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Hrothgar

Jagras Töter

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19.03.2011, 20:51

Terra - Die Geschichte einer Heldin---

Ich wollte eigentlich nur eine kurze Geschichte über einen Jäger schreiben.
Aber während ich so schrieb fiel mir immer mehr ein also schreib ich an einer etwas längeren Geschichte.
Dies ist aber meine erste Geschichte, also wenn ich irgendetwas falsch gemacht habe oder ihr Verbesserungsvorschläge habt. Gebt mir bitte ein Feedback.



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19.03.2011, 20:55


Prolog I


Ein Jäger bricht auf

„Mein Name ist Terra.
Diese Geschichte stammt aus dem Tagebuch meiner Mutter,
Taré.
Sie erzählt von Graysh, dem Rivalen meiner Mutter und meiner
Mutter selbst.
Graysh, damals noch ein halbstarker Jungjäger auf der Suche
nach Ruhm und Macht hörte in seinem Heimatdorf, Tanduria, welches an der
nördlichsten Grenze Midgards liegt, ein Gerücht welches von einem weißem
Monster erzählt das den einzigen Weg in das Dorf blockiert. Es heißt es
hätte alle Händler und Botschafter, die durch die Höhlen in das nördliche
Hochland reisen wollten entweder getötet oder verjagt.
Manche sagten, damals, es sei ein Khezu gewesen, andere
sagten sie wurden von einem großen und vielen kleinen Monstern angegriffen
was für einen Blagonga und sein Rudel Blangos sprechen könnte. So
landete eines Tages ein Remobra mit einem Auftrag im Maul vor seiner Tür.
Dieser Auftrag besagte folgendes:

Hallo Jäger,
du wurdest ausgewählt das Dorf Tanduria
wieder an die Außenwelt anzubinden.
Dafür sollst du das Monster, welches die
Höhlen zum Hochland von
Tanduria bewohnt
und wir als einen Khezu identifiziert haben,
verjagen oder erlegen.


Wir die Gilde von Nordminnegard
wünschen dir eine erfolgreiche Jagd.

Schon als er diesen Brief las spürte er wie das Adrenalin in
ihm Aufstieg. Dies war seine erste große Jagd seid 4 Monaten. In letzter Zeit
hatte er sich nur um die Beschaffung von Fleisch und Knochen kümmern müssen. Ab
und zu musste er sich auch mal um ein Rudel Baggis kümmern die dem Dorf zu nah
kamen. Aber ein Khezu das ist etwas ganz anderes, er wusste es, dies ist das
Monster das ihm zu Ruhm und Ehre verhelfen wird. So machte er sich bereit einen
Khezu zu erjagen. Er legte seine Rüstung an, packte sein Gepäck voll, nahm
seine Morphaxt aus dem Waffenschrank und machte sich auf den Weg."



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19.03.2011, 22:03


Prolog II


Ein Khezu!?

„Graysh war nun nur noch wenige Schritte vom Eingang der Höhle entfernt und schon vernahm er den Geruch. Es war ein Geruch den nie wieder vergessen würde es roch nach Blut, Erbrochenem, Verdorbenem und nach Tod. Ihm wurde flau im Magen und er bekam einen Hauch von Angst zu spüren, er wollte schon umdrehen und sagen er hätte es nicht geschafft, er war ja schließlich noch ein Jungjäger, sollen sie doch Akantorex schicken der macht mit diesem Khezu kurzen Prozess. Doch dann hörte er den markerschütternden Schrei des Monsters, dieser Schrei, er erweckte den Kampfgeist in ihm neu. Das Adrenalin schoss ihn in den Kopf.
Er stürmte in Richtung Höhle, um aus diesem Vieh Kleinholz zu machen.
Und vor lauter Aufregung merkte er nicht, dass dieser Schrei nicht nach einem Khezu klang.“

