Diablos. Einige Momente später entdeckten wir eine Sandaufwühlung. Ein Zeichen dafür, das sich dort vermutlich ein Diablos durch die Erde wühlte. Raphael gab mir ein Zeichen in der Luft zu bleiben und stürzte hinab. Erst jetzt bemerkte ich das Großschwert, das an dem Sattel der Rathian befestigt war. Er löste es im Flug und sprang kurz vor dem Boden ab. Die Rathian dagegen rammte zielgenau mit den Klauen in die Erde und bekam den Diablos zu fassen... zumindestens glaubte ich, es sei ein Diablos.

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Kapitel Acht


11

31.12.2010, 12:05

part 2^^

Plötzlich schoss ein rotes Horn aus der Erde. Und mit dem Horn tauchte dann auch ein Kopf auf. Es war das erste mal, das ich so einen Wyvern sah. Es hatte nur ein Horn und ähnelte in vielen Dingen einem Diablos... Ich hatte in einem Buch von soetwas gelesen und vermutete daher, das es ein Monoblos war. Der Monoblos war eine Unterart des Diablos mit nur einem Horn, aber nicht minder gefährlich. Die Rathian riss weiter an seinem Körper und begann ihn rauszuziehen. Der Monoblos, der sich das nicht gefallen ließ stieß mit dem Horn in ihre Richtung. Gleichzeitig peitschte der Schweif des Monoblos aus der Erde und jagte zielstrebig auf die Rathian zu. Raphael pfiff einmal und die Rathian ließ ab. Sie flog nun in weiten Kreisen um den Monoblos herum . Dieser hatte nun auch Raphael bemerkt und wandte sich ihm zu. „Ja, komm nur her...“ Er provozierte den Monoblos. Dieser senkte den Kopf und stürmte mit erhobenen Horn vor. Raphael legte seine Hand auf den Griff des Großschwertes. Kurz bevor der Monoblos ihn erreichte kam aufeinmal die Rathian herabgestürzt und drückte den Monoblos genau vor Raphael zu Boden. Er lächelte und schlug mit dem Großschwert zu. Der Monoblos wendete den Kopf und das Schwert krachte aufs Horn, prallte ab und hinterließ eine Kerbe. „Verdammt... schlecht getroffen.“ Unterdessen hatte sich der Monoblos in die Schulter der Rathian verbissen. Diese schrie auf und versuchte sich loszureißen, kam aber nicht frei. Raphael stieß vor und versuchte erneut seine Klinge in den Körper des Monoblos zu rammen. Dieser jedoch warf sich herum, riss die Rathian mit sich und schleuderte Raphael mit dem Flügel zur Seite. Die Rathian ließ er los sie flog einige Meter durch den Sand wo sie dann benommen liegen blieb. Raphael wirbelte über den Sand und kam taumelnd zum stehen. Die Augen des Monoblos verengten sich und nahmen Raphael ins Visier. Doch statt loszustürmen begann er sich einzugraben. Raphael der sofort wusste, in welcher Gefahr er steckte begann zu laufen. Er lief in einem gleichmäßigen Kreis um den Punkt herum, an dem sich der Monoblos eingegraben hatte. Das würde ihm erschweren Raphael zu finden und zu treffen. Dann schoss eine Sandwolke los. Raphael warf sich zur Seite und entkam nur Knapp dem Angriff des Monoblos. Dieser stand nun wieder vor ihm und wirbelte herum. Sein Schweif schoss auf Raphael zu und drohte seinen Kopf wie eine überreife Melone platzen zu lassen.
Doch dann legten sich zwei Flügel um ihn und der Schweif prallte von ihnen ab. Der Monoblos gab einen gereizten Ton von sich und blickte zur Rathian hoch. Erst jetzt bemerkte er, das ich es war. „Nichts zu danken. Nicht das ich mich einmischen wollte, aber Alice würde es mir gewiss nicht verzeihen, dich einfach sterben zu lassen.“ Raphael grinste nur und ich flog erneut mit Karura nach oben. Der Monoblos lief auf Raphael zu und griff ihn mehrmals mit Horn und Schweif an. Raphael hatte alle Mühe die Angriff abzuwehren. Dann stürzte sich seine Rathian, welche sich von ihrer Benommenheit erholt hatte, auf den Monoblos, bekam seinen Schweif zu packen und verbiss sich darin. Der Monoblos schrie auf. Er warf sich hin und her und versuchte die Rathian loszuwerden. Dann hörte man ein reißendes Geräusch und der halbe Schweif fiel auf den Boden. Blut sickerte aus dem verstümmelte Schweif und der Monoblos brüllte vor Schmerz. Er rammte sich gegen die Rathian und warf sie zurück, dann fasste er Raphael erneut ins Auge. Er rannte los. Raphael, der erkannte das es zum Ausweichen zu spät war, hielt sein Großschwert vor sich und war bereit den Monoblos abzuwehren. Doch das Horn des Monoblos verfehlte Raphaels Großschwert nur knapp und rammte sich stattdessen in seine Rüstung. Die kräftigen Lagiacruz-Schuppen bogen sich unter der Wucht des Horns und das Horn drang ein Stück in Raphaels Schulter ein. Dann wurde Raphael zurückgeworfen und landete sechs Meter entfernt hart auf dem Boden. „RAPHAEL!!“ Ich gab Karura ein Zeichen und diese flog hinab. Der Monoblos näherte sich mit einem Wahnsinnstempo. Ich wusste, das ich nicht mehr rechtzeitig kommen würde... doch dann passierte etwas unerwartetes...
