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Irrer Suchti

Fortgeschrittener Jäger

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1

10.02.2014, 15:05

Ausnahmezustand! (in Arbeit, Kapitel 26 online, Sonderkapitel 6 online, Skizze in Kapitel 10 hinzugefügt)

Hier die Logik, nach der ich mich beim Schreiben orientiere ---> Schreiblogik

Darüber hinaus bitte ich euch, nicht hier in diesem Thema zu schreiben sondern hier ---> Feedback

Mehr gibt's erstma nicht zu sagen und ich hoffe ich habt soviel Spaß beim lesen wie ich beim schreiben. (^.^)/
______________

Seisuga:
Alter: 22
Größe: 160 cm
Gewicht/Statur: 55 Kilo/eher schmal
bevorzugte Waffenart: Langschwert (Hauptwaffe: Zephir)

Sonstiges: Guter Stratege


Kimako:
Alter: 22
Größe: 164 cm
Gewicht/Statur: 70 Kilo/eher muskelbepackt
Bevorzugte Waffenart: Großschwert (Hauptwaffe: Sieglinde)

Sonstiges: schräger Vogel mit Hang zum Berserker


Stratos:
Alter: 18
Größe: 190 cm
Gewicht/Statur: 70 Kilo/eher schmal
bevorzugte Waffenart: Je nach Monster Doppelschwert, Langschwert oder Insektenstab (Hauptwaffe: Insektenstab [wechselnd]) (Kapitel 18)

Sonstiges: Stets ein wenig überdreht aber ein Stimmungsmacher


Jessica:
Alter: 21
Größe: 162 cm
Gewicht/Statur: 48 Kilo/sportlich
Bevorzugte Waffenart: Fernkampf generell (Hauptwaffe: Dios-Bogen+) (Kapitel 18)

Sonstiges: Gute Supporterin die das Team ständig verstärkt und heilt; weiß aber auch mit Bögen und Armbrüsten umzugehen


______________

"Was soll das heißen, die Khezubällchen sind aus? Weiß eure Gilde denn nicht wer ich bin?? Ich bin..." - "Ein viel zu lauter Chaot mit einem Dickschädel!". "Wer wagt es, den großen Kima derart zu beleidigen!?". Er dreht sich nach hinten und die Überheblichkeit in seinem Gesicht verwandelt sich sogleich in Freude um: "Seisuga, bist du es wirklich??". "Lange nicht mehr gesehn, Partner.", zwinkert er zu Kimako. "Bist du immer noch so versessen auf diese gammligen Fleischklumpen?" - "Tjaha, man würde es nicht meinen aber diese Dinger schmecken um ein hundertfaches besser als dieses Schwabbelvieh vermuten würde."- "Und dennoch werde ich nie eines auch nur versuchen wollen...", antwortet Seisuga, angewidert von dem Gedanken in einen Khezu zu beißen. "Aber ich wusste ja, dass du auch zu diesem Treffen kommen wirst darum habe ich vorsorglich das hier mitgebracht.". Mit einem schwungvollen Wurf fliegt ein kleiner Beutel zu Kimako. "Ist das etwa..." - "Genau das, mein Freund. Irgendwer muss ja schließlich auf dich aufpassen.". Mit Tränen in den Augen fällt er vor Seisuga auf den Boden und bedankt sich: "Seisu, ich hab dich ja so vermisst!" - "Steh wieder auf, du wirst dich wohl mit deinen Gemütsschwankungen nie ändern, "oh großer Kima".



Das Treffen



"Allmählich kommen immer mehr Jäger aus allen möglichen Dörfern herbeigeströmt. Ich weiß ja nicht, ob mir das gefallen soll..." - "mmvielleift haben fie mieder eimem meuem Draffenälteftem gefunden." - "Meine Güte schluck doch erstmal runter bevor du den Mund aufmachst!", schnauzt Seisu rüber während er sich Fleischstückchen von der Rüstung wischt. "Entschuldige, ich kann mich bei den Dingern einfach nicht beherrschen.". "Hast du den Gildenmeister eigentlich schon gesehn? Ich würde ihn gerne noch etwas zu einer Jägerin fragen.". Mit einem Satz schluckt Kimako alles in seinem Mund runter: "Ohooo, da will wohl jemand anfangen zu stalken... Geht es um Jessica?". "Du erinnerst dich noch an sie?", wundert er sich, "Das ist doch auch schon Jahre her.". "Aber sie war stets eine gute Unterstützerin. Was ist eigentlich mit ihr, ich dachte ihr seid immernoch zusammen unterwegs.". "Ach weißt du, nicht lange nachdem du in dein Dorf zurück musstest wollte sie sich auch woanders niederlassen aber ich habe seitdem nichts mehr von ihr gehört.". Den letzten Fleischball reinstopfend grinst Kimako wieder zu ihm rüber: "Aww, macht sich da jemand Sorgen um seine heiße Liebe?". "Na-natürlich NICHT, sie ist mir sowas von egal aber ich wüsste eben gerne, ob es einer alten Freundin und Partnerin gut geht.", erwidert Seisu mit hochrotem Kopf. "Na, dann kann sie dir aber nicht so egal sein wie du sagst." "Du bist doof.", murmelt er und dreht sich schmollend um.


"Haha, hat er dich wieder wegen Jessy gepiesackt kleiner?". "Ich glaubs ja nicht, der Lulatsch hat auch noch Zeit gefunden hierher zu kommen. Na wie gehts denn so, Stratos?", Kimako reicht ihm die Hand, "Ach du kennst es doch oder? Selbe Scheiße, anderer Tag. Haha.". "Toll, dass du immernoch so schräg drauf bist Lulatsch. Ich wusste nicht, dass auch aus den kleineren Dörfern die Jäger gerufen werden.". Nachdenklich setzt er sich wieder hin, während Seisu sich aufrichtet: "Und was soll "kleiner" heißen?? Er ist doch nur maximal 5 Zentimeter größer als ich!". Lachend setzt sich Stratos neben ihn: Hha und vergiss das mal bloß nicht.". Trotz aller Bemühungen muss auch Kima loslachen. "Ach, ihr seid beide doof...", fängt Seisu wieder an zu schmollen.




Die Aufklärung



Langsam wankt der Gildenmeister auf eine Bühne um die Versammlung zu eröffnen. "Meine lieben Jagerinnen und Jäger...". Seine Stimme geht in dem ganzen Trubel unter. "Bitte leiht mir euer Ohr.". Noch immer bemerkt ihn keiner. Der alte Mann kramt in seiner Tasche rum und zieht eine Schallbombe hervor. "Ihr wollt es ja nicht anders!", und wirft sie in die Mitte des Raumes. Ein hochfrequenter Ton wird freigesetzt und alle drehen sich zum Ursprung um.

"Ach, wie schön, dass ihr mich bemerkt. Kommen wir gleich zum Punkt: Viele wissen es bereits doch eben nicht alle, darum will ich vorab diejenigen Unwissenden aufklären. Seit einiger Zeit schon untersuchen wir das sogenannte Drachenvirus.". Geflüster füllt den Raum. "Wie wir wissen ist der Virus von einer Art Drachenältesten aber nicht direkt lebensgefährlich, doch von dem Virus infizierte Monster gewinnen an Stärke und Gefährlichkeit. Darüber hinaus kann ein Jäger der infiziert wurde diesen Virus sogar zu seinem Vorteil nutzen, wenn er vor dem Ausbruch im Körper genug davon auf fremdartige Auren abschlägt. Wenn er oder sie es jedoch nicht schafft, wird man anfälliger gegenüber Kollisionen mit solchen Auren. Mehr müsst vorerst auch nicht wissen."

"Auch wie die Quests und deren Regeln zustande kommen werdet ihr inzwischen wissen und dass es nur in extrem seltenen Fällen zum Tode kommt durch zusätzliche Stürze nach einer Ohnmacht von hohen Orten zum Beispiel. Diese seltenen Fälle werden allerdings in letzter Zeit beängstigend oft berichtet. Wir wissen noch nichts genaues, aber fast alle Leichen hatten den Virus selbst nach dem Tod noch in sich, weswegen wir befürchten, dass der Virus sich selbst tödlicher machen könnte."

Aus einer Ecke ruft ein Jäger: "Und was soll das jetzt für uns bedeuten? Ich meine klar, man sollte im besten Fall sowieso keinen schädlichen Kontakt mit Monstern haben, aber auch der beste Jäger bekommt mal einen Treffer ab. Müssen wir also jetzt bei jedem infizierten Monster Angst um unser Leben haben?" - "Ja, genau." - Wenn man es so sieht...", hört man aus verschiedenen Richtungen. "Das stimmt, kein Jäger ist perfekt und jeder wird mal Treffer abbekommen aber ich kann nicht sagen, woher diese spezielle Form des Virus herkommt oder ob es wirklich nur am Virus liegt, dass es so viele Todesfälle in letzter Zeit gibt. Ich kann aber versichern, dass unsere Forscher alles Mögliche tun um der Sache so schnell wie nur möglich der Sache auf den Grund gehen werden. Darüber hinaus, um den Neulingen ihre Angst zu nehmen, sind diese besonderen Todesfälle nur in Spezialgebieten wie zum Beispiel den Türmen berichtet worden. Weshalb wir auch die Vermutung haben, dass dies das Werk eines neuen Drachenältesten ist."

Stratos lehnt sich in die Mitte des Tisches, Kima und Seisu machen es ihm gleich. "Was denkt ihr, ist da ein neues Monster am Werk oder ist der Virus einfach nur stärker als gedacht?", sieht er die beiden an. "ich weiß nicht so recht, das kommt mir beides recht unglaubwürdig vor. Vielleicht wollen sie auch nur, dass man das Risiko, sich die Aurastärkung zu holen nicht mehr so oft eingeht.", flüstert Seisu in die Runde, "Und du Kima?... Kima?!" - "Der ist einfach weggepennt in der kurzen Zeit? Das nenn' ich mal ein Talent...". Stratos schüttelt den Kopf. "Mehr haben wir derzeit nicht zu sagen, liebe Jagerinnen und Jäger. Wenn wir auf neue Erkenntnisse stoßen, werden dir den jeweiligen Dorfältesten umgehend Bescheid sagen damit diese euch dann auf dem Laufenden halten können. Ihr dürft nun gehen.". "Und was machen wir nun mit Kimako?" - "Ich lass' ihm einen Zettel hier wo er uns findet, ich bräuchte euch beide nämlich als Unterstützung bei meiner nächsten Quest. Natürlich nur, wenn ihr auch Zeit habt." - "Ich denke ich hab ein paar Tage Zeit um aus dem Dorf zu bleiben. Ist zwar eine kleine Gemeinde dort aber es gibt ja noch andere Jäger dort neben mir. Ich bin dabei!" - "Sehr gut!", Seisu kritzelt eine kleine Karte auf ein Papier, "Dann komm mit, ich zeig dir meine Bude...". Kimako fängt an unruhig zu werden und säuselt: "Nein... n... ein... Chaos...".

Dieser Beitrag wurde bereits 45 mal editiert, zuletzt von »IrrerSuchti« (01.09.2016, 12:15) aus folgendem Grund: Ausbesserung (^.^)~ Hinzufügen von Infos :3


Wii-Homebrew Topsites

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12.02.2014, 11:57

Kapitel 1: Alte Freunde, neue Quests

Nach einem kurzen Fußmarsch kommen die Beiden schließlich bei Seisu's Haus an. Sie gehen hinein und Stratos sieht sich neugierig um: "Ganz schön eingerichtet haste es ja, muss man dir lassen kleiner." - "Danke, aber wir sind ja nicht hier, um uns mein Haus anzusehn.", lenkt Seisu das Thema gleich wieder um. "Sollten wir nicht auf Kima warten?" - "Ach weißt du, wenn ich es zuerst dir durchgehe kannst du mir nachher helfen ihm den Plan zu erklären.". Frech zurückgrisend meint Stratos trocken: "Sag' doch einfach dass du ihn für doof hältst, haha." - "N-Nein aber er hält sich sehr selten an Pläne oder Taktiken, wenn er noch immer so drauf ist wie früher." - "Das stimmt auch wieder... Also dann, was ist der Plan oder zuallererst mal, gegen wen hast du denn vor anzutreten? Ich meine, du bist zwar eher der Denker aber kämpfen kannst du auch ganz gut.". Beschämt sieht ihn Seisu an: "Das Problem ist, dass ich das Monster mit roher Gewalt nicht wirklich bezwingen kann, sein Panzer ist zu hart." - "Nanu? Dabei bist du doch der Einzige von uns, der schon ein Schwert mit blauer Güteklasse besitzt?" - "Mag ja sein, doch das hält nicht lange. Es nutzt sich ziemlich schnell ab und ich kann nicht alle paar Sekunden das Schwert neu schleifen...". "Hmm", meint Stratos nachdenklich, "Und was soll das für ein Monster sein? ein Basarios?" - "Fast richtig, es ist ein Gravios.".


Geschockt schaut der Lulatsch ihn an. "WIE BITTE?? Die lassen dich schon auf einen Gravios los? Auf welchem Rang bist du denn schon?!" - "Gildenrangtechnisch schon auf Stufe 3. Sie sagten, dass mein taktisches Denken ausreichen würde, um auch solche Biester alleine erjagen zu können aber an diesem Gravios beiße ich mir schon lange die Zähne aus..."" - "Respekt kleiner, Respekt. Aber mein schlimmster Gegner bisher war gerade mal eine Rathian und die hatte mir schon ordentlich zugesetzt.". "Und auch darum", Seisu läuft zu einem Kasten hin und zieht ein paar Blätter aus einer art Ordner, "Werde ich euch beide brauchen um das hier durchziehen zu können. Du spielst dabei eine wichtige Rolle. Du kämpfst ja auch mit Insektenstäben, richtig?" - "Ja, aber ich hab erst ein paar Quests damit erledigt, wieso fragst du?". Ein dickes Grinsen füllt Seisu's Gesicht: "Was weißt du über den "Wyvernritt"?...


Stratos legt sich langsam auf den Boden und seufzt: "Nicht gerade der einfachste Plan. Bist du denn sicher, dass er auch funktioniert?" - "Wenn wir uns alle dran halten bestimmt! Ich muss allerdings noch ein paar Sachen besorgen. Gehst du bitte zur Gilde und holst Kima? Der Schnarchsack schläft bestimmt immer noch.". Seisu kritzelt etwas in sein Notizbuch. "Haha, klar, kann ich machen. Wir sehen uns dann später wieder hier.", lacht der Große und läuft los. "Hey du Schlafmütze, aufwachen!". Stratos verpasst Kima eine Kopfnuss. "Au! Was soll denn der Mist??", Reibt er sich den Kopf.


"Verdammt!!! Egal wie schnell ich auch renne, das Mistvieh kommt immer näher! Und Amy geht es auch immer schlechter, ich muss sie hier wegbringen...". Ein dunkles Grollen aus der Ferne rückt langsam näher. "Nicht umdrehen, einfach weiterrennen. AAH!". Eine Wurzel bringt die Jägerin zu Fall . "AMYYY!!!", schreit sie der wegfliegenden Katze hinterher.". Der Himmel wird immer dunkler. Sie packt ihre Armbrust aus und zielt in die Dunkelheit. "VERSCHWINDE DOCH ENDLICH!!!", schreit sie, während sie einen Kugelhagel abfeuert. Amy röchelt mit letzter Kraft: "E-es tut mir Leid... Jessy...".


"Hast du alles soweit verstanden?" - "Ich denke schon, aber ein Gravios ist schon eine große Nummer für uns...", fürchtet sich Kima. "Mit dem rchtigen Equipment und Team schaffen wir das doch locker! Übrigens, Habt ihr euch schon einen Begleiter zugelegt?", fragt Seisu neugierig. Kima lehnt sich vor und sagt nur leise: "Ich weiß nja nicht, ob ich schon bereit für ein Date mit dir bin... AUA!". Stratos haut ihm erneut auf den Kopf. "Lass den Blödsinn, diese Sache ist ernst..." - "Hmpf, Spaßbremse. Aber ja ich habe mir eine männliche Lynian zugelegt, Wieso?" - "Sehr gut. Und du Lulatsch?" - "Noch nicht aber ich wollte mir eh nach der Versammlung hier eine holen.". Erleichtert atmet Seisu auf. "Perfekt! Dann solltest du aber gleich mal los, die alte Dame muss ja auch mal schlafen und es wird schon langsam dunkel. Ich habe mit dem Gildenmeister gesprochen und er hat mir die Erlaubnis erteilt, dass wir unsere Begleiter auch zu dritt mitnehmen dürfen. Am Besten gibst du auch deinem Partner Bescheid, dass er kommen soll, bitte.". "Stratos lacht ihn nur an und sagt: "Na, dieser Gravios muss dir ja ordentlich Kopfschmerzen bereiten, wenn du gleich mit den großen Kalibern anrückst, haha. Aber gut", er rappelt sich auf, "dann geh ich mal los und hoffe, dass die kleinen Lynian nicht allzu verschreckt sind von dem Gedanken, zuerst einem Gravios gegenübertreten zu müssen." - "Und ich geh gleich zurück in die Gilde und lasse Neko holen.", fügt Kima hinzu. "Warte mal, Neko? Du nennst deinen Katzenbegleiter... Neko?..." - "Ja, wieso? Ist doch eine!". Seisu und Stratos klatschen sich gleichzeitig auf die Stirn.


"Pff und wie heißt deine denn?" - "mein kleiner Kater hört auf den Namen Scopio." - "Skorpion?..." - "Nein, Scopio. Sco - pi- o.". "Nya. Du hast gerufen, Meister?". Aus dem Hinterzimmer taucht plötzlich eine Schwarzblaue Felyne auf. "Oh hey, wie kommst du mit den Bomben voran?" - "Läuft alles Schnurrtastisch, ich muss nur noch ein paar Feinheiten erledigen und Die Party kann losgehn!" und hält einen Fisch in die Höhe. "Freut mich, gute Arbeit. Übrigens, das sind meine beiden Partner von der Trainingsschule, Kimako und Stratos.". Scopio wetzt zu beiden hin und begrüßt sie: "Tut mir leid, Nya. Ich habe den ganzen Tag an meiner Bombentechnik gefeilt und habe nichtmiau mitbekommen, dass wir Besucher haben.", schnurrt er, "Ich muss auch gleich weitermachen, schließlich gehen wir morgen auf große Jagd, Nya!". "Scheinst ja gut mit ihm auszukommen kleiner, haha.", freut sich Stratos, "Also dann, erneut bis später!" - "Ich bin dann auch auf Neko warten, bis dann.".


