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1

13.03.2011, 19:29

"Bin ich, denn der Einzige?"

Hiermit eröffne ich meine erste Monster-Hunter Storie . Ich bitte um Feedback :D

Und es bleibt eigentlich nurnoch eines zu sagen : Viel Spaaaaß!!!!!! :thumbsup:

! Ich habe die geschichte in einen spoiler gepackt , dann muss man nicht soviel scrollen! ( Einfach auf das + bei Spoiler klicken)


Kapitel 1: Aus einer anderen Welt


Spoiler
Es war eigentlich ein ganz normaler Tag in Kyoken , dem kleinen Fischerdorf nahe der Millionen Jägerstadt Minnegard .
Die Sonne schien vom Himmel herab , die Fischer zogen aufs Meer hinaus.
Die anderen Dorfbewohner standen aufgeregt am Dorfeingang ,
denn heute sollte der Enkel des Dorfobehauptes kommen.

Sean wanderte seelenruhig durch die Berge und genoß die segnende Sonne auf seinem Gesicht , während der Wind seine braunen Haare zerzauste . Sean war nun 14 geworden , doch selbst für sein Alter war er sehr schmächtig . Auf Anordnung seines Vaters sollte er zu seinem Großvater ziehen , wo auch sein Bruder Tarlon mit erreichen seines vierzehnten Lebensjahres hingegangen war. Seans Vater war ein angesehener Monsterjäger in seinem Heimatdorf tief in der Wüste , und nun sollte Sean ein Jäger werden .
Doch nie zuvor hatte Sean einem Tier etwas angetan , er wollte es eigentlich auch niemals . „ Wann bin ich den eigentlich endlich da? Ich kenne Großvater doch überhaupt nicht. Was soll ich da überhaupt?“, fragte Sean sich selbst und blickte auf . In nicht allzu weiter Ferne war Kyoken . Es sah winzig aus und auch die vielen Menschen fielen Sean auf die still wie Statuen genau in seine Richtung blickten.
Sean hatte seinem Vater nie seine Abneigung gegen das jagen erzählt und früher wo sein Vater ihn auf die Jagdt mitnehmen wollte hatte Sean sich krank gestellt , jedes mal. War er denn der Einzige, der es nicht vermochte, Monster zu jagen.
Sean zurrte seinen alten Lederrucksack noch einmal fest und lief den Hügel hinab zu der sich langsam regenden Menschenmenge . Die Dorfbewohner schienen von Nahem fröhlich , überrascht, aber auch fragwürdig. Sean lief weiter bis er das Dorftor erreichte , dass nur aus einem schäbigen Holzeingang bestand . Doch kaum war Sean angekommen wurden die Menschen wieder still , wie als ob etwas Unheilvolles gekommen wäre . Durch die Menschenmenge bahnte sich ein riesiger Mann mit breiten Schultern und einem beeindruckendem Langschwert auf dem Rücken, einen Weg , sein blick schien nicht sehr freundlich zu sein. Im Gefolge hatte er zwei Felyne die stillschweigend hinter ihm her liefen und ihre Häupter verneigten .
Sofort war Sean erstarrt und hatte fürchterlichen Respekt vor dieser Person . „Ich bin Taro , der Dorfjäger hier in Kyoken!“, sagte dieser sichtlich von oben herab . „ Ich heiße Sean , ich bin hier auf Wunsch meines Vaters . Der Dorfchef ist mein Großvater“,antwortete Sean kurz und blickte in die brauen Augen des Riesen der sehr unerfreulich über Sean war . „ Taro sei doch nicht immer so angsteinflössend .
Kein Wunder haben wir hier nicht oft neue Jägerlehrlinge .“, sagte eine ruhige Frauenstimme aus der Menge heraus. Taro verschränkte seine Arme vor seiner Brust, sodass seine blaue Lagiacrus Rüstung in der sonnehellblau leuchtete und Sean fasst blendete .
Die Frau trat aus der Menge hervor , ihre zusammen geflochtenen blonden Haare glitzerten golden und ihre blauen Augen erinnerten Sean an das offene Meer, dass er von den Bergen aus gesehen hatte.
„ Hallo ich heiße Mia , ich bin das Schaltermädchen der Gilde. Komm ich bring dich zum Dorfältesten“,sagte diese und blitze Taro böse an . Taro ließ Sean ziehen und schaute noch einmal grimmig hinterher , die Menschen drumherum machten sofort Platz .
Mia lief voran bis beide vor einem kleinen Zelt stehen blieben , dass ganz aus Leinen bestand . Mia hob den Vorhang der wohl als Eingangstür diente nach oben, sodass Sean darunter durchlaufen konnte .
Das Haus selbst von innen war sehr klein , keine einzige Trophäe hing an der Wand, wie Sean es erwartet hätte, von einem Dorfältesten . Einen Raum weiter, saß ein alter
glatzköpfiger Mann auf dem Boden mit einem grauen Ziegenbart , um ihn herum standen ein paar Felyne, die mit ihm sprachen. Mia winkteSean
und verschwand dann wieder nach draußen , nun war er alleine .
„ Guten Tag , sind sie der Dorfälteste?“, fragte Sean vorsichtig. „ Was ist das den für eine blöde Frage“, dachte Sean sich . Einer der Katzen Wesen lief auf Sean zu .
Es war ein weißer Felyne mit glänzenden, drolligen Augen und einem roten Stirnband . „ Mioau! Der Dorfälteste spricht selten , aber komm“, meinte die Katze und zerrte Sean an der Hand zu dem Mann . Dieser wandte sich um zog seine Brille auf .
„ Ja hallo! Unser lange ersehnter Gast. Du siehst genauso aus wie Tarlon! Donnerwetter“, lachte der alte Mann , was Sean wie ein husten vorkam . „ Hallo ich bin Sean um genau zu sein . Vater hat mich geschickt . Er will...“,Sean schluckte und wollte es nicht wirklich sagen doch als er gerade fortfahren wollte sprach der Dorfälteste dazwischen „ Das du ein Jäger wie dein Vater wirst!“ Er lachte wieder doch Sean blickte zu Boden und war alles andere als glücklich.
Was sollte er nur sagen , die Wahrheit oder sollte er doch weiter in seiner eigenen Lüge leben?
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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Hannata« (27.04.2011, 18:41)


2

14.03.2011, 21:10

Kapitel 2

Und Kapitel 2 ist fertig geworden . Viel spaß :thumbsup:

Kapitel 2 : Eine wahre Entscheidung



Spoiler


Sean kniete sich auf den Boden ,währenddessen nahm der Dorfchef seine Pfeife und zündete sie an.
„ Wie geht es eigentlich Tarlon?“, fragte Sean um die bedrückende Stille zu vertreiben, die ihm ein mulmiges Gefühl bereitete . „ Tarlon , war nur ein paar Monate hier . Er beendete die Jägerausbildung nicht , er sagte er suche sich einen neuen Lehrer . Ich habe nie verstanden warum er wirklich gegangen ist“, erzählte der alte Mann und paffte weiter an seiner Pfeife . „ Tarlon hat seine Jägerausbildung abgebrochen?“, dachte Sean überrascht und dachte gleichzeitig an seinen stattlich gebauten Bruder mit den riesigen Muskeln , die ihn allzu oft in jungen Jahren in den Schwitzkasten genommen hatten. „ Das sieht ihm nicht ähnlich“, meinte Sean und kratzte sich am Nacken . Seans Großvater schien nicht allzu überrascht, er lächelte sogar ein wenig . „ Er war anders als er herkam , er hatte sich sehr verändert im Laufe der Zeit . Ein komischer Junge , aber so bist du ja nicht, du bringst unserer Familie Ehre und Ansehen , dass fühle ich!“. Einer der Felyne kam auf Sean zu gelaufen und fragte ihn „ Was zu trinken? Mioau“. Sean verneinte „ Nein danke “. Die Katze gehorchte und lief auch zum Dorfoberhaupt „ Für mich bitte einen Kräutertee“, meinte dieser.„ Ich bin sehr erschöpft , wo kann ich mich ausruhen?“, fragte Sean und wollte einfach nur noch seine Ruhe haben . „ Ich verstehe , wir können ja morgen weiter reden , und deine Ausbildung fängt heute Abend noch an, nur mit einer kleinen Waldtour . Mia wird dir deine Bleibe zeigen. Machs gut Sean!“, verabschiedete sich der Dorfchef. Sean stand auf winkte noch einmal kurz und verließ dann den Raum . Kaum draußen, begrüßte die Sonne Sean . „ Was für ein komischer alter Mann“, flüsterte Sean und klopfte seine Felljacke ab, die fürchterlich nach Rauch stank . Doch plötzlich spürte Sean zwei Hände auf seinen Schulter und jemand rief „ Na endlich“, es war Mia . „ He , zeigst du mir meinen Schlafplatz?“,fragte Sean zögerlich und starrte Mia direkt in die Augen . „ Ja , komm mit . Ich habe nicht so viel Zeit , also hopp !“, kicherte Mia und lief vor Sean her . Die beiden liefen zu einem heruntergekommenen Haus direkt neben der Dorfschmiede , wo ordentlicher Lärm entstand . „ Das ist es . Viel Spaß. Ich muss arbeiten“, meinte Mia und raste davon . „Na toll“, dachte Sean, als er die lauten Geräusche von der Schmiede hörte . Hierwird er wohl keinen Schlaf finden . Er schritt voran und öffnete die Tür, die verdächtig laut quietschte und krachte . Das Haus bestand nur aus einem Raum mit einem Bett , einer Truhe , einem altem Kamin und einem Esstisch . Auch im inneren hörte Sean noch das laute hämmern der Schmiede . „ Das wird hier wirklich nichts mitSchlaf“, dachte er wieder und lief nach draußen .
Sean schlenderte zum Hafen, wo ein Fischerboot gerade seine Fracht an Land brachte . Da wurde er von der Seite gestupst. „ Guten Tag junger Mann . Ich bin Phil , schön dich kennenzulernen“, sagte der Mann . Er hatte langes schwarzes Haar und mehrere Narben im Gesicht, die gefährlich tief aussahen . Um seinen Bauch hatte er eine Gurt geschnallt mit allerlei Werkzeug . „ Hallo. Ich heiße Sean“, antwortete dieser kurz und bewunderte die Narben . „ Nicht zu schüchtern . Früher oder später muss jeder mit mir reden . Ich bin hier der Schmied!“. Sean war sehr erstaunt , er hatte sich den Dorfschmied wie einen uralten Mann vorgestellt , aber dieser hier war vielleicht zehn Jahre älter als er . „ Wir sehen uns Sean! Ich hab noch viel zu tun“, sagte der Schmied und verschwand . Da ertönte ein gewaltiges Brüllen vom Himmel , Sean bekam Todesangst . Direkt über dem Dorf flog eineRathian vorüber , doch sie schien nicht auf Angriff auszusein. Schnell lief er weiter zu einem kleinen Laden . Die Frau winkte Sean und wedelte mit allerlei Sachen um sich , die aber keiner brauchte . Als Sean gerade auf dem Rückweg war zu seinem kümmerlichen Haus, kam ihm Taro entgegen . Doch er schien nicht ganz so unfreundlich wie am Anfang . „ Der Dorfchef hats dir ja schon gesagt , es geht los mit ein bisschen Theorie im offenem Gelände. Gleich hier im Wald“, sagte Taro und warf Sean ein kleines Messer zu . „ Nur für den Notfall“, lachte dieser und lief in Richtung des Dorfausganges . „ Was , jetzt gleich?“, rief Sean hinterher und wollte eigentlich lieber im Dorf bleiben . „ Natürlich . Angst vor Wäldern und Monster?“, lachte Taro noch bevor Sean sich in Bewegung setzte und sich dachte „ Das wird echt total mies“. Taro und Sean verließen das Dorf und steuerten direkt auf den Wald zu.
Der Weg bis zum Wald war ruhig , kein brüllen oder andere Geräusche, die Monster von sich geben konnten. Taro nahm einem weiteren Pfad, der direkt zu einem See führte .
„ Erste Lektion , sammeln . Sehr viel sammeln“, meinte Taro und wirkte recht uninteressiert an der ganzen Sachen , es war eher so, dass er es als Strafe betrachtete . Sean sammelte die Kräuter, die am See wuchsen . Ein paar Pepe grasten gerade auf der Wiese , doch Sean störte das wenig . Der Wind strich um die Bäume und das Gras wog sich mit dem Wind . Er bewunderte den See und die sich darin tummelten Lebewesen . Doch so ungeschickt wie Sean war , stolperte er und fiel direkt in einen Haufen Pepe Dung . Taro bekam einen Lachanfall , während Sean versuchte seine Kleidung vor dem endgültigem Verfall zu bewahren . Es half nichts , seine Felljacke zog Sean aus und warf sie direkt in den See . Seine Hose hatte nicht so viel abbekommen . „ Komm du Trottel“, rief Taro Sean , doch da ertönte es wieder , das unheilvolle brüllen der Rahtian und Sean wusste , dass die Monster hier nicht sehr gut auf Menschen zu sprechen waren. Taro bekam ein lächeln auf das Gesicht . In der selben Bewegung wo Taro sein Schwert vom Rücken nahm, rannte Sean auf ihn zu . „ Du wirst dieser Rahtian nichts tun!“, schrie er, doch was tat er eigentlich , er wusste es selbst nicht . Sean schnappte sich das Schwert und schleuderte es in den See . Taro wurde wütend er spielte mit dem Gedanken Sean hier und jetzt zu erwürgen, doch sein Schwert war im wichtiger und so sprang er in das kühle Nass , währenddessen Sean um sein Leben rannte . Immer tiefer in denn Wald rannte er und sah die Rahtian direkt über sich, sie brüllte unheilvoll . Sean lief so schnell, dass ihm die peitschenden Äste die ihn mitten ins Gesicht trafen, nichts ausmachten , dennoch stolperte er irgendwann . Er kullerte einen steilen Abhang hinunter. Ein paar Sekunden vergingen bis er sich wieder aufrappeln konnte , dann erschrak er und versteckte sich hinter einem großen , vermoosten Felsen . Die Rahtian saß an einem kleinen Bach und trank daraus , doch etwas war anders . Ein Mann stand direkt neben der Rahtian und trank seelenruhig aus seinem Wasserbeutel , wie als ob überhaupt nichts wäre . „ Wie ist das Möglich?“, dachte Sean und konnte seinen Augen nicht glauben . Ganz still saß er in seinem Versteck !

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Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Hannata« (16.03.2011, 21:20)


3

15.03.2011, 18:40

Kapitel 3

Mein drittes Kapitel ist fertig geworden , viel Spaß :thumbsup:


Kapitel 3 : Wiederkehr

Spoiler

Sean spähte ein weiteres mal aus seinem Versteck , doch noch immer konnte er es nicht fassen , was er gerade mit eigenen Augen hatte sehen können . Niemals würde er es sich trauen neben so einer gefährlichen und gleichzeitig anmutigen Bestie zu stehen und dann auch noch ohne jeglichen Anschein der Angst. Der Mann packte seinen Wasserbeutel wieder in seinen Rucksack und schien Seans Anwesenheit nicht zu bemerken . Sean kam der Mann bekannt vor , doch nur kurze Blicke schenkte er ihm und fixierte sich voll und ganz auf die Rahtian . Langsam fingen Seans Beine an zu zittern , dennoch war seine Neugier geweckt ,was den Mann betraf . Er wollte einfach näher heran , aber wie sollte er das Anstellen ohne entdeckt zu werden ? Die Rahtian hatte getrunken und gab einen müden Laut von sich , der Mann von dem Sean nicht ganz so viel sah, wie er es gern gewollt hätte, streichelte dem Untier den Kopf und die Beiden liefen ein Stückchen tiefer in den Wald . Sean flogen fast die Augen aus dem Kopf , als er sah wie der Mann sich auf den Rücken der Rahtian setzte und sie gemeinsam davonflogen , schnell lehnte er sich gegen den Felsen und holte tief Luft .
„ Was war das?“, dachte er sich und ihm schlotterten immer noch die Knie , er atmete tief ein und wieder aus . Sean versuchte sich zu beruhigen , was er nicht sonderlich gut hinbekam und deshalb einfach sitzen blieb . Das Adrenalin was durch seinen Körper geschossen war verschwand langsam wieder und plötzlich tat ihm alles weh , doch in seinem Kopf hallte die ganze Zeit nur ein Name wieder „ Taro“, und sofort waren die Schmerzen verschwunden und Angst machte sich in Seans Körper breit . Er hatte ganz die Action am See vergessen wo er das Schwert in den See geschmissen hatte und dann davonlief , was hatte er sich dabei nur gedacht . „ Verdammt nochmal . Das gibt einen riesigen Ärger . Was sollte das eigentlich . Wieso muss ich nur alles beschützen , was irgendwie hier draußen herumfliegt?“, dachte er sich und seine Gedanken kreisten um Taro , das Schwert und den Ärger denn er bekommen würde , aber gleichseitig ließ Sean diese quälende Neugier nicht in Ruhe was das gerade Geschehene betraf . Dennoch wusste Sean das er sich erst einmal mit Taro freundlich stimmen musste, wie er das anstellen sollte wusste er selbst noch nicht so genau doch er musste es irgendwie schaffen .
Schließlich waren Feinde in keiner Lebenssituation gut , erst recht nicht so einer wie Taro . Sean dachte einige Zeit über seine Situation nach , bis er beschloss erst einmal die Sache mit dem Mann und der Rahtian ruhen zu lassen und fürs erste sein eigenes Leben wieder einigermaßen ins Gleichgewicht zu bringen . Er blieb noch eine weile sitzen , bis die Sonne langsam tiefer sank und sich der Wald rot färbte . Sean wusste das es Nachts in diesem Wald sehr gruselig werden konnte , also gab er sich einen Ruck und erhob sich von dem mittlerweile eisig gewordenem Boden , Sean fror ohne seine Felljacke , die leider den Pepe zum Opfer gefallen war und nun friedlich ihm See ruhte . Denn steilen Abhang würde Sean nicht mehr herauf schaffen so musste er sich einen anderen Weg suchen um zum Dorf zurückzukehren , schnell bevor der Wald sich in einen düsteren , dunklen Ort verwandeln konnte . Seans Weg führte am plätschernden Bach vorbei bis sich der Weg teilte und Sean geradeaus lief in Richtung offene Ebene . Er lief geradeaus und sah auch schon die riesige Wiese , wo er zu meinen glaubte, sie sei der richtige Weg zurück .
Als er sie jedoch erreichte , warf der Mond seinen düsteren Schein auf die Welt und Sean bekam ein ungutes Gefühl in der Magengrube , dass jederzeit ein Monster ihn anfallen konnte . Mit schnellen Schritten lief er über die Ebene wo nur ein paar vereinzelte Bäume standen und nicht viele Kräuter wuchsen . Sobald er auch nur das leiseste Geräusch hören konnte, zog er das Messer aus seiner Tasche und hielt es vorsichtshalber vor sich , für alle Fälle , wie Taro es gesagt hatte . Doch nichts griff ihn an oder kam auch nur in seine Nähe . Als Sean die Wiese überschritten hatte , merkte er das er in die völlig falsche Richtung gelaufen war , es war keine Spur von einem See nicht einmal in der Ferne konnte ereinen See erspähen. Der See war schließlich sein einzigster Orientierungspunkt hier draußen im offenen Gelände . Sean kam sich so verloren vor , er wollte doch nur endlich raus aus diesem fürchterlichen Wald der ihm immer unheimlicher wurde . Er beschloss den ganzen Weg noch einmal zurück zulaufen bis zu dem Bach und anstatt geradeaus , links abbiegen . Doch wie Sean es schon geahnt hatte , war der linke Weg verwittert und einen richtigen Pfad gab es nicht mehr , der ganze Wald war düster und nur das schwache Mondlicht spendete ihm Licht .
Seans Füße taten weh als er endlich die Hügel vor dem Dorf erreichte , die Landschaft hatte sich in eine dunkle Silhouette verwandelt , Sean hatte Angst und war sehr erschöpft . Er war nun noch müder als bei seiner Ankunft und je näher er dem Dorf kam desto schlimmer wurde nicht nur das Gefühl der totalen Müdigkeit , nein , sondern auch die Angst die er vor Taro hatte . Er lief dennoch entschlossen zum Dorf , bis er das Tor erreichte . Er holte noch einmal tief Luft bevor er das Tor nur einen winzigen Spalt öffnete , um zu schauen ob noch jemand wach war , doch er hatte Glück und war erfreut darüber das Taro nicht auf ihn gewartet hatte oder schlimmeres . Sean hatte dennoch ein mulmiges Gefühl in der Magen Gegend und schlich vorsichtshalber zu seinem kleinen Haus . Je näher er der kleinen Bruchbude kam , desto entspannter wurde er und seine Gedanken wurden mit jedem Schritt darauf klarer , ruhiger . Krachend öffnete er die Tür und trat ein. Er hatte sich nun völlig entspannt und fühlte sich sicher, als er
die Tür jedoch schließlich schließen wollte , bemerkte er das im Kamin ein Feuer brannte und ein furchteinflößender Schatten davorstand .
Seans Herz begann zu rasen .
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hannata« (15.03.2011, 18:36)


4

16.03.2011, 18:40

Kapitel 4

Dieses Kapitel wird ein 2-Teiler. Denn 2-Teil gibs morgen!
Viel Spaß und Feedback nicht vergessen :thumbsup:
Ich möchte mich auch bei Aaron3000 bedanken , der mich auf ein Paar grammatikalische Fehler hingewiesen hat !