Zur gleichen Zeit im Dorf.
Taré wachte auf als ihr die Sonne in ihr liebliches Gesicht schien. Ihre anmutige Gestalt, die man durch ihr Nachthemd, welches durch die Sonne fast durchsichtig wirkte, sah passte nicht zu ihrem Job im Dorf. Niemand würde bei dieser zierlichen Figur an eine Jägerin denken. Erst recht nicht an eine hammerschwingende. Sie streckte sich und sprang mit einem Satz aus ihrem Bett und machte sich ans Werk. Zuerst wollte sie wie an jedem Morgen zu Graysh gehen um ihm wie immer ihren Überlegenheit beim Armdrücken zu beweisen, doch in letzter Zeit wurde es schwerer für sie, gestern hätte er sie beinahe Geschlagen hätte sie ihn nicht unter dem Tisch gegen das Schienbein getreten. Aber als sie aus dem Haus ging kam ihr Kunisho, die Dorfhändlerin, aufgeregt entgegen gerannt. Sie fragte warum sie noch nicht unterwegs sei, Graysh hätte einen Brief bekommen in dem Stand er solle den Khezu erlegen der Tundaria belagert.
„Khezu?“ fragte Taré
„Ja, ein Khezu die Gilde schloss jedes andere Monster aus, welches Monster ist sonst weis und besitzt eine gummiartige Haut?“ antwortete Kunisho.
„…aber da war noch etwas es wird von vielen kleinen Mobstern begleitet“
In diesem Moment viel es Taré wie Schuppen von den Augen…



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20.03.2011, 10:06

Prolog III

Verrat

Graysh stürmte in die Höhle, als er merkte dass er schon die Mitte der erreicht hatte war es schon zu spät um noch umzukehren. Er stoppte, der Geruch war nun unerträglich, seine Sinne waren nun geschärfter, er versuchte den Geruch auszublenden und sich vollkommen auf sein Gehör zu verlassen. UND DA WAR ES. Er hörte ein Rascheln, dann ein Schnaufen, er holte noch einmal tief Luft, der Geruch war ihm mittlerweile egal, denn er wusste dies würde ein Kampf um Leben und Tod werden, und er wusste gar nicht wie recht er hatte. Er öffnete die Augen und plötzlich sprang das Monster auf ihn zu. ABER ES WAR KEIN KHEZU und dies war der letzte Gedanke bevor das Monster ihn mit seinem weis-lilanem Körper traf…

In diesem Moment rannte Taré nach hause um ihre Rüstung und ihren Hammeranzulegen und sich auf einen Kampf vorzubereiten.
„Ein Khezu, wie konnte er nur so dumm sein. Das ist so typisch für ihn erst Arme dann Kopf. Wie konnte er nur denken, dass er es mit einem Khezu zu tun hat…“

Der massige Körper traf ihn und schleuderte ihn gegen die nächste Wand. Er richtete sich auf und dann sah er es, es war kein Khezu es war etwas viel schlimmeres. Es war ein GIGGINOX.

Taré hatte indessen ihre Sachen gepackt und sich auf den Weg gemacht Graysh zu unterstützen, denn er hatte sich wegen dieser schlecht informierten Gilde falsch vorbereitet.
Er hat bestimmt kein Gegengift dabei.
„Ein Gigginox warum bin ich da nicht eher drauf gekommen.“