Der Monoblos kam stolpernd zum stehen und blickte sich einen Moment panisch um. Dann wandte er sich um und ergriff die Flucht. Ich wusste nicht was in ihm gefahren war... doch plötzlich sah ich wie der Sand bebte... er bewegte sich, als wäre er ein lebendiges Wesen... dann schoss knapp neben dem Monoblos ein Koloss aus der Erde. Zwei gewaltige Stoßzähne umgaben das Maul welches den Monoblos mit nur einem Biss fast vollständig verschlang... Der Rücken war von Fels und Mineralien bedeckt. Er erinnerte mich ein wenig an den Ceadeus, doch wirkte dieser hier noch etwas größer... Raphael hatte sich stöhnend erhoben. Seine Rathian war an seine Seite geeilt und gemeinsam erhoben sie sich in die Luft. Ich sah auf seine Schulter, aus welcher noch immer Blut lief. „Was ist das?“ Raphael blickte nach unten wo der Koloss grade wieder in der Erde verschwand ein Schwarm Delex verfolgte ihn. „Das ist ein Jhen Moran. Vermutlich hat ihn der Geruch des Monoblosblutes angelockt.“ Ich blickte ungläubig nach unten. „Jhen Moran... ich habe bisher nur davon gehört in Loclac ist er eine lebende Legende... es ist mittlerweile zu einem Fest geworden ihn zu jagen, doch nahm ich bisher noch nie an solch einem Ereignis teil...“ Raphael grinst wärend er seine Schulterwunde verarztete. „Das wirst du noch, glaub mir... doch lass uns nun zurückfliegen, der Jhen Moran hat uns unsere Beute streitig gemacht... außerdem ist es schon spät, wir sollten zurückkehren...“ Ich nickte nur und gemeinsam flogen wir zurück. Es dauerte länger, denn Raphaels Rathian konnte aufgrund ihrer Bisswunde nicht so schnell fliegen wie gewöhnlich. Letztendlich erreichten wir die Himmelsklippe. Als wir landeten legten wir das Zaumzeug unserer Wyvern ab und liefen durch den Korridor. Raphael zeigte mir mein Zimmer. „Hier kannst du verbleiben.“ Er wandte sich zur Tür, drehte sich aber vorher nocheinmal um. „Lenneth... wie lange kennst du Jack schon?“ Ich blickte auf, ein wenig verwundert aufgrund der Frage. „Nun... wir kennen uns seitdem wir Neun sind... also bereits Neun Jahre...“ Er blickte mir in die Augen. „Du sagtest, ihr hattet streit. Deshalb bist du doch gegangen oder?“ Ich nickte. „Ja.“ „Und... wann willst du zu ihm zurück?“ Jetzt war ich vollkommen verwirrt. „Ich... nun... ich hatte nicht vor zu ihm zurückzugehen... er versteht mich nicht und...“ „...hasst Wyvern, bezeichnet sie als Monster.“ Beendete Raphael den Satz. „Lenneth, das ist kein Grund ihn vollkommen zu verlassen. Ihr kennt euch schon lange und versteht einander gut...“ „Aber-“ Raphael schüttelte den Kopf. „Es ist ganz normal, das ihr euch streitet. Ihr liebt euch und da gehört Streit nunmal dazu. Ohne Hass kann es keine Liebe geben. Wenn du ihn verlässt und nie mehr zurückkehrst, dann wirst du das eines Tages bereuen...“ Meine Augen musterten Raphael. „Hass und Liebe...“ Meine Gedanken flogen. Ich konnte es einfach nicht vergessen, das Jack so beleidigend von Karura geredet hat, konnte die verletzenden Worte einfach nicht verdrängen. Raphael lächelte und schloss mich in die Arme. „Keine Sorge... ich verlange nicht, das du sofort zu ihm zurückgehst... alles brauch seine Zeit und du wirst gewiss den richtigen Moment finden zu ihm zurückzukehren...“ „Raphael...“ Er lächelte traurig. „Hass und Liebe sind mächtige Gefühle. Lass dich nicht von ihnen ertränken, denn dann wirst du es bereuen... ich musste es scherzhaft erfahren...“ Ohne weitere Worte verlies er den Raum und ich blickte noch eine Weile zur Tür, dachte über die Worte nach, die er zuletzt gesagt hatte. Nach einiger Zeit ließ ich davon ab und legte mich aufs Bett. Der Tag war zwar nicht anstrengend gewesen, doch fühlte ich mich einfach fertig. Es dauerte nicht lange bis sich die Finsternis um mich legte und ich einschlief...