"Gut, dann werf ich nochmal ein Auge auf den Plan. Hoffentlich läuft alles wie geplant...". Ein Duft füllt den Raum, der Seisu das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. "Ist das etwa..." - "Ganz gemiau, Meister!", Scopio kommt mit einem vollen Teller in das Studierzimmer, "Einmal Kut-Keule knusprig gebraten, mit besten Wünschen vom Koch-Team. Bon Appetít." - "Ihr seid wirklich die Besten, richte ihnen meinen besten Dank aus!" - "Nya, werde ich machen. Mit den Bomben bin ich nun auch fertig geworden. Es kann also losgehen, Meister." - "Freut mich, aber tu mir einen Gefallen. Nenn' mich nicht immer Meister, wir sind Partner. Okay?". Seisu streichelt ihm den Kopf. Schnurrend legt sich der kleine Lynian in seinen Schoß und lässt sich in den Schlaf streicheln.

Irrer Suchti

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20.02.2014, 18:57

Kapitel 2: Unerwartete Überraschung!

Stratos stemmt mit voller Kraft den Insektenstab in den Boden. Mit einem ordentlichen Schwung zieht er seinen Körper kopfüber den Stab und stoßt sich ab, in hohem Bogen auf den Gravios zufliegend. Doch die festungsgleiche Wyvern erkennt, was Stratos vorhat und zielt mit lodernder Kehle auf ihn. "Augen auf MICH!!", schreit Kima und holt mit seinem Großschwert aus. Mit voller Wucht trifft er ihn auf den Fuß, wodurch er leicht einknickt."Jetzt Stratos, deine Chance!!", schreit Seisu rüber. "Das musst du mir nicht zweimal sagen, Partner!". Er holt mit dem Stab aus und trifft den Gravios am Rücken. Jaulend kracht der Berg langsam zusammen und Stratos sitzt auf ihm. "Kima, komm weiter zurück! Er wird um jeden Preis Stratos runterschütteln wollen!". Doch bevor Kimako reagieren kann erwischt ihn schon der Schweif der Wyvern. "Verdammt!", flucht er leise vor sich hin. "Scopio, Neko, helft ihm schnell!" - "Nya, schon dabei Meister!". Neko zieht ein riesiges Doppelhorn hervor und die Katzen spielen eine belebende Melodie. "Danke euch beiden! wie geht es Saeko?" - "E-es geht schon wieder, dieser Gravios ist zäher als gedacht!...". Stratos sticht mit voller Kraft in den Rücken des Monsters ein, doch der Panzer ist nur schwer zu durchbrechen. Der Gravios windet sich und jault immer weiter. "KOMM SCHON!!!", brüllt Stratos aus voller Kehle und sticht immer weiter in ihn hinein. "Du musst es schaffen, sonst können wir diesen Zug vergessen...", denkt sich Seisu bedrückt. Von hinten ruft Neko hervor: "Er müsste es gleich geschafft haben, macht euch bereit, NYA!". Seisu und Kima sehen sich gegenseitig an und fangen an siegreich zu grinsen. Nach einer weiteren Salve von Stichen durchbricht Stratos endlich den Panzer und ruft: "Vieh fällt!". Mit aller Kraft holt er aus und sticht direkt in das Fleisch des Gravios. Seisu nickt ihm zu und dreht sich zu den Lynian um. "Scopio, JETZT!".


Stratos springt von der lebenden Festung runter und hinter ihm bricht er langsam zusammen. Scopio streckt beide Pfoten aus und es glänzt etwas auf. "Neko, Seako, ihr müsst jetzt eure Auren auch hineinfließen lassen, das hier wird nämlich bombastisch, nyahahaha!", lacht Scopio teuflisch mit förmlich brennenden Augen. Durch seine enorme Masse rollt der Riese noch ein Stück weiter und er liegt bis zur Brust in einer Fallgrube. Die beiden Katzen strecken ihre Pfoten unter die von Scopio und sie bündeln ihr Kraft. Plötzlich wird aus dem kleinen funkelnden Ding ein enormes Fass. "Darf ich vorstellen, meine neueste Erfindung: Die Fassbome X!". Seisu grinst sie an während der Rest des Teams aus dem Staunen kaum noch rauskommt. "Sie ist leider zu schwer für mich alleine und unser Ziel ist noch recht weit weg, darum müsst ihr mir beim Tragen helfen. Los geht's, NYAAA!". Scopio's feuereifer steckt auch die anderen beiden Lynian an und zusammen spurten sie zum Gravios hin. Das Monster versucht sich zu befreien, doch es kann in der Falle kaum Kraft aufbauen. Plötzlich sieht der Gravios, wie ein Fass immer näher kommt und fängt an zu Brüllen, als wüsste er, was ihm bevorsteht. Eine Ohrenbetäubende Druckwelle wird durch den Schrei freigesetzt, doch werden die Katzen kein Stück langsamer. Stratos und Kima rennen zu Seisu rüber, der sich mittlererweile hinter einer kleinen Erhöhung versteckt hat. "Achtung, Blitzbombe!!!", ruft Seisu den Katzen hinterher. "Nya, ihr habt es gehört, schließt die Augen aber rennt einfach weiter. Wir haben es beinahe geschafft!". Ein greller Blitz erfüllt die heiße Höhle und der Gravios heult erneut auf. Die 3 Lynian kommen endlich bei dem Monster an. "Absetzen und vergrabt euch, hier wirds gleich verdammt gefährlich!", warnt Scopio sie. Saeko und Neko folgen dem Befehl und graben sich sofort ein. "Das ist für all die Schmerzen und Pein, die du all den unschuldigen Dörflern, mir und vor allem meinem Meister angetan hast!". Er legt eine kleine Fassbombe als Zünder neben die extreme Fassbombe und vergräbt sich ebenfalls. Der Gravios fängt langsam an, wieder was zu sehen und hört direkt unter seinem Kopf ein zischen. "Ohren zu und macht euch auf etwas gefasst Leute!". Alle 3 Jäger kauern sich hinter dem Vorsrpung zusammen und halten sich die Ohren zu. Verzweifelt lässt der lebendige Berg noch einen letzten Schrei. Plötzlich erbebt die Erde und hinter sich spüren sie, wie eine enorme Explosion sich ausbreitet.


Nach ein paar Sekunden nimmt Seisu seine Hände von den Ohren und wagt einen Blick auf ihr Ziel. Der Rauch blockiert fast alles doch er erkennt, wie die Bewegungen des Gravios immer langsamer werden und er schließlich zusammenbricht. Dann liegt er nur noch reglos da. Kima und Stratos müssen durch die verpestete Luft husten und sehen zu Seisu rauf. "Und... *hust* ...wie sieht es aus, hat ihm das den Rest gegeben?", fragt Kima zögernd. Beide rappeln sich auf und sehen sich das Ergebnis an. Stratos klopft Seisu auf die Schulter und lacht: "Hahaha, scheint, als ob einer deiner pläne mal wieder aufging was?". Er grinst zu Kima rüber und die Drei klatschen sich gegenseitig high five ab. So gut es geht holt Seisu Luft und ruft nach den 3 Schlüsselkatzen. "Nyahahaha, na DAS war doch mal ein erschütterndes Erlebnis, nyahaha!", kommt Saeko freuend aus dem Boden geschossen. "Neeeeekooooo, sieh dir mal diesen Krater von der Bombe an, nyahahaha!", ruft sie in den Boden. Langsam kommt auch Neko raufgekrochen. "Miauoman, ich dachte ja an eine große Explosion, aber das war ja unglaublich!", sagt er überwältigt und springt zu Seako rüber. Sie fangen an vor Energie zu tanzen und Scopio kommt schnaufend aus dem Boden. Direkt vor ihm sitzt schon Seisu und erwartet ihn fett grinsend. "Du bist echt eine Wucht, mit dieser Kreation hast du dich wirklich selbst übertroffen, Partner.". Die Augen des Katers fangen an zu glänzen und mit Freudengelächter springt er in Seisu's Arme. Die anderen kommen auch zu den Beiden und zusammen freuen sie sich über die erfolgreiche Jagd. Doch plötzlich hört Saeko ein leises grummeln aus der Richtung des Monsters. Sie geht langsam hin und befürchtet das Schlimmste. "Leute... seht euch das mal an-nya...!". Seisu springt auf und sieht den Gravios genauer an. Die Freude wandelt sich sofort in schiere Panik um. Aus dem Maul des Monsters sieht man eine kleine schwarzbläuliche Wolke entgleiten. Scopio bemerkt die Panik und geht zu ihm rüber.

"Was ist denn los, Meister? Meister...?". Seisu schluckt einmal schwer, holt tief Luft und schreit so laut er kann. "WEG HIER!!!!". Kima mit seinem Kater auf dem Rücken und Stratos drehen sich zu ihm. "Hahaha, du brauchst schon mehr, um uns Angst zu machen kleiner.", lacht ihm der Lulatsch entgegen. Doch als Seisu sich ihnen entgegendreht sehen sie, dass es bitterer Ernst ist. Die dunke Wolke wird immer größer. "D-d-der ist noch nicht erledigt...", sagt Seisu mit zittriger Stimme, "er legt erst richtig los... Er ist nicht wie die regulären Gravios. E-er ist...". Die Augen des Monsters füllen sich Rotviolett, der Körper wird dunkler und mit einem Satz befreit er sich aus der Falle. "Oh Gott, nein...", weicht Saeko zurück und springt Stratos ebenfalls auf den Rücken. Man spürt förmlich wie er Luft holt um seiner neuen Kraft Ausdruck zu verleihen. Die Angst und die Panik bricht nun im ganzen Team aus. "INFIZIERT!!!". Der Gravios lässt ein geradezu verzerrt-schauerliches Gebrüll los und Seisu fällt auf die Knie.

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25.02.2014, 20:04

Sonderkapitel 1: Ein ganz normaler Tag im Leben eines Jägers

*Gong...*. Als die Sonne langsam nach den Sternen greift, geht auch der Wecker eines Neulings ab. *Gong...*. Ein kleiner Zahnradmechanismus lässt ein Stück Holz gegen eine Blechscheibe schlagen wie ein Wecker. *GONG!!!*. Der Neuling nimmt den Mechanismus in die Hand und klatscht ihn mit voller Wucht gegen die Wand: "KLAPPE JETZT, BIN JA SCHON WACH!". Mühselig schleift er sich aus dem Bett und schlurft ins Badezimmer. Noch immer im halbschlaf bemerkt er nicht, dass sich bereits jemand darin befindet und wäscht sein Gesicht. Als er sich ausziehen will um in die Dusche zu steigen, hört er nasse Schritte die näher kommen und er dreht sich um. Noch bevor er sich erschreckt wird sein Kopf hochrot und er fängt an zu stammeln: "J-J-Jessy?! Oh mein Gott, t-tut mir leid i-ich wusste nicht, dass du hier drin bist, i-ich..." - "Seit wann bist du denn so ein Schlingel, Seisu?", zwinkert sie zurück. Mit einem roten Gesicht wie ein Fatalis versucht Seisu einen Satz zusammenzubauen, doch vergeblich. Jessy grinst und flüstert ihm ins Ohr: "Aber auf sowas steh ich *rawr*!".

Sein Gesicht friert ein, Blut schießt ihm aus der Nase und er rennt kreischend aus dem Badezimmer. "Hihi, er ist ja so schüchtern <3", kichert Jessy vor sich hin. "Guten Morgen, Meist... AAAH!". Noch immer geschockt rennt Seisu panisch über seinen pelzigen Partner und aus dem Haus, Richtung Dorf. Kima und Stratos rufen ihm einen Gruß hinterher, doch im Moment will er einfach nur wegrennen. Ohne groß zu überlegen flitzt Seisu in die Gilde und schnappt nach Luft. Der Gildenmeister läuft ihm mit einem Krug Bier entgegen, drückt es ihm in die Hand, stoßt mit ihm an und brüllt: "Nudismus an die Macht!". Entsetzen breitet sich in Seisu's Gesicht aus und er senkt den Kopf langsam nach unten. "OH GOTT ICH BIN JA NACKT!!!", schreit er verzweifelt, reißt die Tür auf und rennt wieder durch das Dorf in das Haus der Gruppe. Stratos und Kima sehen ihm wieder verwundert hinterher aber denken sich nichts weiter. Scopio hat sich inzwischen wieder aufgerappelt und sieht schon von weitem seinen Meister herwetzen, kreischend wie zuvor. Kurz bevor er erneut niedergerannt wird springt der kleine Lynian zur Seite. Er rutscht aus und sieht Seisu an sich vorbeirennen, während der Kater in hohem Bogen in den Fluss fällt. Blind vor Scham rennt Seisu in das Haus und schließt die Zimmertür.

"Also der heutige Tag kann kaum noch schlimmer kommen...", schnauft er leise vor sich hin. Plötzlich hört er wieder ein leichtes kichern: "Hihihi, erst willst du mich im Bad überfallen und jetzt sogar in meinem Zimmer? Du bist ja ein böser Junge, ich mag sowas, hihihi.". Mit offenem Mund steht Seisu an der Tür und starrt die nur in Unterwäsche dasitzende Jessy auf dem Bett an die ihn anzwinkert. Seine Augen füllen sich mit Tränen der Verzweiflung, er öffnet langsam wieder die Tür, holt tief Luft und fängt wieder an zu kreischen, als er schonwieder durch das Dorf und auf direktem Wege in das Waldgebiet rennt... "Also echt, Seisu ist und bleibt ein verrückter Kerl...", seufzt Kima und die Beiden klatschen sich auf die Stirn.


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Moinmoin erstmal und danke, dass ihr euch die Zeit nehmt meine Story durchzulesen \(^.^)/

Eigentlich wollte ich nur eine kurze Story schreiben, doch ich habe mir das Ganze inzwischen gedanklich so weit ausgebaut, dass es wohl schon mehr als nur eine kleine Story bleiben wird ^^"

Die 4 Charaktere sind übrigens mehr oder weniger Abbilder von Freunden die ich so gut es geht übernehmen will. Ich hoffe, dass wenn sie es lesen, sie sich auch darin wiederfinden können X_x

Falls eine/r der Leser/innen sich auch mal (auch wenn evtl nur als Gastauftritt) in der Geschichte finden will, dann könnt ihr mich einfach direkt anschreiben mit Infos wie z.B. Lieblingswaffenart, wie er/sie drauf ist oder auch sonstige Witzinfos wie bei Kima mit den Khezubällchen da er gerne Käsebällchen knabbert :L

Sonst habe ich eigentlich nichtmehr viel zu schreiben außer danke nochmal fürs Lesen und über ein FEEDBACK egal welcher Art würde ich mich sehr freuen, denn sie können mir auch helfen, meinen Schreibstil zu verbessern :3

In diesem Sinne, Arrigatou minna und egal welcher Art Jäger ihr angehört: United we stand, together we win! \(^.^)/

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Irrer Suchti« (26.02.2014, 22:56)


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02.03.2014, 23:54

Kapitel 2.1: Rückzug!

"Mach, dass du da wegkommst Kleiner, na los!!!", ruft Stratos von weiter hinten. Scopio wetzt hin und rüttelt an ihm: "Meister! Wir müssen hier weg, schnell!!!". Der Gravios ist bereits wieder bei vollem Bewusstsein und starrt mit lautem Knurren den vor ihm knienden Jäger an. "Wie? Wieso? Wie kann das sein? Es gab keinerlei Anzeichen auf eine Infizierung... Was soll ich nur tun?...". Kima packt Seisu am Oberarm und zieht ihn rauf: "Jetzt ist keine Zeit für einen deiner Ausfälle, BEWEGUNG!!!". Der Wyvern beobachtet die Jäger und spürt förmlich deren Angst. Stark verwundet aber neu belebt läuft er ihnen langsam hinterher. Neko rennt ihrem Meister entgegen und kramt eine Blitzbombe raus. "Nimm DAS!", faucht sie und wirft ihm den Trumpf entgegen, "Augen zu Freunde!". Erneut erhellt ein greller Blitz die Höhle und der Gravios schreckt geblendet zurück. Kima nimmt Seisu Huckepack und rennt so gut es geht Weg von der Bedrohung. Leise flüstert Seisu ihm ins Ohr: "Die Blitzbombe wird nicht lange...". Bevor er seinen Satz beenden kann ertönt wieder das schauerliche Gebrüll.


Durch das Gebrüll scheint die Umgebung aktiv zu werden und vereinzelt schießt Lava aus dem Bogen. Saeko sprintet an den beiden Flüchtlingen vorbei und ruft den anderen 2 Lynian zu: "Neko, Scopio, Spezialtechnik 2!" - "Verstanden!" - "Schon unterwegs!". Sie graben sich alle 3 ein und tauchen schlagartig mit einer Kanonengleichen Apparatur auf. "Seid ihr verrückt? Seht zu, dass ihr da wegkommt!!", brüllt Stratos ihnen zu. Saeko schmunzelt ihn an und ruft zurück: "Nya, auch wenn wir uns erst vor ein paar Tagen kennen gelernt haben, so ist es doch meine Pflicht und mein Job als Verteidigerlynian auf meinen Meister aufzupassen, komme was da wolle. *schnurr*" - "Gemiau, wenn wir euch nicht unterstützen und beschützen können, warum sollten wir dann überhaupt jagen wollen?", fügt Neko hinzu. Als er das hört füllen sich Seisu's Augen füllen sich wieder mit Kraft, er klopft Kima auf die Schulter und er lässt ihn ab. "Scopio was soll das? Weißt du nicht mehr was letztes mal passiert ist?". Scopio sieht ihn lächelnd an und sagt: "Doch, ich habe dich beschützt. *schnurr*" - "Scopio..." - "LOS, RAUCHBOMBE!!", befiehlt Saeko und Neko wirft dem Gegner eine schützende Nebelwand entgegen, "Bereitmachen zum Angriff!!". Die Kanone dreht sich durch einen Mechanismus nach oben und die beiden springen rein. Bevor Scopio auch reinklettert grinst er nochmal zu Seisu hin: "Und ich würde dich um jeden Preis erneut beschützen, Partner!", und springt rein.


Die Kanone neigt sich langsam zum Gravios hin. die Nebelwand wird immer dünner. Das Monster erkennt allmählich, was vor sich geht und bereitet einen flammenden Strahl vor. "SCOPIO!!!", schreit Seisu unter Tränen rüber. "FEUER!!!", rufen die Katzen gleichzeitig, fliegen direkt auf das Gesicht des Gravios und dreschen auf ihn ein. Kima packt Seisu am Kragen und zerrt ihn Richtung Ausgang. "Lass mich los, ich muss Scopio helfen!!" - "Wir sind beinahe am Ende, wir haben kaum noch Vorräte um unsere Auren aufrecht zu erhalten, geschweige denn uns gegen den Infekt wehren zu können! Unsere Begleiter sind was das angeht von Natur aus um einiges resistenter, die schaffen das schon!" - "Kima hat recht, lass' uns von hier verschwinden so lange wir es noch können!". Seisu dreht sich bedrückt von der Schlacht weg und zusammen mit den beiden Anderen macht er sich auf in das Basislager.

