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Morasain

Anjanath Töter

  • »Morasain« ist männlich
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Spielt zurzeit: LoL, MHFU, Dark Souls

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1

07.02.2012, 00:49

Drachenblut

So, ich habe mich entschieden, eine neue Geschichte zu schreiben. Meine erste Geschichte kam etwas ins stocken, und ich hatte das Gefühl, im Kreis zu laufen... Daher jetzt diese hier. Ich wünsche euch viel Spaß und bitte euch,

Kritik und Vorschläge in den eigens angelegten Thread zu schreiben

, oder mir direkt zu PNen. Ihr könnt mir auch Vorschläge zur Handlung schreiben, ich werde es auf jeden Fall berücksichtigen. Für Kritik und Vorschläge bin ich euch sehr dankbar, da meine Geschichte selbstverständlich besser wird, wenn ich mehr Kritikk erhalte. Man wächst an seinen Fehlern.

Hier der link zum Feedback: Feedback Drachenblut


Prolog

Der heiße Wind der Wüste brannte in den Augen. Die sengende Sonne brannte auf der Haut, und der brüllend heiße Boden brannte an den Füßen. Die Wüste war der reinste Backofen. Und völlig ohne Nahrung oder Wasser kam man meist nicht weiß. Das merkte er nun auch. Verdammte Wüste, dachte er sich. Und in der Nacht würde es noch besser werden. Eisige Kälte, und keinerlei Möglichkeit, sich aufzuwärmen. Ein Feuer machen war nicht möglich, woher sollte er das Holz nehmen? Und decken hatte er keine dabei, bei seinem überstürzten Aufbruch hatte er nicht über sowas nachgedacht. Das rächte sich nun.
Und dann waren da die Monster. Tagsüber verzogen die meisten sich, selbst die abgehätetsten konnten die Nachmittagssonne nich lange aushalten. Aber nachts, da kamen sie raus. Und sie waren viele. Die größten erreichten die Höhe großer Häuser, aber viel gefährlicher waren die kleinen Tiere. Insekten, kaum größer als ein Finger, und absolut tödlich. Nicht, weil sie ein Gift hätten, sondern vielmehr, weil sie meist in gigantischen Gruppen auftraten. Man sah sie zwar in der Dunkelheit aufgrund ihrer weißen Hautfarbe recht gut, da sie das Sternenlicht reflektierten, aber sobald man sie sah, war es meist schon zu spät. Sie umzingelten ihr Opfer unterirdisch, und brachen aus dem Sand hervo, wenn jede Möglichkeit zur Flucht weg war. Sie reagierten wie ein großer Organismus. Der einzige Schutz war es, auf einer der großen Steinflächen zu sein, sobald die Nacht hereinbrach. Doch diese waren selten, und momentan konnte er weit und breit keine sehen. Und es wurde bereits dunkel.

-by Ukantorkriller-

Embrace your dreams. You need dreams if you want to be a hero.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Morasain« (07.02.2012, 00:49)