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Kapitel Acht

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lenneth« (31.12.2010, 12:05)


12

15.09.2012, 02:42

*Hust* *Hust* Laut dem Thread liegt der letzte Post von mir mehr als 623 Tage zurück... es ist wirklich Zeit für ein Kapitel 8. Ich habs ewig vor mir hergeschoben, lange nicht den Elan gefunden... aber diese Nacht hat mich einfach der Ergeiz gepackt... ich hoffe das es gut geworden ist und ich euch nicht enttäusche... selbst nach allem was sich für mich getan hat.

Kapitel Acht: Ein Abschied, für immer?

Silbernes Tageslicht floss durch das schmale Fenster meines Zimmer in den Raum. Einen Moment dachte ich noch darüber nach weshalb es so hell war, wo mein Zimmer doch schon immer im morgentlichen Schatten gelegen hatte, doch dann fiel mir ein das ich nicht mehr zuhause war.
Vieles war geschehen, ich hatte Alices Bruder Raphael kennengelernt, und mit ihm die Rathian Karura. Ich war nun ein Wyvernzähmer, ein fliegender Jäger. Ich streckte mich gemütlich in meinem Bett, doch dann fiel der kalte Schauer über mich. Jack und ich hatten uns gestritten, ich bin gegangen... weil er nicht akzeptieren wollte was ich war. Ich wusste das Jack es niemals akzeptieren würde und dennoch konnte man es nicht hierbei belassen.
"Lenneth? Lenneth, bist du wach?" Es war die Stimme von Raphael. Ich erhob mich aus meinem Bett und zog meine Sachen an, ging zur Tür und öffnete sie. "Natürlich bin ich wach." Empfing ich Raphael mit einem leichten Lächeln. Er lächelte zurück und zuckte mit den Schultern. "Komm, wir haben noch Arbeit vor uns. Ich werde dir eine Rüstung leihen, doch nur damit du eine Bestie erlegen kannst aus der du dir selbst eine Rüstung machen kannst." Ich nickte in freudiger Erwartung... Endlich würde ich das erste mal mit Karura jagen.
Bald darauf fanden wir uns im Arsenal wieder. Ich staunte über die große Auswahl an Waffen und Rüstungen, denn es gab fast nichts was es nicht gab. Raphael suchte mir eine Rüstung aus Plesioth-Material heraus. Ein Wasserwyvern der dennoch am Land überleben konnte und dessen Gehör so fein war das es das Geräusch einer Schallbombe im Wasser nicht einfach vertragen konnte, es quälte ihn. Ich nahm sie dankend entgegen und zog sie an. Raphael schien ein gutes Auge zu haben, denn sie saß wie angegossen.
"Danke Raphael, ich werde gut auf sie acht geben." Nickend ging er um mich herum und blieb dann stehen. Er schien mit dem zufrieden zu sein was er sah. "Gut, hast du dir schon Gedanken gemacht was du jagen möchtest?"
Ich schloss die Augen. In all den Trubel habe ich mir garnicht klargemacht wonach ich nun suchen sollte. Es gab so vieles, so viele Wyvern, jede Rüstung hatte andere Vor- und Nachteile... Eine Barroth-Rüstung waren stabil, aber schwerfällig, im Gegensatz zu einer leichen Vespoid-Rüstung, welche aber im Vergleich ziemlich zerbrechlich war.
Als ich meine Augen wieder öffnete war ich viele Möglichkeiten durchgegangen. Ich wusste was ich wollte und ich wusste das ich es bekommen würde. Ich traute Karura und meinen Fähigkeiten. Ich habe viele Kämpfe durchgestanden und auch diesen hier würde ich überleben. Ich wusste das Raphael es nicht gefallen würde, das es gefährlich war... denn das Biest das ich jagen wollte konnte selbst erfahrene Jäger mit Leichtigkeit dahinraffen.