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08.03.2014, 12:53

Kapitel 2.2: Der gefallene Engel

Keuchend und schnaufend lassen sich die drei Jäger im Basislager nieder. "Also gut", schnappt Staratos nach Luft, "und was machen wir jetzt? Ich wäre ja dafür, dass wir die Quest abbrechen und uns erst neu ausstatten...". "Niemals! Klar, der Gravios ist zwar erst recht gefährlich nun und wir haben kaum noch Vorräte, aber wir haben zumindest von der Gilde nochmal einen kleinen Vorrat bekommen!", entgegnet Seisu. Kima klopft ihm auf die Schulter und sagt: "Hör zu, ich weiß du hast mit diesem Vieh schon viel Probleme gehabt und ich würde auch am liebsten nochmal runtergehen und das Teil zerfetze aber komm mal kurz runter und denk nach. Wir wissen nicht mal welche Art von Infizierung es ist, also müssen wir doppelt aufpassen..." - "Ja schon, aber..." - "Und noch dazu, wie würde sich dein Scopio fühlen, wenn er sein Leben riskiert und dir dann doch noch was zustößt?". Seisu ballt seine Hände zu Fäusten und knirscht: "Ihr habt ja recht, aber dieses Vieh..." - "... ist zu stark für eine Quest der Stufe 3!".


Plötzlich erscheint wie aus dem Nichts ein Jäger hinter dem Trio. "Und du bist?...", fragt Kima verdutzt. "Eure Unterstützung, mein Name ist nicht von Wichtigkeit...", gibt er sich cool. In kompletter Silber-Rathalos Statur mit einem Teostra-Großschwert steht er da. Auf seiner Schulter schnurrt eine Katze mit einer Narbe über dem rechten Auge, ebenfalls in einer Rathalos-Ausrüstung eingehüllt. Irgendwas war jedoch anders an ihnen, Seisu kann es sich aber nicht erklären. "Ihr wart doch bei der Versammlung von vor ein paar Tagen anwesend, richtig?" - "Ja, wir hörten, dass ein aggressiverer Virus angeblich die Runde macht, aber das..." - "...stimmt leider!", beendet der seltsame Jäger den Satz erneut, "und dieser Gravios ist von so einem befallen. Wie weit habt ihr ihn schon getrieben?". Seisu sieht ihn an: "Er... Sein Virus hatte sich gerade seines Körpers bemächtigt als wir hierher kamen... Oh nein, Scopio!!". In seinen Augen macht sich eine Mischung aus Angst und Sorge breit. Der Jäger läuft Richtung Ausgang und sagt: "Na dann komme ich ja genau richtig! Und keine Sorge Seisu, unsere pelzigen Helfer hier haben selbst gegen den stärkeren Virus einen natürlichen Schutz." - "Woher kennst du meinen Namen?" - "Nennen wir es Neugier.", grinst er ihn an und geht weiter Richtung Ausgang. "Wo willst du denn hin?", springt Stratos auf. "Ich werde euch ein wenig unter die Arme greifen wenn es gestattet ist." - "Aber du hast uns doch gerade erzählt womit wir es hier zu tun haben oder nicht?!" - "darum werde ich euch ja helfen, jemand muss doch sowieso den Gravios vernichten, sonst hat das nie ein Ende.". Stratos spürt eine starke Kraft von dem Jäger ausgehend. "Lass' uns dann wenigstens mitgehen um unsere Partner zu holen!", bittet ihn Seisu. "Keine Einwände meinerseits, aber dann müssen wir los jetzt!". Die drei nicken sich zu und sprinten mit dem Jäger zurück zum Gravios.


Als sie dort ankommen sitzen die Katzen bereits auf einer neuen Apparatur die einem kleinen Panzer gleicht. FEUERT AUS ALLEN ROHREN!!!", brüllt Saeko und ein Geschosshagel deckt den mittlererweile wütenden Gravios ein. "Scopio! Saeko! Neko! wir haben hier jemanden der diesen Gravios übernimmt, wir erklären es euch nachher aber jetzt seht zu, dass ihr da wegkommt!" - "Nya, was soll das denn heißen, jemand übernimmt ihn? Wer ist denn dieses hochnäsige...", noch bevor der Satz zu ende ist, steht der Jäger unter dem Monster und lädt sein Großschwert mit seiner Aura. "Wie ist er bitte so schnell dahin gekommen?...", wundert sich Kima. Seine Teostraklinge leuchtet immer stärker auf und ohne Probleme landet der wuchtige Treffer auf dem Bein des Gravios und hinterlässt eine kleine Schleimartige Pfütze dran. Die Katze auf seiner Schulter macht kaum Anstalten sich zu bewegen und beobachtet die Bewegungen des Gravios. Die Katzen sind inzwischen wieder bei ihren Meistern und sehen dem Jäger zu, wie er dem Wyvern einen Schlag nach dem anderen reinhaut. Nach einer kurzen Angriffssalve auf das Bein fällt das Monster schließlich und sein gebrochener Panzer liegt direkt vor dem Schwertmeister. Kima sieht ihm nur überwältigt zu: "Wie ist er mit einem Großschwert nur so schnell und wendig?...". Als der Gravios sich wieder aufrappeln will explodiert auch der Schleim durch die Aura des Jägers und er beginnt plötzlich wie verrückt zu heulen. Seine Augen und der Körper erhalten wieder die alte Farbe und er liegt regungslos da. Seisu will schon hinrennen um ihm seine Bewunderung und Dankbarkeit zu zeigen, doch der Jäger brüllt nur: "Kommt nicht näher!!!". Auch er läuft langsam rückwärts von dem Monster weg. Ein immenser Druck füllt auf einmal den Raum. "Jetzt geht der Spaß erst richtig los... Bereit, Partner?" - "Immer doch, nyahaha...".


Wieder ein grummeln wie zuvor, als er in der Virus aktiv wurde. Die Augen des Gravios leuchten plötlich weib-bläulich auf, sein sichtbares Brustfleisch wird heller und auch der Panzer glüht schon fast in hellem Licht. Er dreht auf seine Füße und steht wie benommen auf. Man spürt richtig die Luft die das Monster absorbiert und dann wieder in einem hochfrequenten Schrei ausstößt. Die Gruppe hält sich die Ohren zu und von allen Seiten bröckeln Steine ab und Lava schießt aus allen möglichen Ritzen. Der Jäger steht mit seiner Lynian regungslos da, beide mit ihren Waffen gekreuzt und leise etwas hinmurmelnd. Der Gravios nimmt Anlauf und rast mit einer unglaublichen Geschwindigkeit auf die Beiden zu. "PASST AUF!!!", schreit Seisu rüber und hört: "AURENPAKT!!!". Plötzlich sind sie beide verschwunden. Der Gravios bremst ab und dreht sich um. Nirgends ist auch nur einer der Beiden zu sehen. Dann ertönt ein Horn, dessen Töne noch keiner der 6 Kämpfer je gehört hat. Durch ihre Körper strömt auf einmal eine gewaltige Kraft. Der Jäger steht mit seinem Partner unter dem Wyvern und das Großschwert formt sich plötzlich in ein Langschwert. Der Kater spielt eine neue Melodie und der Jäger entfesselt eine Kombo, wie sie nie einer zuvor kannte. Mit unglaublicher Schnelligkeit und Präzision schneidet er immer weiter in die Beine des Gravios, der wie gelähmt dasteht. Die Lynian gräbt sich ein und tauscht in Sekundenschnelle an einem entfernteren Ort wieder auf, wieder eine neue Melodie spielend. Die Angriffe seines Partners werden immer schneller und brechen allmählich durch die Beinpanzerung. Mit einem weit ausholenden Schlag beendet er die Kombo und der Gravios heult nur laut los, steht aber noch immer bewegungslos da. Wieder eine neue Melodie. Das Langschwert leuchtet wieder auf und formt sich langsam wieder zu einem Großschwert. Als immer neue Melodien den Raum erfüllen, klettert der Jäger eine nahe Felswand hoch und macht einen Sprung auf den Gravios runter, der sich inzwischen wieder bewegen kann. "Falle, so wie die Unschuldigen die vor dir gefallen sind...", flüstert er leise vor sich hin und lädt wieder seine Aura in das Schwert, diesmal in der Luft. Wieder eine neue Melodie und eine Aura in Form einer pechschwarzen Sense umhüllt die Klinge. Als die Aura auf den Gravios prallt entsteht eine enorme Druckwelle und das Monster bricht zusammen.


Die Katze gräbt sich wieder ein, erscheint am Hals des Gravios und streicht ihm mit einem Schwert langsam um die Kehle. An der Stelle ist nun eine Art Markierung und wieder gräbt sich die Lynian in die Entfernung. "Und nun, ENTFESSELN!", brüllt der Jäger. sein Partner taucht mit einem hell leuchtenden Horn wieder auf und spielt eine tiefe Melodie. Als die Melodie beendet ist leuchtet der Jäger auch auf und die Katze springt ihm wieder auf die Schulter. Plötzlich umhüllt die beiden eine hellblaue Aura die die Form vom Engelsflügeln annimmt. Die Truppe kann dem Druck kaum standhalten und ist einfach nur noch sprachlos von der Vorstellung. Der Jäger lädt erneut seine Aura in sein Schwert und zielt direkt auf die Markierung am Hals des Monsters. Hilflos zappelt es rum, doch es bringt nichts. Es kommt nicht von der Stelle. Das Schwert leuchtet im gleichen Farbton auf wie die Aura die es umgibt. "Gute Arbeit, Partner!", grinst er der Katze zu, holt aus und mit einem Schlag auf den Hals beendet er die Jagd.

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19.03.2014, 00:05

Sonderkapitel 2: Die Legende des Paktes

Jeder Jäger mit einem Katzenpartner geht ein Bündnis ein welches besagt, dass sie sich gegenseitig unterstützen und beschützen egal wie aussichtslos eine Situation auch scheinen möge. Sich sein Leben dem anderen anvertrauen zu können und sich stets Seite an Seite zu stehen. Es gibt jedoch eine weitere Stufe des Bündnisses, eine höhere Form, sozusagen. In der Legende nennt man diese höhere Form...

EINEN PAKT!

Einen Pakt mit einer Lynian einzugehen hat je nach Fähigkeiten derselben auch eine andere Wirkung. Unterstützerlynian beispielsweise können mit Hornmelodien versteckte Kräfte erwecken und die Aura ihres Meisters und dessen Verbündeten extrem verstärken. Angriffslynian gewinnen dank des Paktes eine perfekte Harmonie mit der Aura des Jägers in Form von Kombinationsangriffen. Lynian mit einer Bombenspezialisierung können mit ihren Fassbomben explosionen erzeugen die nicht nur Schaden verursachen, sondern auch das Monster lähmen oder vorübergehend erblinden können. Auch sind die Explosionen erheblich stärker und sämtliche Verbündete bleiben von jeglichem Schaden verschont.

Jedoch kann ein solcher Pakt auch schnell schief gehen. Wenn ein solcher Pakt zwischen Jäger und Lynian erst besiegelt ist, kann er nicht wieder gelöst werden. Beide Hälften verschmelzen ihre Aura zu einem Ganzen. Das bedeutet, sollte einer der Beiden schaden nehmen, so wird auch der Andere Schaden nehmen. Wird einer Ohnmächtig, so fällt auch der Zweite. Wenn die eine Hälfte stirbt, so stirbt auch die andere. Egal was mit dem/der Einen passiert, es passiert genauso dem/der Anderen. Sollte auch nur Einer versuchen ihn zu lösen, so wird die gemeinsame Aura zerstört und somit auch deren Besitzer. Nur wenige Bündnisse gehen daher einen Pakt ein, da der Preis zu hoch ist.

Gerüchte besagen, dass diesen wenigen die den Pakt allerdings eingehen und ihn meistern, ungeahnte Kräfte zuteil werden. Dies lässt sich dadurch erkennen, dass deren Auren sichtbar werden und eine bestimmte Art von Flügeln sie umgibt. Je nach Grad der Meisterung sollen es verschiedene Flügelformen sein, jedoch wurde dieses Phänomen noch nie gesichtet... Bis jetzt!

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24.03.2014, 01:42

Kapitel 3: Der Albtraum beginnt...

"Ich glaube ich habe es endich abgehängt...", flüstert Jessica leise vor sich hin. Ein prüfender Blick in die Umgebung als Amy sich versucht aufzurichten. "Sind wir es endlich los geworden?...". Jessy atmet auf und nimmt ihre Partnerin wieder auf den Arm: "Ja, wir haben es endlich abgeschüttelt... aber wie geht es dir soweit? Es hat dich ja ganz schön zugerichtet...". Die Jägerin kramt in ihrem Beutel rum und beginnt die verwundete Katze zu verarzten. "Ich werde es überleben *schnurr*. Aber was zur Hölle war das für ein Vieh?" - "Keine Ahnung Süße, mir war es auch neu... Aber egal was es ist, wir müssen dem Gildenmeister Bericht erstatten.". Jessy setzt Amy wieder ab und reicht ihr eine Flasche Pepe-Milch. Genüsslich schlürft sie es runter und springt Jessy auf die Schulter. Du hast die Skizze dabei, Süße?" - "Klar doch, aber wie schon gesagt, durch diese seltsame Wolke um es herum konnte ich nur grobe Umrisse erkennen...". Amy reicht ihr die Skizze. "Ach, das wird schon reichen denke ich. In der Gilde wird es sicher jemand erkennen können. Gehen wir.".


Mittlererweile setzt schon der Sonnenuntergang ein als Jessy mit Amy auf dem Schoß im Basislager neue Kraft tankt. Das Farbenspiel auf dem Wasser lässt die Beiden den Schock von zuvor ein Stück weit vergessen. Sie spazieren langsam den Strand entlang und halten nach der Eskorte zurück zur Gilde ausschau. Jessy legt ihre Rüstung ab, die Armbrust daneben, legt sich in den wohlig warmen Sand und genießt den Sonnenuntergang. Amy macht es ihr gleich und schmiegt sich an ihren Körper. Einige Minuten lauschen sie nur dem beruhigenden Rauschen der Wellen. "Weißt du...", eröffnet Jessy, "als dich dieses Vieh mit den Klauen erwischt hat und du sofort umgekippt bist hatte ich extreme Angst um dich... - "Nya, keine Angst Süße, so schnell lase ich dich nicht alleine, irgendwer muss ja auf dich aufpassen du Tollpatsch.", schnurrt sie zurück. Jessica grinst stumm und die Beiden laben sich noch an den letzten Sonnenstrahlen. Aus der Ferne hört man leise jemanden rufen. Sie stehen langsam auf und die Jägerin streckt sich ein letztes Mal vor der Abreise und zieht die Ausrüstung bis auf den Helm wieder an. Amy springt ihr wieder auf die Schulter und zusammen gehen sie dem Abholer entgegen...


"Laaaaaaand in Siiiiiicht!". Jessy schreckt auf und sieht bereit das Dock zum anlegen. Inzwischen ist es tief in der Nacht und eine Nachtarbeiterin wartet mit einer Laterne in der Hand auf das Duo. Amy schläft tief und fest und Jessy nimmt sie vorsichtig auf. Nach dem Andocken gibt sie der Angestellten die Skizze und verabschiedet sich von beiden. "Ich werde die Skizze dem Meister zukommen lassen, ruht ihr euch aus.". Jessy nickt nur müde und geht in ihre Hütte... Nach einer kurzen aber erholsamen Nacht verarztet Amy ihr Wunden weiter und weckt ihre Partnerin: "Süße wach auf, wir sollten uns noch wegen der Skizze erkunden.". Jessy murrt aber steht doch auf und richtet sich soweit um zur Gilde gehen zu können. Zombiegleich schlurft sie müde zur Gilde und sieht schon den Gildenmeister mit der Skizze in der Hand. "Er sieht besorgt aus...", flüstert sie Amy zu. Sie gehen ihm weiter entgegen und der Meister fragt, ob das von ihrer letzten Quest käme. Beide nicken und fragen, warum er so besorgt wirkt. "Weil nun meine Befürchtungen sich bestätigen.", er dreht sich zu seinen Angestellten, "Ruft den Gildenrat zusammen, wir haben einen Notfall!!!"


"Was ist denn los, Gildenmeister?" - "Was ihr da gesehen habt war kein normaler Wyvern. Ihr kennt doch bestimmt die Legende des schwarzen Drachen, richtig?". Jessy überlegt kurz. "Ah, ihr meint den legendären Fatalis?" - "Ganz genau..." - "Aber das kann doch kein Fatalis gewesen sein oder? Er wurde bisher nur auf Schloss Schrade gesichtet und dieses Monster hat uns quer durch den Wald gejagt." - "Und genau da liegt das Problem, dieses Phänomen wurde auch schon beim Schneegebirge und in der Wüste gesichtet und immer ist die Zeichnung praktisch die selbe." . Der Gildenmeister klingt immer besorgter. "Aber was für ein Fatalis würde denn auf einmal so weit von seinem Territorium gehen?", fragt Amy zögerlich. Plötzlich wird es ruhig in der Gilde. "Aufgrund seines chaotischen Verhaltens nennen wir diesen hier nur den Chaos-Fatalis." - "Und wieso verhält er sich so seltsam?...". Jessy erinnert sich an den dunklen Nebel um den vermeintlichen Fatalis: "Aber er ist doch wohl nicht..." - "Leider doch.", seufzt er, "Er ist infiziert!".

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24.03.2014, 18:31

Kapitel 4: Gerüchte, Fakten und Infekte

Der Gravios röchelt, der Druck lässt nach und mit ihm auch die Aktivität der Umgebung. Locker steckt der Jäger seine Waffe weg und entfernt sich weiter von der Gruppe. "Er gehört euch Jungs.", ruft er ihnen zu. "Warte, wo gehst du hin?", fragt Seisu. Der Jäger dreht sich um und grinst: "Der nächsten Bedrohung entgegen, der hier war nur die Spitze des Eisberges.". Plötzlich ist er verschwunden. Verdutzt sehen die 6 zu der Stelle an der er verschwand. "Hey Leute, seht euch das mal an!", winkt Stratos sie her. Kima und Neko rauschen hin während Saeko und Scopio über das Geschehene diskutieren. Seisu starrt noch immer an dieselbe Stelle. "Was gibt's denn, Lulatsch?" - "Ich kann mich vielleicht täuschen aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das Blut vom Gravios ist...". Stratos zeigt auf eine hell leuchtende Pfütze neben dem Hals des Monsters. Der Rand der Pfütze ist hingegen fast schon Schwarzblau. "Lasst mich mal was versuchen, nya.". Neko holt einen kleinen Blitzkäfer aus der Tasche und setzt ihn in der Nähe der Pfütze ab. Vermutlich neugierig krabbelt der Kleine schnurstracks zu der Pfütze. Als er nur mit einem Beinchen die Pfütze berührt fängt er leise an zu quietschen und sich zu winden bis er schlussendlich auch beginnt grell aufzuleuchten. Er dreht sich langsam zu den Dreien und will Kima anspringen, doch Neko fängt ihn mit einem kleinen Käfernetz ab und zerquetscht ihn unter einem Stein.