Der Gigginox stürmte auf ihn zu, noch bevor er seine Waffe ziehen konnte traf er ihn ein weiteres mal. Er schnappte nach ihm, er erwischte sein rechtes Bein und schleuderte ihn gegen die gegenüberliegende Wand. Dort landete er direkt in einem Gigginox-Ei welches darauf hin platze. Ein Guss ekligem Saft ergoss sich über ihn und drei Giggi schnappten nach ihm. Eins zerteilte er mit seinem Hand-Dolch den er noch schnell zücken konnte. Das zweite und dritte hingen sich an seinen Körper und er spürte wie sie die Lebenskraft aus ihm saugten.
Er riss den einen runter um nur kurz darauf wieder von dem Gigginox angegriffen zu werden doch diesmal wisch er ihm aus. Im selben Moment zog er seine Waffe und rammte sie dem Gigginox in den Leib. Er spürte wie er Fleisch zertrennte, er spürte wie Sehnen und Muskeln rissen als er sein Schwert wieder aus ihm heraus riss. Er transformierte sein Schwert wieder zu einer Axt, er riss sich den letzten Giggi aus dem Arm, warf ihn zu Boden und zerteilte ihn mit seiner Axt. Er wirbelte herum um mit seiner Axt dem Gigginox einen Hieb zu verpassen, doch plötzlich war er verschwunden da wo er den Gigginox erwartete traf er ins Leere. Er schaute sich um aber er sah das Monster nirgends. Plötzlich wurde die ganz Höhle von einem lila Licht erleuchtet, dass sich an den Eiswänden und Eiszapfen widerspiegelte und an ihnen gebrochen wurde. Aber als er dieses Schauspiel beobachtete fiel ihm die Lichtquelle ins Auge. Es war der Gigginox der genau über ihm an der Decke hing und so eben versuchte sich auf ihn zu stürzen, doch dies gelang der Bestie nicht, Graysh hechtete aus dem Weg, zog seine Axt und setzte ein Hieb mit voller Kraft gegen das Bein des Gigginox. Das Bein fiel zu Boden eine eklige lila-gelbe Flüssigkeit ergoss sich über den Boden und der Gigginox schrie vor Wut und Schmerzen auf, das Licht wurde noch heller, doch auf einmal als Graysh den letzten gezielten Hieb gegen den Kopf des Monsters setzen wollte traf ihn etwas spitzes im Rücken er konnte es noch hinausziehen, doch dann erkannte er was es war. Er hielt ein Lähmmesser in der Hand so eines wie es nur die höchsten Jäger von der Gilde erhalten.
Er brach zusammen…



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20.03.2011, 15:35

Prolog IV

Rettung naht

Als Taré nicht mehr weit von der Höhle entfernt war drang aus ihr ein grelles lila Leuchten und ein Schrei, den sie niemals wieder vergessen würde, er war so schrill, aber auch so mächtig und laut…

In diesem Moment in der Höhle.
Graysh der nun wehrlos am Boden lag spürte wie der Gigginox seinen ekligen lila Magensaft über ihn ergoss, er spürte wie das Gift in diesem Magensaft ihm die letzte verbleibende Lebenskraft entsog. Aber was war nun? Er hörte wie der Giggnox wegkroch und wie sich Schritte näherten. Aber er sah nur zwei schwarze Stiefel vor ihm auf dem Boden, er hörte eine finstere Stimme: “Ah, du bist also Graysh, wobei das kann mir eigentlich egal sein du wirst sowieso innerhalb der nächsten halben Stunde hier sterben. Ich wollte mir eigentlich nur mein Lähmmesser wieder abholen.“ Graysh sah wie der Verräter das Lähmmesser, welches einen Meter von ihm entfernt zu Boden gefallen ist aufhab, es an seinem Handschuh von Blut befreite und es zu seinen anderen Messer zurück an den Gürtel steckte dann nahm er einen Teleporter und verschwand so schnell wie er gekommen war.