"Nargacuga. Ich möchte eine Nargacuga jagen." Raphael sah mich an, seine Miene war nicht zu deuten, ich wusste also nicht wie er es auffasste. "Lenneth, bist du dir sicher?" Ein Unterton von Sorge schwang in seiner Stimme mit. Natürlich sorgte er sich, schließlich war ich eine Jägerin und Freundin. "Ja, ich bin mir sicher. Ich weiß das es leichtsinnig ist, doch ich habe mich entschieden und dabei wird es bleiben." Raphael schüttelte den Kopf und seufzte schwer. "Ich sehe schon, du wirst es dir nicht mehr aus dem Kopf schlagen. Komm, wir gehen ins Vorratslager und suchen dir zusammen was du brauchst." Ich folgte ihm eifrig und bereitete mich in Gedanken darauf vor der Nargacuga entgegenzutreten. Ich dachte darüber nach was ich schon wusste, wieviel meines Wissens ich gegen sie einsetzen konnte... und wie ich am besten mit Karura zusammenarbeiten würde.
Eine Stunde später saß ich auf Karuras Rücken und war abflugbereit. Da hörte ich eine Stimme. "Kaum zwei Tage auf einem Drachen und schon auf zur Jagd?" Ich wandte meinen Kopf um und erblickte Alice die, leicht lächelnd auf mich zukam. "Du hast deine Rüstung zuhause vergessen." "Ich... ich will sie nicht mehr. Jack hat sie mir gegeben und..." Alices Blick wurde ernst. "Du wirst diese Rüstung behalten! Hast du das verstanden? Die Rüstung kann nichts für euren Streit, sie ist ein Teil von dir, egal was passiert!" Ich zuckte unter ihren Worten zusammen. So kannte ich Alice nicht. Für mich war sie immer die freundlichste Munitionshändlerin Loclacs und eine gute Freundin gewesen. "Aber Alice... ich bin auf dem Weg mir eine neue Rüstung zu jagen." Alice sah mich an. "Dann... jag halt. Hol dir was du brauchst und bau dir eine neue Rüstung! Wenn dir so wenig daran liegt, bitteschön!" Sie wandte sich um und ging. "Alice..." Ich seufzte, schüttelte den Kopf und gab Karura ein Zeichen dafür loszufliegen. Es würde ein langer Ritt werden, doch darauf war ich vorbereitet. Alices Worte trafen mich hart... lag mir so wenig an meiner Vergangenheit? Und würde es mir so leicht fallen das alles hinter mir zu lassen wie ich es behaupte? Vielleicht...
Alice kehrte Stunden später nach Loclac zurück, sie war wütend. Lenneth schien zu glauben das sie ihr ganzes altes Leben aufgeben müsste, nur weil sie ein wenig Streit mit Jack hatte. Geladen wie sie war ging sie zu dem Haus in dem Jack nun lebte. Als sie klopfte öffnete jedoch nicht er die Tür sondern Lyria, Lenneths Schwester. "Lyria? Wo ist Jack?" Lyria zuckte mit den Schultern. "Er wollte in dem Dschungel etwas jagen... er ist gestern losgezogen kurz nachdem Lenneth verschwunden war, seitdem ist er nicht zurückgekehrt." Alice blickte sie an. "Ist er gelaufen?" "Nein, er ist mit einem Schiff geflogen, der Fährmann sollte ihn gestern Abend abholen, doch laut seinen Worten war er nicht da..." Alice zog die Luft ein, alle Gedanken an Lenneth waren wie weggefegt. "Also ist er immernoch da?" Lyria nickte und ließ Alice eintreten. "Da er noch keine 48 Stunden fort ist kann ich ihm nicht einfach nach... du kennst das ja mit Jägergesetzen, ihren Revieren und allem. Vielleicht brauch Jack auch einfach länger..." Alice nickte. "Ja, lass es uns hoffen."