"Wie ich es befürchtet hatte, nya... diese Form des Virus muss lediglich mit einem Lebewesen in Berührung kommen und man wird sofort befallen." - "Woher weißt du denn das?", fragt Kima neugierig. "Ich habe mich bevor wir aufgebrochen sind nochmal mit dem Gildenmeister unterhalten. Er sagte, dass dieses Virus viel aggressiver sei und ich es erstmal so testen soll.". Bedrückt sehen sich Stratos und Kima an bevor sie Seisu zu sich rufen. Kurz erklärt schlägt Seisu vor, eine Probe mitzunehmen. Neko reicht ihm ein kleines Fläschen in dem sich noch ein Rest Milch befindet und grinst ihn nur an. "Versucht, ein bisschen mit Steinen und dergleichen aus der Umgebung zu dem Vorsprung zu schwappen. Nach mühseligem rumgeschwappe gelingt es ihnen ein paar Tropfen in das Fläschchen zu füllen. "Sehr gut. Scopio, blas das Horn damit man uns abholen kommt bitte." - "*schnurr* Aber immer doch, Partner!". Rasch gezückt bläst der kleine Kater in das Horn und nach kurzer Zeit hören sie ein Horn als Antwort. Seisu setzt sich an eine halbwegs kühle Stelle und schwenkt das Fläschchen mit der Probe hin und her. "Hoffentlich finden wir jetzt was raus, wie wir uns dagegen wappnen können...", Kima und Stratos setzen sich neben ihn, mit ihren Begleitern auf der Schulter, und zusammen warten sie auf ihre Abholung.


"Schnell steigt auf, wir müssen zur Gilde zurück!", hetzt der Kapitän. "Wieso, was ist denn los?", fragt Saeko verwundert. "Es gibt schlechte Neuigkeiten, es wurde für morgen wieder ein Jägertreffen ausgerufen. Ich kann nichts Bestimmtes sagen aber was ich so gehört habe wurde ein infizierter Fatalis gesichtet." - "WAS?!?", rufen die 6 gleichzeitig zurück. "Wann?" - "Wo?" - "Wieso?" - "Gibt es Beweise für eine Infektion?" - "Wo sind die Kekse?!". Alle fragen aufgeregt durcheinander. Der Kapitän setzt langsam Segel und sie treiben raus aufs Meer. "Wie gesagt ich weiß nichtmal, ob es wirklich um eine solche Katastrophe geht oder ob sich die Leute nur etwas zusammengereimt haben. Ihr wisst ja, wie schnell man bei sowas übertreibt, haha.", versucht er sie zu beruhigen. Besorgt sehen sie einander an. Seisu geht nach vorne an den Bug und leht sich dem Mond entgegen. Scopio springt ihm auf die Schulter und sieht sich mit ihm zusammen den Mond an. "Hoffentlich hat er recht damit, dass es nur Gerüchte sind...".


Im Morgengrauen kommt der Jagdtrupp endlich im Dorf an und der Kapitän weckt sie. "Passt auf euch auf Leute!", ruft er ihnen zu während er wieder lossegelt um weitere Jäger abzuholen. "So, was nun? das Treffen soll ja erst am Nachmittag sein." - "Ich gebe dem Gildenmeister diese Probe und werde mich noch ein wenig mit ihm unterhalten, ihr könnt ja derweil zurück zur Hütte und euch ausruhen.", schlägt Seisu vor. "Ich komme mit, ich würde auch gerne mehr über diese Gerüchte erfahren." - "Ich auch, Nya. Dann kann ich es meinem Meister besser erklären.". Stratos und Neko laufen zu Seisu rüber währen Kima mit den anderen zwei Katzen zurück zur Hütte geht. "Was genau willst du eigentlich wissen, Stratos?" - "Mich würde interessieren, was der Gildenmeister zu den Gerüchten zu sagen hat, wenn er denn was preisgibt.". Er kreuzt seine Arme hinter seinem Kopf und geht leicht zurückgelehnt weiter. Nachdenklich gehen die Drei zur Gilde und betreten sie, ohne zu wissen, wer sie erwartet. "Seiiiisuuuuuuu <3", quietscht eine laute Stimme von einem Tisch rüber und ohne hinzusehen weiß er es schon: "Oh mein Gott, Jessy?! Hier Neko, nimm du die Probe und frag den Gildenmeister bitte aus, ich muss zu ihr!". Seisu gibt das kleine Fläschchen weiter und rauscht zu der Jägerin hin. "Weißt du wer Jessy ist? Nya.". Stratos bekommt einen fetten Grinser ins Gesicht und sagt lachend: "Seine frühere Liebe, auch wenn er es nie zugeben wurde, hahaha!". Neko fängt auch an hämisch zu grinsen und sie laufen weiter um nach dem Gildenmeister zu fragen.


"Na mein Süßer, wie geht es denn so?", zwinkert sie ihn gleich an. "Etwas kaputt durch die jüngsten Geschehnisse aber sonst läuft es ganz gut, ich bin bereits auf Jagerräng 3!", prahlt Seisu. Jessica kichert und flüstert zu ihm: "Ganz nett aber ich hab vor kurzem Rang 5 erreicht." - "Wa-wa-waaaas?!", er ist geschockt. Wieder kichert sie nur leise. "Ich habe viel trainiert und mich nicht bei anderen besetzten Bädern reingeschlichen.". Seisu bekommt einen hochroten Kopf. "Da-das ist nur einmal passiert und es war ein Versehn!", versucht er sich zu verteidigen. Sie grinst ihn nur zähnezeigend an. "Aber mal Spaß beiseite, du siehst ziemlich fertig aus, war die letzte Mission denn so schlimm?", erkundigt er sich. Das Grinsen in ihrem Gesicht verschwindet langsam. "Du hast doch bestimmt schon von den Gerüchten gehört, die zurzeit hier umgehen, oder?" - "Der Kapitän meinte etwas wegen einem infizierten Fatalis gehört zu haben, aber er vermutet nur blinde Übertreibungen wie so oft.". Seisu nimmt einen Schluck von seiner Cola. "Es ist wahr...", stammelt Jessy leise vor sich hin. Seisu spuckt die Cola wieder aus und trifft den Mann gegenüber. "HEY!" - "Tut mir leid, das wollte ich nicht.", entschuldigt er sich sofort und dreht sich zu Jessy. "Was soll das heißen, es ist wahr?!... Jessy?". Ihr kullern zwei Tränen über die Wange. Entsetzt und planlos stochert Seisu weiter nach. "Wegen diesem verkackten Mistvieh ist Amy... sie ist...". Sie fängt wie aus dem Nichts an zu schluchzen und umarmt Seisu. "Meine Süße wurde infiziert!". Vollkommen geschockt nimmt Seisu sie in die Arme und sie beginnt zu heulen.

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10

24.03.2014, 18:51

Umfrage \(^o^)/

Die Story und das Drumherum

Insgesamt 1 Stimme

100%

Mehr von dem Pakt und was es mit dem gefallenen Engel auf sich hat! (1)

0%

Gefällt mir, weiter so!

0%

Ein bisschen genauer beschreiben (momentanes Gebiet, Heimatstädte, Ausrüstungen etc.) wären gut.

0%

Du bist doof. (wer das anklickt ist selber doof!!)

0%

Auch andere Jäger einbringen! (Infos über dich würden mir helfen, auch andere Jäger dazustoßen lassen zu können) c;

0%

Irgendetwas fehlt bei der Story... (Vorschläge?)

Tjahaha ich mal wieder, dat Suchti :D

Also je mehr ich schreibe desto mehr Szenarien fallen mir ein... was ja eigentlich gut ist, schließlich habe ich so immer mehr Stoff zu schreiben. Allerdings möchte ich von euch ein paar Dinge wissen, die euch evtl aufgefallen sind oder ihr Vorschläge habt wie z.B. die Rüstungen, Waffen etc bei den einzelnen Jägern/Felyne Beschreiben soll oder auch mehr solche Zwischenkapitel wie bei Sonderkapitel 1 machen soll, oder ob ihr lieber strikt bei der Story weiterlesen wollt :3

Ich stelle euch mal ein paar Antworten zur Auswahl und ihr lasst mich einfach wissen, wie ihr das Ganze zurzeit seht. Und falls keine der Antworten eure Meinung trifft, dann schreibt mir einfach in mein Feedback-Thread oder schickt mir eine PN. (^.^)/

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01.04.2014, 13:19

Kapitel 5: Der schlimmste Fall

"Und man kann nichts dagegen tun?", fragt Seisu den Gildenmeister. "Ich befürchte nein. Normalerweise setzt sich der Virus, egal ob positiv oder negativ, nach ein paar Minuten vollkommen ab. Doch dieser Virus scheint stärker zu sein, eine art Mutation." - "Nya, aber warum fühle ich mich dann genauso wie immer?", fragt Amy auf der Schulter von Jessy. "Das wissen wir nicht, vielleicht ist der Virus ja auch nur so weit vorhanden, dass man ihn in deinem Blut erkennt aber er sich nicht weiter ausbreitet. Solange wir nichts genaues wissen, will ich aber auch keine fixe Meinung abgeben. Wir werden die nächsten Tage noch abwarten müssen auf die weiteren Analysen und dann wissen wir Bescheid.", erklärt der Meister. "Und wie sieht es in der Zwischenzeit mit jagen aus?", erkundigt sich Stratos. "Ich wäre vorsichtig was dies anbelangt, schließlich war Amy seit der Infizierung keinen Stressituatuionen ausgesetzt." - "Hmm... Nun gut, danke für die Informationen, Gildenmeister. Und halten Sie uns auf dem Laufenden was die Blutprobe des Gravios ergibt.", Seisu dreht sich nachdenklich weg und geht davon. "Warte auf uns!", ruft Kima und spurtet los ohne zu merken, dass Neko von seiner Schulter gefallen ist. "Nya warte doch, Meister!". Stratos geht zu der bedrückten Jessy und legt die Hand auf ihre Schulter. "Haha, schau doch nicht dauernd so deprimiert. Es geht ihr gut, das sagt sie selbst und auch der Gildenmeister hat noch keine negativen Ergebnisse bekommen. Also grins mal wieder und genieße den Tag. Wir haben auch etwas geplant um uns ein wenig entspannen zu können, komm mit.", baut Stratos sie auf. Jessy sieht ihn an und grinst leicht. "Danke Lulatsch...", bedankt sie sich und zusammen mit ihren Lynian gehen sie den anderen Chaoten hinterher. "Diese jungen Jäger heutzutage...", murmelt der Gildenmeister vor sich hin und geht weder seiner Arbeit nach.


In ihren Freizeitklamotten und ordentlicher Verpflegung für einen Abend am Strand des Basislagers im Dschungel geht die Gruppe fröhlich ihren Weg. "Grillen gehn, das ist so schön, schalalalala. Den Sonnenuntergang anzusehn,schalalalala.", singen Kima, Stratos und Saeko im Chor. Seisu führt die Gruppe mit einem wohligen Grinsen an und hält Ausschau nach einer guten Stelle. Scoppio und Amy gehen zu der Gesangstruppe und steigen mit ein: "Am Sommerabend ist's recht kühl, schalalalala. Doch futtern werden wir sehr viel, schaaaalalalalala!". Jessy trabt nach vorne zu Seisu. "Wenn man diese Irren so sieht könnte man meinen, dass nie etwas passiert ist... Das zu sehen mach mich echt glücklich.", sagt sie mit feuchten Augen. Seisu greift in seine Tasche und zieht einen Kokoto-Keks hervor. Er bricht ihn in der Mitte und gibt eine Hälfte ihr. "Es ist nicht so, dass nichts passiert wäre. Im Gegenteil, gerade weil so viel passiert ist und wir immernoch heilauf sind, sind wir alle froh und genießen den Augenblick.", sagt Seisu und grinst fröhlich weiter. Jessy gibt Seisu einen Kuss auf die Wange: "Ihr seid echt die Besten!", nimmt die Kekshälfte an und knabbert sie genüsslich runter. Nach einem weiteren Fußmarsch voll schrägem Gesang und davor wegrennenden kleinen Hermitauren ruft Seisu schließlich: "Leute kommt her, hier sollten wir eine schöne aussicht haben!". Der Gesang hört mit einem Jubel auf und sie rennen zu Seisu. Ein überwältigendes Panorama erstreckt sich über den Horizont mit einem gesunden Dschungel, einem sauberen Strand und klarem Meerwasser. Stratos und Kima gehen zu Seisu und legen ihre Hände auf seine Schulter. "Sehr gut ausgesucht, Partner!" - "Hahaha ja, für sowas hatte der kleine Seisu schon immer ein Auge, hahaha!". Jessy fängt mit Scoppio und Saeko an den Grill aufzubauen, Amy ruft Stratos zum Holz sammeln und Seisu geht mit Kima und Neko in der Umgebung nach eventuellen Gefahren suchen. "Vielleicht mache ich mir auch nur viel zu viele Sorgen, wie so oft...", murmelt Jessy und facht den Grill an.


Die Bäuche sind voll und das Feuer knistert beruhigend vor sich hin während die Gruppe sich untereinander Geschichten und Erlebnisse erzählt. "Leute, die Sonne geht gleich unter, das solltet ihr nicht verpassen, Nya!", schnurrt Scoppio zu der Gruppe. Schlagartig stehen alle auf, begeben sich zu einer kleinen Klippe und setzen sich alle an den Rand, jeweils mit der Partnerkatze auf der Schulter. Scoppio springt auch Seisu auf die Schulter und gemeinsam betrachten sie still und genüsslich den Sonnenuntergang über dem Meer. "Wisst ihr...", unterbricht Jessy die Stille, "wärt ihr nicht gewesen, würde ich vermutlich bald in Depressionen und Sorgen versinken, aber ihr habt mich innerhalb kürzester Zeit wieder voll aufgebaut...". Sie stammelt ein wenig und die anderen grinsen zu ihr rüber. "Alles was ich damit sagen will ist Danke. Danke euch vielmals!" - "Darauf stoßen wir an!", ruft Kima und sprintet zu ihrem Lagerplatz. Mit einer großen Flasche gesegnetem Wein, Kirin-Milch und ein paar Holzkrügen und Schalen stolpert er zurück zu ihnen. "Warte, ich helfe dir!", sprintet Neko ihrem Meister entgegen. Sie verteilen die Krüge und kleinen Schalen und stoßen an. "Auf uns! Und dass uns nichts und niemand aufhalten möge! Hahahaha!" - "Auf die Freundschaft!", ruft Seisu. "Kitschalaaaarm...", sagt Kima leise mit hoher Stimme. Seisu zeigt ihm nur die Zunge und Jessy steht auf: "Auf Amy, auf dass sie der Virus schön brav in Ruhe lässt!" - "PROST!". Sie setzen an und lachen, doch in der Ferne hört man plötzlich ein metallisches Gebrüll. "Wäre ja auch zu schön gewesen...", sagt Seisu enttäuscht.


"Und ihr seid euch ganz sicher?", fragt der Gildenmeister. "Ohne Zweifel, die Tests sagen das auch. Die Blutprobe, die uns der Jäger gebracht hat ähnelt sehr stark der jüngsten Blutprobe der Lynian.", erklärt einer des Wissenschaftsteams. "Das ist schlecht... das ist ganz schlecht...". Der Meister dreht sich zu den Gildenliebchen: "Wo sind die Jäger mit ihren Katzen zurzeit?" - "Sie sind heute Nachmittag in den Dschungel gegangen, sie wollten den Sonnenuntergang betrachten um auf andere Gedanken zu kommen, Meister." - "Na das war ja klar, warum sollte auch eine Schlimme Nachricht nicht genug sein... Schickt sofort Verstärkung! Notfalltrupp 3!" - "Wird gemacht, Meister!", verneigt sich das Liebchen und pustet so gut es geht in ein Horn. "Spätestens beim Wetterumschwung sollten sie da verschwinden, sonst wird es ziemlich schwer wieder fliehen zu können...".


"Nanu?", wundert sich Stratos beim Zusammenpacken, "Die Wolken da hinten kommen aber schnell hierher.". Sie sehen zum Himmel auf. "Stimmt... Und langsam habe ich auch einen Verdacht... packt lieber schnell zusammen Leute, ich will es nämlich nicht herausfinden.", sagt Seisu und packt sein Zeug schneller. "Wieso? hier im Dschungel kann das aufgrund des Klimas schonmal vorkommen.", wundert sich Jessy. Ein Tropfen fällt auf ihren Unterarm. Sie sieht nach oben und der Himmel ist bereits mit grauschwarzen Wolken bedeckt. "Oh Gott nein...". Kima versteht nichts mehr. "Was soll denn schon sein? wir werden halt ein bisschen nass, das bringt uns schon nicht...". Ein Gestampfe unterbricht Kima und der Wind nimmt immer mehr zu. "Zu spät, er ist bereits hier!", schreit Seisu durch den Wind. "Wer denn?!", schreit Kima zurück. Stratos steht so gut es geht auf, der Wind und Regen wird immer stärker und zeigt hinter Kima. "EIN KUSHALA DAORA!". "Schnell, lasst das Zeug hier liegen, wir müssen hier verschwinden!", schreit Jessy panisch und nimmt Amy auf die Schulter. die Anderen machen es ihr gleich. Während sie davon rennen fragt Kima: "Meint ihr er hat uns gesehen?". Im selben Moment kommt von hinten ein metallischer Schrei. Seisu sieht zu Kima rüber. "Beantwortet das deine Frage? Und jetzt RENNT!". Der Regen wird noch stärker und mit ihm der Wind.