Kapiteln : 4 Ausweichen

Spoiler



Sean wollte wegrennen , seine Angst wurde größer , und seine Müdigkeit verschwand . Sein Gehirn schrie „ Renn weg“, doch seine Beine gehorchten nicht , sie blieben einfach stehen und missachteten denn flehenden Ruf . Seans Herz raste , es konnte sich nicht mehr beruhigen . Die Gestalt kam auf ihn ihn zu , doch der Kamin spendete zu wenig Licht und so konnte Sean nicht erkennen wer es war . Der Schatten blieb vor Sean stehen , dieser hielt die Luft an . „ Hallo , mein Sohn“, hallte die dunkle düstere Stimme und Sean konnte es nicht glauben , noch immer schlug sein Herz unregelmäßig .
„ Vater?“, fragte Sean vorsichtig . Ein dumpfes Lachen erklang und Sean beruhigte sich , es war nicht Taro . Doch anstatt der Angst kamen andere Gefühle , Respekt und Wut .
Trotz des Lichtes wusste Sean was sein Vater trug , seine Vangis Rüstung . Eine Rüstung geschaffen aus dem Material eines aus der Hölle empor gestiegenen Bestie . Hunderte male hatte er seinen Mut und Können unter Beweis gestellt . Denn Tod selbst ins Auge gesehen und ihm entronnen , tapfer mit eiserner Klinge . Seans Vater brachte nicht nur Respekt und Ansehen mit sich, nein , sondern auch Furcht vor dem, was er gesehen haben musste . Sean war nicht glücklich über die Anwesenheit seines eigenen Vaters , warum auch , er würde nur Sean jagen sehen wollen . „ Was machst du hier?“, fragte Sean und stotterte etwas , er wollte eigentlich entschlossen klingen . „ Nicht erfreut mich zu sehen?“, lachte Seans Vater und es klang fast sarkastisch . „ Ich bin lediglich hier um deine Ausbildung mit deinem Großvater zu besprechen , dass nicht das Selbe passiert wie bei Tarlon“, sprach er weiter . Sean war erst einen Tag hier und schon sah sein Vater nach ob er alles richtig tat , obwohl die Ausbildung noch nicht begonnen hatte .“ Nicht glücklich mich zu sehen?“, meinte Seans Vater , und Sean wusste das , dass mehr als nur sarkastisch war . Das gute Verhältnis war , durch die Ausreden die er benutzen musste ,um nicht Jagen zu gehen zu müssen, sehr gestört , was Sean nicht sonderlich viel kümmerte . „ Aber Vater , meine Ausbildung hat doch noch gar nicht begonnen“, versuchte Sean seinem Vater mitzuteilen . Dieser rümpfte die Nase und sprach „ Umso besser“ . Als er weiter auf ihn zu kam , machte Sean Platz , sodass sein Vater sein Haus verlassen konnte . Krachend schloss sich die Tür . Sean holte erst einmal wieder tief Luft und seine Müdigkeit erfüllte wieder seinen Körper und seine Lider wurden schwer .Ohne einen weiteren Gedanken an seinen Vater lief Sean zu seinem Bett und ließ sich fallen . Mit einem Seufzer der totalen Müdigkeit schloss Sean die Augen und schlief ein .
Die Sonne war gerade aufgegangen da erwachte Sean auch schon . Unbarmherzig bahnte die Sonne sich einen Weg durch das Fenster und blendete Sean , dieser fühlte sich nicht mehr ganz so müde. Und mit einem male strömten alle Gedanken des gestern Geschehen wieder auf einmal in seinen Kopf und bereiteten ihm Kopfschmerzen . Je wacher er wurde desto mehr Gedanken schwirrten in seinem Kopf , die Rahtian , der Mann , Taro und sein Vater . Für Sean wurde es unerträglich und so versuchte er Klarheit über seine Gedanken zu schaffen . Als aller erstes verschwanden die Gedanken über seinen Vater , da ihm dieser herzlich egal war . Doch in seinem Kopf schwirrte noch immer die Begegnung mit dem komische Mann und Taro , so erinnerte er sich an das gestern entschiedene , erst das mit Taro klären . Jedoch verkrampfte Sean sich sofort als er an Taro dachte . „ Oh Mann , einen Tag erst da und schon so viel passiert . Was kommt denn noch?“, dachte Sean und wurde etwas entspannter . Er blieb noch eine
Weile auf seiner Bettkante sitzen , bis er seine Gedanken geordnet hatte , und die Kopfschmerzen verschwunden waren . Er streckte sich noch einmal , dann stand er auf und lief in Richtung Haustür , die wieder quietschend und schaurig sich öffnete . Draußen angekommen , schaute Sean sich nach Taro um , der Glücklicherweise nicht in der Nähe war . „ Der Dorfchef und sein Gast warten, Mioau!“, erst jetzt bemerkte Sean denn Felyne neben sich der an seinem Hosenbein zog , der Gast wie ihn die Katze nannte konnte ja nur sein Vater sein und so lief er zögernd mit und bereitete sich auf unschönes Gespräch vor . Nur langsam hob er denn Eingangsvorhang hoch und schon jetzt bemerkte er wie der Rauch in seinen Lungen brannte , er räusperte . Am Ende des Flurs angekommen saßen Seans Vater und sein Großvater auf dem Boden , tief ins Gespräch vertieft . Als Sean jedoch den Raum betrat verstummte das Gespräch ruckartig. „ Sean , schön das du hergekommen bist , setzt dich“, meinte sein Großvater . Unschlüssig setzte sich Sean direkt neben seinen Vater . „ Also , was ist los“, wollte Sean wissen und kratze sich am Hals . „ Es geht um deine Ausbildung , dein Vater möchte das du noch heute mit ihm Jagen gehst , als Vorübung“, antwortete der Großvater . Und da war es wieder , dass Thema wo Sean sich schon immer davor versteckt hatte . Warum war sein Vater nur so wild darauf mit ihm Monster zu jagen . Sean suchte in seinen Gedanken nach einer Antwort , doch er fand keine . „ Das geht nicht , ich habe etwas wichtiges zu tun!“, schnellte Sean aus dem Mund und er hoffte das es reichen würde . Der Dorfchef gab einen fragenden Laut von sich und sein eigener Vater fragte „ Warum , was gibt es denn zu tun?“. Sean durchforstete wieder seinen Kopf . Er musste einfach eine passende Ausrede finden , er musste es einfach . Fraglich starrten ihn die Beiden an .


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hannata« (16.03.2011, 18:35)


5

17.03.2011, 19:50

Kapitel 4 Teil 2

Und wie versprochen : Der zweite Teil von Kapitel 4
Viel Spaß^^

Kapitel 4 Ausweichen Teil 2

Spoiler



Die Augen beider ruhten auf Sean , dieser wurde langsam nervös . „Ich muss bei Phil aushelfen“, sprach Sean seinen eingefallenen Gedanken aus . Der Dorfchef setzte eine verständnisvolle Miene auf , während die Augen von Seans Vater anfingen zu glühen . „ Kann man das nicht verschieben?“, sprach der Vater unfreundlich und erzürnt . „ Keine Ahnung“, und Sean wurde das Lügen schwerer . „ Ich werde ihn fragen“, meinte sein Vater und erhob sich in der Selben Sekunde . Sean bekam einen Schreck und lief nach , seinen Großvater schien das nicht zu stören . Sean wusste das sein Vater Menschen schnell manipulieren konnte , sodass sie ihre Meinung änderten oder die Wahrheit sagten . Sean musste sich etwas einfallen lassen . Kaum standen Vater und Sohn vor dem Schmiedehaus , wurde Sean auch schon schlecht , vor Nervosität . Sein Vater lief hinein , Sean zögerte nicht und ging hinterher . Sean war nie zuvor hier gewesen , die Wände waren aus altem vergilbten Holz und unter ihren Füßen knirschte der alte Holzfußboden . Der Gang war eng und führte bald in einen heller leuchteten Raum , wo die Schmelzöfen standen und Phil hämmerte . „ Guten Tag“, begann Seans Vater freundlich und grüßte den Schmied . „ Hallo , willkommen in meiner Schmiede “, der Respekt war Phil ins Gesicht geschrieben und er legte denn Hammer beiseite . „ Ich hörte das mein Sohn hier aushelfen soll , bitte stellt ihn frei ichleihe ihn mir aus“, scherzte Seans Vater , so kannte er ihn überhaupt nicht . Normalerweise schüchterte sein Vater die Menschen ein , sodass sie ganz seinem Willen folgten . Phil war verwundert doch begann „ Er..“, da unterbrach er und starrte Sean an . Flehend und bittend starrte Sean ihn an , und er nickte dazu . Sean hoffte das Phil bemerkte was er ihm mitteilen wollte . „ Nein mein Herr , tut mir Leid . Ich habe so viele Sachen zu schmieden und habe kaum Zeit die Materialien zu sammeln . Ich brauche ihn wirklich .“ Jetzt erstarrte Sean , er war andererseits auch total froh über die Tatsache das Phil mitspielte . Sein Vater hatte noch nie ein nein bekommen , was würde er wohl tun . Wusste Phil mit wem er sprach , oder kannten die Beiden sich . „ Nun gut“, meinte Seans Vater und verließ die Schmiede , mit schnellen Schritten ohne ein weiteres Wort .
Sean gab einen erleichterten Laut von sich und meinte zu Phil „ Danke“. Phil ging auf Sean zu und wollte wissen „ Du weisst schon das du mir jetzt helfen musst“. Sean wusste was Phil damit meinte , einen Gegengefallen . Sean seufzte . „ Ich hab dir geholfen und bitte helfe mir auch . Ich habe wirklich viel zu tun . Kannst du für mich sammeln gehen?“, fragte Phil und kratze sich am Hinterkopf . Sean wusste das er ihm jetzt einen Gefallen schuldete und so ließ er sich erweichen . „ Nun gut . Ich mache es“ . Phil setzte eine zufriedene Miene auf , während Sean sich seiner Sache nicht ganz sicher war . „ Was brauchst du denn?“, wollte Sean wissen . „ Ich schreibe es dir auf !“, meinte Phil und sauste in ein kleines Nebenzimmer . Sean dachte der weilst an seinen gestrigen ersten Ausflug in die Wälder . Würde es wohl wieder mit stundenlangem Fußmarsch enden . „ Stell dich nicht so an . Das kriegst du gebacken“, dachte Sean und wurde entschlossener . Phil kam zurück und hielt ihm einen kleinen Zettel hin . „ Es sind nur ein Paar kleine Erledigungen für ein Schwert , das sehr viel zeit benötigt . Bitte bring mir die Sachen vor Sonnenuntergang“, bat Phil noch bevor er zurück zu seinem Schmelzofen lief . Sean lief schnell los bevor der grauenhafte Lärm , denn Phil produzierte an sein Ohr hallen konnte .
Draußen angekommen schaute er sich den Zettel genau an . „ Zehn Blaupilze , gelbes Kraut , Gegengifkraut ,und Quellwasser“, las Sean . Am unteren Rand stand noch etwas von Phil „ Das gelbe Kraut findest du nur auf der oberen großen Ebene im Wald“. Sean lief zu seinem kleinen Haus und öffnete die Tür , ein Wunder , sie gab keine komischen Geräusche von sich . Er lief zu seiner Truhe und kramte sich seinen alten Lederrucksack heraus , indem sich eine leere Flasche befand . „ Da wird ja wohl alles hineinpassen“, meinte Sean und lief gezielt nach draußen . Vertraut krachte die Tür . Sein Weg führte zum Dorfausgang in Richtung Wald. Sean erreichte denn glänzend blauen See schnell , die Fische tummelten sich darin und die Pepe grasten wieder . Über Sean zogen Vogel ihre Runden und zwitscherten
fröhlich . Sean lief bis zum Rande des Sees , er wusste das dort Kraut wuchs . Doch Sean seufzte , das Kraut war grün , also keines der Kräuter . Er durchforstete seinen Kopf nach einem gesehenen Kräuterplatz . Er erinnerte sich unerfreulich an die große Ebene nahe des Baches . Er musste genau dort hin . Der weg auf dem er lief war durchzogen von Wildblumen die mit dem Wind eine Art Tanz tanzten . Es war ein herrlicher Anblick , dennoch blieb Sean stets wachsam und hielt nach Monster Ausschau . Er wusste das die quelle ungefähr im Osten sein musste , sicher war er sich nicht . Wirklich konzentrieren konnten er sich aber auch nicht . Die Natur hier draußen war so wunderbar und lenkte Sean immer wieder ab . Selbst wenn es nur ein Schmetterling war , selbst dieser flog anmutig in der Luft und faszinierte mit seinen prächtigen Farben die sich in der Sonne spiegelten . Nun wusste er nicht weiter . Der Weg teilte sich , welchen war er gegangen, oder viel mehr gerannt bei seiner Flucht vor Taro . „ Welchen nehme ich bloß?“. Sean verließ sich auf sein Bauchgefühl und scheuerte den linken Weg an , auf den ersten Blick schien es der Richtige zu sein . Sean lief weiter und je tiefer er in denn Wald lief desto mehr Leben verschwand einfach . Schon bald sah Sean keinen bunten Schmetterling , keinen zwitschernden Vogel und vor allem keine Sonne mehr . Irgendetwas musste in diesem Wald lauern , etwas oder jemand . Sean wurde mulmig zu mute , irgendetwas stimmte nicht . Plötzlich blieb Sean stehen , er konnte gerade noch sich an einem Ast festhalten . Vor ihm war der Abhang , denn er herunter geflogen war , Sean erschreckte . Dennoch , er hatte denn richtigen Weg genommen . „ Mist , wie komme ich da bloß hinunter?“, fragte Sean sich selbst , und schließlich kannte er ja keinen anderen Weg . Vorsichtig tat er einen Fuß nach vorne und hielt sich an einem Stein fest , er ließ sich fallen und konnte sich an diesem Stein festhalten , doch Sean hatte kein Glück . Der stein brach ab und er fiel den Abhang wieder herunter , und wieder blieb er einige Sekunden am Boden liegen . „ Autsch . So ein blöder Abhang , echt. Naja , wenigstens bin ich unten“, sprach Sean und sah das Gute an der Sache . Als er aufgestanden war sah er denn Bach , oder anders gesagt eine Quelle . „ Phil will Quellwasser“, dachte Sean und erst jetzt viel es ihm auf , „ Was sind das denn für Materialien ? Na ja auch egal . Einfüllen und mitnehmen“. Sean kramte aus seiner Tasche die Wasserflasche und füllte sie mit dem Quellwasser des Baches auf . Plötzlich erstarrte Sean ,er ließ die Flasche in den Bach fallen . Irgendetwas war hinter ihm gelandet , etwas großes .
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hannata« (17.03.2011, 19:49)


6

18.03.2011, 20:11

Kapitel 5

Ich habe mir für dieses kapitel mehr als 2 Studen Zeit genommen , und ich finde es hat sich gelohnt :thumbsup:
Viel Spaß euch :D