So, muss es wieder aufteilen ;P

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Kapitel Acht


13

15.09.2012, 02:43

Ich war mit Raphael unterwegs und die Ebene unter uns wich langsam aber sicher dem Dschungel. Er würde sich meinen Kampf nur ansehen, aus sicherer Entfernung und ohne sich einzumischen. Dies war mein Kampf... meine und Karuras Prüfung. Bald schon gingen wir in den Tiefflug und landeten kurz darauf.
Wir bewegten uns eine Weile mit unseren Rathians am Boden fort, bis Raphael sich dann in die Luft bewegte... eine Nargacuga war in der Nähe. Die Wyvern war schwarz wie die Nacht und im Unterholz des Dschungels nur schwer auszumachen. Dennoch konnte man den Hauch des roten Leuchtens sehen... wie den drohenden Tod.
Ich atmete ein, beruhigte mich und gab Karura ein Zeichen. Sie ließ mich absteigen und erhob sich in die Luft. Wärend ich meine Armbrust lud bewegte ich mich voran, langsam und bedächtig darauf bedacht keinen unnötigen Lärm zu verursachen, was bei all den Pflanzen, Ästen und Wurzeln nicht so einfach war.
Dann war der Moment gekommen. Ich legte den Finger um den Schusshebel der Armbrust, trat aus meiner Deckung hervor und schoss... Das kleine Geschoss verließ die Laufbahn der Armbrust, flog durch die Luft und traf auf den Schuppenpanzer der Nargacuga. Jedoch traf der Bolzen nicht vernünftig und prallte von dem tiefschwarzen Schuppenkleid ab. Die Nargacuga jedoch wandte sich wütend herum und brüllte mich an. Fluchend wandte ich mich um und tat was vielen Jägern schon zum Verhängnis geworden war... ich floh. Ich nahm die Beine in die Hand und rannte von der Nargacuga fort, lockte sie ohne das sie es merkte... oder doch? Ich war mir nicht sicher, hoffte jedoch das mein Plan gelingen würde. Die Wyvern folgte mir, nahm Tempo auf und bald, auf einer Lichtung die das Dickicht des Dschungels durchbrach, holte sie mich fast ein. Dann war Karura über ihr und rammte ihre Klauen in den Rücken der Nargacuga. Diese brüllte überrascht auf, wirbelte herum und ließ ihren messerscharfen Schweif vorschnellen. Die Klingen schnitten Kerben in die Schuppen der Rathian, welche sich zurückzog um keinen ernsthafteren Schaden zu erleiden.
Ich wusste das es vielleicht einfacher wäre die Nargacuga einfach aus der Luft heraus unter Beschuss zu nehmen... aber ersten war ich nicht geübt darin und würde vermutlich einiges an Munition verschwenden und zweitens würde es der Narga leicht fallen sich hier im Unterholz zu verstecken ohne das man sie aus der Luft sah. Also musste ich am Boden kämpfen... Ich hatte in der Zeit in der die Narga mit Karura zu tun hatte eine Fallgrube aufgebaut und in diesem Moment wandte sie sich wieder mir zu. Wütend schoss sie vor, ich lächelte, siegesgewiss wie ich war, und wich etwas zurück... zu früh gefreut!
Das mechanische klicken der Falle war zu hören, doch als der Boden nachgab schlug die Narga einmal kräftig mit ihren Flügeln und schoss so ein Stück zurück und wich der Falle aus. Ich fluchte, hatte ich doch vergessen das Nargacugas über außerordentlich gute Reflexe verfügten, was ihnen oft ermöglichte solchen Fallen zu entgehen.