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03.04.2014, 15:26

Kapitel 6: Die letzte Möglichkeit

"Wieso verfolgt der uns so hartnäckig verdammt?!", flucht Seisu während der Flucht. Durch den von allen Seiten kommenden Wind kommen die Jäger nur schwer voran. "Keine Ahnung. Lauf einfach weiter!", antwortet ihm Kima. Plötzlich bleibt Jessica stehen. "Wo ist Amy?!" - "Ist sie nicht bei dir?" - "Sie war direkt hinter mir! AMY!!!". Sie dreht sich zurück und sieht Amy dem Kushala entgegenlaufen. "AMY, MACH DASS DU DA WEGKOMMST!!!", Schreit Jessy aus vollen Lungen. Der Kushala bleibt stehen und sieht die kleine Katze an. Er knurrt bedrohlich, doch er greift nicht an. Noch nicht. Amy geht ihm weiter entgegen bis sie schließlich an seinem Kopf angelangt ist. "Was macht sie denn da?!?" - "Ich weiß es nicht aber der Wind lässt nach!" - "AMY!!!". Alle rufen wild durcheinander. Das Knurren des Drachenältesten lässt nach und mit ihm auch der Regen und der Wind. "Was zur Hölle...?", wundert sich Stratos. Die Lynian sehen zu Amy rüber und stehen fast regungslos da. "Sie unterhält sich mit ihm, nya!", sagt Saeko. "Was soll das denn bedeuten?" - "Nya, Ich weiß auch nicht wieso, aber sie scheint irgendwie mit dem Drachenältesten kommunizieren zu können. Das können wir normalerweise nicht!". Das schlechte Wetter lässt komplett nach und der aufgehende Mond dringt allmählich durch die Wolkendecke. Der Kushala liegt sich hin und wirkt, als ob er tatsächlich mit Amy sprechen würde. "Wie ist das möglich?!", wundert sich Seisu.


Jessica rennt los zu ihrer Partnerin. "Jessy warte!!", ruft Kima hinterher. "Amy, komm' her oder er wird dich..." - "HALT!". Amy's Stimme klingt irgendwie anders. Sie deutet Jessy, dass sie nicht näher kommen soll. Sie dreht sich zu ihrer Partnerin. "Amy, was... was ist mit deinen Augen?!?". Ihre Augen sind mit einem weiß-bläulichem Schimmer gefüllt. Alle stehen regungslos da. Amy dreht sich wieder zum Kushala. Er wirkt verängstigt. Sie deutet mit ihrer Pfote hinter den Kushala. "Und nun verschwinde!", schreit sie mit einer dunklen Stimme. Der Drachenälteste steht wieder auf allen Vieren und macht sich still davon. Als er allmählich außer Sichtweite ist klappt Amy zusammen. "AMY!!!". Jessica spurtet zu ihr und nimmt sie in dem Arm. Der Rest der Gruppe rennt auch zu ihnen und bilden einen Kreis. Scopio geht zu der bewusstlosen Amy und umarmt sie. "Nya, was ist bloß los mit dir?...", sagt er bedrückt und vergräbt sein Gesicht in ihrem Fell. In der Ferne hört man ein Horn erklingen. Ein Flugschiff mit einigen Jägerinnen und Jägern ist zu erkennen. "Ich vermute mal, dass der Kushsla hier nicht zum ersten Mal gesehen wurde...", sagt Seisu.


"Schnell, wir müssen Amy zu einem Arzt bringen!", stürmt Jessy auf das Schiff als es anlegt. "Was ist passiert, wo ist der Kushala?", fragt einer der Jäger. "Den hat diese bewusstlose Katze verscheucht, wir erzählen es euch unterwegs aber nun müssen wir schnell zurück zum Dorf!", sagt Kima panisch. Sie ziehen die Leiter wieder rauf und lösen das Seil an der Verankerung um loszufliegen. Jessy setzt wimmernd mit Amy im Arm auf eine Bank und die anderen Lynian setzen sich dazu. "Also gut, was ist passiert?", drescht ein grimmig aussehender Jäger vor. Seisu und Stratos erklären es ihm und der Jäger wird nervös. "Also diese bewusstlose Katze hatte auf einmal helle Augen und die Stimme war verzerrt?", fragt er nochmal nach. Stratos nickt. "Es gefällt mir garnicht aber ich glaube ihr kennt diese Symptome." - "Ja, diese Katze ist infiziert worden durch einen Fatalis.". Der Jäger erschreckt und steht stammelnd da. "Und das sagst du so locker?!" - "Das vorhin war das erste Mal, dass sich dieser Infekt auch gezeigt hat, darum wollen wir sie so schnell es geht zu einem Arzt bringen...". Der grimmige Kerl sieht besorgt zu Jessy und den Katzen rüber. "Hoffen wir mal, dass wir unterwegs keine Probleme bekommen... Setzt die Segel! Auf schnellstem Weg zurück ins Dorf!" - "Aye, aye!", ruft die Meute zurück und sie machen sich an die Arbeit. Stratos und Kima gehen auch zu der trauernden Gruppe während Seisu sich weiter mit dem Jäger unterhält.


"Schnell, bring mir die Patientin in mein Ordinationszimmer!", steht der Arzt wartend im Türrahmen. Jessy geht mit der schwach atmenden Amy in das Zimmer. "Darf ich wenigstens dabeibleiben während Sie sie untersuchen?", fragt sie den Tränen nahe. Der Arzt sieht sie an und seufzt. "Normalerweise mag ich das ja gar nicht aber meinetwegen, bleib mit drinnen.". Jessy verneigt sich danken und legt Amy auf den Tisch. Die Tür geht zu und der Rest der Gruppe wartet im Raum davor. "Was denkt ihr was da los war?", fragt Kima vorsichtig. "Keine Ahnung aber egal was es war, es war nicht gut...", flüstert Seisu. Scopio, Saeko und Neko warten sichtlich nervös vor der Türe des Arztes. Jessica schildert dem Arzt kurz die Situation und er wird nachdenklich. "Wenn das stimmt was du mir da erzählst, dann ist Amy bereits in einem sehr kritischen Zustand, ich muss sofort mit dem Untersuchungen anfangen. Bist du sicher, dass du dabei sein willst?", fragt der Arzt nochmal nach. Jessy nickt bedrückt und zwei Schwestern betreten den Raum . Der Arzt zieht Handschuhe aus dünnem und bearbeitetem Gypceros-Fell an und nimmt Amy mit einer Spritze Blut ab. In der Spritze leuchten ein paar Flecken weiß-bläulich auf. "Wie ich es befürchtet hatte...". Jessy kullert eine Träne nach der Nächsten über das Gesicht. "Bringt die Probe rüber zur Gilde, die Wissenschaftler sollen es dort genauer untersuchen!", befiehlt er einer Schwester. "Jawohl, Doktor!", übernimmt sie die Probe und geht hurtig los. Als sie aus dem Untersuchungsraum rausgeht steht Seisu an der Tür. "Was ist da drinnen los?", fragt er und sieht die Blutprobe in ihrer Hand. Ohne ein Wort geht er zur Seite und senkt sein Geischt. Er geht langsam zurück zu der wartenden Gruppe. Sein Gesichtsausdruck sagt mehr als Worte es beschreiben könnten. "Verdammt...", flucht er leise vor sich hin und setzt sich zwischen Kima und Stratos.


Die Schwester kommt nach einer guten Stunde wieder zurück und hat ein paar Zettel mit. Sie öffnet die Tür und mit einem kurzen Blick sehen Scopio und Saeko wie Amy an mehreren Maschinen angeschlossen ist. Scopio geht zu Seisu rüber, springt ihm auf den Schoß und zieht mit angelegten Ohren den Schwanz ein. "Es wird schon gut gehen, Partner.", versucht Seisu ihn zu beruhigen und streichelt ihm über den Kopf. Kima ist inzwischen eingeschlafen mit Neko auf seinem Bauch und Stratos versucht sich mit Ausgaben von "Jagen heute" abzulenken. Saeko bleibt still neben der Tür stehen. Im Raum drinnen ist Jessica bereit fertig mit dem Nerven. Die Schwester übergibt die Zettel dem Arzt und er liest sie schnell durch. "Und es gibt keine andere Möglichkeit?". Die Schwester schüttelt nur den Kopf. Der Arzt dreht sich zu Jessy und die Schwestern verlassen beide den Raum. Er setzt sich zu ihr. "Also um dir ein Stück deiner Angst zu nehmen, Amy geht es zurzeit gut. Sie ist nur erschöpft, da der Virus in ihrem Blut ihre Aura absorbiert hat.", erklärt er ihr. Jessy atmet auf, doch der Arzt scheint nicht fertig zu sein. "Aber?...", fragt sie zögerlich. "Aber leider wird der Zustand in der nächsten Zeit nicht besser, sondern schlechter. Laut neuesten Ergebnissen konsumiert dieser Virus die Aura seines Trägers sobald es sich aktiviert, sozusagen." - "Und ohne Aura wird sie...". Jessy ist wieder kurz davor zu heulen. Der Arzt legt seine Hand auf ihre Schulter und nickt entschuldigend. Jessy geht zu Amy an den Tisch und nimmt ihre Pfote. Tränen fallen auf ihr Fell. "Allerdings...", beginnt der Arzt, "gäbe es eine letze Möglichkeit. Ich rate strikt davon ab, aber als Arzt ist es meine Pflicht, es zu erwähnen.". Jessy schwenkt ihren Kopf leicht zu ihm hin. "Und die wäre?", schluchzt sie. Der Arzt hält kurz inne und sagt leise: "Einen Pakt!".

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04.04.2014, 02:54

Kapitel 7: Der Aufschwung

"Was genau würde mich denn bei einem Pakt mit ihr erwarten?...", fragt sie zögerlich. "Wie du ja bestimmt in der Jägerschule gelernt hast, wird bei einem Pakt die Aura des Jägers mit der einer Partnerlynian verbunden. Und was ich nun sage, ensteht nur aus Vermutungen der Wissenschaftler und mir. Wir gehen davon aus, dass diese Art des Virus, wenn es auf zwei verschiedene Formen von Auren gleichzeitig trifft nur langsam voranschreitet. Das würde uns zumindest mehr Zeit geben, um etwas dagegen unternehmen zu können. Dazu kommt, dass eure gemeinsamen Kräfte eher dem Virus entgegenwirken können. Was aber auf jeden Fall passieren wird ist, dass bei Abschluss eines Paktes mit deiner Partnerin auch das Virus anfangen wird auf dich überzugehen. Es mag zwar im Blut seinen Ursprung haben, doch wenn es aktiv wird, dann greift es auch auf die Aura über.". Jessica hört zu und gibt keinen Laut von sich. "Und wenn ich diesen Pakt nicht eingehen würde?...". Obwohl sie die Antwort weiß, will sie es von dem Arzt hören. "Dann wird der Virus ihre Aura so zerfressen, dass es zum Tode kommen wird.". Sie ballt ihr Hände zu Fäusten und kämpft mit den Tränen. "Das Einzige, was ich dir mit Bestimmtheit sagen kann ist, dass du dich wohl bald entscheiden musst. Ihr bleiben maximal noch ein paar Wochen, bevor der Virus zu viel von ihrer Aura konsumiert.". Jessy dreht sich wieder zurück zu Amy und wimmert leise vor sich hin. Eine Träne löst sich von ihrem Auge und fliegt auf die Nase der kleinen Katze. Sie zuckt kurz zusammen und öffnet ihre Augen. "Je... Jessy?... Was ist... passiert?...", haucht sie leise zu ihrer Partnerin. "Oh Gott sei Dank du bist wach, es tut mir so leid...", heult die aufgelöste Jägerin los und umarmt Amy.


Eine weitere Stunde vergeht und im Warteraum schlafen schon alle außer Scopio. Plötzlich geht die Tür leise auf und Jessy kommt mit einer geschwächten Amy auf dem Arm wieder raus. "Nya, Amy!", freut sich der kleine Kater laut und weckt Saeko, Seisu und Stratos auf. Er sprintet gleich zu ihnen während die 3 halbwachen sich strecken und Augen reiben. "Was war denn da drinnen los?", nuschelt Stratos, "Ist soweit alles im grünen Bereich?". Jessy grinst so gut es geht nach all den Infos, doch Seisu sieht sie nur an und weiß, dass etwas schlimmes geschehen sein muss. "Schnurr, kannst du denn schon mit uns zur Hütte gehen?", fragt Saeko neugierig. Amy nickt kurz und Stratos bereitet eine Kopfnuss für Kima vor. "Na dann, lasst uns gehen und eine ordentliche Mütze schlaf holen, morgen sieht alles sicher schon besser aus.", gähnt Seisu. Die Truppe macht sich auf in ihre Hütte und aus dem Wartezimmer hört man nach einem hohlen Klopfen einen Schmerzruf.


In der Hütte angekommen schleifen sich Kima und Neko gleich in ihr Zimmer. Stratos sagt den beiden noch ein paar aufmunternde Worte und zieht sich dann auch zurück. Jessy will sich auch davonmachen, als Seisu sie am Arm zurückhält. "Jessy, mir machst du mit deinem falschen Grinsen nichts vor, was ist denn da drinnen geschehen?" - "Lass' mich Amy noch schnell in mein Zimmer bringen, sie ist bereits eingeschlafen...", flüstert sie zurück. "Nya, darf ich bitte mitkommen?", zieht Scopio an ihrem Bein. Sie lächelt runter und nickt ihm zu. Nach ein paar Minuten sitzt Seisu bereits am Tisch und hat ein paar Leuchtkäfer in einer Laterne aufgeweckt, damit sie eine bessere Lichtquelle haben. "Hier nimm' die hier, es ist trotz allem kühl hier drin.", sagt Seisu und wirft ihr eine Decke aus Pepe-Fell um den Rücken. "Danke..." - "Keine Ursache... Aber jetzt erzähl mal was da los war..." - "Nichts schlimmes, wirklich.", versucht sie wieder grinsend abzublocken. Seisu schüttelt ungläubig den Kopf. "Erzähl' das wem du willst, aber mich konntest du noch nie täuschen.". Ihr Grinsen verschwindet so schnell, wie sie es aufgespielt hatte. Eine Zeit lang herrscht Stille. Nach ein paar Seufzern holt sie schließlich Luft und erklärt Seisu kurzerhand die Situation.


"Wow... das ist verdammt hart... Ich meine ja, ein Pakt ist eine Sache, aber dieser hier ist nochmal gefährlicher..." - "Ich weiß...", fängt Jessica wieder an zu wimmern, "Aber ich kann und will sie nicht verlieren!" - "Aber das hier ist eine Lebensentscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Und die Betonung liegt hier stark auf Lebensentscheidend...". Jessy senkt ihren Kopf und vergräbt ihn in dem wärmenden Fell. "Ich weiß nicht, was ich machen soll...", schluchzt sie. Ohne zu zögern rutscht Seisu zu ihr und umarmt sie. "Diese Entscheidung kannst leider nur du selbst machen aber egal wie du dich entscheidest, wir werden dir immer und in jeder Situation zur Seite stehen, vergiss das niemals!". Die Felldecke tränkt sich mit Tränen der Verzweiflung und Angst. Langsam hebt Jessy ihren Kopf wieder. "Ich weiß es klingt vielleicht dämlich, aber könntest du heute Nacht auch bei uns schlafen? Ich möchte nicht alleine sein und Amy hat schon Scopio bei sich...". "Das ist gar kein Problem, ich hole nur kurz ein paar Sachen aus meinem Zimmer." - "Danke Seisu, danke für alles...", wischt sie die Tränen ab und drückt ihm wieder einen Kuss auf die Wange.


Am nächsten Morgen erhellt der Sonnenschein bereits das ganze Dorf, als Seisu von einem Gestöhne aufgeweckt wird. "Nya! Du darfst deine Deckung nicht vernächlässigen!" - "Jaja ich weiß, du bist aber auch verdammt flink, Kleine. Hahaha", reibt sich Stratos am Kopf. Seisu schleicht sich aus dem Bett und an den schlafenden Katzen vorbei und schaut verschlafen aus dem Fenster. Stratos und Saeko stehen sich mit Bambusstöcken gegenüber und trainieren mit vollem Elan. "Aah, mein Bein!" - "Nyahahaha, wenn das so weitergeht musst du mir bald auf die Schulter klettern und mich Meister nennen, nyahahaha!", lacht Saeko den Lulatsch an. "Wie könnt ihr um diese Zeit schon so fit sein...", gähnt Seisu am Trainingsplatz angekommen und streckt sich. "Ha! Dieser Kerl, der uns da beim Gravios geholfen hat hat mir gezeigt, dass ich noch viel trainieren muss, um meine Freunde beschützen zu können! Und je eher wir beginnen zu trainieren, desto besser!", erklärt Stratos stolz. Saeko holt nochmal aus und Knallt den Bambusstock gegen seinen Kopf. "Die Deckung, nya!" - "Argh! Also man merkt schon, dass dein vorheriger Partner sein Training ernst genommen hat...!" - "Training kann man nie ernst genug nehmen! Und nun aufstehen und weiter, nya!". Sie geht wieder auf ihren Platz und steht kampfbereit da. "Hahaha, du hörst es Kleiner, ich muss mich ranhalten!" - "Schon verstanden, haha. Dann mal viel Erfolg! Und Stratos?...", grinst Seisu frech rüber. "Ja?" - "Deine Deckung!", warnt er ihn doch der Lulatsch hat bereit den nächsten Treffer kassiert, diesmal auf den Rücken. "Ohgott das brennt!", hört man ihn noch jammern und Seisu begibt sich lachend in die Hütte.


Amy zuckt mit einem Ohr und wird durch den Lärm wach. Sie streckt sich kurz und läuft Seisu auf dem Weg nach draußen entgegen. "Oh du bist auch schon wach. Geht es dir denn schon gut genug um einfach so rumzuspazieren?", wundert sich Seisu. "Nya, ich fühle mich ehrlich gesagt toll, als wäre nie etwas gewesen!", schnurrt sie zurück und geht in den Waldrand um sich zu erleichtern. Im warmen Sonnenschein angekommen geht sie an dem trainierenden Duo vorbei. "Hey, hallo Am... IIIAUTSCH!", will Stratos sie grüßen. "Konzentration!", faucht Saeko als sie ihm wieder einen Hieb mit dem Stock verpasst. Nach einn paar Minuten kommt sie wieder zurück zum Haus und Scopio schlürft bereits eine flasche Milch runter. Seisu reicht Amy auch eine Flasche und Scopio lässt einen schnurrenden Rülpser entfliehen. "Nya hoppala, das wollte ich nicht!", entschuldigt er sich beschämt. Amy grinst nur zurück und setzt die Milchflasche an. Schnurrend stellt sie die leere Flasche wieder ab und geht mit Scopio an die frische Luft. "Ich seh mal nach Jessy...", denkt sich Seisu und sieht sie bereits verschlafen auf dem Bett sitzend. Sie sieht zerzaust zu ihm rüber. Er grinst sie breit an und sagt: "Guten Morgen, Sonnenschein!", und reicht ihr ein paar Scheiben Dondruma-Brot. "mmhdanke...", nuschelt sie und gähnt ausgiebig. Sie sieht zum Katzenkorb rüber. "Wo ist Amy?!", ruft sie erschrocken. "Die hat schon putzmunter gefrühstückt und ist mit Scopio rausgegangen. Man sieht ihr rein gar nichts von den letzten Tagen an und sie fühlt sich auch super sagt sie.", beruhigt er sie gleich. Jessy atmet auf. "Der Lange ist vermutlich wieder als Erster wach gewesen oder?" - "Zumindest war er schon eifrig mit seiner Partnerin am trainieren als ich aufgewacht bin." - "Und Kima?" - "Haha, der schläft tief wie eh und je, genau wie seine Neko.", lacht Seisu. Jessica streckt sich nochmal so weit sie kann und steht aus dem Bett auf. "Wenn ich euch alle so sehe, wie ihr trotz allem immer dieselben bleibt, baut mich das wirklich sehr auf.", sagt sie, nimmt die Hände hinter den Rücken und läuft zu dem Fenster von dem man auf den Trainingsplatz sehen kann.


