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Chesu

Kula-Yu-Ku Killer

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18.10.2013, 16:07

Prolog meiner Fantasy-Geschichte "Immer dieser Regen" (noch nicht Final)

Spoiler: Anmerkung. Bitte lesen!
Dies ist nur der Prolog meiner eigenen Kurzgeschichte. Sollte dieser gut oder halbwegs gut ankommen, könnt ihr mehr erwarten.
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Dieser Prolog ist noch in Bearbeitung und noch nicht Final. Bitte lest deshalb den Prolog später nochmal oder guckt rein, ob es Änderungen gab.

PROLOG

Sie sackte auf den glühend heißen Boden. Ihr Gesicht blieb in einer, vom Blut rot gefärbten, brodelnden Wasserlache liegen. Sie hatte keine Angst mehr, spürte weder den Schmerz ihrer zerbrochenen Knochen, noch die tiefen Schnitte in ihrem Fleisch oder die, durch die Hitze Blasen werfenden, Haut.
Blut strömte über ihr Gesicht und behinderte ihr Sicht. Doch sie spürte Es. Spürte seinen Atem und seinen Herzschlag. Spürte seinen Hass und seine Wut. Und sie spürte Furcht. Doch sie stammte nicht aus ihrem Geist. Langsam zwang sie ihren Kopf aus der Lache um Es anzusehen, doch sie sah nur eine verwaschene Silhouette, die langsam, stockend und merkwürdig schwankend auf sie zukam. Seine Krallen hinterließen ein Geräusch in der brennend heißen Luft, wie das kratzen von Fingernägeln auf einer trockenen Tafel. Doch sie hörte es kaum. Ihr eigener Herzschlag kam ihr lauter vor. Donnerte in ihren Ohren, wie ein starkes Herbstgewitter. Es stand nun vor ihr, zog sie an den Haaren aus der Lache und packte sie mit seinen Krallen. Sie hörte Knochen brechen. Spürte wie ihre Lunge zerdrückt wurde. Doch sie spürte den Schmerz darauf nicht. Fühlte keine Angst, obwohl sie wusste, dass sie sterben würde. Sie spürte ein Zittern in seinem Griff und ein unbeschreibliches Gefühl in ihm, dass sich tief in ihrem Geist verankerte.
Es starrte sie an und sie starrte zurück. Sie sah in leere, stumpfe, tiefschwarze Augen, die sie wie ein Abgrund verschluckte. Ihre Gedanken wurden taub und ihr Blickfeld schwand einer schwärze, die finsterer war, als seine Augen.
Sie nahm einen letzten Atemzug in ihre zerdrückten Lungen, bis ihre Geist nachgab. Ihre Gedanken zersplitterten wie Eis und die Splitter begannen zu schmelzen. Sie war nicht mehr...
Es ließ ihren toten, zerstörten Körper zurück in die Lache fallen. Sein Hass begann seine Furcht zu überschwemmen und Es schrie in die Nacht, im Versuch den Hass zu verdrängen.
Die Luft fing an abzukühlen und der Regen bekam langsam wieder freien Weg, um die Fläche zu überspülen. Der Regen spülte seinen blutüberströmten Körper ab. Das Blut mischte sich mit Wasser und sammelte sich zu roten Pfützen. Der Regen schien auch seine Gefühle wegzuspülen, es blieb jedoch bitterer Nachgeschmack in seiner Seele. Langsam zwängt sich ein Gefühl an die Oberfläche, das Es nicht kannte.
"Immer dieser Regen", dachte Es sich.

Dieser Beitrag wurde bereits 26 mal editiert, zuletzt von »Chesu« (18.10.2013, 16:07)


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