Morasain

Anjanath Töter

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2

07.02.2012, 01:21

I

Ein greller Lichtblitz, ein seltsames Klappern, und Tom schreckte hoch. Er lag in seinem Bett, war müde, unausgeschlafen und schlecht gelaunt. "Guten Morgen", flötete seine Mutter fröhlich. Ein unverständliches Grummeln entrang sich Toms Mund, es hörte sich stark nach einer Verwünschung an. Jeden Morgen das gleiche. Seine Mutter kam ins Zimmer geschlichen, rammte die Fensterläden auf und erschrack ihn zu Tode. Und dann auchnoch diese gute Laune! Er hasste solch gute Laune am frühen Morgen.
Tom war beileibe kein Morgenmensch. Er schlief gerne aus, vermutete er zumindest, wirklich oft gelang ihm dies aber dank seiner Mutter nicht. Seinen Vater sah er Morgens meist nicht, er musste oft sehr früh aufbrechen. Er war als professioneller Jäger tätig, was soviel hieß, wie schlechte Bezahlung für harten Job. Und doch Traum vieler Kinder. Einmal ein echtes Monster jagen. Auch Tom hatte sich einst oft gewünscht, Jäger zu sein, und mit den anderen Kindern hatte er früher häufig den "Schwert"kampf geübt. Mittlerweile war das Interesse aber verflogen. Er wollte kein Jäger mehr werden. Wirklich Geld konnte man in diesem angelegenen Dorf am Rande der Wüste zwar eh nicht verdienen, aber auf jeden Fall wesentlich einfacher. Als Schmied zum Beispiel. Das war zwar auch ein harter Job, aber auf alle Fälle in zweierlei Hinsicht sicher. Erstens, es war weniger gefährlich als das Jagen, und zweitens war das Dorf von seinem Schmied abhängig. Daher machte er ab heute auch eine Ausbildung beim Dorfschmied, ein alter, ziemlich verrückter Kauz.
Und genau zu diesem war Tom nun unterwegs. Nach einem kargen Frühstück hatte er sein Zeug, das er benötigte, genommen, und war aufgebrochen, um seine Ausbildung anzutreten. Eigentlich hatte er auch garnicht viel Zeug, sondern nur sein Notizheft mitgenommen. Tom beeilte sich zwar, aber er brauchte fast eine halbe Stunde, da der Schmied ziemlich weit außerhalb des Dorfes lag, da er Lärm und der Gestank die anderen Leute mittlerweile generft hatte. Ganz zu schweigen von den ständigen Explosionen, die bei den häufigen Experimenten mit neuen Stoffen passierten, die der Schmied betrieb. Außerdem lebte Toms Familie auch etwas außerhalb des Dorfes, was aber eher an dem günstigen Preis für das Haus gelegen hatte.
"Ah, da bist du ja, da bist du ja", sagte der Schmied. Sein Name war Bardok, ein typischer Name für einen Wyverianer, und er war so verschrumpelt, dass er aussah wie ein schlafer Ledersack. Und dennoch war sein Verstand scharf, und seine Arme waren stark genug, den gigantischen Blasebalg zu betätigen. Der Blasebalg war aus der Haut eines mittlerweile ausgestorbenen Monsters gefertigt, und so weit Tom wusste, mittlerweile mehrere hundert Jahre alt. Und dennoch zeigte er keinerlei Spuren von Verschleiß. "Kann es nun endlich losgehen, oder möchtest du noch mehr Löcher in die Luft starren!? Ich habe nicht mehr so viel Zeit, als dass ich hier einfach rumstehen könnte", sagte Bardok mit seiner Piepsstimme. Komischer Kerl, dachte Tom,sehr komisch..
Tom betrat zum ersten Mal in seinem Leben die Schmiede. Er hatte sich immer gefragt, warum der Blasebalg solch gigantische Ausmaße hatte, aber im Vergleich zu dem, was inh in der Schmiede erwartete, war er geradezu winzig. Die Hütte der Schmiede war eigentlich mehr ein in den Boden eingelassener Deckel, der offensichtlich bewegt werden konnte. Die eigentlich Schmiede lag unterirdisch, und einige Stufen führten so weit hinunter, dass der Raum sich unter den Wänden der Hütte durch ausbreiten konnte. Dadurch waren die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt, und die Schmelzöfen, derer hier zwei standen, wurden an Größe nur von der Esse übertroffen: Ein titanischer Ofen, der eine vulkanartige Hitze verbreitete, mit einem Rauchschacht, so breit, dass Tom vermutlich quer hindurchgepasst hätte. Das Licht war knapp, aber die Esse war hell genug, um den ganzen Raum auszuleuchten. Die Schmelzöfen waren durch eiserne Klappen verdeckt, und aus ihnen drang ein Zischen un Blubbern wie von kochendem Wasser. "Du wirst dich dort hinsetzen", befahl der Schmied und deutete auf einen Stuhl, "und zugucken. Anfangs darfst du nicht näher kommen, es ist zu heiß für unangepasste Haut." Und Tom setzte sich gefügig auf den Stuhl, nahm sein Notizbuch und begann, seine Beobachtungen aufzuzeichnen, um die Formen der Schmiedekunst zu lernen.



Anmerkung: Ziemlich langweilig, ich weiß. Aber spätestens Kapitel 3 wird äußerst interessant.

-by Ukantorkriller-

Embrace your dreams. You need dreams if you want to be a hero.