"Ich will ja kein Stimmungskiller sein, aber was meint eigentlich Amy zu der Idee mit dem Pakt?" - "Sie weiß es noch gar nicht..." - "Wie meinst du das?" - "Ich muss es ihr erst noch erklären aber das mache ich dann unter vier Augen bei der nächsten Gelegenheit.". Jessica wirkt ruhig und beständig, ganz im Gegensatz zur vorherigen Nacht. "Aber egal was sie sagt, ich habe mich gerade entschieden!", sagt sie überzeugt, "Sie wird vermutlich strikt dagegen sein, doch ich werde sie überzeugen und einen Pakt mit ihr abschließen!" - "Bist du sicher? ich finde, das war eine recht schnelle Entscheidung...", hinterfragt Seisu sie. "Aber auch nur weil ich weiß, dass wir auf euch zählen können, komme was da wolle.". Sie dreht sich breit lächelnd zu Seisu. Diesmal ist es echt. "Na dann...", geht Seisu ihr entgegen und reicht ihr die Hand, "Auf dass die bestmögliche Situation eintreffen möge!". Jessica sieht ihm fest entschlossen in die Augen und schlagt ein.

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05.04.2014, 13:28

Kapitel 8: Wortgefecht ums Überleben

"Nyawohl, eure Bestellungen wurden aufgenommen, wir machen uns gleich an die Arbeit!", verneigt sich der Chefkoch und gibt die Bestellungen durch. Seisu sitzt mit Stratos, Saeko und Jessy am Küchentisch als Scopio und Amy von ihrem Spaziergang zurückkommen. Amy ist sichtlich zufrieden und erzählt von einer Waldlichtung mit einem kleinen See, den der Kater ihr gezeigt hat. Allmählich dringt schon der Geruch des Essens durch die Schwingtüren. "Kima sollte eigentlich auch bald..." - "HUNGER!", schreit eine Stimme aus dem Hinterzimmer. Seisu schüttelt nur den Kopf. "Also wenn alles scheitert, mit Essen kriegt man die Schnarchnase doch immer wach.". Mit Neko auf der Schulter sabbern beide schon den Weg zum Tisch voll. "Das Essen ist serviert!", eröffnet der letzte Koch die Mahlzeit und die Gruppe schlagt sich den Bauch voll.


Nach diesem Festmahl gehen Stratos und Saeko wieder nach draußen um zu trainieren. Kima geht mit Neko auf die gepolsterte Bank, lehnt sich zurück und sie schlafen prompt wieder ein. "Also Kima hat eindeutig seinen Partner gefunden, haha.", lacht Jessy. "Amy, ich muss was mit dir besprechen!", sagt die Jägerin nervös. "Nya gut, stimmt etwas nicht?", fragt Amy. Seisu steht auf und geht zu seinem Partner. "Dan laufe ich mal 'ne Runde mit dir.", grinst er ihn an und sie spazieren aus dem Haus. Amy folgt Jessy in deren Zimmer und sie setzen sich auf das Bett. "Was ist denn los, Süße?", schnurrt die Katze. "Es geht um deinen Zustand..." - "Aber mir geht es doch gut? Zumindest fühle ich mich miautastisch!" - "Der Arzt meinte auch, dass du praktisch nichts merkst davon..." - "Jessy?...". Amy setzt sich ruhig neben ihre Partnerin und Jessy beginnt zu erklären.


Nach einer ausfürhlichen Erklärung sieht Amy wieder geknickt aus. "Nya, ist es wirklich so schlimm?". Die Jägerin nickt: "Ja, aber es gäbe noch eine Möglichkeit, damit wir den Virus zumindest verlangsamen könnten!". Amy reißt ihre Augen auf. "Ist es eine schmerzliche Behandlung oder eine Operation? Solange wir da entgegenwirken können bin ich sofort dabei, nya!" - "Nein, nein, Süße. Es geht dabei um einen Pakt.", sagt Jessy. Amy schreckt kurz zurück und erholt sich erstmal von dem Schock. "Aber... Aber...", stammelt die kleine Lynian, "Ich habe so das Gefühl, dass es nicht ganz so einfach sein wird... oder?". Ohne große Umschweife erzählt ihr Jessy von dem, was nach der Besiegelung des Paktes auf sie wartet. Die Katze schüttelt wild den Kopf. "Spinnst du?! Wir Lynian sind normalerweise schon stärker gegen den Virus und der hier befällt sogar mich! Weißt du, was das bedeutet?! Dich wird er erst recht zerfetzen!! Wie kannst du nur an soetwas denken?!?", Tränen der Wut kullern über Amy's Wange. "Du könntest bei so einem Pakt sterben!!!", schreit sie die Jägerin an. Jessy packt sie, umarmt sie und drückt sich fest an sich, als sie auch beginnt zu heulen. "Und wenn wir es nicht machen dann BIST du schon tot!!!". Die Wut in Amy wandelt sich in Angst um. Angst um ihre Partnerin. "Wenn du sterben solltest, dann wäre ich auch nicht mehr lebensfroh! Und wenn ich mit meinem Leben deines zumindest verlängern kann und mit ein wenig Glück sogar retten, dann ist es mir das verdammt nochmal Wert!!!". Jessica drückt Amy ein Stück weg von ihr und sieht ihr in die verheulten Augen. "Also bitte, lass mich dir helfen!!!". Amy hält ihre Tränen zurück und nickt ihr zu. "Na gut...", schnieft sie und wischt die Tränen weg, "Aber wenn du deswegen sterben solltest bring' ich dich um!". Jessy sieht sie erst verdutzt an und fängt an zu lachen. Amy denkt kurz über den letzten Satz nach und lacht mit. "Na dann meine Süße, machen wir uns bereit! Heute Nacht wird ein Pakt besiegelt!".


"Nya, sie wird bestimmt Angst um Jessica haben und deswegen nicht zustimmen.", sagt Scopio zu Seisu, der ihm inzwischen alles erklärt hat. "So in etwa hat sie das auch gesagt. Aber Jessy hat es noch immer geschafft die Leute zu überzeugen.", grinst er. Sie sind schon wieder fast an ihrer Hütte angekommen. Kima sitzt am Tisch mit Neko, Stratos und Saeko und sie spielen "Conga, ärger' dich nicht!". Stratos sieht recht geschafft aus während Saeko frisch und munter die Partie zu gewinnen schein. "Das ist unfair!", schreit Kima, dessen letzte Spielfigur grade von ihr weggekickt wird. Saeko lacht nur hämisch und macht eine Siegerpose. Seisu will sich grade dazusetzen, als Jessi und Amy mit ein paar Vorräten aus ihrem Zimmer kommen. "Na, wo geht's denn hin?", fragt Stratos gleich nach. "Wir gehen in Amy's Heimatdorf, wir haben da etwas zu erledigen.", grinst Jessy die Gruppe an. "Und das wäre?" - "Seisu kann es euch erklären. Wir müssen leider los, sonst verpassen wir den Mond. Bye!", winkt sie und schickt Seisu noch ein Küsschen per Hand. Alle sehen ihn erwartungsvoll an und er beginnt zu erzählen.


"Und sie sind sich da sicher?" - "Yep, ich habe mit Jessy letzte Nacht darüber diskutiert.". Kima und Stratos sehen sich gegenseitig an, bekommen ein freches Grinsen und sehen Seisu an. "Ohooo, letzte Nacht diskutiert, so nennt man das jetzt also, eh?", stupst ihn Kima an. "Du bist ja vielleicht ein Schlingel, Kleiner!", sagt Stratos mit einem immer frecher werdenden Gesichtsausdruck. Seisu wird knallrot. "Wa-wa-was redet ihr da, da war Nichts!", blockt er gleich ab. Stratos lacht lauthals und neckt ihn weiter: "Nur weil "da" nichts ist, kann man trotzdem Spaß haben. Hahahaha!". Kima begreift den Witz und lacht sofort mit. "Der war gut Lulatsch, hahahaha!", gröhlt er und bietet ihm einen Brofist an. Stratos boxt entgegen und wischt sich die Tränen aus dem Gesicht. Seisu steht nur verwirrt da. "Hab' ich was nicht mitbekommen?..." - "Du hast den Spruch jetzt nicht begriffen, oder?", fragt Kima nochmal hämisch. Seisu zieht eine Augenbraue hoch und sagt nichts. Beide lachen wieder lauthals los und mit ihnen nun auch ihre Partner.


In der Wüste angekommen nimmt Jessy erstmal ein Heißgetränk zu sich. "Das sollte für den hinweg reichen.". Amy sieht rauf in den Himmel und betrachtet den fast vollen Mond. Nicht eine Wolke ist am Himmel zu sehen, die Nacht ist zwar kühl, aber klar. Die Jägerin sieht auch rauf und sie lassen die mystische Kraft des Mondes auf sich wirken. Nach ein paar Minuten steht Jessica auf: "Wir müssen weiter, Süße.", unterbricht sie die Stille und Amy springt ihr auf die Schulter. Sie spazieren den Weg entlang an mehreren Rhenopoblos vorbei, die schon zu müde sind um großen Ärger zu machen. Die Leuchtkäfer an den Büschen wechseln sich ab und es entsteht ein geradezu liebliches Lichtspiel. Kurz darauf kommen Jessy und Amy am Eingang zu ihrem Dorf an. Die Katze springt auf den Boden und geht voran. Ein Paar sitzt oben auf der Mauer und sie sehen sich aneinanderlehnend den Mond an. "Sieh' nur Schatz, ein Schnuppenregen!", haucht er zu ihr und zeigt in den Himmel. Die Sternschnuppen fliegen unter dem Mond vorbei, als wollen sie ihn unterstreichen. Auf einem Stein sitzt der Waffenhersteller mit Stöcken, Monsterzähnen und kleinen Fässern um sich herum und bastelt an ein paar Aufträgen. Als Amy das Dorf betritt stoppt der Waffenhersteller seine Arbeit und sprintet ihr entgegen.


"Amy, schön dich zu sehen! Wie geht es dir?" - "Es ging schon besser, Kirai. Aber das Leben als Jägerfelyne ist eben auch riskant, nicht?", grinst sie ihn an. Kirai schnurrt nur zurück und macht sich gleich wieder an die Arbeit. "Ich habe dann noch eine Spezialanfertigung für dich, erinner' mich daran, wenn du wieder gehst!". Amy nickt zu ihm und geht weiter. Der Gemüseälteste hat es sich auf seiner Decke auch schon gemütlich gemacht und schläft tief und fest. Amy sieht rauf in den zweiten Stock und sieht Licht in der Wohnung ihrer Familie. Voll begeistert sprintet sie in den Bau und die kleinen Treppen hoch. Noch bevor sie in die Wohnung kommt, rennt ihr schon ihre kleine Schwester entgegen: "Amy! Amy ist wieder da! Mama! Papa!, Amy ist wieder da!" - "Ich freue mich auch dich zu sehen, Cathy!", schnurrt Amy. "Ich bleibe aber nicht all zu lange, ich muss nur kurz etwas erledigen.". Cathy ist sichtlich enttäuscht. "Och menno..." - "Amy?!, Gott sei Dank es geht dir gut!", kommt der Vater zu ihr und umarmt sie. "Wie geht es dir? Wie läuft die Jagd? Ist deine Partnerin auch gut zu dir?" - "Ganz ruhig Dad, es geht mir momentan gut." - "Aber auch nur momentan, richtig?...", ahnt die Mutter. "Cathy, geh' doch zu den Nachbarn und spiel dort mit den anderen Kätzchen. ich muss mit Mum und Dad was besprechen.", streichelt Amy ihre Schwester und sie wetzt gleich rüber. "Also, was ist los?", fragt die Mutter gleich nach. "Um darüber zu sprechen würde ich gerne meine Partnerin dazuholen, geht das?" - "Natürlich Schätzchen, hol' sie in das Dorf." - "Danke Dad!".


Amy sprintet zum Eingang und ruft Jessy herein. Sie bückt sich so gut es geht um durch die Öffnung kriechen zu können und braucht erstmal ein paar Anläufe. Sie quetscht sich schließlich durch und wird von den Lynian erstmal groß angesehen. "Ha-hallo...", hebt sie die Hand verlegen. Nach ein paar Sekunden gehen die Katzen und Kater wieder ihrer Wege und Amy bietet ihr einen Platz auf einem Stein an. "Ich möchte meinen Eltern erklären, was passiert ist und gleich passieren wird!" - "Verstanden!". Die Eltern sehen sich kurz an und der Vater fragt nochmal nach: "Also, worum geht es denn?" - "Ihr wisst bestimmt von diesem neuen Virus, oder?" - "Ja, was ist damit?" - "Nun ja...", Amy zögert kurz, "Es ist seit kurzem auch in mir!". Die Eltern werden hysterisch und sprechen durcheinander. "Wartet, wartet!", unterbricht Jessy sofort, "Fangen wir erstmal von vorne an.". Die Lage beruhigt sich soweit, dass es wieder still ist, doch andere Lynian aus dem Dorf haben sich nach dieser Panikattacke auch zu der Runde begeben. Jessy sieht Amy fragend an. "Schon ok, Süße. In diesem Dorf sind wir eine Familie, also dürfen es auch alle wissen." - "Na gut. Also es fing damit an, dass der Gildenmeister uns auf eine Quest schickte...".

Irrer Suchti

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08.04.2014, 01:37

Kapitel 9: Verschmelzung zweier Schicksale

"... und nun sind wir hier, mit dem Vorsatz einen Pakt zu besiegeln!", beendet Jessy voll entschlossen ihre Erzählungen. Amy's Mutter kämpft schon die ganze Zeit mit den Tränen. Ihr Vater ergreift das Wort. "Und ihr seid euch da ganz sicher? Ihr wisst ja, sobald eure Auren einmal verschmolzen sind gibt es kein zurück mehr!", belehrt er die Beiden mit seiner Frau in den Pfoten. Amy und Jessy nicken gleichzeitig und der Vater grinst sie an. "Ich seh' schon, ihr seid fest entschlossen...", er streichelt der Mutter nochmal über den Kopf bevor er aufsteht, "Na dann folgt mir bitte zum Schrein, das wird nämlich kein Katzenspiel... Verstanden? Statt Kinderspiel! Nyahaha!" - "Ach Dad...", sagt Amy beschämt und wissend, dass er immer so drauf ist wenn er die meiste Angst hat. Die zwei Mädels stehen auch auf und laufen dem Kater hinterher. Jessy hat mehrfach zuwischen den Gängen mit ihrer Größe zu kämpfen doch nach ein paar Minuten erreichen sie eine kleine unterirdische Höhle. "Die Luft hier ist so klar...", atmet die Jägerin tief durch. "Nya, hier bin ich als kleines Kätzchen auch immer runtergegangen, wenn ich meine Ruhe haben wollte...", erinnert sich Amy. Die Höhle ist hoch genug, sodass Jessy sich nichtmehr bücken muss. Einige Meter nach hinten sind an den Wänden tiefviolett leuchtende Pilze. Es wirkt, als ob sie den Weg zum Schrein erleuchten wollen. man hört Wasser rauschen, aber nirgends ist auch nur ein Tropfen zu sehen. Auch die Umgebung wirkt trotz der Tageszeit und Tiefe unter der Erde warm. der Boden ist mit leichtem Graswuchs, Moos und einzelnen Kräutern und Steinchen bedeckt. Die Drei laufen noch ein Stück weiter im Schein der schwach leuchtenden Pilze. Am Ende des tunnelgleichen Korridors leuchtet es diesmal azurfarben auf. Amy's Vater bleibt kurz stehen und haucht: "Wir sind gleich da...". Er geht voran in das helle Leuchten, direkt hinter ihm Amy, gefolgt von Jessica.


Obwohl schon von der Schönheit dieser Höhle begeistert holt sie noch einmal tief Luft und sieht sich um. Eine riesiger Höhlensaal, dessen Decke kaum noch zu sehen ist erblickt ihr Auge. gewltige Wurzeln an den Wänden scheinen, als ob sie diese Höhle geformt haben. überall auf ihnen sind leuchtende Pilze in den verschiedensten Farben verteilt, das ganze Spektrum scheint hier vertreten zu sein. Um die Leuchtquellen herum sind tiefblaue gleißende Schmetterlinge platziert. Obwohl sie unter der Erde leben, sind sie wunderschön und atemberaubend. Schwach aber doch erkennt Jessy ein Loch gegenüber des Eingangs an der Wand aus dem ein leichter Fluss austritt, fast schon ein kleiner Wasserfall. Das Wasser schießt den kurzen Weg nach unten und verteilt sich wie ein Graben um dem rundlichen Höhlenraum, der schließlich unter derm Eingang, der zugleich auch ein Übergang zur Mitte ist, verschwindet. Jessy steht noch immer wie gebannt am Eingan während Amy und ihr Vater in der Mitte stehen. Vorsichtig macht sie die ersten Schritte tiefer in dieses Naturphänomen. Vor dem Wasserfall steht ein goldglänzender Altar mit allerlei Krügen und Behältern. "Dieser Schrein ist laut den Schriften unserer Vorfahren schon immer da gewesen. Aus irgendeinem Grund scheint sich hier unten nie etwas zu ändern...", erzählt der Kater. Vor dem Altar sprießen überall pinkfarbene Blumen, ähnlich einem Kirschblütenbaum, nur viel zierlicher. Als Jessy kurz vor dem Altar steht schießen plötzlich unzählige Leuchtkäfer hinter dem Relikt hervor und verteilen sich im Raum. "Scheint, als wüssten sie bereits was ihr vorhabt.". Ein schier atemberaubendes Schauspiel findet direkt vor Jessica's Augen statt. "Einfach unglaublich...". Mehr bekommt sie nicht heraus. "Dad, wir können dann beginnen.", unterbricht Amy nervös. Jessy fängt sich langsam wieder und wird neugierig. "Was genau passiert eigentlich bei so einer Paktbesiegelung? Man hört ja immer verschiedene Geschichten von verschiedenen Leuten...". Der Vater der Katze schiebt mühsam den Deckel des Altars auf und holt einen in der Mitte zerbrochenen Schlüssel raus. "Das werde ich euch nun genauer erklären...".