Kapitel 5 Visionen

Spoiler

Sean drehte sich nicht um , seine Angst war zu groß , er hoffte das , die Kreatur sich einfach wieder erheben und davonfliegen würde . Dem war nicht so . Sean spürte den Atem des Monster in seinem Rücken , starr vor Angst wusste Sean nicht wohin .Ganz langsam drehte sich Sean und sein Mund war weit geöffnet . Als er sich um 180 Grad gedreht hatte schlug sein Herz schneller , es war eine Rahtian . Sie stand genau vor ihm , und beide starrten sich an , Sean ängstlich, die Rahtian friedlich . Nichts passierte . Die Rahtian ging noch einen Schritt weiter nach vorne , sodass Sean denn Stachel an ihrem Kinn fast berührte . Von nahem sah die Kreatur nicht furchteinflößend aus , sie war wunderschön . Sean konnte jede einzelne ihrer grünen Schuppen genausten betrachten , und die großen blauen Augen waren
freundlich . Sie blickten sich lange an , solange bis Seans Herzschlag sich einigermaßen beruhigt hatte . Sean wusste nicht was die Rahtian von ihm wollte , sie stand nur vor ihm , also dachte Sean das er einfach davonlaufen könnte . Zögerlich trat er einen Schritt zu Seite , dann einen Schritt nach vorne , vorbei an der Rahtian . Die Blicke folgten Sean , und etwas hielt ihn fest . Ein Gefühl , etwas spirituelles . Sean wollte nicht weg , die Rahtian starrte ihm in die Augen . Sean blieb stehen , er fühlte sich mit einem mal so geborgen und sicher , trotz des Monsters . Sean spürte eine Botschaft , eine Friedensbotschaft . Es schien fast so , als ob die Rahtian ihn rufen würde , ein nicht hörbares rufen . Denn Ruf konnte Sean spüren , es war wie in einer Legende . Plötzlich flogen wieder Schmetterlinge um Sean , wie auf der Wiese . Sie tanzten . Sean füllte sich wie in einem Traum , leicht und schwerelos fühlte er sich , nicht fähig davonzulaufen . In seinen Gedanken waren nur glückliche Erinnerungen , kein Gefühl der Unsicherheit , ein unbeschreibliches Gefühl . Die große fürchterliche Bestie wie Sean das Monster beschrieben hatte , war das vollkommene Gegenteil davon . Wie Schuppen viel es Sean von denn
Augen , sein Trugbild verschwand und er sah das Monster mit anderen Augen . Erst als Sean einen Stupser an der Seite fühlte wurde er aus seinen Gedanken gerissen , es war ein Kelbi das neben ihm stand . Auch dieses Monster war friedlich gesonnen . Doch da streckte die Rathian ihre Flügel aus , sie glitt davon in der glänzenden Mittagssonne . Doch mit der Rahtian verschwand auch das Gefühl , dass Sean gespürt hatte . Das Kelbi rannte davon . Als Sean wieder sich ein bisschen ein gekriegt hatte bemerkte er auch das die Schmetterlinge wieder verschwunden waren , und der Wald wieder tot wirkte . In Seans Kopf kreisten immer noch die selben Gedanken , die der anmutigen Monster , doch es war anders . Was war nur geschehen . Seans fühlte nun nur noch leere . Als seine Gedanken sich geordnet hatten , viel ihm auf ,dass er noch eine Aufgabe hatte , Phils Erledigungen .
Er rieb sich die Augen und starrte in den Bach . „ Tja , die Flasche ist wohl weg . Was denn jetzt? Ach ich hole einfach die übrigen Dinge“, dachte Sean und setzte sich in Bewegung , sein Weg führte auf die große Wiese , die ihn eingeschüchtert hatte. Als Sean an der Wiese ankam , war er erstaunt , sie war genauso bewohnt wie die andere Ebene am See . Ein Paar Kelbis grasten denn saftigen , geblümten Boden ab und Bienen summten vor sich hin . Von dem was er Nachts hier erlebt hatte , war nichts zu sehen . Als Sean in die Ferne blickte an einen kleinen Baum sah er Kraut , es hatte einen gelblichen Schimmer. Zielstrebig lief Sean an der grasenden Kelbi Herde vorbei zu diesem Baum . „ Na wenn das nicht gelbes Kraut ist“, dachte sich Sean und zupfte das wenige, noch üblich gebliebene Restchen des Krautes ab und stopfte es in seinen Lederrucksack . „ Was denn noch“, fragte Sean sich selbst „ Stimmt , Gegengiftkraut“. Sean wusste das , dass Kraut bläulich war , es bekämpfte Vergiftungen und beugte Krankheiten
vor . Sean gähnte ausgiebig , er fand keinen erholsamen Schlaf , nach dem gestrigen Tag . Die Sonne schien auf Seans Kopf und er wurde sofort wacher , eine leichte Brise strich um die Bäume , die sich sofort mit dem Wind wiegten . Die Luft roch so frisch , wie an einem Tau Morgen , wenn die Sonne noch nicht aufgegangen war . Sean wusste nicht wo das Kraut wachsen konnte , also lief er einfach einen kleinen Weg entlang , der in ein kleines Tal hineinführte .
Über Sean zwitscherten die Vögel , neben ihm fraßen Mosswines Pilze und vor ihm wuchsen überall Blumen , dazwischen auch einzelne Kräuter . „ Wie schön“, sagte Sean . Er beobachtete kurz die Mosswines , es waren normalerweise scheue Tiere , doch sie fraßen gemütlich und grunzend weiter , wie als ob Sean nicht da wäre . Es war wie als ob Sean , ein Baum , eine Pflanze oder auch ein Mooswine wäre . Sean pflückte einen der Pilze , und auch das störte die Monster wenig und das verwunderte Sean sehr . Einer der Mooswines kam auf Sean zugelaufen , es blieb genau vor ihm stehen . Das Schwein ähnliche Wesen schnappte denn Pilz aus Seans Händen und schluckte ihn in einem Bissen herunter . Sean musste lachen , dass Mooswine grunzte zufrieden . Das Mooswine machte so einen süßen Eindruck , da erhob Sean seine Hand und streichelte es sanft über den mit Moos überwachsenem Kopf . Das Monster quiekte friedlich und stupste Sean so heftig das er umflog , wieder lachte er über seine eigene Tollpatschigkeit . Das Mooswine lief zurück zu denn Pilzen und fraß weiter während Sean sich auf dem Boden aufrichtete und in die Sonne starrte , er war glücklich . Müdigkeit machte sich wieder in Seans Körper breit und so legte er sich in das weiche Gras und schloss seine Augen . Der Wind pfeifte ihm um die Ohren und Sean störte das nicht . Die Sonne schien über dem kleinen Tal , und weckte Sean nicht . Er schlief .
Er träumte , er hatte wieder das unbeschreibliche Gefühl und schwebte über einer Wiese , einer Wiese voller Monster .
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7

19.03.2011, 20:58

Kapitel 6

Kapitel 6 wurde so eben fertig gestellt :D
Danke an alle die mir bisher ein Feedback gegeben haben :thumbsup:

Kapitel 6 : Wenn ein Traum spricht



Spoiler


Er flog , der Wind zischte an ihm vorbei und er fühlte sich frei . Frei von allen Problemen die ihn plagten , von jeder bösen Erinnerung . Er sah tausende Monster die unter ihm in eine andere Richtung liefen , zu einem kleinen Dorf . Sean wunderte das nicht einmal , er war zu glücklich um sich über so etwas Gedanken zu machen . Erst jetzt bemerkte Sean , dass er auf dem Rücken einer Rahtian saß , sie trug ihn durch die Lüfte . Sean hatte keine Angst er genoss es , und die Friedensbotschaft schien nicht länger eine Botschaft zu sein , sondern eine Einladung , in eine Welt ohne Gefangenschaft . Sean und die Rahtian flogen , sie glitten durch die Luft und der Wind zerzauste Sean die Haare , die Sonne schien . Er wünschte sich , dass der Traum niemals enden würde , dass er ihn leben konnte . Er sah jeden Baum , jedes Monster genau , Schuppe für Schuppe , friedlich unter ihm wandern . Ob das etwas zu bedeuten hatte , wusste Sean nicht , er war einfach nur glücklich , er flog durch die Luft . Plötzlich spürte er einen Ruf , eine Stimme sagte sanft , es ist unser Leben , er solle dem Ruf folge leisten . Sean strich dem Untier über den Kopf , und der Ruf wurde lauter , es war eine Bitte und ein Befehl zu gleich , Sean bemerkte wie das Monster seine Richtung änderte und mit der Monster Herde flog , in die selbe Richtung , plötzlich war es Nacht , die Sonne war verschwunden . Sean blickte herab und hatte nicht einmal Höhenangst , nein , es war für ihn etwas normales . Ein Lagerfeuer brannte mitten ihm Wald , die Monster liefen darauf zu , je näher Sean diesem Punkt kam , desto leiser wurde der Ruf , er verstummte . Sean wurde schummrig vor Augen , er kippte zur Seite und flog von der Rahtian , die Augen fest geschlossen.
Sean riss die Augen auf , ein Paar Schweißperlen hatten sich auf seiner Stirn gebildet , er lag immer noch auf der Wiese , doch die Mooswines waren verschwunden , genau wie die Sonne . Es war stockdunkel und Sean rieb sich die Augen . Er erhob sich vom Gras und klopfte seine Kleidung ab , überall tauchten Grasflecken auf . „ Was war das denn für ein Traum?“, fragte Sean sich verwundert und schüttelte ungläubig denn Kopf . Der Traum spielte sich in seinem Kopf noch einmal ab und dabei fühlte er den Ruf tief in sich . Die Sonne war untergegangen , der Mond warf seinen grellen Schein auf die Wiese und tauchte diese in eine nächtliche Landschaft . Sean wusste jetzt schon das ein langer Fußmarsch ihm bevorstand , und Phils Auftrag hatte er auch nicht richtig ausgeführt . Das Gegengiftkraut würde er nicht finden , deshalb beschloss Sean denn Weg zurück zum Dorf zu suchen , denn er hoffentlich schnell finden würde . Doch als Sean loslief , war ihm gar nicht unwohl zu mute , er fühlte sich wie als ob es Tag wäre . Die Wind strich zwar unheilvoll über die Bäume , aber das war leicht zu ignorieren und so versuchte Sean erst einmal denn kleinen Bach wieder zu finden , wo er die Rahtian gesehen hatte . Er lief über die Wiese , die wie leergefegt war und sich kein Leben darauf befand . Sean lief weiter und beobachtete ein Monster , dass in weiter Ferne seine Runden flog , er hoffte das es nicht vor ihm halt machen würde . Sean beschleunigte sodass er schnell im Wald angekommen war , auch hier schien nur wenig Mondlicht und das Zertreten von Ästen hörte man aus dem Wald , doch auch das ließ ihn kalt , die Lichtung mit dem Bach hatte er schnell erreicht und sah etwas wundervolles , der Mond spiegelte sich in dem Bach , ein atemberaubender Anblick . Denn Weg wo er beim letzten mal genommen hatte kam nicht in Frage und so lief er auf den Abhang zu , an dem er schon zweimal hinuntergefallen war . Er versuchte daran hoch zu klettern , und es gelang ihm auch fast , ein Stein brach ab und fiel den Hang hinunter , Sean wurde von jemanden ergriffen . Klauen krallten sich in seiner Jacke fest und ließen ihn schweben , Sean schaute gar nicht erst nach was es war , er betete nur das es ihn bald losließ . Still ließ er sich tragen , bis ihn das Monster kurz vor der Wiese losließ .
Unsanft landete Sean auf dem Gras und rief " Hy". Erst jetzt sah Sean das Monster , eine Rahtian . Doch sie flog weiter , und auf ihrem Rücken saß jemand , doch bevor Sean ihn sich hätte genauer anschauen können , war die Rahtian schon davon geflogen . Sean holte tief Luft und strich sich über denn Arm , auf dem er gelandet war . „Wenigstens bin ich auf der Wiese gelandet“, meinte Sean und stand auf , sein Arm fühlte sich wie Blei an . Sein Weg führte in Richtung See , denn er schon von weitem im Mondlicht glitzern sah . Als Sean weiterlief hörte er hinter sich Schritte , schnelle Schritte . Hastig drehte er sich um und sah Velocipreys auf sich zu rennen , die ziemlich hungrig aussahen . Sean rannte , er rannte so schnell er konnte . Er rannte in Richtung des Sees . Immer wieder kam er ins straucheln und raste dann sofort weiter ohne Halt zu machen . Seine Beine wurden schwer , sie taten weh , doch das hinderte Sean nicht daran weiter zu laufen , er musste einfach weiter laufen .
Sean kam am See an und spielte mit dem Gedanken hinein zu springen , ob ihm die Velocipreys folgen würden wusste er nicht . Also lief er , kurz vor dem See stolperte er , er hatte denn Stein nicht gesehen . Er fiel hin . Die Velocipreys standen um ihn herum , es waren drei . Ihre sonst so blaue Haut sah im Mondlicht schwarz aus , und ihre Augen waren nicht zusehen . Fleischfresser , Sean sah sein Ende vor sich . Doch sie taten nichts , ein lauter Ruf verschaffte Sean Gehör , nun war auch ein Velocidrome hinter ihm , vermutlich der Anführer . Also sollte der Anführer ihn zuerst fressen , Sean hatte große Angst und stand auf , die Velocipreys rührten sich nicht , sie machten Sean Platz und der Anführer starrte Sean ein , seinen roten Kamm erhoben . Alles war still , kein Wind pfiff . Der Anführer stellte sich seitlich
neben Sean und verneigte sein Haupt .
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8

20.03.2011, 14:51

Kapitel 7

Mein siebtes kapitel ist fertig , vieeeelllll Spaß :thumbsup:

Kapitel 7 Ritt in die Legende

Spoiler

Von dem Velocidrome ging keine Gefahr aus , dass wusste Sean . Der Wind wehte wieder , Sean stand wie angewurzelt zwischen den Monstern und er wusste einfach nicht was sie von ihm wollten. Sie griffen ihn nicht an , kein Monster tat das , doch warum . Sie sahen hungrig aus , und hielten sich dennoch zurück . Sie schienen auf etwas zu warten , oder auf jemanden . „Was wollen die nur von mir“, fragte Sean sich und entspannte sich etwas . Der Anführer unter ihnen starrte Sean wartend an und gab ein leisen Ruf von sich . Nun drehte Sean sich zu dem Velocidrome um , der sich immer noch verneigte , wie als ob Sean auf seinen Rücken steigen sollte .
Das Selbe kam Sean ebenfalls in den Sinn , doch wagte er es nicht . Nun wurden die Velocipreys ungeduldig , sie gaben leise Laute von sich und sprangen auf und ab . Nun hatte Sean ein mulmiges Gefühl und
konzentrierte sich auf den Anführer . Er strich mit seiner Hand über dessen Rücken , dem Monster schien es nicht zu stören . „ Ich kann nicht fassen , dass ich das wirklich tue“, dachte Sean und sprang über seinen eigenen Schatten . Er schwiegte sich auf den Rücken des Velocidromes , dieser blieb ganz ruhig . Sean fühlte sich auf dem Rücken des Monster etwas unwohl , doch er war aufgeregt was als nächstes Geschehen würde . Die Velocipreys rannten als erste los , denn Weg hinauf zur Wiese . Der Velocidrome wartete ein Paar Sekunden bis auch er loslief . Sean hielt sich an dessen Hals fest , und konnte es einfach nicht fassen . Er saß auf dem rücken eines Fleischfresser und ritt mit diesem durch die finstere Nacht , im Schutze des Waldes , völlig aus freien Stücken auf beiden Seiten . Es war wie ein wahr
gewordener Traum in Seans Augen , er fühlte sich frei . Der Velocidrome gab einen Laut von sich und die Velocipreys nahmen denn Weg der zum Bach führte , der Velocidrome beschleunigte so schnell das Sean sich um seinen Hals klammerte .
Seans Zweifel waren mit einem male verschwunden , wie als ob sie niemals existiert hätten . Noch vor wenigen Minuten hatte er geglaubt , dass er sterben würde , und nun saß er auf dem Rücken einens waschechten Monster , wie wahrscheinlich noch niemand vor ihm . Erst dachte Sean es sei immer noch ein Traum , dass er immer noch auf der Wiese liegen und friedlich schlafen würde . Zu gerne hätte Sean sich in denn Arm gezwickt , wenn er nicht damit beschäftigt gewesen wäre sich fest zu halten . Die Velocipreys vor ihm sprangen denn steilen Abhang , denn er schon all zu oft hinuntergefallen war , mit nur einem Satz hinab und landeten sanft auf dem lehmigen Boden. Doch Sean wusste was ihm blühen würde , er hoffte das der Velocidrome nicht das selbe tun würde wie seine kleinen Gefolgsleute vor ihm . Doch er hatte kein Glück , der Velocidrome sprang , weiter , höher als die Velocipreys trotz mit Sean auf dem Rücken . Es war für einen kurzen Moment wie ein Flug , der Wind zischte , Sean krallte sich förmlich an denn Anführer , bis beide auf dem Boden landeten . Sean flog fast herunter , mit einem tiefen Einatmen beiderseits ging es weiter . Die Monster liefen auf die große Ebene in Richtung des kleinen Tals in dem Sean geschlafen hatte . Es ging alles unglaublich schnell und ehe sich Sean versah , war er auf der Wiese . Die Mooswines waren wieder da , sie grunzten und wurden aggressiv . Ein Velocipreys stieß einen warnenden Laut aus , sodass alle Mooswines quiekend davon liefen . Sean schluckte .
Für einen kurzen Moment sah es so aus , als würden die Monster miteinander kommunizieren , mit ihren Lauten . Darunter war ein zweifelnder , ein bestimmender und ein entschlossener Laut , die Sean völlig verwirrten . Plötzlich stieß der Anführer einen so lauten und gewaltigen Laut von sich , dass Sean fast von ihm herunter flog . Der Laut , hallte von denn Wänden des Tals ab und wurde noch lauter . Wie ein Donnerschlag hallte er weiter , weiter in die Ferne . Auf denn Schrei antwortete jemand , ein anderes , lauteres , bedrohlicheres Brüllen , dass immer näher kam . Sean starrte in die Luft , vor denn Mond schob sich ein Schatten der langsam landete , die Rahtian .
Sean wusste nicht ob sie freundlich gestimmt war , so bekam er für kurze Zeit etwas Angst , doch als sich die anderen Monster kein bisschen rührten wurde auch Sean ruhiger . Der Wind klatschte förmlich in Seans Gesicht , dieser schloss die Augen .
Als Sean das landen dumpfer Klauen hörte , öffnete er seine Augen und starrte erst einmal die Rahtian an , die Velocipreys gaben freundliche , fast begrüßenden Laute von sich . Der Velocidrome schüttelte sich , Sean sollte wohl absteigen . Jetzt sah er auch warum , ein muskulöser , großer Mann saß auf dem Rücken des Tieres und stieg langsam ab , was Sean ebenfalls versuchte und sich etwas ungeschickter dabei anstellte . Bei dem Mann sah es so kinderleicht aus , doch Sean flog schließlich vom Rücken herunter . Eine Art kichern entfuhr allen fünf Monster , und ein menschliches . Sean konnte denn Mann nicht genau betrachten , es war einfach zu dunkel . Eine helfende Hand war vor ihm , zögernd ergriff er sich . Seans Mund war weit geöffnet , sein staunen groß . „ Guten Tag“, sagte der Mann freundlich und gleichzeitig unsicher , seine Stimme war tiefer als die seines Vater , respektvoller , auf eine andere Art und Weise . Nicht auf eine durch Monster erlangte Weise der Autorität , nein , auf eine ruhige besonnene Art , und sie kam Sean sehr bekannt vor . Sean hielt die Luft an , der Mann wartete . Sean schüttelte kurz denn Kopf und antwortete stotternd und ungläubig „ Hallo“. Der Mann musste lachen und verschränkte seine Arme vor sich . Der Velocidrome kicherte , auf eine monsterliche Art und Weise . Erst jetzt fieles Sean in denn Sinn , die Stimme kannte er , von früher .
Der Mann kicherte und auch das war Sean vertraut .
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hannata« (20.03.2011, 14:51)


9

21.03.2011, 19:16

Kapitel 8

Kapitel 8 hat so eben meine Datenbank verlassen :thumbsup:
Wünsche gaaanz viel Spaß ( P.S: Finds sooo toll mehr als 400 Klicks XD in nur einer Woche) Danke an Lucito , er hat mich auf ein Paar Rechtschreibfehler aufmerksam gemacht :thumbsup:

Kapitel 8: Zwei Welten

Spoiler


Wie ein Blitz schoss es Sean durch den Kopf , der Mann vor ihm , war kein Gerigener als sein Bruder Tarlon . Das Lachen , sein aussehen , seine Bewegungen . „ Bruder“, fing Sean zögerlich an , der Mond schien unheilvoll über der Wiese und hüllte die Monster in ein tiefes schwarz . „So ist es , kleiner Bruder“, meinte die Gestalt , genau wie Sean es vermutet hatte . Sie umarmten sich freundschaftlich , Sean hatte seinen Bruder seit 5 Jahren nicht mehr gesehen , er war glücklich . Doch als Tarlon sich aus seiner Umarmung zu befreien versuchte , türmten sich Fragen in Seans Kopf . Was hatte es mit denn Monstern auf sich , und was machte sein Bruder überhaupt hier . Tarlon löste sich aus der Umarmung und lachte , Sean stimmte mit ein . Sein Bruder war zwar das genaue Gegenteil von Sean , nämlich groß , muskolös und stark , dennoch mochten sie sich sehr . „ Bruder , was ist hier nur los“, sprach Sean seine erste Frage mit feuriger Entschlossenheit aus . Tarlon verstand natürlich sofort , er ging etwas näher zu der Rahtian , die sich wie ein Schatten verhielt . „ Wo soll ich da nur anfangen“, scherzte Tarlon , und meinte es auf eine Weise auch ernst . Seans Augen betrachteten die Rahtian mit Respekt , Tarlon
verstand . „ Das ist meine Rahtian , mein , wie soll ich sagen . Mein Freund“, antwortete Tarlon und sah das Sean erstaunter war , als er es erwartet hätte . „ Aber , du reitest auf ihr“, versuchte Sean staunend Tarlon klar zu machen . „ Es gibt immer zwei Seiten , ich habe nie ein Monster getötet . Also , warum sollten sie dann mir etwas tun? Du hast auch noch keinem Monster etwas angetan , sonst hätten dich diese Velociprey nicht hergebracht . Würdest du mir glauben , dass Monster so etwas spüren können?“, fragte Tarlon und atmete die Nachtluft ein . „ Na klar“, brachte Sean nur heraus , er war nun vollkommen fasziniert .
Plötzlich brannte am Taleingang ein kleines Feuer , die Velocipreys schrien auf und sie liefen davon , in die Blumenwiese , und verstecken sich im Gras . Auch die Rahtian wurde unruhig , Tarlon wusste nicht was los war . „ Oh nein“, meinte Sean als die Gestalt näher trat , wie ein Schatten schwebte sie näher . „ Das ist Vater“, flüsterte Sean kaum hörbar , Tarlon stockte der Atem . Auch Tarlon wusste , zu was sein Vater im Stande war . „Nein,nein“, meinte Tarlon voller entsetzen , er konnte sich nicht rühren . Sean lief auf die Rahtian zu und flüsterte „ Flieg Rahtian . Los hau ab , schnell“. Flehend sah Sean das Monster an , Tarlon hob die Hand und nickte , sie flog davon . Der Schatten blieb stehen , man hörte das schneiden eines Schwertes , Sean und Tarlons Vater war bewaffnet . Sean wurde in einen Busch mitgeschleiften , er war voller Dornen , doch auch Tarlon musste das ertragen . „ Was macht Vater hier?“, flüsterte Tarlon kaum hörbar und klang voller Hass und Wut . Sean wusste es ja selbst nicht einmal so genau also antwortete er „ Er wollte sehen wie ich mich in meiner Ausbildung machen und er wollte jagen , wie all zu oft. Schon komisch , ich bin erst seit zwei Tagen da“, antwortete Sean und jetzt viel es ihm auf , sein Vater , er wusste wer oder viel mehr was Tarlon war , und Tarlon hatte ja schließlich gesagt , dass Monster etwas spüren konnten , deswegen wollte sein Vater immer mit ihm jagen . Sean konnte es nicht fassen , sein Vater hatte Angst vor dem was Sean werden könnte , ein Mensch auf dem Rücken eines Monsters . Er wollte nie das Sean die Schönheit der Monster sehen sollte , er wollte das sein Sohn die Monster als zügellose , gefährliche Bestien betrachtete , wie es nach seiner Meinung auch war . All die Fragen um seinen Vater waren verschwunden , Sean wusste Bescheid , und wie als ob Tarlon seine Gedanken hätte hören können flüsterte er „ Genau , dass ist der Grund warum Vater immer mit dir jagen gehen wollte“.
Sean hätte sich nie auf den Rücken eines Monsters gesetzt , nicht wenn er schon eines getötet hätte , er hätte es einfach umgebracht , wie so viele andere . Die Dornen piksten beide , doch ihnen stockte der Atem . Ihr Vater hatte noch drei andere Jäger im Schlepptau , die außerordentlich gefährlich aussahen , darunter auch Taro . Alle vier blieben stehen , genau neben dem Versteck von Tarlon und Sean . Der Wind verstummte , der Mond schien sogar etwas dunkler . „ Wo ist er nur?“, fragte eine düstere Stimme , wie als ob sein größer Albtraum Wirklichkeit geworden wäre , Seans Vater . „ Geserol , ich sollte es dir villeicht erzählen“, sprach Taro zu Seans Vater . Geserol , war sein Jägername , seinen richtigen Namen wusste niemand , nicht einmal seine Söhne . Schnell steckte Geserol sein Schwert zurück und wendete sich zu Taro , auch die anderen beiden Kolosse die Sean nicht kannte waren aufmerksam und horchten . „ Gestern..“, fing Taro ängstlich an , „ War ich mit deinem Sohn Sean ein bisschen sammeln , dann kam diese Rahtian“, Taro stockte . „ Nun sag schon“ , rief Geserol aggressiv und schüchterte Taro umso mehr ein . „ Da kam diese Rahtian und dein Sohn schrie , dass ich ihr nichts tun werden und warf mein Schwert in denn See . Als ich dann von eurer Ankunft hörte , hielt ich es für unangebracht es zu erwähnen“, brachte Taro seine Geschichte zu ende , und schien erleichtert zu sein . „ Für unangebracht?“, schrie Geserol , sodass Sean sogar Angst bekam , Tarlon blieb ruhig . Taro blieb alles andere als ruhig , er rannte davon , wahrscheinlich zurück ins Dorf .
Sean dachte „ Der ist ja doch nicht so ein harter Kerl wie ich dachte“, und doch wusste Sean , dass niemand in der Anwesenheit seines Vaters auf harten Kerl machen konnte . „ Besteht noch eine Chance , dass wir ihn vor ihnen finden“, fragte eine der zwei noch übrig gebliebenen Gestalten . „ Nicht noch einmal! Wir finden ihn“, teilte Geserol mit und lief voraus , aus dem kleinen Tal hinaus . Die beiden Jäger liefen erst ein Paar Sekunden später los , als Zeichen des Respekts . Sean war der erste der aufsprang und sich von denn Dornen befreite , Tarlon verharrte noch etwas . „ So ein Mist , blöder Dornenbusch“, motzte Sean und vergaß all seine Sorgen als sein großer Bruder neben ihm stand . „ Wir müssen los“, meinte Tarlon und pfiff
laut , am Himmel kreiste der Schatten . „ Wohin?“, fragte Sean , er war sich bewusst das er nicht in das Dorf zurück gehen konnte . „ Wir gehen zu den anderen . Jetzt wo ich dich endlich gefunden habe“,
sagte Tarlon fast glücklich . Sean war überglücklich , als er das hörte , in ihm stieg die Vorfreude .
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Hannata« (27.03.2011, 18:43)


10

22.03.2011, 19:49

Kapitel 9

Mein neuntes Kapitel ist so eben fertig geworden! Es ist etwas kürzer als die Anderen...aber trotzdem viel Spaßßßßß :thumbsup:

Kapitel 9 Himmel

Spoiler

Der Schatten zog seine Runden , immer näher kam er , bis er schließlich direkt vor Tarlon landete . Seans Neugier wurde größer , so viele Fragen , so viel Wissen . Tarlon stieg auf die Rahtian mit Leichtigkeit , Sean starrte ihn nur an . „ Was ist los? Komm schon“, sprach sein Bruder und lächelte , jetzt begriff es Sean . Sean dachte an seinen Traum , ob er wohl Ähnlichkeit mit dem richtigen fliegen haben könnte , jetzt hatte er bangel . „ Auf die Rahtian?“, fragte Sean vorsichtshalber nach , und traute sich einfach nicht . Liebevoll nickte sein großer Bruder und klopfte auf den Platz hinter ihm . Sean schluckte und griff all seinen übrig gebliebenen Mut zusammen , viel war es nicht mehr . Langsam setzte er einen Fuß auf den Flügel der Rahtian , diese rührte sich nicht . Tarlon hielt ihm eine Hand hin , die Sean schnell
ergriff , sein Bruder war unglaublich stark , er zog ihn einfach hoch . Nun grummelte die Rahtian drohend und Tarlon meinte einfühlsam „ Alles in Ordnung , er macht nichts“. Die Rahtian schüttelte sich kurz und verstand doch , der Laut verstummte und Sean wurde etwas ruhiger . Die Flügel der Rahtian breiteten sich auf , sie wirbelten die Wiese auf und trugen sie in die Lüfte . Sean schloss die Augen . Sie stieg
immer höher , der Druck ließ nicht nach , dass zischen des Windes war unglaublich Laut .
Plötzlich rührte sich nichts , Sean hörte kein pfeifen des Windes , kein schwingen der Flügel , Stille . Langsam öffnete er die Augen , er flog . Die Rahtian glitt überwältigend durch die Luft , Tarlon schien hochkonzentriert , für Sean war es wie ein Wunder . Er flog , er fühlte sich genauso frei wie in seinem Traum . Zwischen dem Traum und dem was jetzt geschah gab es nur ein Unterschied , es war Wirklichkeit . Die Sterne funkelten und der Mond schien bizarr auf alles hinab , im Osten sah man die Ersten Sonnenstrahlen , wie sie sich über die Berge kämpften . „ Bruder“, brachte Sean nur heraus und staunte über alles was er sah , Tarlon streckte sich kurz . „ Wunderschön , oder?“, fragte Tarlon und seine eigene Meinung spiegelte in der Frage , die Freiheit zum greifen nahe . Leicht strich die Nachtluft um Sean , sie kitzelte . Seans blick ging zu dem was unter ihnen war , die Wiesen , Wälder und Flüsse , alles sah so zerbrechlich und unbedeutend aus , die Welt schien eine andere . „ Keine Sorge , Sean . Wir fliegen für eine etwas längere Zeit , dein neues Heim ist nicht gerade um die Ecke“, scherzte Tarlon ein wenig und hüllte sich dann wieder in Schweigen . Sean konnte sich kaum halten , sein Bruder hatte sein
neues Heim gesagt , wie als ob es schon lange bestimmt gewesen wäre , wie ein Schicksal .
Sean rieb sich kurz die Augen , er war trotz des Schlafs müde . Die Sonne vertrieb schon die ersten Sterne , der Mond ging unter , die Sonne auf . „ Von hier oben ist alles da unten so unwichtig“, flüsterte Sean , so das nur er es hören konnte . All die Probleme waren verschwunden , Sean füllte sich frei , ungebunden an Verpflichtungen , Aufgaben und Zwängen . Seinen Vater vergaß er , Taro vergaß er , sein ganzes vorheriges Leben verschwand , eingezogen in ein großes schwarzes Loch. Nicht nur die Welt kam Sean unbedeutend und klein vor , nein , auch er selbst fühlte sich wie ein Nichts in dieser höheren Welt . Sean wusste das es ein Privileg war , hier oben sein zu dürfen , die Monster konnten das , doch so war es Menschen nicht bestimmt , dass hier zu sehen , die Schönheit von allem und jedem . Immer mehr Strahlen zucken am Himmel auf , die Luft wurde frischer , der Himmel heller . Der Mond warf seinen letzten Schein auf die Welt , bis auch er völlig verschwand . Ein neuer Tag brach an .
Tarlon sagte ruhig und er selbst genisste es sehr „ Bruder , dafür wurdest du gemacht . Das ist unser Leben . Das sehe ich jeden Tag und jeden Tag schießt es mir in die Gedanken , es ist etwas besonderes“. Sean verstand seinen Bruder nur zu gut , er wusste von was er sprach und füllte mit . Sean blickte wieder hinab , die Seen , Bäche und Flüsse glitzerten in der aufgehenden Sonne wie Diamanten . Eine frische Meeresbrise fiel um Seans Gesicht , es roch salzig .
„ Schau , da ist es , naja zumindest die Umgebung“, korrigierte sich Tarlon von selbst , auch er staunte über alles . Sean folgte dem Finger seines Bruders , dieser zeigte auf einem Wald , dem ein Meer folgte . Es war tiefer , dichter Wald , mit saftigen Bäume die sich mit dem Wind wiegten . Dem Wald folgte eine kleine offene Ebene , wo Sean einzelne Silhouetten von Monstern erkennen konnte . Nach
der Ebene war ein offenes Meer . Das Meer hatte kein ende , soweit Sean das Sehen konnte . Die Wellen brachen am Strand , leichte Brisen brachten die vereinzelten Bäume zum wackeln . Sean konnte es nicht fassen , hier sollte sein zukünftiges zu Hause sein . „ Gerade da vorne am Waldende ist das Dorf“, teilte Tarlon Sean mit der völlig in den Bann der Landschaft gezogen war . „Unglaublich“, brachte Sean nur herraus und stotterte dabei . Die Rahtian steuerte eine kleine Lichtung an auf der kein einziger Baum stand . Langsam sank sie und Sean wurde nervöser je näher er dem Boden kam . Der Wind war etwas kraftvoller und Sean war gezwungen die Augen zu schließen . Erst als alle drei auf dem Erdboden waren öffnete er sie wieder , und er war fasziniert von der Lichtung . Sie war voller Leben , überall sprießten Blumen aus der Erde , Kelbis grasten . „ Willkommen , in deinem neuen Leben“, scherzte Tarlon etwas . Sean war verwirrt „ Aber hier ist doch überhaupt nichts?“ Auf der Wiese war kein Haus und kein Mensch war auch nur in der Nähe , Sean war verwirrt .
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hannata« (25.03.2011, 12:50)


11

25.03.2011, 12:47

Kapitel 10

Nach einer eintägigen Pause gehts weiterrr :thumbsup:
Ich sag es immer wieder : Viel Spaaßßßßß

Kapitel 10 : Freiheit als Antwort

Spoiler

Nichts , weder Mensch noch Tier durchstreiften die Landschaft , nicht einmal die Vögel sangen ihr morgendliches Lied . Das Einzige was dem Wald Leben einhauchte war die Sonne , die alle Blätter saftig grün scheinen lies . Auch als Sean nach rechts blickte , stand nur Tanne an Tanne , Eiche an Birke und Kastanie an Buche , aufgereiht und verteilt durch den ganzen Wald . Doch etwas summte , etwas durchbrach die Stille , ein summen . Ein Vespoid summte über die Wiese und lies sich nicht stören , angewidert drehte sich Sean weg , er hasste Insekten über alles . Alles was auf dem Boden rumwuseln konnte , hatte Sean bisher noch nie ausstehen können . Tarlon stieg von seiner Rahtian hinab , flüsterte noch etwas , bis sich das Tier wieder in die unendlichen Lüfte erhob , ins für immer freie Himmelsreich . „ Hy Träumer“, rief Tarlon und schnippte mit einem Kieselstein nach Sean , der völlig in seinen Gedanken versunken war . „ Oh“, fing Sean an und konzentrierte sich wieder auf das Jetzige . „ Wo sind wir , hier ist überhaupt nichts“, teilte Sean Tarlon mit und drehte seinen Kopf wild hin und her . „ was , denkst du denn? Das einfach ein Dorf frei herumsteht , wenn überall Jäger sind? Hahaha“, lachte Tarlon herzhaft über Seans einseitigen Witz. Jetzt leuchtete es auch ihm ein , doch eine Frage hatte er immer noch . „ Aber , wieso versteckt ihr euch?“. Tarlon wollte erst wieder loslachen , doch dann sah er die ernste
Frage in Seans Augen „ Du meinst es wohl wirklich ernst . Meinst du wirklich die Jäger können uns leiden? Sie geben uns schließlich die Schuld , wenn ein Monster grundlos etwas angreift“. Sean war nun völlig verwirrt . „ Tarlon , ich habe noch nie etwas von solchen Menschen gehört , wie dich“, antwortete Sean und in jedem Wort ruhte die Wahrheit , die Sean auszudrücken versuchte . Tarlon schüttelte hilflos den Kopf , er antwortete nur kurz „ Weil wir gelernt haben uns zu verstecken“. In diesen Worten steckten Erinnerungen , gegenwärtige Gefühle und eine lange Leidensgeschichte. Sean spürte die Worte , sie hallten in seinem Kopf immer und immer wieder , wie ein Schreien das nicht verstummen wollte .
Sean hielt kurz inne bis er weitersprach „ Ich verstehe nicht , großer Bruder“. Tarlons Gesicht verzog sich zu einer versteinerten Miene und er sprach „ Das wird’s du , auch wenn dir alles nicht gefallen
wird .Noch kannst du gehen und alles vergessen , kommst du mit gibt es kein zurück , entscheide“. Diese Frage war tot ernst gemeint , dass wusste Sean . Doch was war bevor er seinen Bruder wieder traf . Er lebte in Kyoken , auch wenn nur für wenige Tage , er sollte ein Jäger werden , oder anders gesagt , seiner wahren Bestimmung Lebewohl sagen . Nein , hinter ihm lag nur Lug und Trug , nichts wartete , nichts kam mehr auf ihn zu , warum also zögern . Vor ihm , lag ein Geheimnis , etwas völlig für seine Umstände unmögliches . Wissen , Welten , ein neuer Anfang . Die Frage war wie eine helfende Hand aus der ewigen Lügerei hinaus , in eine bessere , Jagt freie Zukunft , wo Sean das machen konnte von dem er immer geträumt hatte , Freiheit , eigene Entscheidungen . Ein ich möchte zurück und einfach alles vergessen , kam nicht in Frage . Mit eiserner Entschlossenheit sprach er die Worte „ Ich komme mit dir“. Tarlons versteinerte Miene verwandelte sich in ein strahlendes Lächeln und er fiel Sean freundschaftlich in die Arme , Sean wusste das es das Richtige für ihn war . „ So kenne ich dich“, lachte er und gab Sean aus seiner Umarmung frei . Die Sonne glitzerte über die Baumkronen und frische salzige Luft erreichte die erschöpften Geschwister . „ ich zeige dir jetzt mein Heim , dein Heim“, meinte Tarlon und Sean ging diese Worte noch einmal im Kopf durch , sein Heim . Tarlon stapfte geradeaus , direkt in Richtung der salzigen Luft . Das Gras unter Seans Füßen war feucht , lehmig und nachgiebig , mit jedem Schritt so schien es ihm sank er etwas tiefer in den weichen Boden .
Tarlon erreichte als erster die Meeresklippen , die Wellen brachen ganz unten an den Klippen , Seans Höhenangst schien wieder auf zu leben . Die Klippe auf der er stand , war bestimmt zehn Meter hoch , und das brechen der Wellen machten die Sache auch nicht angenehmer . Der Ozean erstreckte sich weit hinter den Horizont , dass unendliche blau , mit unzähligen Geheimnissen , über die nur wenige Bescheid wussten . Der Wind wehte , diese brachte erneut Meeresgerüche mit sich . Ein Paar Felsen krachten an den äußeren Klippen ab , mit unbändiger Wucht schlugen sie ins Meer ein , sie wurden verschlungen in den brachialen Wellen des Meeres , Sean schluckte und kickte einen kleinen Stein hinab in das tosende Wasser . Sean verfolgte den Stein genau , die Wellen verschlangen auch ihn , zogen ihn Unterwasser in das Geheimnis hinein . Doch als Tarlon lachte hoffte Sean das seine Gedanken nicht Wirklichkeit wurden , Tarlon wollte tatsächlich dort unten hinein springen . Sean wedelte mit den Händen herum , sprang auf und ab und rief „ Bist du denn Wahnsinnig?“. Tarlon fiel das Rumgehampel erst jetzt auf , lässig kreiste er seine Schultern . Fragwürdig starrte Sean ihn an dieser sagte „ Was denn ? Immer noch Höhenangst? Hat man beim Flug aber nicht gesehen . Wir müssen darunter!“. Seans Beine zitterten , da half auch der schöne Ausblick nichts mehr. Tarlon zog noch einmal tief die Luft ein , schloss die Augen und sprang . Sean konnte sich nicht rühren . Ängstlich blickte er seinem Bruder hinterher , dieser war in den Wellen verschwunden . „ Tarlon“, schrie Sean , doch es half nichts , sein Bruder war Unterwasser . Sean hatte Panik , dass sein Bruder etwas auf dem Kopf bekommen hätte , dass er jetzt benommen im Meer schwimmen würde . Sean griff seinen Mut zusammen und sprang , während er flog schrie er , doch es half nichts . Der Wind klatschte ihm ins Gesicht , er flog immer näher auf das Wasser zu . Die Wellen wurden größer , die ersten Wasserspritzer konnte er schon fühlen , er erreichte das kühle Nass .
Er tauchte ein , tief hinunter , fast bis zum Meeresboden . Das salzige Wasser brannte Sean in den Augen , als er diese öffnete . Alles bewegte sich in Zeitlupe , ein Paar Ludrohte schwammen durch das Wasser , nein , sie flogen durch das Wasser . Sie blieben ganz ruhig , griffen nicht an , brüllten nicht . Neben Sean schwamm ein Schwarm Neon fische , tausende Farben hatten sie , und auch ihnen störte Seans Anwesenheit nicht . Vor Sean kam sein Bruder näher , mit einem breitem Grinsen auf dem Mund .
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12