Taré betrat die Höhle und sah Graysh mitten in der Höhle am Boden liegen, sie rannte zu ihm und sah, dass er dem Tode nah war. Sie nahm ihn und schleppte ihn zum Rand der Höhle. Dort legte sie ihn ab und lehnte ihn an die Wand. Als erstes gab sie ihm ein Gegengift, als sie seine Wunden verpflegen wollte erleuchtete die Höhle wieder in einem lila Licht und sie sah das der Gigginox genau über ihnen war. Geistesgegenwärtig nahm sie Grayshs Morphaxt und schleuderte sie mit voller Wucht gegen die Bestie. Die Bestie schrie getroffen auf und sprang von der Decke in die Mitte des Raumes die Morphaxt immer noch im Rücken steckend stürmte es auf die beiden zu. Taré griff an ihren Gürtel nahm drei schwache Lähmwurfmesser und schleuderte sie dem Gigginox entgegen. Drei mal getroffen ging die Bestie gelähmt zu Boden.
Taré stürmte, ihren Hammer über den Kopf schwingend auf den Gigginox zu. Sie holte aus und schlug mit voller Wucht den Hammer auf den Kopf des Gigginox sie spürte wie die Knochen krachten sie spürte wie die eklige Hirnflüssigkeit ihr über den Fuß ran. Sie nahm den Geruch von Blut, Verfaultem und Tod war. Sie ging zum Rücken des Tieres zog die Morphaxt aus ihm und teilte mit ihr den Gigginox in zwei Hälften. Blut, lila-gelbe Flüssigkeit und zwei tote Giggi flossen aus der halbierten Bestie. Doch nun musste sie sich erst einmal um Graysh kümmern der langsam wieder zu Bewusstsein kam. Spürend wie Taré seine Wunden behandelte murmelte er noch ein erleichtertes „Danke“ und viel in einen tiefen, erholsamen Schlaf.



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14.05.2011, 16:11

Kapitel I

Die Räuberbande

Gilbert, Jenney und Momo saßen, wie abends üblich, um ihr Lagerfeuer herum und aßen das von Momo zubereitete essen. Die drei waren die beste Truppe von Felyne und Melynx in ganz Midgard, dies lag daran, dass sie perfekt zusammen passten. Gilbert, ein Felyne, war ihr Schwertkämpfer und Schmied, er war eher schmal gebaut, schwang ein selbst geschmiedetes Samurai-Schwert und trug eine, ebenfalls selbst geschmiedete, Rüstung aus schwarzem Stahl.
Das totale Gegenstück war Momo, ebenfalls ein Felyne, er war, in Felyne-Maßstäben gemessen, vermutlich die schwerste überhaupt. Besser gesagt er war mehr als pummelig.
Er war ihr Koch und Sammler, trug eine Pelz-Rüstung, kämpfte aber nie mit, dafür war er wirklich der beste Koch überhaupt. Und als letztes noch ihre Anführerin Jenney, eine Melynx, sie war die Bombenmeisterin und die beste Diebin im Reich der Melynx und Felyne. Sie trug einen Eichelpanzer und für den Notfall zwei Messer aus grünem Stahl, welche von Gilbert geschmiedet wurden. Aber ihr eigentliches Fachgebiet waren ihre Bomben sie konnte sie in verschiedenen Größen und Explosionsstärken bauen, die Kleinsten trug sie in einem Munitionsgurt über die Schulter, sie hatten die Größe von Felyne-Fäusten und die Sprengkraft von großen Fassbomben, es waren ihre Babys, wie sie sie liebevoll nannte.
„Momo, das essen war mal wieder fantastisch.“ sagte Jenney friedlich. Gilbert, der in der Ecke ihrer Höhle saß, bestätigte dies mit einem Kopfnicken.
„Ich weiß.“ sagte Momo mit seiner tiefen Stimme, die nur zu gut zu seinem Körperumfang passte, und sehr beruhigend wirkte.
„Aber das war unser letztes Rohes Fleisch.“ setzte er fort. Obwohl sie erst vor einer knappen Woche eine Gruppe schlafender Jäger ausgeraubt hatten, reichten ihre Vorräte nur noch für diesen Abend.
„Ich hab nur noch ein paar Beeren und Kräuter in meiner Taschen, die würden für das Frühstück morgen reichen, aber dann müssten wir mal wieder auf suche gehen.“ beschrieb Momo.
„Na dann stehen unsere Aufgaben für morgen fest. Momo du gehst sammeln, Gilbert du gehst ein paar Vespoiden oder villeicht auch etwas größeres Jagen und ich suche mir ein paar arme Jäger“ erwiderte Jenney.



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14.05.2011, 16:11

Kapitel I.2

Jeder für sich.