Amy's Vater hält nun in der einen Pfote die Ringhälfte und in der anderen die Barthälfte des Schlüssels. Er gibt Jessy die Ringhälfte und seiner Tochter die andere. Die Barthälfte allein ist schon halb so groß wie Amy. "Wenn ihr euch diesen zerbrochenen Steinschlüssel genauer anseht werdet ihr bemerken, dass er nicht vollkommen zusammenpassen würde, wenn man die Hälften aneinanderhält.", erklärt der Kater. "Stimmt, da sind feine Löcher drinnen...", bemerkt Jessy gleich. "Diese Löcher...", setzt der Vater fort, "sind innerlich feine Röhrchen die als Durchgang für eure Auren gelten. Wenn ihr euch kurz konzentriert werdet ihr merken, dass wenn ihr sie mit euren Auren füllt fast schon magnetisch zusammengehen wollen.". Beide schließen die Augen und halten für einen Moment inne. Wie aus dem Nichts vibrieren beide Hälften und sie scheinen tatsächlich aufeinander zu reagieren. Dies ist ein Relikt aus uralten Zeiten, genauso wie der Pakt. Wenn ihr euch eurer Entscheidung wirklich und wahrhaftig sicher seid, dann lasst eure Auren weiter hineinfließen und lasst euch von den Hälften lenken.". Sie konzentrieren sich weiter und die Hälften beginnen zu leuchten. Das Leuchten wird schnell heller und es beginnt im Takt mit den synchronisierten Herzen der Beiden zu pulsieren. Plötzlich werden Amy und Jessica zueinander gezogen und der Schlüssel wird nach einem blitzgleichen Erleuchten zu einem Ganzen. "Sehr gut... Nun tretet bitte vor...", leitet er die beiden Mädels und zeigt in den geöffneten Altar. Ein Schlüsselloch, benachbart von den Umrandungen der beiden Hälften, jeweils Links und Rechts. Je näher der Schlüssel dem Schlüsselloch kommt, desto stärker beginnt er zu pulsieren. "Ich weiß, diese Warnung ist sinnlos, doch als Schreinwächter ist es meine Pflicht. Dies ist eure letzte Chance, nach dem nächsten Schritt nimmt der Pakt seinen Lauf und es gibt kein zurück mehr.". Jessy sieht fest entschlossen zu Amy runter. "Lass' es uns durchziehen, Süße!". "Amy nickt zu ihr rauf und sie warten auf den nächsten Schritt.


Ihr Vater merkt, dass es an ihrer Entscheidung nichts mehr zu rütteln gibt. "Nun denn. Jessica, halte den Schlüssel am Ring fest und Amy macht es dir gleich.". Sie legen ihre Hand und Pfote auf die ehemalige Ringhälfte , woraufhin es oben mehr beginnt zu pulsieren. "Jetzt auch die Andere.". Gesagt, getan, hört das Pulsieren des Schlüssels auf und erneut setzt sich ein greller Blitz frei. Die Schmetterlinge und Leuchtkäfer versammeln sich langsam um den Altar. "Es folgt nun der allerletzte Schritt. Ihr dürft eure Hände und Pfoten auf keinen Fall von dem Schlüssel entfernen, sonst müssen wir wieder von vorne beginnen!", warnt der Kater sie vor, "Steckt den Schlüssel langsam in das Schlüsselloch und dreht ihn nach Rechts.". Immer nervöser werdend senken sie den Schlüssel. Als er in dem Loch anschlägt, beginnt eine Schrift aufzuleuchten. Sie drehen gemeinsam den Schlüssel nach rechts. Die Schrift schießt mit einzelnen Strahlen von der steinernen Oberfläche und setzt sich an der Wand ab. "Ehre, Respekt, Vertrauen...", liest Jessica leise vor. Es sind noch einige Worte mehr, doch diese sind schwerer zu entziffern. "Nun, da der Mechanismus in Gang gesetzt wurde, müsst ihr euer gesamtes Potenzial eurer Auren hineinfließen lassen, damit sich eure neue, gemeinsame Aura formen kann. Es wird schwer sein, nicht ohnmächtig zu werden, doch es ist notwendig.". Beide schließen gehorsam ihre Augen und lassen erneut ihre Macht durch den Schlüssel und in den Altar fließen. Einige Minuten vibriert die Luft praktisch und mit der verstrichenen Zeit werden die Schmetterlinge und Käfer immer aufgewühlter. Amy fängt schon an zu schwanken. "Du schaffst das, Süße!...", flüstert die Jägerin ihrer Lynian zu. Dann plötzlich verschwindet das Leuchten von der Oberfläche und man hört etwas knacksen. Langsam, sehr langsam geht die Fläche mit dem Schlüsselloch auf.


"Ihr könnt den Schlüssel nun loslassen, der Pakt ist vollbracht!", sagt der Katzenvater laut. Im selben Moment fällt der Schlüssel wieder in seine beiden Hälften und legt sich von alleine wieder in die Umrandungen. "Ihr habt euch nun dazu entschlossen, eure beiden Leben eins werden zu lassen und somit auch eure Auren!", spricht er weiterhin laut und geht hinter den Altar. Er legt seine Pfoten auf den Truhengleichen Deckel und zieht ihn runter. Eine blendende Ansammlung von sichtbarer Aura schießt in die Luft. "Und nun, möge eure gemeinsame Aura euch zu gemeinsamen Erfolgen leiten! KYA!". Ein schallender Ruf von dem Kater, der die Höhle erzittern lässt. Die Aura schießt runter auf die beiden nervösen Mädels. Sie schließen ihre Augen. Ein enormer Druck macht sich in ihren Körpern breit bis es schließlich nachlässt. Jessica öffnet ihre Augen zuerst. "Amy, sieh' dir das an!...". Die Katze öffnet nun auch ihre Augen und sieht um sich. Sie sind umhüllt von einer blutroten Aura, die von einem riesigen, drachengleichen Flügel umschlungen ist. Amy's Vater hat inzwischen den Altar wieder seinen Urzustand erhalten lassen und stellt sich vor die Beiden. "Herzlichen Glückwunsch ihr Zwei, ihr habt soeben erfolgreich einen Pakt geschlossen!".

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10.04.2014, 21:43

Sonderkapitel 3: Wie Scopio auf Seisu

"...Und pass' auf dich auf du verrücktes Fellknäuel!", ruft Scopio's Bruder ihm zu als er mit kleinem Gepäck auf seine erste Reise geht. "Mach ich, nya! Und sag Dad er soll sich keine Sorgen machen!", miaut er zurück und winkt zum Abschied. Der Gemüseälteste hat ihm noch ein paar Utensilien wie kleine Spitzhacken, Schießpulver, Fässer und dergleichen mitgegeben als er sich von seinem Dorf im Schneegebirge auf machte. Er trabt mehrere Tage gemütlich in der unendlich groß scheinenden Welt umher, als er bei einem felsigen Wald ankommt. Von der Katzenschule her weiß er, dass die Menschen dieses Gebiet "Wald und Hügel" nennen. Im dortigen Katzendorf wird er schnell und freundlich begrüßt und Informationen werden ausgetauscht. "Nya, vor kurzem wurde hier ein Kut-Ku gesehen. Aber wie wir die Menschen kennen, werden sie ihn sowieso bald jagen. Du brauchst dir also keine Sorgen zu machen, nya!", sagt eine der Melynx. Scopio bedankt sich für die Informationen und Warnung und geht weiter, entlang einem kleinen Wasserfall, gefolgt von einem Mini-See und schließlich über ein weiteres Gebiet mit Büschen und einem kaputten Zelt zu einem länglichem Naturbau. Noch bevor er sich zum Rasten hinsetzen kann, nimmt er in der Ferne ein Geheul wahr. Scopio greift kurz in seine Tasche und bereitet zu seiner Abwehr eine kleine verstärkte Fassbombe vor. "Hoffentlich muss ich dich nicht in die Luft jagen, nyaha!", sieht er die kleine Bombe an und geht gemütlich weiter. Das Geheul wird lauter und nun hört er auch menschliche Geräusche. "Pff, dämlicher Kut-Ku...", flucht der Mensch, als der Kut-Ku sich davon macht. Scopio bleibt auf sicherem Abstand aber folgt ihm.


Nach ein paar Minuten mit fluchender Suchaktion treffen sie wieder auf die Vogelwyvern. Seine Ohren sind zerfetzt, ein Flügel blutet und der Schweif angeschlagen. Auch sonst hat er mehrere Kratzer und Schrammen, sieht aber noch recht fit aus. "Duuu Schweinebacke, hau' nicht immer ab!", ruft der Jäger während er auf ihn zu rennt. Er zieht sein Langschwert und verfehlt den Kut-Ku. Dieser nutzt den Schwung und trifft den Jäger mit dem Schweif. Durch den Treffer fliegt er ein kleines Stück weg und rutscht fast bis zu einem Abhang. Der Jäger knurrt vor Wut, rappelt sich sofort wieder auf und schwingt erneut sein Schwert. Ein kurzer Kampf auf Nahdistanz der damit endet, den Jäger wieder durch die Luft zu schleudern. Diesmal rutschte er bis zum Abhang und diesen hinunter. Scopio fiebert mit und will ihm helfen, doch er will sich nicht einmischen."Verdammt, ich komm' nicht rauf...", flucht der Jäger und das Monster läuft langsam auf ihn zu. Es macht einen großen Sprung und beginnt mit einer pickenden Angriffsserie. Er zielt auf den hilflosen Jäger und holt mit seinem Kopf aus, als plötzlich eine Bombe angeflogen kommt. Der Kut-Ku schreckt auf und ist durch den Lärm erstmal kurz gelähmt. Scopio wetzt zu dem Jäger und packt ihn an der Hand. "Nya, du musst mithelfen, sonst wird das nichts!" - "Ich versuche ja schon mich raufzustemmen!" - "Noch ein kleines Stück... Geschafft!", freut sich der kleine Kater und springt herum. Der Jäger kniet auf allen Vieren um sich erstmal zu erholen. Der Kut-Ku fasst sich wieder und beginnt wild herumzuhopsen. "Wir sollten besser in ein sichereres Gebiet, hier wirds langsam gefährlich!", warnt der Jäger, packt den Kater und wirft eine Blitzbombe. Geblendet schlägt das Monster wild um sich und geht immer weiter richtung Abhang.


Der Langschwertkämpfer setzt Scopio nochmal kurz ab. "Zeit für das Finale!", kündigt er groß an und zieht wieder sein Schwert, welches leicht aufglüht. Mit einem Kampfschrei rennt er zu dem taumelnden Kut-Ku und verpasst ihm einen Hieb mitten in das Flügelgewebe. Durch den Schmerz versucht er nach vorne zu flüchten, doch vor ihm geht es nur noch abwärts. Mit angelegten Ohren beginnt er wild herumzuflattern, damit er nicht runterfällt, doch der Jäger flößt dem Schwert seine Aura ein und es leuchtet heller auf. "Und ab mit dir!", ruft er nochmal, während er zu einer geschmeidigen Kombination von umherschwingenden Schlägen ausholt. Vor Schmerzen windend strauchelt das Monster und fällt jaulend den Abhang hinunter. Halb tot sieht der Jäger ihn unten liegen und holt Anlauf. Mit einem Satz springt er dem Kut-Ku hinterher und richtet seine Waffe nach unten. Mit einem gezielten Stich durch den langen Hals des Monsters beendet er sein Leben und zieht die Waffe wieder raus. Scopio ist begeistert und gräbt sich nach unten zu dem Jäger. "Nyahaha, ein echt gutes Finale!", klatscht der kleine Kater Beifall. "Danke, aber ohne dich würde ich jetzt hier unten liegen. Wie ist dein Name?" - "Mein Name ist Scopio, ich komme von einem Katzendorf im Schneegebirge, nya!" - "Da hast du ja schon ein Stück Weg hinter dir, was? Freut mich dich kennen zu lernen! Mein Name ist Seisuga, aber meine Freunde nennen mich Seisu." - "Die Freude ist ganz meinerseits!", schnurrt Scopio und reicht ihm die Pfote. Seisu schlagt ein und schüttelt ihm die Pfote. "Ich weiß, es kommt vielleicht ein bisschen spontan, aber würdest du mir bei der Jagd helfen? Ich bin seit ein paar Wochen mit meiner Ausbildung zum Jäger fertig und meine alten Partner mussten in ihre Dörfer zurück...", erzählt Seisu bedrückt. Scopio fackelt nicht lange und willigt ein. "Na dann...", Seisu packt einen rohen kleinen Goldenfisch aus und reicht ihn dem Kater, "Auf eine gute Zusammenarbeit!". Schnurrend nimmt Scopio den Fisch in den Mund und springt Seisu auf die Schulter.

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11.04.2014, 21:47

Kapitel 10: Die Aura beherrschen

"Einfach unglaublich...", sagt Jessy und steht überwältigt mit Amy im Zentrum ihrer Aura. "Jessica, Amy, nehmt eure Waffen in eure rechte Hand und Pfote.". Sie folgen den Anweisungen des Katers und stehen mit gezogenen Waffen da. Auf einmal bewegt sich der umschlingende Flügel und entfaltet seine volle Länge. "Nun steckt die Waffen wieder ein.". Gesagt, getan, zieht sich der Flügel wieder zusammen und umhüllt die Aura. "Wenn ihr eure Waffen beide gezogen habt, so entfaltet eure Aura mehr Macht. wenn ihr sie wieder einsteckt, geht sie in die Defensive. Diese Form der Aura gilt wie ein kleiner Schutzschild. Wenn eine fremde Aura durchbrechen will, erkennt sie dies und entlädt eine art Energiestoß. Da Amy sich für den Nahkampf entschieden hat, erkennt eure Aura dies und verstärkt euch in Stärke und Schnelligkeit. Und keine Sorge, die Kraft kommt durch die Aura und verstärkt euch in Nahkampf und Fernkampf. Dann wollen wir gleich mal zum nächsten Lehrschritt kommen! Ihr müsst einen körperlichen Kontakt aufbauen, am einfachsten springst du deiner Partnerin auf die Schulter, das ist die gängigste Methode.", erklärt er. Sie springt Jessy auf die Schulter und wartet gespannt. "Sehr gut. Nun solltet ihr in der Lage sein eure Gedanken zu hören!" - "Funktioniert es?" - "Ich denke schon, nya...". Jessy grinst fröhlich. Der Vater von Amy grinst ebenfalls. "Scheint zu funktionieren, nyahaha! Dann mal gleich weiter zum nächsten Schritt. Ihr müsst nun beide gewillt sein, die Aura wieder ruhen zu lassen. Stoppt dazu kurz den Aurafluss!". Die Beiden sehen sich einander an, schließen ihre Augen und die Aura beginnt zu schrumpfen. Als sie komplett verschwindet entsteht nochmal eine leichte Druckwelle. "Sehr gut!", lobt er sie. "Aber nun kommt der schwere Teil. Eure Aura ist nun mehr oder weniger im Ruhezustand. Sie ist noch da aber nur so weit, dass ihr sie spüren könnt. Wie ihr sie spürt ist bei jedem unterschiedlich. Manche spüren einen Puls in sich, andere um sich, wiederum andere haben geschärfte Sinne. "Also ich spüre ein Pulsieren. Scheint als ginge es meine Blutbahn entlang... Irgendwie angenehm!", stellt Jessica fest, "Und bei dir Amy?" - "Sieh' es dir selbst an, nya!", sagt sie ganz aufgeregt. "Hast du schon immer ein rotes Glühen abgegeben?...", fragt Sie hämisch und grinst nur frech. "Warte mal...", sagt Amy und springt auf den Boden. "Ihr werdet die Aura nur bei Kontakt mit dem Anderen spüren. Aber nun versuchen wir die Aura nochmal zu aktivieren. Das ist im Grunde derselbe Vorgang wie beim Ruhezustand. ihr müsst den Aurafluss aber verstärken!". Ohne Umschweife springt Amy wieder auf und um sie formt sich wieder eine runde, blutrote Aura. "Was zum...", staunt der Vater und Jessica dreht sich um. "Eeeh? Wieso sind da nun zwei Flügel?!?".


Der Kater steht eine Zeit lang geschockt da. Zwei gewaltige Flügel umschlingen die Aura, die nun größer ist als zuvor. "Dad, was ist da los?!", fragt Amy panisch. Er schluckt schwer. "Wie es aussieht habt ihr soeben das zweite Stadium des Paktes erreicht! Ich weiß nicht wie, aber ihr scheint bereits eine solche Stärke zu besitzen, dass ihr auch diesem Auradruck standhält!". Er ist noch immer fassungslos. "Wieviele Stadien gibt es denn?", fragt Jessi aufgeregt. "Wenn man die normale Aktiviereung mitzählt gibt es Vier. Ihr seid nun in der zweiten.". Jessicas Augen leuchten hell auf. "Und wenn wir angenommen die weiteren Stadien erreichen würden, wie sähe die Aura dann aus?!?" - "Naja, wirklich sagen kann man es nicht, aber da ihr eine Drachenaura habt wird nach dem dritten Stadium des Schweifes auch noch ein Drachenkopf erscheinen!" - "Das ist ja...", beginnt Jessy den Satz. "DER HAMMER!!!", fügt Amy hinzu. Die Jägerin packt ihre Felyne von der Schulter und sie tanzen vor Freude. Der Vater fängt lauthals an zu lachen. "Na ihr Zwei seid mir welche!". Amy stoppt den Tanz und fragt: "Aber wie sieht es nun mit dem Virus aus? ist es nicht gefährlich, die Aura so lange aufrecht zu erhalten?" - "Nicht, wenn ihr bei euren Erzählungen die Wahrheit gesprochen habt. Der Virus greift erst langsam über, wenn die Aura auch Fremde Auren trifft, sprich, ihr im Kampf seid." - "Soll das heißen, wir dürfen etwa so nicht Kämpfen?" - "So leid es mir tut, ja. Jede Konfrontation kann zum Übergriff des Virus führen.". Jessicas Freude fängt sofort an zu schwinden. "Ach mist...", sagt sie geknickt, "Aber was solls, wir haben das ja sowieso nur geplant um den Virus verlangsamen zu können!" - "Und genau hier muss ich euch enttäuschen! Um den Virus zu verlangsamen, muss er auf euch verteilt werden! Das wusstet ihr bereits aber dennoch, überstürzt es nicht! Diese Entscheidung ist noch immer frei! Solange ihr nicht kämpft kann der Virus auch nicht übergrei..." - "KYAH!". Jessica steht mit dem gezogenen Bogen und Amy mit gezogenem Schwert vor ihm. Beide sehen ihn fest entschlossen an. "Wo ist hier ein Gegner für uns?!", fragt sie kurz und bündig. "Ihr könnt doch nicht..." - "Oh doch, können und wollen wir!", faucht Jessica gleich zurück. Die Aura ist überwältigend und die beiden Flügel sind aufgeklappt. "Von Anfang an haben wir genau das vorgehabt! Also warum gerade jetzt noch einen Rückzieher machen? Darüber hinaus, wenn Amy nun etwas passieren sollte passiert es mir auch, oder? Warum also warten?!" - "Dad, bei ihr rennst du gegen eine Karbalitwand! Wenn sie sich was in den Kopf setzt, dann ist das so!", grinst Amy ihn an. "Ihr beiden...".