26.03.2011, 18:41

Kapitel 11

Kapitel 11 ( wow schon 11 Kapitel) ist fertig :thumbup:
Danke an alle die mir bisher Feedback gegeben haben ( und an alle die es tun werden XD)
Viel Spaßßßßßß :thumbsup:

Kapitel 11: Standhaft , für alle Zeit

Spoiler

Unterwasser schien alles so zeitlos für Sean , wie als ob nichts von Bedeutung wäre , wie eine andere Welt . Tarlon kam näher geschwommen , gelassen und mit einem zufriedenem Lächeln . Sean atmete aus , die Luftblasen stiegen empor , in Richtung der Oberfläche . Tarlon lachte lautlos und die Luftblasen tanzten durch das Wasser . Sean schüttelte den Kopf , er hatte doch tatsächlich geglaubt seinem Bruder sei etwas passiert . Tarlon zeigte mit dem Finger auf einem Unterwassertunnel , aus dem Blasen heraus sprudelten . Neugierig schwamm Sean seinem Bruder hinterher . Das Wasser drückte Sean auf die Ohren , doch es war im egal . Mit den Beiden schwammen noch andere Unterwasserwesen . Zahllose Fische hatten die Anwesenheit der Geschwister bemerkt und schwammen neugierig wild umher . Sean verharrte kurz auf einer Stelle und blickte nach oben , die Wellen schlugen wild gegen die Felswände , von hier unten war es ein unvergleichliches Schauspiel . Hier , Unterwasser war es in einer Art und Weise wie in der Luft , alles was hier hauste war frei und ungebunden an die obere Welt . Überall herrschte Freiheit , Unterwasser und in der Luft . An Land , fehlte das Gefühl der Freiheit vollkommen . Sean hatte jede Lebensweise gesehen , denn anmutigen Flug einer Rahtian in der Luft , dass ziellose umherstreifen an Land und das bunte Farbenspiel Unterwasser . Sean war überglücklich , die Welt die er zu kennen geglaubt hat war nur eine Einbildung , dass wahre Leben , war nicht an Land zu finden , es war die ganze Zeit nahe und doch unerreichbar . Sean wollte nie mehr auftauchen , oder für immer fliegen , sein früheres Leben , war nur noch eine dunkle Erinnerung in seinem Kopf . Er wollte ein neues Leben beginnen , und seine Freiheit Tag für Tag tief in sich spüren . Sean schwamm weiter und beobachtete unterwegs die vielen Fischschwärme wie sie davon schwommen sobald sie ihn sahen , ein Paar Fische blieben und starrten ihn an.
Fast alle schwammen sie davon außer die Tintenfische die still verharrten und die Quallen , die mehr als nur urzeitlich wirkten . Unter Seans Füßen wuchs Seegras , es sah aus wie eine Wiese , genauso saftig und lebensfroh wie eine an Land , wie eine Wiese in der anderen Welt .
Als die zwei denn Eingang erreichten wurde Sean mulmig zu mute , der Sauerstoff wurde knapp . Was hinter diesem Unterwassertunnel war konnte Sean nicht sehen , grelles Licht zog sich durch den Tunnel und versperrte die Sicht auf das dahinter liegende . Plötzlich schwammen vier Ludrothe aus dem Tunnel auf die Geschwister zu , sie schwammen auf und ab . Drei der Ludrothe tauchten zu Tarlon , und Sean konnte es nicht glauben , sie freuten sich , ein Grinsen der Monster konnte er erkennen . Tarlon streichelte die Monster , wie als ob es das Normalste auf der ganze Welt gewesen wäre , Sean schaute bei diesem Schauspiel zu . Sean hatte es zwar schon einmal gesehen wie sein Bruder dieses Wesen streichelte , doch noch immer war er darüber erstaunt , und wird es auch für immer sein . Doch durch das Wasser flog noch ein anderer Ludroth , er schwamm im Kreis um Sean herum , seine Laute verscheuchten die Fische . Die Quallen blieben und wahren die Einzigen die nicht flohen , grazil glitten sie durch das Wasser , die Fischschwärme schwammen schnell davon , ihre prächtigen Farben verschwanden schließlich . Sean blickte dem Ludroth tief in die grauen Augen , die auch ihn anschauten , er blieb stehen . Der
Ludroht gab einen freundlichen Laut von sich , Sean wusste nicht was er sagen sollte , Tarlon schien zu warten . Gerade als Sean wegschwimmen wollte kam das Monster zu ihm , es schlapperte Sean ab . Sean war total erstaunt und lachte und Tarlon bekam einen Lachanfall , vorsichtig streichelte auch Sean das Tier . Die Schuppen waren glatt , eine Ebene und unter ihnen das schlagende Herz eines Lebewesens . Es fühlte sich unglaublich an , Sean war glücklich , er war über sich selbst erstaunt . Das Monster gab einen zufriedenen laut von sich , doch Sean spürte Tarlons Blick im Rücken , er meinte nur noch „Wenn du nur wüsstest welche Menschen es da draußen gibt“, Sean meinte es wie einen guten Rat ,dann schwamm er zu seinem Bruder , durch den Meerestunnel hindurch .
Als Sean an der Oberfläche auftauchte , sah er das wohl unglaublichtste und unerwartetste an so einem Ort . Er befand sich in einer Art Tal und von oben herab schien die Sonne , rundherum Felsen , die sich wie ein Standtor überall hinzogen . Von außen musste es wie ein Vulkan aussehen, in dem nur Lava schlummerte , dass vermutete Sean zumindest . Menschen , überall waren sie , sie liefen herum , herum in der Stadt . Mitten in diesem Tal war ein Dorf , kleine Häuser erstrecken sich überall . Holzhäuser mit Strohdächer und Vorhängen , kleinen runden Fenstern . Schon von außen schienen diese Häuser gemütlich . Sean versuchte sich der Sonne zu widersetzten und starrte weiter in die Ferne , dass Dorf schien kein Ende zu haben . Die Menschen die durch die Gassen liefen trugen einfache Leinen Kleidung , und mit ihnen liefen Monster . Rahtalose , Rahtianen , Pepe , Ludrothe und noch unzählige andere Monster liefen Seite an Seite mit den Menschen . „ Herzlich Willkommen in Pepton , kleiner Bruder“, sprach Tarlon lachend und klopfte Sean auf die Schulter , die Menschen starrten fragwürdig , dennoch liefen sie weiter . Die Monster waren da schon wachsamer , ein Paar Velocipreys gingen schon in Angriffsstellung über und gaben warnende Laute von sich, Sean bekam wieder ein mulmiges Gefühl , Tarlon schien das zu bemerken . „ Hy , dass ist einer von uns , ruhig Blut“, sprach Tarlon zu denn Velocipreys die sich schnell
beruhigten . Sean fühlte sich wie in einer anderen Zeit , nicht alles war hier modern , sondern einfach gestaltet . Auf die Geschwister kam eine Gruppe von fünf Menschen entgegen gelaufem , davon drei breitschultrige , muskulöse Kerle voraus laufend , prüfend starrten sie Sean an und wirkten alles andere als freundlich . Hinter den Gestalten , die wahrscheinlich die Wächter waren , lief noch ein andere muskulöser Mann und eine junge Frau .
Der Mann starrte Sean ebenfalls prüfend an , seine Haare waren schwarz und hochgestellt zu einer zerzausten Frisur , die Sean noch nie zuvor erblickt hatte . Die Frau lächelte , ihre blauen Augen kannte Sean von einer anderen Person und von einem anderen Leben . Die Wächter blieben kurz vor Sean stehen , ihre grimmige Miene noch immer aufgesetzt , sie verschränkten die Arme . „ Wer ist das , Tarlon?“, fragte der alte Mann mit einer verrauchten Stimme , der Mann war vom äußeren her vielleicht zwanzig Jahre älter als Sean . Tarlon verbeugte sich kurz aus Respekt und Sean verstand nicht warum , da blickte ihn der Mann böse an , Tarlon warf in einem anderen Blick zu . Sean verbeugte sich , kurz und ohne Wissen warum , Tarlon nickte kurz zu ihm . „ Das ist mein Bruder , Meister Silvio“, antwortete Tarlon respektvoll und voller Stolz zu diesem Mann . Silvio , der muskulöse ältere Mann wedelte kurz mit der Hand , sodass die Wächter ihm Platz machten . Seans Herz schlug unregelmäßig . „Woher kommt er?“, fragte Silvio sichtlich erstaunt . „ Ich habe ihn in Kyoken gefunden , und ihn mit hierher gebracht , weil er genauso ist wie wir“, antwortete Tarlon und er sah Seans Nervosität . „ Hallo“, stotterte Sean und der Mann wurde grimmig , Sean schluckte . „ Ich hoffe du hast Recht , doch lass es uns prüfen ob er wirklich Monstern noch nie etwas gemacht hat“, sprach Silvio und pfiff . Ein leuchtend roter Rahtalos landete direkt neben Silvio . Silvio blickte prüfend genauso wie der Rahtalos .
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Hannata« (26.03.2011, 18:41)


13

27.03.2011, 18:44

Kapitel 12

Kapitel 12 ist fertig :D Viel Spaß.......Ich möchte mich auch ( mal wieder) bei Aaron300 bedanken , der mich auf rechtschreibfehler aufmerksam gemacht hat.
( Über 700 Klicks :D Ich find euch toll)

Kapitel 12 : Ein neues Heim

Spoiler

Der Rahtalos schien Sean nicht sehr freundlich , endlose Narben zogen sich im Gesicht des Tieres . Sean verstand nicht was Silvio mit einer Prüfung meinte , sonderlich viele Gedanken konnte er sich aber nicht machen , der Rahtalos sah bedrohlich aus . Tarlon entfernte sich ein Paar Schritte von Sean und setzte eine bedauernde Miene auf , Sean verstand überhaupt nichts mehr . Tarlon war nicht der einzige der etwas zur Seite wich , die anderen taten das Selbe . Alle starrten sie Sean an , prüfende Blicke , sarkastische Blicke . „ Was soll ich den jetzt machen?“, fragte Sean sich selbst und der Rahtalos ging ein Stückchen näher auf Sean zu . Die Menschen die durch die Gassen liefen wurden schaulustig und kamen näher heran , Sean stand im Mittelpunkt . Der Rahtalos schnupperte an Sean und stieß dann einen warnenden Laut aus , Sean lief ein ein kalter Schauer über den Rücken , ängstlich und eingeschüchtert rührte er sich nicht . Seans Blick wanderte zu Silvio , der triumphierend aussah , ein Paar der Schaulustigen setzten entsetzte Gesichter auf , Sean blieb als Einziger wie versteinert . Der Rahtalos kam näher , Sean wurde immer nervöser . Die Augen des Tieres hatten keine feindlichen Blicke mehr , sie waren freundlich geworden , Sean beruhigte sich . Ein inneres Gefühl spürte er , und er fing sich an zu fragen ob der Rahtalos genauso zu besänftigen war wie die Rahtian . Langsam und zögerlich bewegte Sean seine Hand auf den Rahtalos zu , dieser verdrehte etwas den Kopf . Als die Hand den Kopf erreichte , viel Sean ein Stein vom Herzen .
Tarlon atmete erleichtert aus , die vielen Menschen fingen an weiter zu laufen , Silvio schien nicht so begeistert zu sein . Die Frau wo neben ihm stand lachte , Sean konnte sie nicht einmal richtig anschauen , sie war in Tücher gehüllt . Sean klopfte dem Rahtalos noch einmal mit etwas weniger Angst auf den Kopf , und schon machte er platz für Silvio , der immer noch nicht freundlich gesinnt war . Die Wächter folgten ihm , wie ein Schatten . Ein Paar Felyne tanzten wild umher , als der Rahtalos sich in die Lüfte erhob . „ Dann bist du einer von uns , herzlich Willkommen in Pepton!“, sprach Silvio wie als ob es eine Pflicht gewesen wäre . Mit angewidertem Blick lief dieser davon , die Wächter folgten rasch und warfen noch warnende Blicke in Seans Richtung . Die Frau , lief einen anderen Weg . Sean atmete tief ein und wieder aus . „ Ist er immer so freundlich?“, fragte Sean sarkastisch zu seinem Bruder . „ Er ist nicht unfreundlich , falls du das meinst . Er ist , wie soll ich es ausdrücken , Vorsichtig“, teilte Tarlon Sean mit und lief etwas näher zu seinem Bruder . „ Wenn du hier Leben möchtest müssen wir erst einmal eine Arbeit für dich finden“, lachte Tarlon und Sean schien nicht begeistert . „ Eine Arbeit?“, maulte Sean und hatte keine Lust sich die nächsten Tage auch nur zu bewegen . „ Natürlich , nur so funktioniert das Dorf . Nicht viele Wissen , dass es so etwas wie uns gibt . Händler kommen hier nicht vorbei . Das hier ist wie ein Versteck , vor denn Jäger“, sprach Tarlon und versuchte es zu erklären . Sean kratzte sich am Kopf und einer der Katzen , ein schneeweißer Felyne , schnupperte an ihm . „ Mioau, ein Neuer!“, sagte die Katze und verbeugte sich . „ Hi. Makkaroni ! Wie geht’s dir?“, wollte Tarlon wissen . „ Du warst weg , Mioau, lange! Ein Paar haben sich schon Sorgen gemacht“, meinte die Katze und verfolgte mit den Augen eine Fliege . „ Ich musste meinen Bruder finden“,antwortete Tarlon und schubste Sean ein wenig . Sean winkte der Katze , diese wirkte desinteressiert, die Fliege hatte ihn in ihren Bann gezogen . Tarlon musste lachen und flüsterte „ Diese Katzen , immer das Selbe“, er schüttelte den Kopf . Tarlon lief weiter in Richtung einer Gasse , Sean kam hinterher gelaufen .
„ Makkaroni ist immer so . Nimm es ihm nicht böse“, erklärte Tarlon Sean lachend . „ Wie meintest du das noch mal mit der Arbeit . Heißt das ich muss arbeiten?“, fragte Sean ohne Begeisterung .
„ Selbstverständlich“, lachte Tarlon weiter . Sean lief schweigend hinter seinem Bruder her , dabei betrachtete er die Menschen . Alle starrten sie entsetzt und blicken ihn an , die Monster schien es nicht zu interessieren . Der steinige Boden unter Seans Füßen war uneben , was das Laufen erschwerte . „ Und wo gehen wir hin?“, fragte Sean nach einer Weile und wollte endlich Klarheit . „ Ich bringe dich zu meinem besten Freund , Jaren . Er leitet immer d sie Sammel Trupps , ich hoffe du magst sammeln“, antwortete Tarlon und er selbst musste bei den letzten Worten lachen .
Sean hatte bisher keine guten Erfahrungen beim Sammeln gemacht , und draußen kannte er sich überhaupt nicht aus . Die letzten Tage hatten Sean viel Kraft und Mut gekostet , er war total erschöpft , und jetzt sollte er sogar noch arbeiten . Seine Entscheidung bereute er dennoch nicht , er hatte sich für ein freies Leben entschieden . Er hatte dich richtige entschieden , und so versuchte er die Arbeit als Chance an zu sehen . Er arbeitete schließlich für das Volk , und bei so etwas kann man sich ansehen verschaffen und vertrauen . Das Volk , dass ganze Dorf kannte ihn nicht , er musste einfach das tun was alle anderen taten , für das Wohle aller arbeiten .
Bald erreichten die Brüder ein heruntergekommenes Haus . Es hatte zwei Stockwerke und wirkte sehr alt und viele Löcher zogen sich durch das Holz . Die Tür bestand aus einzelnen zusammen genagelten Bretter . Sean füllte sich jetzt schon nicht sonderlich froh . Als Tarlon die Tür öffnete , hörte Sean ein vertrautes Geräusch , die Tür knarrte und quietschte , Sean trat ein . Im inneren , war es auch vertraut Eingerichtet . Es war einfach Gestaltet , ein großer Esstisch in der Mitte ,auf dem eine verwelkte Blume stand . Ein schmutziger , abgelaufener Teppich zierte den Boden , an der Wand hingen getrocknete Kräuter und es war stickig . Eine winzige Kerze brannte am Ende des Zimmer , bald würde sie ausgehen . „ Das ist dein neues Zuhause“, flüsterte er Sean zu , dieser verstand kein Wort . „ Jaren?“, rief Tarlon im Zimmer herum . Hinter einem Vorhang , tauchte ein Mann auf , er war nicht viel älter als Sean , aber genauso schmächtig und alles andere als muskulös . „ Hallo Tarlon , wo warst du , ich war so
kurz davor einen Suchtrupp zu entsenden“, sagte der Mann der wahrscheinlich Jaren war . „ Ich war jemanden suchen“, teilte Tarlon ihm mit und sein Kopf drehte sich kurz zu Sean . „ Hallo , ich bin Jaren , wer bist du?“, fragte Jaren und lief auf Sean zu . Er hatte kurz geschnittene , blonde Haare die nicht gepflegt aussahen . „Ich bin Sean“, antwortete dieser kurz und knapp . „ Ich habe gehofft du nimmst ihn auf , er sucht Arbeit“, erzählte Tarlon und verschränkte die Arme . „ Du weißt , draußen ist es gefährlich , aber gut , wenn du möchtest kannst du in meinem Sammel Trupp mit sammeln . Willkommen bei den Sammlern“, antwortete Jaren , Sean hatte es sich etwas schwieriger vorgestellt , doch Tarlon hatte genau das von seinem Freund erwartet . Tarlon schüttelte Jaren die Hand und meinte zu Sean „ Bis später , kleiner Bruder“, dann verließ er den Raum zügig . „ Nun , gehen wir mal zu den Anderen . Die wollen ja auch wissen das jetzt ein Neuer dabei ist“, erzählte Jaren und wirkte auf Sean ziemlich durchgeknallt . Sean freute sich keines Wegs auf die anderen. Er wollte doch nur seine Ruhe . Sean wusste nicht ob sie ihn akzeptieren würden , Silvio war ja auch nicht froh über ihn gewesen . Zögerlich folgte er Jaren die
Treppe nach oben .
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14

28.03.2011, 21:28

Kapitel 13

Kapitel 13 ist fertig :thumbup: Dieses Kapitel ist etwas kleiner als die anderen , dafür wird das nächste umso länger :D