Die Sonne stand knapp über dem Horizont und lies den sonst so grünen Dschungel in einem scharlachroten Flammenmeer erscheinen. Alles war still, denn die Tiere schliefen noch alle.
Bis auf einen kleinen Felyne in einer Rüstung aus schwarzem Stahl.
Gilbert huschte in seiner, für ihr Material, leichten Rüstung durch die Bäume auf der suche nach einem schlafenden Velociprey oder ähnlicher leichter Beute. Als Felyne hatte man es leicht, denn die Bäume hier waren groß und trugen das Gewicht einer Felyne leicht, Momo bildet in diesem Fall eine Ausnahme. Auch Beute lies sich mit den hervorragenden Augen einer Felyne gut ausmachen. Die Sonne war mittlerweile schon etwas höher gestiegen, als Gilbert ein Rauschen wie den eines Wasserfalls hörte. Doch in der nähe war kein Wasserfall, der nächste war eine knappe halbe Stunde weg von seiner Position. Das Rauschen wurde lauter. Nun konnte er Schreie von Monstern wahrnehmen. Er nahm nun die Richtung war aus der das Rauschen kam. Es kam von seiner rechten also drehte er sich um. Nun sah er wie die Bäume vor ihm anfingen zu wackeln, kleinere wurden umgestoßen. Und da sah er den Ursprung des Geräusches: Eine große Herde, eine WIRKLICH GROSSE HERDE, Hypnocatrice, brach aus dem Unterholz, sie schrien und rannten alles, was ihnen im weg stand, sie schienen als würden sie gejagt werden. Aber was kann einer kompletten Herde Hypnocatrice so viel Angst einjagen? Und dann hörte er das Gebrüll einer Rathian, die er nur kurz darauf, hinter den orange-farbenen Wyvern, ebenfalls aus dem Unterholz brechen sah.
Das Gebrüll war kaum verhallt, da antwortete ein weiteres Gebrüll über ihnen, dies konnte nur der „Herr Gemahl“ Rathalos seien. Ein Feuerball schoss von oben herab und traf den Baum, auf dem Gilbert saß, an dessen unterem Ende. Der Baum kippte sofort in die Masse fliehender Hypnocatrice.

Als Jenney nun aufwachte stand die Sonne nur knapp über dem Dschungel. Sie sah, dass Gilbert bereits weg war und wusste was zu tun war. Auch sie machte sich bereit auf „Jagd“ zu gehen. Sie legte ihre Rüstung an zog ihr rotes Bandana fest und legte ihre beiden grünen Stahldolche an. Als letztes schlich sie sich zum schlafenden Momo schnappte sich seine letzten Beeren aus der Tasche seiner Fellrüstung, in der er schlief.
„Er hat doch genug auf den Rippen.“ dachte sie sich mit einem hämischen Grinsen auf dem Gesicht. Letztlich machte sie sich auf den Weg und aß dabei genüsslich ihre Beeren aus der Hand. Sie wanderte weiter durch den Dschungel, auf der Suche nach Jägern oder einem Lager, als sie zwei schreie aus einem anderen Teil des Dschungels hörte. Sie dachte sich nichts dabei und lief auf ihrer Suche einfach weiter. Dann hörte sie das Gebrüll von mindestens zwei Männern, huschte auf einen Baum und ging näher an das Gebrüll heran. Dann sah sie wie drei Männer, es wäre falsch sie als Jäger zu bezeichnen, mit Knüppeln auf einen Kut-Ku ein der sich mit Feuerbällen, seinem Schnabel und seinem Schweif wehrte. Das war ihre Chance diese Möchtegern-Jäger haben bestimmt etwas brauchbares dabei. Doch wie sollte sie in diesem Kampfgetümmel unbemerkt an die drei herankommen. Dann hatte sie die Idee. Sie rannte auf vier Beinen über die Äste, sprang von Baum zu Baum immer näher an die rosa-rote Wyvern heran. Schließlich sprang sie mit einem großen Satz auf den Rücken des Monsters. Sie landete perfekt sitzend auf dem Tier. Doch was sollte sie jetzt tun: Sie hatte wie immer nur den halben Plan entwickelt und zu voreilig gehandelt. Nun schauten sie die Jäger und der Kut-Ku verdutzt an.