Karura war hinter der Narga gelandet und versuchte in einen guten Angriffswinkel zu kommen. Die Nargacuga spürte das sie zwei Feinde hatte, doch sie sah in mir definitiv das schwächere Glied. Also stürzte sie sich auf mich, wild und entschlossen blitzten Klauen und Reißzähne auf um mir das Fleisch von den Knochen zu reißen. Ich jedoch warf mich nach vorne, rollte unter der Nargacuga hindurch und war wieder auf den Beinen... Nur die Schnauze von Karura, die mich grob zur Seite stieß, schützte mich in diesem Moment vor dem herabsausenden Schweif der Narga. Der schwarze, klingenbewehrte Schweif knallte zwischen uns auf dem Boden, verschoss Funken und Erde. Ich keuchte überrascht, konnte mich jedoch fassen um eine Salve auf die Narga zu schießen wärend von Karura ein Feuerball folgte, welcher jedoch weiter zur Seite gezielt war.
Die Narga konzentrierte sich mit ihren Reflexen auf das was zuerst kam... die Bolzen. Ihr Instinkt ließ sie ausweichen, ein schneller satz zur Seite und direkt in den Feuerball der ihr entgangen war... Die Flammen zogen sich über den Körper der Narga, welche sich am Boden wälzte um sie abzubekommen... keine gute Idee. Das Unterholz des Dschungels war trocken und ein gutes Futter für die Flammen. Kurz darauf stand ein Teil des Bodens im Brand.
Die Augen der Narga färbten sich rot, leuchteten im dunkeln und schienen eine rote Spur zu hinterlassen. Sie war wütend. Ich wich zurück und Karura lief auf die Narga zu, verschaffte mir die Zeit die ich brauchte. Jedoch war die Narga einfach schneller... sie stürzte sich auf Karura, biss in ihr festes Schuppenkleid und versuchte es mit ihren Klauen zu durchdringen... Karura jedoch schüttelte sie ab und schlug jetzt mit ihrem Schweif zu... sie traf, hinterließ jedoch nur einige angebrochene Schuppen. Die Schockfalle stand... ich pfiff und Karura hob sich in die Luft, wurde dabei jedoch erneut von der Narga attackiert und aus der Luft gerissen... wie eine wilde Raubkatze, das Bild ging mir bei diesem Anblick einfach nicht aus dem Kopf, stürzte sie sich auf Karura. Ich wusste, ich musste schnell handeln... sofort lud ich einen Satz Feuermunition in meine Armbrust und schoss so schnell ich konnte auf die Narga ein... bald hatte ich ihre Aufmerksamkeit und sie stürzte sich auf mich... geriet jedoch in die Schockfalle.
Ich legte einige kleine Bomben unter die Narga... es waren die neueste Version der Fassbomben. Sie waren wesentlich kleiner als die großen Fassbomben, durch eine neue Mischung jedoch genauso effektiv, doch jetzt brauchte man keine zwei Mann mehr um solche Fässer mit sich zu schleppen. Lächelnd legte ich noch eine Zündbombe dazu und rannte zu Karura. Sie blutete aus mehreren Schnitten und ich nutzte die verbliebene Zeit um ihre Wunden mit Tränken zu versorgen. Sie reinigten die Wunden und würden die Heilung beschleunigen. Ich hörte das Krachen der Bomben und den Schrei der Narga. Sofort wandte ich mich um und sah das die Narga reißaus nahm... ich lief ihr nach, doch etwas am Boden weckte meine Aufmerksamkeit.
Die Narga hatte Teile ihrer Reißzähne verloren. Und zwischen diesen Teilen lag etwas das ich nur zu gut kannte... ein Amulett mit einer rubinartigen Rathalos-Schuppe. "Jack... nein..." War alles was mir über die Lippen kam. War er hier gewesen? Hatte er auch die Narga gejagt und hatte sie ihn getötet? Wenn ja, wo waren seine Überreste? Die Jagd war vergessen, die Trauer überwältigte sie... natürlich hatten wir uns gestritten, doch ich hatte niemals gewollt das er stirbt... Erst Karuras vorsichtiges Anstupsen holte mich in die Realität zurück... dieses Biest hatte vermutlich Jack getötet und verschlungen... ich würde es jagen... und wenn es bis ans Ende der Welt sein musste.


Fortsetzung folgt...

Bitte schaut auch im Feedback-Thread vorbei und entscheidet mit wie es im nächsten Kapitel weitergehen soll.

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Monster Hunter Storys ist zurück!
Kapitel Acht