Wir lernen ein Paar neue Leute kennen :thumbsup: Viel Spaßßßßß

Kapitel 13 : Neue Gefährten

Spoiler

Die Treppen knarrten und von oben hörte Sean jemanden lachen . Jaren erreichte den kleinen Raum als Erster . Ein großer Kamin spendete dem ganzen Raum Licht und Wärme . Am Rand des Raumes standen Betten auf denen Decken und Kissen lagen , die für Sean schon vom weitem krazig und unbequem aussahen . Die Luft hier oben im Raum war auch nicht viel besser , der widerliche Kräuter Geruch stieg bis hier hoch . Auf dem Boden saßen drei Menschen die laut lachten . Sean kam dem Raum näher , dass kichern und reden verstummte , neugierig wendeten sie sich in Richtung Sean . Es waren zwei Männer und eine Frauen . Einer der Männer hatte braune Haare , der andere blonde Haare und eine Sache hatten sie gemeinsam , beide waren fast noch muskulöser als Seans Bruder Tarlon . Langsam stellte Sean sich die Frage ob es überhaupt noch normale Menschen gibt , doch an so einem Ort sind normale Menschen nicht auffindbar .
Die Frau , von weitem , so dachte Sean , war sie nicht älter als er selbst . Sie hatte lange braune Zöpfe die bis zu den Hüften reichten und Sean bemerkte auch den grimmigen Blick der einen Frau . Böse starrte sie ihn an . „ Jaren“, fing der blond haarige an „ Was hast du uns schönes mitgebracht?“. Jaren lachte „ Das meine Lieben ist ein Neuer . Er ist der Bruder von Tarlon . Aber fragt ihn doch einfach selbst“, meinte Jaren und schlug Sean auf die Schulter . Die Menschen erhoben sich vom Boden und die Braunhaarige starrte ihn immer noch an . „ Hallo. Ich heiße Sean , wie Jaren es bereits gesagt hat . Ich würde gerne hier mit euch arbeiten“, erzählte Sean , er war richtig nervös . Der Blick der Frau wurde sanfter , die Männer blieben neutral und verharrten in ihrer Position . „ Hallo ich bin Mira , schön das du hier bist “, lachte diese und wirkte auf Sean stürmisch und zugleich hatte ihre Persönlichkeit etwas liebes . Der Braunhaarige hatte seinen Blick von misstrauisch in fragwürdig geändert „ Ich grüße dich , willkommen bei den Sammlern. Ich bin übrigens Kai“, meinte dieser und blieb fragwürdig , er war sich der ganzen Sache nicht ganz sicher und hatte etwas merkwürdiges an sich . Der Einzige der nichts sagte war der Blonde , er gab keinen Laut von sich und blieb ruhig . Jaren stupste ihn , keine Reaktion . „ Mo! Hallo?“, rief Mira und rüttelte an ihm , dieser schien in Gedanken versunken gewesen zu sein . „ Oh , entschuldige . Ich bin Mo“, antwortete dieser , sein Wesen hätte Sean ganz einfach beschreiben können , unkonzentriert . Seans Zweifel an das Anpassen war bedenkenlos gewesen , sie nahmen ihn auf , soweit dachte Sean zumindest. „ Ich will ihm alles zeigen!“, posaunte Mira voraus „ Was brauchen wir den noch?“. Jaren kratzte sich am Kopf , Sean kicherte und er war nicht mehr nervös . „ Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung . Gehen wir einfach Sachen suchen , egal was nehmt alles mit“, antwortete Jaren und es hörte sich so an , wie als ob er diese Anweisung nicht zum ersten mal ausgesprochen hätte . „Draußen ist es sehr gefährlich , sei vorsichtig wenn du mit einem Monster unterwegs bist“, legte ihm Mo ans Herz . Sean freute sich auf den Ausflug , er würde mit einem Monster unterwegs sein , was ihm durchaus Spaß bereiten würden . Die Anderen holten Rucksäcke unter ihren Betten hervor , Sean fiel auf , es waren nur vier Betten , also keines für ihn . „ Hy Jaren“, flüsterte Sean so leise das nur Jaren es hatte hören können“ Wo soll ich eigentlich wohnen . Hier ist kein Bett für mich“. Jaren schaute sich ihm kleinen Zimmer um , Sean hatte Recht . „ Das hatte ich nicht Bedacht . Tarlon hat sicher noch Platz bei sich für dich . Wir gehen später zu ihm , aber auf jetzt . Nach Einbruch der Dunkelheit müssen alle hier sein , dass ganze Dorf“, teilte Jaren Sean mit , allerdings nicht ganz so leise . Mira war die Erste wo die Treppe hinunter sauste und ungeduldig rief „Auf jetzt , ich will Sammeln“. Mo , Kai und Jaren ließen sich zeit , Sean blieb noch etwas ihm Raum . Sean hatte nun ein ganz neues Leben , auch wenn es nicht ganz so wahr wie er es sich vorgestellt hatte . Er musste sammeln , was alles andere als seine Lieblingsbeschäftigung war , und er war mit einer Gruppe der unterschiedlichsten Menschen zusammen , die man sich vorstellen konnte . Ein Unachtsamer , eine Stürmische , ein Misstrauischer und zu guter Letzt ein Verrückter .
Die ganze Gruppe lief durch die Gassen , die Menschen starrten Sean immer noch an . Ein Paar der Umherlaufenden schauten besorgt , einige hatten sogar ängstliche Blicke . Die ganze Zeit fühlte Sean sich beobachtet , ein Schauer ging ihm über dem Rücken . Die Monster beachteten ihn schon gar nicht mehr , und Sean fühlte sich in ihrer Gegenwart auch nicht mehr unwohl . Er wusste das von ihnen , von keinem , Gefahr ausging . Das hatte er gelernt und sich damit neue Wege geöffnet . Der Weg durch die Stadt ging nicht lange , schon bald erreichten alle denn Unterwassertunnel. Sean stellte sich eine Frage , wie kamen Monster die nicht schwimmen können , also Velocipreys und andere Landlebewesen hier wieder heraus , doch schon änderte jaren seinen Kurs . Sie liefen weiter zu einer Art Tür im Felsen , eine große hölzerne Tür wo ein Paar Männer davorstanden . „ Jaren. Mal wieder sammeln?“, fragte eine Stimme die von einem der Männer an dieser Tür kam . Jaren nickte und der Mann schob die riesige Türe
auf , knarrend öffnete sich auch diese Tür , dahinter war ein Tunnel , raue Wände und ungerader Boden . Seans Frage war damit beantwortet , nun ging es also durch den Tunnel . Nach draußen , mit neuen Wäldern , Flüssen und Wiesen . Und so hoffte Sean auch , dass nichts passieren würde und er sicher wieder hierher kommen würde . Dieser Ort war für ihn , der schönste auf der ganzen Welt .
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hannata« (28.03.2011, 21:28)


15

29.03.2011, 19:16

Kapitel 14

Auf dieses kapitel bin ich furchtbar stolz ( Weiß auch nicht so genau warum) :thumbsup:
Ich verkünde : Viel spaßßß :thumbup: Feedback ist erwünscht :love:

Kapitel 14 : Über Wälder und Wiesen

Spoiler

Schon bald , erreichten sie eine offene Ebene , Sean fühlte sich jetzt schon wohl . Es war eine riesige Wiese . Die Sonne hatte ihren höchsten Stand erreicht und es wurde warm , dass leben erwachte . Die wilden Blumen die dort wuchsen , blühten in voller Farbenpracht und Schönheit , es war wie ein Schauspiel . Die vielen Obstbäume die auf der Wiese standen , waren prall gefühlt mit jedem erdenklichen Obst , jedes sah schon von weitem saftig und wohlschmeckend aus . Der Tau war verdampft und so roch Sean nur die salzige Luft des Meeres und das einzige Geräusch was durch diesen Ort hallte , war das rauschen des Meeres , ein für Sean wundervolles Geräusch . Jaren und die anderen fingen schon an , dass Obst zu pflücken , Sean verharrte an der selben Stelle . „ Auf geht’s Sean! Pflücke einfach alles was du finden kannst und nimm es mit“, rief Mira , die direkt auf einem der Bäume geklettert war , Jaren versuchte die Obstsorten auf zu fangen , wo sie herunter zu werfen versuchte . Erst jetzt bemerkte Sean , dass
ihm die Anderen keinen Beutel oder irgendetwas in der Art gegeben haben . Sean lief langsam auf die Obstbäume zu , die meisten Früchte waren ihm unbekannt , langsam bekam er Hunger .
Während Sean zu den anderen lief , bemerkte er noch etwas anderes . Ein Paar Aptonothe fraßen in der Nähe dieser Wiese einige der bereits durch die Natur herunter gefallenen Früchte und es faszinierte ihn . Sean wäre so etwas früher nicht aufgefallen , geschweige den hätte er sich es sich angesehen . Es war eine Herde bestehend aus sechs Tieren unter ihnen drei Jungtiere , die friedlich umher liefen und miteinander spielten . Die Jungtiere waren noch nicht alt , sie waren , so weit das Sean beurteilen konnte , nicht viel größer als er selbst . Sean blieb stehen , sein Blick heftete sich an die Tiere . Sean hörte in der Nähe noch einen Bach fließen und das plätschern beruhigte in zusätzlich . Direkt vor den Tieren war ein Baum , größer und mächtiger als all die anderen , er trug rosane und weiße Blüten . So einem Baum kannte Sean nicht , er hatte noch nie etwas vergleichbares gesehen , was die Schönheit dieses Baumes hätte ausdrücken können . Jedes mal , wenn der Wind pfiff regnete es diese Blüten , sie tänzelten durch die wundervolle Landschaft und Sean fühlte sich wie in ein Märchen hineinversetzt .
Er wollte am liebsten zu diesem nahem Ort hinrennen und sich in das Gras legen , einfach da liegen und das Leben leben lassen , einfach zu zusehen , genau das wünschte er sich in diesem Moment . Am Himmel flogen ein Paar Vespoids , Sean verspürte keinen Ekel vor diesen Tieren , im Gegenteil sie gehörten für ihn dazu , wie das Regnen der Blüten auf die Erde , wie das plätschern des Baches , wie sein eigener Atem . Alles an diesem Ort sprühte vor unvergleichlicher Schönheit , war er der Einzige dem diese prachtvolle Natur so ins Augen fiel , er wusste es nicht , eigentlich wollte er auch keine Antwort darauf hören. Er war zufrieden , stundenlang könnte er hier stehen und es würde ihm nicht langweilig werden , niemals . Immer , wenn Sean an einen anderen Punkt starrte , war dort genauso fiel Leben wie an einem anderen . Hinter der Wiese sah Sean einen Rahtalos , friedlich im Gras um herlaufen , das Tier war die Ruhe selbst , genauso wie alles andere auch . Hektik wurde für Sean ein Fremdwort , er wusste dessen Bedeutung nicht mehr . Auch Stress wurde ihm unbekannt , Zwänge wurden unbekannt , verschlungen in einem schwarzen Loch , Wörter wo Sean niemals mehr sagen würde . Die Welt schien eine andere , diese Schönheit musste es fast überall auf dieser Welt geben , doch hatte er nie richtig hingeschaut , einfach daran vorbei gelebt , ein Leben mit Zwängen . Er wollte nie mehr zurück , nie mehr in diese andere Welt , wo er vorher gelebt hatte . Er wollte sie vergessen , sie als Albtraum in eine Truhe schließen und nie mehr öffnen , sie verschlingen lassen . Doch vieles erinnerte Sean noch an die andere Welt , an sein früheres Leben , er selbst wurde in der anderen Welt geboren . Er selbst war Teil von ihr gewesen , wie konnte er sie da jemals ganz vergessen , an etwas würde er sich immer erinnern . Sean schoss einer dieser Gedanken in den Sinn , sein früheres Leben hatte er zwar nicht als perfekt angesehen , aber als durchaus schön , wenn man seine Vater weg dachte . Wie hatte er das jemals glauben können , wenn sein Leben laut seinen Gedanken schön gewesen war , welches Wort beschrieb dann diese Art des Lebens , er fand keine Antwort . Langsam begriff es Sean , es gab kein Wort , was zu diesem Ort passen würde , jedes Wort wäre untertrieben gewesen , fast eine Beleidigung für diese Welt . Seinem Blick in die Ferne gerichtet , dachte Sean darüber nicht nach , weshalb auch .
Etwas traf Sean am Kopf sofort schnellte Seans Hand an die getroffene Stelle und er fühlte den Schmerz , eine Frucht fiel zu Boden und Sean blickte in die Richtung aus der das Obst geflogen war . Es war Jaren und Sean wurde wütend „ Jaren , dass tut echt weh!“. Jaren lachte , er war wie Sean dachte verrückt . Sean rieb sich weiterhin den Kopf und fluchte vor sich hin , allerdings so leise das Jaren es nicht hören konnte . „ Anders reagierst du anscheinend nicht, Sean . Nicht faulenzen , wir brauchen jeden Mann wenn wir rechtzeitig Daheim sein wollen , wir müssen dir schließlich noch alles erklären“. Sean wurde etwas traurig, seine Gedanken waren wundervoll gewesen , sein Blick hatte der Schönheit gefolgt , doch Jaren riss ihn aus seinen Gedanken .
Der Schmerz verschwand , Sean ließ seine Hand sinken und blickte Jaren böse an . „ Ich habe keinen Beutel“, versuchte Sean Jaren klar zu machen und versuchte erneut sich von der Natur verzaubern zu lassen , doch Jaren ließ nicht locker . „ Dann hilf wenigstens den anderen beim pflücken!“, versuchte Jaren Sean zu sagen , Sean war genervt . Die Anderen hatten von dem Gespräch nichts mitbekommen , langsam trottete Sean zu der Gruppe hin . Noch immer war die Natur schön für ihn, doch in seinen Gedanken trat etwas anderes in den Vordergrund , er mochte Jaren nicht besonders . Sean wusste , dass er sich eingliedern musste , doch Jaren hatte einen Moment der völligen Ruhe zerstört , mit voller Absicht . Ohne weiteres maulen , lief Sean zu der Gruppe , und setzte eine falsche überanstrengte Miene auf , damit die Anderen denken sollten , er habe die ganze Zeit gearbeitet . Als er die Obstbäume erreichte , war fast alles abgepflückt , er hob die bereits am Boden liegenden Früchte auf und gab sie Mo , der sie
ebenfalls aufsammelte . Mit einen Satz , sprang Mira vom Baum und lachte , ein zufriedenes Lächeln . „ Oh schaut , da drüben!“, rief sie allen zu und ihr Finger zeigte auf einen Qurupeco , der am Bach saß und versuchte Fische zu fangen , lange konnte er dieser Tätigkeit aber nicht folgen . Sean hatte nicht bemerkt , jetzt war er wieder erstaunt . Der Qurupeco hackte mit seinem Schnabel im Bach herum , immer und immer wieder , er erwischte keinen einzigen Fisch , Kai musste lachen . Ein wütender Laut stieß der kanarienähnliche Drache aus , trotzdem schienen das manche noch lustig zu finden .Sean hatte etwas Mitleid , doch helfen konnte er dem Qurupeco auch nicht . Zu gerne , hätte er dem Tier einen Fisch gegeben , doch Sean hatte keinen , nicht mal eine Angel , mit der er einen hätte fangen können .Alle bestaunten den prächtigen , bunten Vogel , also war Sean nicht der Einzige gewesen , der sich von der Natur hatte verzaubern lassen . Genervt schlug der Qurupeco seine Feuersteine zusammen , ein Feuer
entstand aber nicht dabei . Ein Geräusch brachte die Anderen in eine nervöse , aufmerksame Haltung . Am Waldrand , liefen Gestalten , die Sean nicht genau erkennen konnte , war es Freund oder Feind ,
Sean wusste es nicht genau . Er hoffte tief ins ich , dass es keine Jäger waren .
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Ich hab hier mal Links wir die Monster aussehen , villeicht wissen nicht alle wie alle Monster aussehen :thumbsup:

Aptonoth: http://images.wikia.com/monsterhunter/im…47/Aptonoth.png
Vespoids :http://www1.xup.in/exec/ximg.php?fid=12723151
Rahtalos :http://images1.wikia.nocookie.net/__cb20…d2/Rathalos.jpg
Qurupeco :http://images.wikia.com/drachen/de/images/1/17/Qurupeco.jpg

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16

31.03.2011, 21:38

Kapitel 15

Ich bin so eben damit fertig geworden :love: Ich kanns kaum glauben schon 800 Aufrufe! :thumbup:
Ich wünsche euch viel spaßßßßßß :thumbsup:

Kapitel 15 : Fehler der Vergangenheit

Spoiler

Die Schatten zogen geradeaus weiter , in Richtung der Wiese auf der Sean stand , ihr Schritte schnell nähernd . Alle schienen wie angewurzelt , Mira ließ ihren Obstkorb zu Boden fallen und erstarrte , Angst sah Sean in ihren Augen , kein glitzern . Mo , war der Erste der die Gefahr verstand , und in die andere Richtung rannte , wo auch in einen dichten Wald führte , voller Verstecke . Jaren , Mira und Kai rannten ebenfalls los , keiner erklärte Sean was los war , er selbst verharrte weiterhin auf dem saftigen Grün . „ Los“, flüsterte Mira , doch Sean konnte es wahrscheinlich nicht hören , zurück rennen , kam aber selbst für sie nicht in Frage . Sean war erst entsetzt , doch im war es auch egal .
Sean schluckte einen dicken Klos hinunter , es dauerte eine Weile , bis seine Beine sich in Bewegung setzten , die Gestalten waren nun nahe der Wiese , ob sie ihn sehen konnten wusste er nicht genau . Sean rannte , die Blüten tanzten durch die Luft , doch Sean bekam davon nichts mit , seine innere Ruhe , weichte dem Instinkt und dem Bedürfnis sich in Sicherheit zu bringen . Die Aptonothe gaben drohende Laute von sich , verstanden aber die Gefahr nicht , ihr größter Feind , es mussten Jäger sein . Sean musste ihnen helfen , von alleine würde sie nicht auf die Idee kommen zu fliehen , nun herrschte ein Kampf im inneren von Sean . Was sollte er tun . Seinem Bauchgefühl folgen und sich selbst erst einmal in Sicherheit bringen , und dafür die Aptonothe in Gefahr bringen oder sollte seiner Dickköpfigkeit folge leisten und erst diesen wunderbaren Geschöpfen helfen , sich selbst zu retten. Seans Dickköpfigkeit gewann schnell den tosenden Kampf in seinem Inneren , so rannte er schnell zurück , zu den Bach . Die Gestalten , waren definitiv bewaffnet , und auf der Jagt . Adrenalin durchströmte Seans Körper , klar denken konnte er dennoch nicht , seine Füße trugen ihn , sein Gehirn ließ ihn im Stich . Die Aptonothe fraßen weiter ,
seelenruhig und gelassen , doch hinter ihnen konnten die Jäger nicht her sein , dafür waren sie zu schwer bewaffnet . „ Lauft doch“, schrie er , die Aptonothe starrten in fraglich an , dann nahmen sie ihn ernst . „ Rennt,lauft , im Wald ist es sicherer für euch“. Seans innere Rufe drangen nach draußen , ihre ganzen flehenden Zeichen kamen an die Ohren der Monster . Einer der großen Tiere , verstand Sean und schaute ihn an , ein Laut ertönte , denn Sean niemals mehr vergessen sollte , ein dankender Ruf . Die ganze Herde rannte davon , in den großen mysteriösen Wald , denn Sean nicht kannte . Sean verstand den Dank , ein Dank für das Retten seiner ganzen Familie , doch viel Zeit blieb Sean nicht , die Schatten blieben stehen . Einer der Schatten winkte , die Anderen verschränkten die Arme , waren es doch Freunde , Sean wusste es nicht .
Das Adrenalin verschwand , seine Gedanken wurden klarer , sein Herz ruhiger . Die Personen traten näher , sie brachten Ansehen mit sich . Ihre Schritte , gleichmäßig , doch mit Hektik war in jeder ihrer Bewegungen zu erkennen . Ihre riesigen Waffen , jagten Sean Furcht ein , sofort fühlte er sich weniger Wert und nicht von Bedeutung . Doch ein anderes Gefühl durchbrach alle , sein neues Leben war es , es wurde ihm klar . Die Angst verschwand , er war nun derjenige der von oben herab starrte , er wusste es besser . Doch je näher die Männer kamen , desto mehr Erinnerungen seines alten Lebens kamen in seinen Kopf , unschöne Erinnerungen . Als die Personen Sean fast erreicht hatten , blieb dieser vollkommen ruhig , er hatte keine Angst , keinen Respekt , sondern Mitleid . Warum sollte er Angst vor solchen Menschen haben , wenn er selbst es besser wusste , und glücklich war . Der größte der Gestalten hatte eine pechschwarze Rüstung an und eine feuerrote , stabile und große Armbrust auf dem Rücken . Seine Augen konnte Sean nicht erkennen , der Helm nahm ihm jegliche Sicht . Die Anderen beiden hatten ihren Platz hinter dem großen Jäger , ihre Gesichter versteckt , verschränkten sie die Arme und gaben keinen Ton von sich . Früher so erinnerte Sean sich , hätte er vor solchen Leuten großen Respekt und große Angst gehabt , doch so viel ihm der Unterschied seiner neuen Denkweise umso mehr auf , alles schien in einem Gleichgewicht . „ Hallo , ich grüße dich Wanderer“, lachte der Großer , mit düsterer Stimme und kein Gefühl schien in der Stimme zu liegen . Sean schluckte dennoch , aber er war sich sicher nichts falsches zu sagen . „ Hallo , Jäger“, fing er ruhig an , um seine Entschlossenheit zu zeigen . „ Was machst du so weit entfernt der Wege? Ohne die Aufsicht eines Jägers? Hier ist es gefährlich , wir
erhielten die Meldung eines Rahtalos in der Nähe dieses Gebietes , also nicht unbedingt sicher hier!“, auch hier , suchte Sean vergeblich nach einer Stimmung . Sean kratzte sich am Kopf , er wusste nicht was er sagen , oder viel mehr antworten sollten , seine Entschlossenheit wies ihm nicht den richtigen Weg . Sein Bauchgefühl verschwand , Sean spürte nun nur noch Unsicherheit tief in sich . Er musst irgendetwas sagen , und sei es nur ein wenig .
Gerade als Sean den Mund öffnen wollte schrie einer der Anderen Gestalten „ Da hinten!“. Er deutete direkt auf den Rahtalos , der am Waldrand hin und her lief , der Qurupeco war bereits verschwunden . Sofort zog der Große seine Armbrust , Sean erstarrte . Ob es ein Fehler war oder nicht , Sean wusste es nicht , Sean schlug dem Mann die Armbrsut aus der Hand , er bereute es nicht . Die Anderen trauten ihren Augen nicht , von einem so glaubte Sean hörte er einen fast bemitleidenswerten Seufzer . Sofort wich Sean dem Hieb des Mannes aus , denn Wind spürte er ihm Gesicht , nun hatte sein Adrenalin wieder die Oberhand gewonnen . Doch er bereute nichts , er war sich sicher das Richtige getan zu haben , doch alles schien vergebens . Sean fiel zu Boden , der zweite Schlag hatte gesessen , doch ehe Sean aufstehen konnte , zog der Große seinen Helm ab und darunter kamen , fast gruslige Augen hervor . Sie waren grau , hatten kein glitzern und wirkten tot , sie mussten noch nie etwas schönes gesehen haben , Sean erstarrte . „ Wag es nicht noch einmal , Bursche“, zischte der Mann ihn an , seine bösen Augen auf ihn gerichtet , die zwei Gestalten hinter ihm rührten sich noch immer nicht . Der Mann schlug erneut zu , Sean schloss schmerzverzerrt die Augen . Ein neues Gefühl breitete sich ihn im aus , schwärze . Langsam aber sicher entglitt er dem realen Leben , seine Gedanken verschwanden , der Schmerz verschwand , alles . Sean hörte nur noch einzelne Stimmen , ein böses Lachen , zwei spöttische dazu . Das letzte was Sean hören konnte , war ein Brüllen , lauter , stärker als alle anderen die er je gehört hatte . Es war das Brüllen eines Rahtalos, eines aggressiven . Nun sank er , immer tiefer in die Ohnmacht , aus der jetzigen Welt hinfort .
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hannata« (18.04.2011, 13:42)


17

03.04.2011, 18:41

Kapitel 16

Nach einer kurzen Kreativität-Sammel-Pause gehts weiter :thumbsup:
Ich wünsche euch wie immer VIEL SPAß!!! Feedback wäre toll :love:

Kapitel 16 : Unter Monstern , für Monster

Spoiler

Vollkommene Dunkelheit hüllte ihn ein , er fühlte Nichts , er sah Nichts und hörte kein einziges Geräusch durch die Dunkelheit mehr hindurch . Es war wie in einem Gefängnis , wo eine Flucht ungewiss war , er selbst konnte nicht einmal mehr klar denken . Dieses dunkle Nichts , war etwas Neues , etwas schreckliches , etwas was Sean nie zuvor gesehen hatte . Ein Gefühl durchbrach diesen beängstigenden Zustand , ein Gefühl der Sicherheit . Sean wusste nicht ob es normal war , sich in dieser anderen Welt sicher zu fühlen , sein Geist gefangen , sein Körper an einem anderen Ort . Egal , was es war , sein Körper musste in Sicherheit sein . Die Dunkelheit ließ ihn nicht los , seine Gedanken schienen ungewiss . Erst war es nur ein leises verzerrtes Geräusch , dass immer lauter wurde . Es war ein natürliches Geräusch , erst kleine , dann laute Rufe , Rufe die nicht von einem Menschen stammten . Es waren Rufe , die Sean in seiner Dunkelheit nicht erfassen konnte . Es war ein flehendes Brüllen , was Sean fast bis zur Oberfläche half und ihn aufwachen ließ .
Er fühlte Wärme , er roch einen fauligen Geruch und hörte das Schnaufen eines Tieres . Seine Gedanken erfassten einzelne Erinnerungsbilder , Bilder vor der Dunkelheit . Als Sean die Augen öffnete war er erstaunt , sein Herz begann zu rasen . Er lag auf dem Boden , um ihn vereinzelte Knochen , über ihm eine steinerne Höhlendecke . Neben ihm schlief ein Rahtalos , er schnarchte , er musste es gewesen sein der Sean aus dieser finsteren Welt gerettet hatte . Er rieb sich seine Augen , in seiner Magengrube fühlte er einen leichten pochenden Schmerz , der nicht nachließ . Schließlich starrte Sean erneut auf den Rahtalos ,hatte er ihn hierher gebracht . Sean fand keine Erinnerung , er fühlte sich dennoch sicher . Langsam richtete er sich auf , jetzt sah er woher der stinkende Geruch herkam . Ein großes rohes Stück Fleisch lag zu seinen Füßen , es schien etwas älter , wie ein Vorrat des prächtigen Tieres . Seans Gedanken waren nun vollständig wieder beisammen , auch über sein gerade erlebtes . Über eine Sache war
Sean sich im klaren , er wollte nie mehr in diese gefühllose Welt eintauchen . Das Stück Fleisch , roch so unangenehm , dass Sean sich die Nase zu hielt und rasch aufstand . Er befand sich definitiv in einem Höhle , einer Wyvern Höhle . Nun bemerkte Sean , das er am äußersten Rand eines Nestes gelegen hatte , im Nest drinnen lagen drei kleine , braune Eier . Langsam lief er auf eines zu , sanft legte er seine Hand darauf . Die Schale war glühend heiß und spiegelglatt und darunter zuckte sofort etwas zurück , Sean erschrak . Im inneren des Eies musste etwas gewesen sein , ein noch ungeborenes Lebewesen . Ein Stupser ließ ihn aufmerken , der Rahtalos war aufgewacht . Schnell drehte sich Sean zu ihm um , seine blauen Augen waren friedlich , doch auch vorsichtig . Er schnüffelte an Sean . Lange starrten sie sich an , bis der Rahtalos mit dem Kopf auf das Fleischstück deutete das halb verwest am Boden lag . Sean Magen knurrte zwar , essen kam für ihn aber trotzdem nicht in Frage . Sean schüttelte verneinend den Kopf um dem Rahatlos zu signalisieren , dass er das Stück nicht haben wollte . Das Tier ließ es sich nicht nehmen , er fraß es selbst , und da sah es Sean deutlich . Am linken Flügel war etwas abgebrochen worden , die Wunde recht frisch . Seans Theorie stieg wieder in ihm auf , also musste ihn der Rahtalos gerettet haben , und er musste vorher die Jäger besiegt haben . Sean verfolgte mit seinen Augen jede noch so kleine Schuppe und suchte nach weiteren Verletzungen , die der Rahtalos wegen ihm hatte . Der Rahtalos hatte ihn gerettet , ihn mitgenommen in seine sichere Höhle , bestimmt irgendwo in einem ganzen Höhlensystem . Die Sicherheit , sie erfühlte Sean . Zögerlich lief er in der Höhle umher , bis er einen Ausgang fand , grelles Mondlich schien in die Höhle und die Welt draußen wirkte finster . Von draußen klangen beängstigende Rufe , die nicht weit entfernt schienen , ein Rudel Fleischfresser musste auf der Jagt gewesen sein .
Vereinzelte Regentropfen klatschten Sean erbarmungslos ins Gesicht und verdeckten im die Sicht . Für einen kurzen Moment , konnte der Mond hinter den Wolken hervor scheinen , bizarr warf er sein helles
Licht auf Wiese , die sich direkt vor Sean erstreckte . Sean schaute es sich an , der Regen hatte aufgehört . Er sprang einen kleinen Felsen hinter , leicht hätte er wieder auf ihn steigen können . Die Wiese war durchzogen mit Felsen und lag direkt auf einem Berg . Sean blickte in die weite Ferne , zierliche Flüsse schlängelten sich durch die Landschaft . Der Mond spiegelte sich in jeder dieser Flüsse , ganze Wälder wirkten schwarz , sie zogen sich selbst in weite Fernen , hinter Bergen und Dörfern . Vereinzelte Monster flogen ihre Runden , lautlos glitten sie durch die Nacht , wie Geister . Immer wieder schoben sich dichte Wolkenmassen über den Mond , sodass Sean nicht einmal seine eigenen Hände hatte sehen können . Die Sterne schienen vereinzelt , auch ihr Licht wurde von den Wolken verdeckt . Die kalte Nachtluft striech um Sean , er zitterte kurz , doch die Luft roch so frisch , bald müsste die Sonne aufgehen . Hinter den Bergen zuckten erste schwache Strahlen auf , die sich mit aller Kraft gegen die Wolken wehrten , Sean musste gähnen . Das schmerzende Gefühl ließ nicht nach , dort musste ihn der Jäger getroffen und niedergeschlagen haben .
Ein warmer Luftstoß traf Sean im Gesicht und sofort wendete er sich der Entstehungsquelle zu und war sofort beruhigt . Der Rahtalos hatte sich zu ihm geschlichen und sich neben ihn gestellt . Im Mondlicht , sah das Tier noch viel anmutiger aus , die roten Schuppen funkelten richtig , nur die vereinzelten , verletzten Stellen ließen dieses Schauspiel nicht zu . Sean fühlte sich schuldig , der Rahtalos hatte Verletzungen , nur wegen ihm . Langsam wendete Sean sich der Landschaft wieder zu , immer mehr Sonnenstrahlen schossen im Osten auf , der Rest war noch bedeckt mit der schwärze der Nacht und der bizarren Helligkeit des Mondes . Die Sterne konnten nun funkeln , die Wolkenmassen waren größten Teils weitergezogen . Sie funkelten , ganze Bilder entstanden im Himmel , Bilder wo Sean nicht genau kannte . Der Rahtalos verharrte ruhig neben Sean , er selbst schien begeistert zu sein von der Aussicht . Die Sterne leuchteten , wie abertausende Diamanten strahlten sie , der Mond ging langsam unter , doch seine Schönheit würde in der nächsten Nacht wieder erscheinen . Sean fröstelte es , seine Kleidung war immer noch die Selbe , hier war es zwar wärmer als in Kyoken , aber immer noch frisch . Sean war trotzdem überglücklich , seine Füße froren , der nasse Boden war erbarmungslos und durchnässte seine Stoffschuhe , es war ihm egal . Er fühlte sich in der Gegenwart der Monster nicht nur sicher und geborgen , nein , auch glücklich und zufrieden . Seine Entscheidung die er gefällt hatte , bereute er keines Wegs , niemals . Die Welt war so wundervoll , er hatte schon so vieles gesehen , jede Welt und noch immer faszinierte in eine malerische Nacht Landschaft . Wie auch auf der Obstwiese , mit den tanzenden Blüten , genauso ließ er sich wieder verzaubern .
Etwas raschelte , im Busch neben dem einen Felsen . Sowohl der Rahtalos , als auch Sean wurden aufmerksam darauf . Ein kleiner , pechschwarzer Melynx tauchte aus dem Busch auf . Er miaute laut und kratzte sich kurz am Ohr . Die Katze trug eine kleine Tasche bei sich , vollgepackt mit allerlei Sachen . Zwei weitere Katzen kamen aus dem Gebüsch gelaufen , sie schienen gepflegter und hatten ein strahlend weißes Fell . Der schwarze Melynx tanzte auf und ab , während die anderen in Richtung der Höhle rannten , schnell rannte Sean hinterher . Er kannte die Katzen zu gut , sie stahlen alles , egal was . Die Katzen waren schneller , ihre Pfoten krallten sich in die Felswände und so erreichten sie die Höhle als Erste . Der Rahtalos war schon gestartet und er brüllte , es war so laut , dass Sean sich die Ohren zu hallten musste . Das stärkste donnern , wäre davon übertönt worden , Seans Ohren schmerzten . Das Geräusch hallte immer wieder von den Wänden ab , bis es wie ein Donnerschlag ins Tal nieder hagelte .
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Hannata« (03.04.2011, 18:39)


18

06.04.2011, 19:12

Kapitel 17

Ich habe etwas wenig zeit gehabt die letzten Tage 8| Doch nun gehts endlich weiter!
Ich wünsche euch VIEL SPAß :thumbup: Bitte gebt Feedbäääääck :thumbsup:

Kapitel 17 : Ruf des Lebens


Spoiler

Am Himmel flog nun noch ein Monster , wie die Nacht selbst schwebte sie durch die Luft und landete gezielt vor dem Eingang des Nestes . Sean wurde fast zertreten, die Rahtian schien von der Wut zerfressen worden zu sein , sie strömte Gefahr und Respekt aus . Seans altes Monster Bild lebte für wenige Sekunden auf . Ein kräftiger Windstoß schleuderte die Katze aus der Höhle , mit einem lauten miauen rannte sie davon , genauso wie die anderen Katzen Wesen . Der Rahtalos war durch einen kleinen Schlitz in der Höhlendecke ins Nest hinein geflogen . Die Rahtian starrte besorgt eines der Eier an , die Schale war
beschädigt worden , tiefe Krallen Spuren waren zu sehen , Sean konnte die Situation nicht genau deuten . Sean lief in die Höhle hinein , in die Nähe des Nestes , er wollte mehr erfahren . Die Rahtian gab einen traurigen laut von sich , eine Träne sank zu Boden und der Rahtalos schien ebenfalls bedrückt. Das Ei bewegte sich noch , also lebte das Ungeborene noch , Sean wollte helfen . Vorsichtig schlich Sean zu dem verletzten Ei , der faulige Geruch des herumliegenden Fleisches war nicht mehr zu riechen . Zögerlich berührte er das Ei , es zuckte zurück . Sein innerer Instinkt war es , der ihn dazu brachte die Schale vorsichtig auf zu brechen , die Rahtian brüllte laut , der Rahtalos ging in Angriffsstellung über . Sean war sich der Gefahr bewusst , in der er sich befand , doch als ein leises heulen aus dem Ei drang , war die Wut verloren gegangen . Die Schale brach weg , ein kleiner Smaragd grüner Schweif kämpfte sich unter der übrigen Schale hindurch , wieder ein halb stummer Laut . Ein weites quieken erfüllte den Raum , unter der zerbrochenen Schale stand eine kleine Rahtian , unbeholfen taumelte sie hin und her , Sean überließ den Rest den Eltern . Langsam zog er sich ins freie zurück , von innen hörte er liebes Gebrüll und leises quieken , Sean füllte sich gut , er hatte einer Rahtian geholfen , dass Licht der Welt zu erblicken .
Die Sonne hatte die Oberhand am Himmelszelt und lange würde es nicht mehr dauern , bis der Mond verschwinden würde . Das Gras war feucht , und durchnässte alles was es betrat . Ein Duft durchströmte die Luft , frische , salzfreie Luft . Es roch nach einem neuen Morgen , der Duft schien unbeschreiblich . Die ersten Sonnenstrahlen trafen Sean , die Sonne erschien blutrot . Die Flüsse , die sich träge durch die Landschaft zogen färbten sich in ein tiefes rot , Sean war es fast schon unheimlich . Sean hatte eine Bären Hunger , er wusste nicht einmal so wirklich wann er das letzte mal etwas zu sich genommen hatte .
Sein Blick schweifte über die felsige Wiese , Obst , Kräuter , alles war ihm recht , sein Magen knurrte . Ein lautes tiefes Murren ließ ihn aufmerken . Hinter den Felsen musste ein Tier sein . Vorsichtig schritt er voran , er traute zwar einigen Monstern , aber sein Respekt würde nie vergehen . Das stampfen großer Füße ließ den Boden erzittern , Sean erkannte die Art der Monster sofort , eine Aptonothe Herde auf der Suche nach Futter . Sean dachte kurz nach , auf Fleisch oder gar Fisch hatte er keinen Appetit , sein Bauchgefühl beschränkte sich auf Obst oder anderer Vegetarischer Mahlzeiten . Ein niedliches Brüllen ertönte hinter Sean , sofort ergriff die Herde die Flucht , stampfend rannten sie davon . Das Rahtian Baby ,welches hinter ihm war , speite einen winzigen kleinen Feuerball , es war fast nur ein Funke , Seans hungrige Miene verschob sich zu einem lächeln . Die Rahtian fand das nicht witzig , mit ihrem Schweif schlug sie nach Sean , es war wie ein Kieselstein auf Seans Bein .
„Welch ein starker Drache“, scherzte er und fing an zu lachen , das Brüllen einer größeren Rahtian hallte an sein Ohr . Sofort versuchte das Baby zu starten um sich in die Lüfte zu erheben , doch die Flügel wollten einfach noch nicht , so lief die Rahtian zu ihrer Mutter . Sean hätte stundenlang zu sehen können wie die Beiden sich mit Lauten verständigte , doch noch etwas anderes hatte ihm Aufmerksamkeit verschafft . Als Sean in die Ferne starrte , sah er eine Person , eine vollkommen verhüllte Gestalt . Seans Neugier und Wissensdurst stießen durch und brachten Sean dazu , zu dem Ort zu laufen wo die Person stehen geblieben war . Er lief den steilen Abhang hinab , er blieb wachsam . Er wusste , dass ihn zwar niemand erkennen würde , hier draußen , doch sein Instinkt brachte in dazu , langsam schlich er durch das hohe Gras . Der Wind wog das Gras so , das Sean sich völlig darin verstecken konnte , ohne das man seine Bewegungen sah . Als er sich durch das hohe Gras kämpfte , bemerkte er ein knurren , unfreundlich und wachsam war es . Sean schaute hinter sich , etwas blaues zischte vorbei , mit unfassbarer Geschwindigkeit zog es an ihm vorbei . Sean musste nicht lange nachdenken , es war ein Rudel Velocipreys , vermutlich auf der Jagt . Sean drohte keine Gefahr , dass wusste er . Selbstbewusst und ohne Furcht schlich er durch das Gras , er spürte die Blicke des Rudels in seinem Rücken . Eine Brise trug einen neuen Geruch mit sich , der in Windeseile die ganze Wiese erfüllte .
Es war der Geruch eines frisch gebratenen Steaks , Seans Magen zog sich krampfhaft zusammen , bei dem Geruch wurde ihm schlecht . Die Sonne hatte den Mond verdrängt , und langsam war die Natur erwacht , die Blumen unter Seans Füßen hatten ihre Blüten geöffnet , die ersten Vespoids summten herum . Sean lief weiter , schon bald hatte er das Ende des hohen Grases erreicht , die Gestalt , konnte Sean nicht mehr sehen , er war zu langsam gewesen . Sean atmete tief aus , er war unglücklich . Zu gerne hätte er die Person von nahem betrachtet , er war eben ein Dickkopf und so lief er in die Richtung weiter in der er die Gestalt gesehen hatte . Als eine kleine Windböe um ihn strich und ihn zum niesen brachte , roch er den für ihn unangenehmen Geruch wieder , er beschloss der Spur zu folgen . Sean musste in dieser für ihn neuen Welt zu einem Vegetarier geworden sein , anders konnte er es sich nicht erklären . Er hatte immer gerne Fleisch und Fisch gegessen , vor allem Mosswine Braten , doch nun sah es anders aus . Er sah nun die Monster mit ganz anderen Augen , wie konnte er sie da noch essen , oder anders gesagt töten . Sean lief weiter , sein weg führte zu einem Wald . Als Sean vor dem Wald ankam , wurde ihm kalt , überall war Schatten , die Sonne konnte nicht durch das dichte Blätterdach der Mammutbäume strahlen . Aus dem Wald kamen Geräusche , lautes summen , Brüllen und stampfen . Abhalten ließ er sich davon nicht . Vorsichtig betrat er den Wald , ein wenig unheimlich war ihm schon . Der Geruch wurde stärker und ihn weiter Ferne konnte er Gelächter hören , die Neugier wurde unerträglich . Die Monster die durch den Wald schlichen , erschraken nicht als sie Sean sahen , die Mooswines die er traf , fraßen einfach weiter . Der Gypceros sang weiter sein Balzlied und das Rudel Genprey fraß ebenfalls in Ruhe weiter. Sean hielt an , er lehnte sich erschöpft an einen Baum . Der Schmerz , dem ihm der Jäger zugefügt hatte ließ nicht nach , je weiter er lief , desto schlimmer wurde das pochen . Die Äste unter seinen Füßen brachen , seine Vorsicht verschwand .
Schon bald erreichte Sean eine kleine Anhöhe , ein großer Fels stand darauf . Das Gelächter musste ganz in der Nähe sein , vorsichtig schlich er zu dem Felsen und starrte den Abhang hinunter , dort waren sie . Fünf Jäger und die mysteriöse Gestalt wo Sean gesehen hatte , saßen alle zusammen und grillten Steaks . Sean traute seinen Augen nicht , als die Gestalt die Kapuze vom Kopf nahm , darunter tauchten saphirblaue Augen auf , die Sean aus seinem früheren Leben kannte .
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hannata« (06.04.2011, 19:12)