Momo drehte sich auf den Rücken und schlug langsam die Augen auf. Wie immer war er der letzte der aus den Federn kam. Dies störte ihn weiter nicht. Er kam nur langsam auf die Beine und wollte in seine Tasche greifen um die Beeren die er vor den anderen versteckte sich zu Gemüte zu führen. Doch sie waren weg. Er durchsuchte alle seine Taschen, doch er fand sie nicht. Dies konnte nur eins bedeuten.
„JENNEY!!!“ schrie er in einem Ton von Wut, aber man konnte auch etwas Belustigung in seiner Stimme feststellen. Er rannte raus aus der Höhle und vergaß in seiner Raserei seinen Gehstock denn er im Notfall als Waffe benutzen konnte. Als er anfing zu gehen, was nur nach wenigen Metern war, da er schon außer Puste war, fiel ihm ein, dass er nicht Jenney jagen sondern Beeren suchen sollte. Also machte er sich auf den Weg. Er ging und ging und nach einigen Meilen fiel ihm auf, dass er seinen Gehstock nicht bei sich hatte.
„Auch das noch...“ murrte er vor sich hin. Also ging er weiter auf Beerensuche. Nach einer weiteren halben Meile. Sah er einen Beerenstrauch, doch dahinter hörte er die Geräusche eines Kut-Kus. Als erstes dachte er, dass er die Bestie ignorieren könnte. Doch dann hörte er die Stimme eines Mannes, die sagte etwas sehr verwirrendes: „Was reitet diese Melynx auf dem Kut-Ku da?“. Melynx...? Auf einem Kut-Ku...? JENNEY!!!. Momo wollte durch den Strauch auf die andere Seite stürmen, verfing sich dann aber im Strauch, stürzte und purzelte durch den Strauch auf die andere Seite und die Gesichter von drei Männern, einem Kut-Ku und Jenney schauten ihn an.

Der Baum landete in der Masse der Hypnocatrice einige stürzten und weitere fielen über ihre eigenen Artgenossen. Und mitten in diesem Getümmel hätte Gilbert landen können, wäre er nicht rechtzeitig von seinem Ast gesprungen, hätte nicht sein Schwert gezogen, und es nicht in den anderen Baum gerammt, um sich daran fest zu halten. Nun hing er dort und schaute sich das nun ausgebrochene Chaos, von seiner Position an. Die Rathian kam angerannt sprang und gleitete knapp über den Boden riss mindestens drei der hilflosen Wyvern die Kehle auf und stürzte sich auf eine vierte der sie den Brustkorb zertrümmerte. Die anderen schienen fliehen zu können...
Doch dann stürzte der Rathalos in einem Flammenmeer auf den Boden zu. Die Flammen grillten ein halbes dutzend der Hypnocatrice, töte zwei mit seinen Flügel und stürzte sich selbst auf ein letzten Hypnocatrice. Die dreizehn toten Wyvern lagen nun am Boden. Rathalos und Rathian machten sich nun über ihr Beute her und verschlangen die Wyvern. Langsam wurde es ungemütlich so wie Gilbert nun dort hing.Nun merkte er wie sein Schwert langsam aber stetig aus dem Baum rutschte. Er konnte nichts tun. Hätte er sich bewegt wäre er sofort dem Liebespaar da unten aufgefallen. Also lies er sein Schwert langsam aus dem Baum rutschen, und sich zu Boden fallen. Natürlich bemerkten dies Rathalos und Rathian. Sie schauten zu ihm auf. Das war der Moment. Er stürmte auf die Rathian zu, sprang vor ihr ab machte einen Salto und schlitzte der Rathian den Rücken auf. Er landete auf der Schwanzspitze, nutzte diese als Sprungbrett, und Sprang auf den nächstliegenden Baum. Er konnte jetzt nur noch wegrennen, er rannte und rannte, während hinter ihm die zwei Drachen, wütend hinter ihm her rennend, Feuerbälle nach spien. Es wurde immer heißer um ihn herum.
Aber er musste entkommen, er musste es tun. Wenn nicht für ihn dann für Momo und, vor allem für Jenney, die er schon seid Jahren liebte...
Als er an Jenney dachte stolperte er und fiel vom Baum.
Er konnte sich gerade noch auffangen und spürte das knacken in seinem linken Knöchel nur zu gut. Doch er musste weiter rennen. Er schien die beiden abgehängt zu haben als auf einmal zu seiner rechten die Rathian erschien. Sie rannte parallel zu ihm und er war fast schneller als sie. Mit einem unverletzten Knöchel hätte er sie abhängen können. Die Rathian versuchte ihn umzurennen in dem sie Schritte in seine Richtung machte, doch er konnte sich gerade noch zu Boden werfen, sich zwischen ihren Beinen hindurch rollen und ihr dabei einen Schnitt in ihre rechte Verse versetzen. Nun waren gleiche Bedingungen geschaffen. Er stand auf und wollte gerade wieder los rennen als der Rathalos vor ihm landete. Der Windstoß der dabei entstand schob ihn weg. Geistesgegenwärtig sprang er nach rechts, denn in diesem Moment kamen zwei Feuerbälle auf ihn zu einer von der Rathian einer vom Rathalos. Den Schwung des Sprunges nutzte er direkt um weiter zu rennen. Er brach durch den nächsten Strauch und stand auf einmal drei Männern, einem Kut-Ku und zwei nur zu vertrauten Gesichter gegenüber...