19

09.04.2011, 17:48

Kapitel 18

Ich hoffe es gefällt euch ( Hoffe ich wirklich) :D
Viel Spaßßßßßßßßßßßßßßß :thumbsup:

Kapitel 18 : Wie Feuer zu Wasser

Spoiler

Sean konnte kaum richtig atmen , er war total schockiert und vollkommen verwirrt . Die Gestalt war Mia , dass Schaltermädchen aus Kyoken . Ihr langes blondes Haar , die wunderbaren Augen , sie war es . Doch zugleich merkte Sean auch auf , die Kapuze , das verhüllte , in Pepton war sie auch gewesen , neben Silvio . Sie kam ihm bekannt vor die ganze Zeit , doch was machte sie in Pepton und bei den Jägern . Was tat sie , Sean konnte keine Erklärung für diesen Wandel finden , nun starrte er sie an . Sie lachte , ein harmonisches Lachen , vollkommen ohne Zweifel , sie fühlte sich wohl zwischen den blutrünstigen Jägern . Ihr Stimme klang an Seans Ohren , für ihn war sie wie eine Symphonie , doch zugleich war er immer noch total verwirrt . „ Das schmeckt wirklich sehr gut , danke Taro“, lachte sie und sie erstarrte zugleich . Nun erkannte er auch Taro , dicht gepanzert mit einer kompletten Lagiacrus Rüstung , ihm stockte der Atem . Was machte Taro , Mia und noch vier andere Jäger hier in den Wäldern , er hoffte hier die Antwort zu finden .“ Noch mal zurück zum Thema , hast du was neues über Sean?“, sagte einer der Jäger die Sean nicht kannte , still horchte er dem Gespräch . Mia atmete tief aus „ Hab ich doch schon gesagt , er ist in Pepton , diesem Monster Liebhaber Dorf da“, lachte sie spöttisch , sodass Sean wütend wurde und sie am liebsten gefragt hätte was sie eigentlich da sage würde . Taros fieses lachen erklang und wurde immer lauter , was machten sie nur hier . Und warum wollten sie wissen wo er war . „ Sein Vater bringt uns noch um ,wenn wir ihn nicht aufstöbern und mit nach Hause bringen“, meinte Taro sarkastisch aber zu gleich auch ernst zu den Anderen . „ Angreifen können wir aber auch nicht , die würden uns niedermähen wie so einfaches Getreide bei der Ernte“, lachte ein Anderer und rümpfte sich angewidert die Nase .Ein Brüllen klang an Seans Ohr , es war noch in der Ferne , doch auch so hatte Sean erkennen können zu wem es gehörte , einem Rahtalos .
Die Jäger merkten es natürlich sofort , drei standen ohne zu zögern auf und liefen hoch zur Anhöhe , genau dort wo Sean sich versteckte . Nun musste er handeln , er wusste keinen Ausweg , er musste irgendetwas tun . Seine Beine spannten sich an , wenn er sich dafür entscheiden würde weg zu rennen , musste er der Schnellste sein um fliehen zu können . Tief atmete er die frische Waldluft ein , er schloss kurz die Augen , dann rannte er . Die Jäger bemerkten ihn natürlich sofort , Sean hörte nur noch ein schaut mal oder ein ist er das . Seine Füße trugen ihn durch den Wald , die Äste knacksten unter seinen Füßen , Büsche und ganze Baumstämme übersprang er einfach . Er hörte das klirren der feindlichen Rüstungen , sofort rannte er schneller . Die Monster um ihn herum erschraken , sie wussten weder ein noch aus , in ihren Blicken steckten Fragen . Ganze Äste klatschten Sean ins das Gesicht , sein Adrenalin steckte den Schmerz locker weg , doch er wusste immer noch nicht wohin er gehen sollte . Jetzt klar zu denken , war vollkommen unmöglich , jetzt hieß es erst einmal rennen , um sein Leben laufen . Die Gerüche , die ganze Umgebung , nahm Sean kaum noch wahr , sein Atmen ging keuchend . Die Jäger verfolgten ihn noch bald würde er nicht mehr können . Ein Versteck würde ihm nicht helfen , zu nah waren sie schon an ihm dran . Er wollte nicht zurück , er wollte nicht zu seinem Vater . Warum ließ er Sean nicht einfach in Ruhe , warum hielt er so an seinem zweiten Sohn . Sean wollte doch nur Ruhe und Frieden , und diese war mit seinem Vater zusammen unerreichbar für ihn . Er hasste ihn , wieso verstand er es nicht . War es zu viel verlangt Sean einfach genau so zu vergessen wie seinen großen Bruder , nicht mehr als das wünschte er sich , er wollte von seinem früheren Leben voll und ganz vergessen werden . Seine Vergangenheit konnte Sean einfach vergessen , doch nicht wenn die Vergangenheit ihn andauernd einholen würde , dann ging es nicht .
Der Boden unter seinen Füßen wurden immer ebener , seine Augen verschwammen langsam . Ihm wurde schwindlig , sein Atem war ein einziges Keuchen , sein Herz ein Rasen . Seine Beine fühlten sich wie Blei an , dass Adrenalin war längst verbraucht , sodass Sean alles fühlen , schmecken und riechen konnte . Er konnte einfach nicht mehr , seine Kraft war bis auf das letzte bisschen aufgebraucht , auch sein Wille zu fliehen half nicht mehr das Geringste . Er blieb stehen , erschöpft ließ er sich ins Gras fallen , weiter hinter sich hörte er schon glückliches Lachen von den Jägern . Er konnte einfach nicht mehr , alles tat weh , alles drehte sich im Kreis , ihm war schlecht . Sein ganzer Körper fühlte sich wie eine ganze Bleikugel an , alles war schwer . Das letzte mal hatte er sich so hilflos gefühlt als er noch ein Kind war . Er war immer schon schmächtig gewesen und sein Vater wollte aus ihm einen waschechten Jäger machen , so musste er regelmäßig wandern und joggen gehen . Sein Vater zwang ihn bis zur absoluten Erschöpfung zu
laufen und noch weiter . Öfters war Sean deswegen umgefallen , sein Vater forderte mehr Disziplin . Er war noch klein und schwächlich gewesen und konnte sich in keinster Weise gegen seinen Vater behaupten , heute immer noch nicht . Das Brüllen des Rahtalos war verschwunden , also würde dieser ihm nicht mehr helfen , wie sollte das Enden .
Es war ein Pfeil , der sich warnend zwischen Sean und den Jägern in den Boden rammte . Von weit hinten , erklang Kampfgebrüll . Sean konnte wieder klarer denken , nichts kreiste mehr , dass bleierne Gefühl verschwand restlos . Schnell erhob er sich , die Sicherheit gab ihm Kraft . Eine Truppe von vielleicht zehn Leuten rannte auf die Jäger zu , Sean hoffte das es keinen Kampf geben würde . Tarlon rannte ganz vorne mit dabei , Mira und viele Andere die er schon kannte erhoben die Waffen gegen die Jäger . Nun standen sie sich Auge in Auge gegenüber , Sean stand im Mittelpunkt, er hatte Angst um sein Leben und das der Anderen . Ein Rudel Velocipreys zog in den Kampf mit ein , die Jäger waren in der absoluten Unterzahl , trotzdem zogen sie ihre Waffen . Ein Pfeifen verschaffte Sean Gehör , etwas hob ihn in die Lüfte , die Rahtian . Sie trug ihn fort , fort von dem langsam begonnenen Kampf , weg von seinem Bruder . Tief in sich hoffte er auf einen frohes Ende , dass die Jäger einfach verschwinden würden , genau das hoffte er . Die Rahtian flog schneller davon , Sean wäre gerne dabei gewesen , tief ihn sich trug er Sorge um die Menschen , die wegen ihm nun kämpften .
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hannata« (09.04.2011, 17:48)


20

15.04.2011, 18:08

Kapitel 19

Ich habe meine " Denker-Kriese" erfolgreich überstanden :D
Ich wünsche euch viel Spaßßßßß :thumbup:
Ach ja , Zeit zum Feiern! Mehr als 1000 Klicks , Partytimmmeeeeee :P

Kapitel 19 : Kunde der Trauer und des Lebens


Spoiler

Es war kein Flug der Freude , auch die Natur konnte Sean wenig aufheitern . Seine Sorge um das Leben seines einzigen Bruders war größer als der Wille die Natur zu beobachten . Völlig hin und her gerissen , wäre Sean am liebsten zurück geflogen , doch wäre die Rahtian dazu sicherlich nicht bereit gewesen . Der Wind pfiff wie immer und roch nach wundervollen Düften , unter Sean blühte das Leben auf , doch er starrte nicht hin . Sean wusste nicht wo ihn die Rahtian hinbringen würde , es war ihm im tiefsten inneren aber auch nicht egal . Sein Herz schrie vor Sorge , sein Instinkt schrie nach fliehen vor dem Kampf . Er wusste nicht was in solch einem Moment richtig oder falsch war , es war einfach zu schwierig darüber zu entscheiden . Doch sein Bruder hatte ihn sicherlich nicht ohne Grund aus dem Kampf herrausgehalten. Sie waren in der Überzahl , dafür aber schlecht Ausgerüstet . Die Jäger hatten viele gefährliche Waffen , waren dafür aber in der Unterzahl . Sean hoffte in seinem tiefsten inneren , dass die Jäger nur einmal nicht so dickköpfig wären , wie die wo er schon kennengelernt hatte . Jäger , waren bekannt für ihren starken , rücksichtslosen Willen . Der Lebensinhalt der Meisten bestand darin , ihre Missionen möglichst schnell zu erfühllen . Monster waren einfach Ziele , wie nun Seans Bruder und seine Freunde das Ziel waren . Vernichten oder sterben , eine andere Option gab es in einem Jägervorschatz nicht , dass wusste Sean nur zu gut . Selbst , wenn die Monster viel stärker waren als die Jäger , hatten die Meisten nur eine Einstellung . Lieber sterben , anstatt vor Angst davon zu laufen und seinen Stolz verlieren , es war eine Frage , auf die es nur eine Antwort gab . Sean wusste , dass wenn es zu einem Kampf kommen würde , dass auf beiden Seiten Verluste zu sehen sein werden , und eine Seite würde gar nicht mehr existieren . Diese rücksichtslosen Jäger , hatten keine Gefühle für andere übrig , und waren sicherlich auch nicht in der Lage zu erkennen , wann es besser wäre zu fliehen , und nur einmal den Stolz zu vergessen . War es den das Wichtigste im Leben eines Jägers , der Stolz , eine unermessliche Willensquelle .
Ein lautes Brüllen schallte durch die Luft , es klang flehend und auffordernd zu gleich . Ein Rahtalos flog in der Nähe der Rahtian , der Selbe Rahtalos wo Sean vor den Jägern gerettet hatte , dass erkannte Sean unschwer an den Verletzungen des anmutigen Tieres . Die Rahtian warnte , ihr Ruf war wesentlich gefährlicher , doch sie schien zu verstehen . Der Drache wollte schneller fliegen , Sean konnte sich nicht halten . Er schrie , seine Hände rutschten an der schuppigen Haut des Monster einfach ab , Halt fand er keinen mehr . Sein Schrei war nur ein flüstern in den Lüften , zu sehr drückte die Luft gegen seinen menschlichen Körper . Unfähig zu schreien , unfähig sich in Sicherheit zu bringen , fiel er die Lüfte hinab und seine Gedanken wurden leer . Doch unter ihm flog der Rahtalos , sicher , locker , wie ein König der Lüfte . Unsanft landete Sean auf dem wesentlich härteren , gepanzertem Rücken des Drachens , für einen kurzen Augenblick hätte Sean schwören können ein Lachen gehört zu haben , ein spöttisches Lachen . Sean nahm nun alles doppelt so genau war , sein Adrenalin musste in seinem Blut ganze Arbeit geleistet haben .Sein Kopf konnte keinen festen Gedanken erfassen , er hasste das Gefühl . Eine Sache nahm Sean dennoch genau war , sie hatten die Richtung geändert , geändert in Richtung Schlachtfeld . Die Gerüche waren doppelt so intensiv , und die Geräusche lauter und klarer . Seine Verletzung , er spürte nichts mehr von ihr , zu sehr konzentrierte sich sein Körper auf das weiter Entfernte . Langsam sah er schon die Wiese wieder , wo viele Gestalten hin und her rannten , wie ein Schwarm aufgeschreckter und alarmierter Bienen . Leises Kampfgeschrei , klirrende Waffen , waren das einzige was Sean außerdem erfassen konnte . Genauer Konturen , blieben ihm noch verborgen . Die Rahtian flog über den Beiden , wütend schrie sie einen Ruf aus . Der Rahtalos reagierte sofort darauf , indem er schneller flog und zurück schrie . Der smaragdgrüne Drache , flog nun vor den Beiden , einige Flammen entsprangen ihrem Mund . Sean , verstand nicht was alle von ihm wollten , doch musste es die Rahtian sein von Tarlon , der Rahtalos wollte Sean zum Schlachtfeld bringen , während es die Rahtian verhindern wollte . Ein Feuerball zischte haarscharf an Sean und dem Rahtalos vorbei , die glühende Hitze die er verspürte war fast unerträglich . Seans Herz begann schlagartig zu rasen , der Rahtalos wurde auch unruhig . Ein lautes , unbändiges Brüllen war es , wo Sean dazu zwang die Ohren zu zuhalten . Das Brüllen ging durch Mark und Bein , ein angstauslösendes Brüllen , wo an die Respektvolle und anmutige Seite der Monster erinnerte sollte . Während Sean sich die Ohren zuhielt , rutschte er immer weiter nach hinten von dem Rahtalos , doch den Laut einfach zu ignorieren konnte er nicht . Als der Ruf verklungen war , konnte Sean wieder keinen Halt an der schuppigen , harten Haut fassen . Sean flog von dem prächtigen Tier herunter , gerade noch , erfasste er den Schweif . Seans Angst wurde größer , ob ihn eines der Monster noch einmal retten würde , gab ihm Zweifel auf . Seine Arme würde nicht lange durchhalten , doch so hoffte er auf ein Wunder . Die zwei Drachen schossen sich gegenseitig Feuerbälle zu , Sean wusste nicht wie es weiter gehen sollte . Einer der Feuerbälle , prallte direkt am Schweif ab und zischte auf ihn zu . Voller Angst und vom Instinkt geleitet , ließ er los und fiel in die bedrückende Tiefe . Mit voller Wucht krachte er in die Spitze eines Baumes , sein Fall wurde schmerzhaft aber dafür langsam und sicher abgebremst . Die Äste brachen unter seinem Körpergewicht einfach ab , immer wieder prallte er mit dem Rücken gegen die Baumstämme .
Einige Minuten vergingen , bis Sean sich aus seiner schmerzverzerrten Körperhaltung befreien konnte , zahllose Wunden , bahnten sich einen Weg durch seine zerfetze Kleidung . Sein Atem ging kurzatmig , seine Bewegungen , waren langsam und träge , doch von weitem erklang das klirren von Waffen und das schießen von Armbrüsten . Sein Bauchgefühl , brachte ihn dazu sich zu der Entstehungsquelle da hinzu hieven und den Schmerz zu ertragen . Jeder Schritt , sog Sean gedanklich weiter in die Ferne , seine Gefühle verschwanden gar .
Vorsichtig lehnte er sich gegen einen Baum , um nicht noch mehr mit sich an zu richten , da verstummte alles , keine Kampfgeräusche , keine hoffnungsvollen Rufe , der Kampf schien beendet , doch wer hatte den Sieg davon getragen . Erschrockene Rufe hallten durch den Wald , Seans Schmerz betäubte für wenige Sekunde , was ihm dazu verhalf , zu der Lichtung zu rennen . Das Erste was Sean erblicken konnte , waren seine Freunde , nicht alle . Sie standen in einem Kreis , starrten verzweifelt zu Boden , was war dort . Sean betete , dass es nicht der derjenige war , wo er dachte . Eine Person blickte zu Sean , einzelne Tränen liefen über das entsetze Gesicht von Mira , dann rief sie etwas zu den Anderen , wo Sean nicht hören konnte . Der Kreis hatte nun eine Lücke , entsetzt starrte Sean zu demjenigen der dort am Boden lag , seinem eigenen Bruder . Sean hoffte er würde noch leben , ihm wurde schlecht . Seine Schmerzen stachen , dennoch nicht in den Vordergrund , seine Gefühle wechselten in eine traurige Stimmung . Seine Beine sanken zu Boden , seinen Mund weit geöffnet , entsetzt blickte er zu seinem Bruder , der einen Arm in den Himmel streckte .
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Hannata« (15.04.2011, 18:08)


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