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14.05.2011, 16:13

Kapitel I.3

Katzenpower

Gilbert stand nun in der Mitte der Lichtung. Er sah Momo, wie er am Boden auf der gegenüberliegenden Seite lag. Er bekam Panik, er dachte Momo hätte es erwischt. Doch dann sah er, dass er es einfach nicht hinbekam wieder aufzustehen. Seine Beine waren schlichtweg zu kurz. Die ansonsten so ernste Szene bekam durch Momo etwas sehr albernes. Doch Gilbert musste handeln. Vor ihm war der Kut-Ku und hinter ihm kamen Rathalos und Rathian.
„Weg hier!!!“ rief er Momo und Jenney zu.
Er rannte auf den Kut-Ku zu, auf dessen Rücken Jenney saß, sprang vom Boden ab und landete auf dem Kopf der Wyvern, nutzte diesen als Sprungbrett, sprang über Jenney hinweg, packte sie am Kragen und zog sie vom Kut-Ku runter. Sie landete auf ihm, beide schauten sich tief in die Augen, doch dieser Augenblick wurde vom Gebrüll des Rathalos unterbrochen, der nun über der Lichtung kreiste. Kurz darauf brach die Rathian auf der anderen Seite der Lichtung aus dem Wald.
„Zu spät“ murmelte Gilbert.
Er schob Jenney vorsichtig von sich herunter, rannte zu Momo half ihm auf und ging mit ihm zurück zu Jenney, die sich mittlerweile auch aufgerappelt hatte. Die drei „Möchtegern-Jäger“ waren mittlerweile geflohen und hatten nur ihre Knüppel zurückgelassen.
Die Rathian rannte nun direkt auf den Kut-Ku zu, sprang und rammte ihm ihre Krallen ins Gesicht, drückte ihn zu Boden, trampelte auf ihm herum und riss ihm den Brust und Kehle auf. Die Rathian hatte den Kut-Ku innerhalb weniger Sekunden getötet. Nun wendete sich die Rathian den drei Katzen zu. Die drei wollten fliehen, doch nun landete der Rathalos hinter ihnen und versperrte ihnen den Weg. Umzingelt von den zwei Wyvern blieb ihnen nur eine Möglichkeit: KÄMPFEN!
Die zwei Wyvern lauerten, sie warteten ab, dass sich die Felyne und Melynx in eine unvorteilhafte Position bringen.
Dann begann es, Gilbert zog sein Schwert und Jenney ihre Dolche und eine Rauchbombe, sie waren ein perfekt eingespieltes Team, jeder wusste was zu tun war. Jenney warf die Rauchbombe und sprang auf die Rathian zu, während Gilbert mit seinem Schwert auf den Rathalos losging und Momo eine Farbbombe vor das Gesicht der Rathian warf um ihr die Sicht zu rauben. Jenney flog nun auf die Rathian zu, ihre Dolche nach vorn gerichtet um sie der Rathian in den Schädel zu rammen, doch in diesem Moment drehte sich die Rathian und traf Jenney mit ihrem Schwanz.
Ihre zarten Knochen brachen, in ihrem kompletten Körper spürte sie einen stechenden Schmerz. Sie flog mehrere zehn Meter über die Lichtung, landete auf dem Rücken und blieb liegen. Gilbert, der gerade dem Rathalos das Schwert in den Brustkorb jagen wollte, sah dies und zuckte vor Schreck zurück, dies nutzte der Rathalos und trat ihn mit seiner Klaue gegen die Brust. Gilbert flog über die Lichtung und schlug mit dem Kopf auf dem harten Boden auf. Doch er rappelte sich wieder auf, er musste kämpfen für Momo und für Jenney. Er rannte auf den Rathalos zu, duckte sich unter einem Feuerball den er ihm entgegen spie hinweg, sprang hinter dem explodierenden Feuerball ab und landete direkt auf dem Kopf des Rathalos. Er rammte sein Schwer in den Kopf der roten Bestie, er merkte wie er die Schädeldecke durchbohrte und das Gehirn zertrennte. Überall spritzte Blut. Er prallte von der Unterseite des Schädels ab und sein Schwert trat durch das Maul der Bestie wieder aus. Mit einem Ruck zog er das Schwert in Richtung der Stirn wieder aus dem Kopf des Monsters und zertrennte somit den halben Schädel des roten Ungetüms. Die Bestie fiel mit einem dumpfen Laut zu Boden und Gilbert sprang von den Überresten des Schädels auf den Boden.
„Kümmer dich um das grüne Untier“ rief Gilbert Momo zu, der dies unsicher benickte.
Er schnappte sich einen der Knüppel die am Boden lagen und ein paar von Jenneys Babys, die sie vermutlich verlor als sie von der Rathian getroffen wurde. Die Rathian brüllte vor Wut als sie ihren gefallenen Lebensgefährten sah. Sie spie wild Feuerbälle um sich. Momo musste zwei dieser Feuerbälle ausweichen als er auf die Rathian zu rann. Als er unter ihr stand legte er sein ganzes Körpergewicht in einen Schlag gegen den Kiefer des Monstrums. Er traf und spürte wie der Kiefer ausgerenkt wurde. In ihm stieg das Adrenalin auf, und sie krächzte vor Schmerz. Dies nutzte Momo aus in dem er zwei Bomben in das Maul der Bestie warf. Eine verschluckte die Bestie und die andere behielt sie im Maul. Momo drehte sich weg, denn er wusste was jetzt geschehen würde.
Die erste Bombe detonierte, Blut spritzte, Innereien flogen über die ganze Lichtung und ein riesiges Loch klaffte in der Brust der Bestie. Kurz darauf explodierte die zweite Bombe und riss dem Monster den Kopf vom Hals. Die Überbleibsel der Rathian fielen zu Boden und der blutüberströmte Momo schlurfte zu Gilbert der gerade Jenneys Wunden versorgte. Er fiel hinter ihm zuerst auf die Knie, dann fiel er zu Boden immer noch den knüppel in der Hand und einen Rathianzahn im Rücken steckend...



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