Mit der Aura wieder im Ruhezustand gehen sie an die Oberfläche. Langsam geht schon die Sonne auf. Ohne Worte auszutauschen wissen die Dorfkatzen und auch die Mutter von Amy, dass es vollbracht ist. "Ich bringe euch zu einem Wyvernnest. Folgt mir!", sagt er nur kalt und haucht seiner Frau einen Handkuss zu. Mit Besorgnis in den Augen fängt sie den Kuss und schickt einen zurück. Amy winkt ihr auch nochmal grinsend zu. "Amy, Warte! Du hast da was vergessen!", ruft Kirai aus seiner Werkstatt. "Achja, du hast mir noch etwas hergestellt! Was ist es denn?", fragt sie neugierig. Der Kater löst die Halterung und reicht ihr eine Waffe. "Ist das etwa..." - "Ganz genau! Eine Hammerhacke!", zwinkert er ihr zu."Ich habe auch noch ein paar Extras miteingebaut! Sie besteht rundum aus einer Drachenit-Erdkristall-Mischung. Dadurch bleibt sie scharf bei Aufprall auf fremde Auren und leicht zu schleifen wenn nur deine im Spiel ist! Zum einen kann die Hammerseite durch deine Aura auch manchmal ein lähmendes Gift freisetzen! Die Hacke hingegen ist mit einer Substanz verarbeitet worden, die die sogenannte Dracheneigenschaft besitzt!". Amy ist sprachlos. "Aber ich hatte ein wenig Hilfe... Kommt her Genossen!", ruft Kirai und aus seiner Werkstatt kommen vier Lynian. "Das sind die besten Schmiede aus den Katzendörfern des Waldes, Dschungels und des Vulkans. Ohne ihre Mithilfe hätte ich weder das Ganze bauen können, noch mit genügend Aurakraft füllen!". Amy schwingt die Hammerhacke probeweise herum. "Liegt super in der Pfote und hat kaum Gewicht! Ich danke euch allen zu tiefst!!". Sie verbeugt sich vor ihnen und umarmt sie einzeln. "Wie soll ich euch nur danken?" - "Verwende sie so oft und gut du kannst und wir feilen in der Zwischenzeit daran wie wir sie verstärken können!", sagt die jüngere Schmiedekatze. "Wenn dir die Waffe wirklich so gefällt und von Nutzen ist wie du sagst, dann ist uns das schon ein großer Dank!", sagt die Ältere. "Nicht zu vergessen, dass es bisher immer nur Prototypen gegeben hat! Aber was Kirai mir so erzählt hat, hast du eh schon immer viel mit Waffen zu tun gehabt!", zwinkert einer der Schmiedebrüder. "Aber das Allerwichtigste...", beginnt der andere Bruder. Kirai reicht Amy die Pfote. "Komm lebend wieder zurück!". Amy ist zu Tränen gerührt über die Unterstützung. Sie schlägt ein. "Versprochen!!!", sagt sie laut, schnürt ihre alte Waffe ab, die neue auf und spurtet zu ihrem Vater und Jessica. "Für die Große haben wir auch noch etwas!", rufen die Schmiedebrüder und einer wirft ein kleines Päckchen zu Jessy. Sie packt es aus und lächelt breit. "Das ist ein spezieller Aufsatz der auf alle bisher vorhandenen Fernkampfwaffen von euch Jägern passt! Und da ist auch ein kleines Extra eingebaut der dir hekfen sollte!", zwinkert der Werfer ihr zu und dreht sich zu der Schmiedetruppe. "Danke euch allen, ihr seid die Besten!", ruft Jessy zu ihnen.


Amy ist ihrer Partnerin inzwischen wieder auf der Schulter und sie gehen in ein Gebiet mit einem kleinen See und Anschluss zu einer kühlen Höhle. "Also dann, was wird hier auf und warten?", erkundigt sich Jessica neugierig. "Eure erste Schlacht mit eurer Aura werdet ihr hier gegen eine Rathian führen, allerdings keine normale!" - "Was meinst du damit?", fragt nun Amy. In der Ferne hört man bereits ein Grollen. "Hier wird sie gleich ankommen, macht euch also bereit und wie gesagt, übertreibt es nicht! Ich bleibe auf Abstand und lenke sie zur Not ab!" - "Sehr gut, Danke!", bedankt sich Jessy und erkennt in der Morgenröte etwas auf sie zukommen. "Ah ich sehe schon das unnormale an ihr. Eine Subspezies, die Rosa Rathian!" - "Nyahaha, ist ja nicht unsere Erste! Das sollten wir schaffen, Süße!", lacht Amy wartend. Die rosa Rathian kommt immer näher und zieht noch ein paar Kreise über die Beiden bevor sie schlussendlich landet. Amy und Jessy schließen ihre Augen und geben ihrem Aurafluss einen Schub. Die gewaltige Aura baut sich wieder auf und die beiden Flügel umhüllen sie. Das Monster knurrt bedrohlich und setzt zu einem Gebrüll an, doch es prallt einfach an den Beiden ab. Sie öffnen ihre Augen und nehmen jeweils die Waffen in die Hand. Amy springt gekonnt von Jessy runter und die Flügel entfalten wieder ihre Macht. Jessy montiert den Aufsatz auf ihrer Armbrust weg und bringt die der Schmiede an. "Bereit, Süße?" - "Nyahaha, schon seit wir hier stehen!" - "Na dann mal los!", ruft Jessy und ladet Ihre Waffe.


Hammerhacke

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »IrrerSuchti« (03.02.2015, 12:12) aus folgendem Grund: Waffenskizze hinzugefügt~


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14.04.2014, 20:19

Kapitel 11: Die Macht der Angreiferaura!

"Mach dich bereit!" - "Nya, bereit!", ruft Amy und sprintet mit unglaublicher Geschwindigkeit los und eine blutrote Aura schlängelt sich von Jessy den Weg mit Amy zu der Rathian. Das halb tote Monster erkennt die Bedrohung und brüllt panisch ihre Flammen den Beiden entgegen. Amy weicht problemlos aus und rennt um die rosane Rathian herum um sie zu verwirren. Jessica lädt ihre Armbrust mit Donnerkugeln und lässt die Aura in sie hineinfließen. Die Waffe leuchtet rot auf und Jessy zielt auf die Wyvern. "Bereit zum Schuss, Vorsicht!!!", schreit Jessica und Schießt. Der erste Schuss zischt los und lässt einige Funken in der Luft zurück. Die Rathian wird am Flügel getroffen und es bleibt ein weiteres Loch. Der zweite fliegt direkt hinterher und man kann leichte Blitze in der Luft sehen. Sie verfehlt diesmal. Weitere zwei Kugeln direkt hintereinander lassen die Blitze größer werden und die Luft vibrieren. Es geschiet alles binnen eines halben Drehangriffs des Monsters. Schuss 5 zieht durch die Blitze einen Schweif und verbindet sie miteinander. Die Rathian fühlt erst jetzt den Schmerz der ersten Kugel. Jessy lächelt breit und lädt genauso schnell das vorbereitete Magazin mit Feuerkugeln in die Armbrust. Die Blitze in der Luft verblassen langsam. Sie feuert das komplette Magazin auf einmal los. Durch die immense Geschwindigkeit der Kugeln verbinden sich die Blitze mit diesen und lassen siee explodieren. Die Kugel dahinter fliegt durch diese hindurch und zieht einen Feuerschweif gepaart mit Blitzen hinter sich her. Der Feuerblitz wird bei den Schüssen dahinter größer, bis sich ein strahlgleicher Schuss aus Feuer und Blitzen bildet. "HYAAAAA!", lässt Jessy ihren Kampfschrei los und das Schnellfeuer ihrer Armbrust die Flammenschüsse rauskatapultieren. Durch die Wucht des Blitz-Feuer-Strahls rutscht das Monster heulend zur Wand. Noch ein paar Sekunden lang kämpft die Rathian gegen den Druck und die Angriffswelle lässt nach. Seitlich liegt sie da und röchelt vor sich hin. Fast die komplette Unterseite ist nun angeröstet.


"Jetzt Amy, gib' ihr den Rest!" - "Nya, ich hoffe es funktioniert auch!!!", ruft sie zurück und nimmt ihre Hammerhacke in beide Pfoten. Sie schließt kurz ihre Augen und flößt die Aura in ihre Waffe. Die Aura bildet die Hammerhacke in dreifacher Größe und vibrierender Form. Amy geht in die Knie und macht einen Sprung in die Luft. Sie dreht ihre Waffe so, dass der Hammerteil auf die rosane Rathian zeigt. Die Sonne blendet als Jessy ihr nachsieht. "NYAAAAAA!", schreit die kleine Katze und rammt den Hammer mit all ihrer Kraft auf ihren Kopf. Man hört ein lautes Knacksen und nach einem kurzen Zucken liegt das Monster regungslos da. Amy zieht die Aura wieder aus der Waffe während ihre Partnerin auf sie zukommt. "Na DAS war doch mal ein Treffer süße, sehr schönes Ding!", grinst Jessy breit und bietet ihr in der Hocke ein high-five an, doch sie rührt sich kein Stück. "Amy?", sagt sie leise. Die Katze dreht sich um und ihre Augen sind wieder mit einem weiß-bläulichem Schimmer erfüllt. "Dann wird es wohl bald auf mich übergreifen...". Wie aus dem Nichts lässt Amy ein dumpfes Gebrüll los und Jessica spürt ihren Schmerz in Mark und Bein! Sie nimmt sie in den Arm. "Amy! Kämpf dagegen an!! Ohne dich kann ich die Aura nicht wieder schließen!! Wenn du nicht zur Besinnung kommst, dann...". Sie schließt die Augen und greift sich unkontrolliert am Kopf umher. "Dann...". Amy lässt erneut einen tiefen Schrei los. "Dann werden wir beide sterben, hier und jetzt!! ALSO WACH AUF!!!". Das Gebrüll verstummt und Amy fällt in der Umarmung zusammen. Die Aura verschwindet auch langsam. "Nanu?...", wundert sich Jessy. "Wir müssen sofort ins Dorf zurück, schnell!", rennt der Vater auf seiner Deckung hervor und sie rasen zu dem Heimatdorf. Der Vater lässt im Sprint einige Tränen fliegen und sie hinterlassen ein kurzes Glitzern in der Luft. "Es tut mir so leid...", entschuldigt sie sich. "Schon okay, ihr habt ja mit sowas schon gerechnet...", schnieft er leise, "... aber es zerreißt mir das Herz, sie in solchen Qualen zu sehen...!". Sie springen eine kleine Erhöhung hinauf und erreichen das Dorf.


Nach dem nur all zu verständlichen Trubel bei ihrer Heimkehr ist Amy in der Obhut einer Arztfelyne. Nach kurzer Zeit kommt der Katerarzt raus und bittet die Eltern herein. "Amy, was machst du nur für Sachen, Schätzchen!", heult ihre Mutter und rennt zu ihr ans Bett. "Nya, das ist ja nicht das erste Mal.", sagt sie überraschend ruhig. Jessica erhascht noch einen kurzen Blick in das kleine Zimmer und sieht Amy aufrecht sitzend in ihrem Bett. Nur ein paar Minuten später spaziert sie gelassen mit ihren Erziehern wieder raus und zu der sichtlich verwirrten Jessica. "Moment mal... Wie... wann...", sieht sie die drei an, "Hä?" - "Nyahaha, ich bin genauso überrascht wie du! Als mir mein Dad von dem Finale erzählt hat, konnte ich es kaum glauben! Das Letzte, an das ich mich erinnere ist, dass ich in die Luft gesprungen bin." - "Aber... Wie kannst du schon wieder so munter sein?!" - "Dieses Phänomen dürfte ich wohl erklären können!", tritt nun auch der Arzt aus dem Zimmer. "Laut meinen Ergebnissen hat der Virus zwar ihren Körper erst angegriffen und geschwächt, aber gleichzeitig auch ihr Immunsystem reaktiviert zu haben und mit ihr auch ihre Kraft. Dazu vermute ich, dass der Virus sie, wenngleich er ein Parasit zu sein scheint, sie mit Kraft zu versorgen!". Jessy sieht Amy ungläubig an und sie grinst nur breit zurück. "Scheint wohl doch nicht nur schlechte Seiten zu haben, dieser Virus!" - "Naja immerhin geht es dir gut, das ist doch schonmal was!", grinst Jessy nun zurück. "Achja, mir kam zu Ohren, dass du während sie befallen wurde in einem Paktstatus warst, stimmt das?", fragt der Arzt. Die Jägerin nickt. "Verstehe... Und du spürst bislang noch nichts?", harkt er weiter nach. Sie überlegt kurz. "Nein, wenn ich ehrlich bin nicht.", sagt sie verwundert. "Hmm... Vielleicht war die Inkubationszeit auch zu kurz...", murmelt der Mediziner vor sich hin. "Also ich wäre dafür, wieder zurück zu den Anderen zu gehen! Wir haben ja schließlich einiges zu erzählen, nya!", hebt Amy ihre Pfote in die Luft. Ihre Eltern wirken nun auch viel beruhigter.


"Aber bevor ihr geht...", fällt der Arzt dazwischen , "...würde ich euch gerne jemanden mitschicken. Suka! Komm doch mal bitte kurz raus!!!" - "Ich komme, nya! geht es der Viruspatientin schon besser?!", fragt eine immer lauter werdende Stimme. "Sieh es dir selbst an!", ruft der Felynearzt noch einmal als eine recht junge, schneeweiße Katze aus der Tür tritt. "Oh, dir geht es ja wirklich besser!", sieht sie Amy zufrieden an. "Darf ich vorstellen: meine junge aber verlässliche rechte Hand, Suka! Sie war schon von Kätzchentagen an immer von dem Virus inspiriert worden und hat es sich zur Aufgabe gemacht, allesüber ihn rauszufinden! Von ihr erfuhr ich auch über den Status von Amy und sie beschuf mir alle vorliegenden Informationen von eurem Dorfarzt!" - "Es ist mir eine Ehre und eine Freude, nya!", verbeugt sich Suka höflich, "Ich möchte gerne mit euch mitkommen und mich mit eurem Dorfmediziner zusammentun, um gemeinsam eine Lösung für das Problem zu finden!". Jessica und Amy gehen ihr föhlich entgegen und schütteln ihr die Pfote. "Je eher wir eine Lösung finden, desto besser!", sagt Jessy bestimmend und hält den Daumen hoch. "Dann darf ich also mitkommen?", fragt Suka mit strahlenden Augen. "Nya aber sicher doch, pack' deine Sachen, wir wollen gleich aufbrechen!", sagt Amy erfreut und Suka sprintet zu ihrem Büro um ein paar Unterlagen und Utensilien einzupacken. In Rekordzeit steht sie mit einem halb gepackten kleinen Rucksack da und bricht mit den zwei wartenden Mädels auf, um in der Wüstensonne zurück zu dem Dorf der Jäger zu gehen. "Bis dann Mam! Passt auf euch auf, Dad!", winkt Amy ihren Eltern zu. "Ihr aber auch auf euch, meine Lieben!", winkt die Mutter grinsend zurück. "Schön, dass es ihr trotz allem so gut geht...", flüstert der Vater seiner Frau zu. Er sieht sehr besorgt aus. "Nya, keine Angst mein Schatz, so lange sie ihre Partnerin hat wird ihr nichts passieren... Und nun ist Suka auch bei ihnen, also wird auch bestimmt bald eine Lösung dafür gefunden!", beruhigt sie ihren Mann und reibt ihre Nase an seiner. "Du hast ja Recht, ich mache mir wohl wieder zu viele Sorgen... Danke dir, Schätzchen!", turtelt er dankend zurück und sie gehen Pfote in Pfote zurück in die Wohnung.


Auf dem Weg zurück in das Dorf erzählt das frische Paktduo der kleinen Suka alles, was bisher so geschah. Sie hört still aber aufmerksam zu und stellt zwischendrin ein paar Fragen, bis sie schließlich in der Ferne ihr Ziel erkennen können. "Ich bringe dich schnell zu dem Arzt, nya! Geh du derweil zu den Anderen, ich komme dann nach!", springt Amy ihr von der Schulter und läuft mit Suka los. Jessica winkt noch kurz hinterher und geht zu dem Rest der Truppe. Im Haus angekommen schläft Kima wieder mit Neko auf dem Sofa, Scopio spielt mit Saeko am Tisch Pokke-Poker und Seisu steht hinter dem Haus mit Stratos am trainieren. "Wieder da-ha!", singt Jessica förmlich. Seisu stürmt ohne zu zögern zu ihr und die Vier wachen Mitstreiter fragen sie gleich nach der ganzen Geschichte. "Weckt Kima und Neko noch auf, dann müssen wir die Geschichte nicht gleich zwei mal hören.", grinst sie und geht mit Seisu, Scopio und Saeko an den Tisch. Seisu bereitet noch eine Kanne mit Tee vor und stellt die Tassen auf den Tisch. Kima reibt sich inzwischen den Kopf und Neko streckt sich, als sie mit Stratos auch an den Tisch gekrochen kommen. "Wo ist denn Amy?", gähnt Kima laut. "Sie kommt gleich, sie bringt nur noch eine junge Medizinerfelyne zu unserem Arzt." - "Eh?" - "Ich erzähle es euch mal von Anfang an...", nimmt einen Schluck von dem inzwischen eingegossenen Tee und beginnt zu erzählen.

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Irrer Suchti

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21.04.2014, 15:28

Sonderkapitel 4: Die Legende des schwarzen Drachen

Schon seit vielen Generationen hört man immer wieder ein Lied, gesungen von Menschen jeglichen Alters und Herkunft. Ein Lied, mit Seele erfüllt, mit Ehrfurcht gesungen in den Straßen und Alleen der Welt, unserer Welt. Doch nur noch die Wenigsten wissen woher es kommt, geschwege denn, was es bedeutet...

Es ist die Legende des schwarzen Drachen! Jeder sollte es kennen, da dieses Lied, dieses Omen, schon seit jeher weitergereicht wird. Doch in letzter Zeit wurde dieses Lied immer öfter gesungen...

Die Propheten nehmen es als ein Zeichen für das, was noch bevorsteht. Zuerst wollte man mir nicht glauben, doch dank den jüngsten Erkenntnissen müssen sie es. Das Lied ist überall auf der Welt zu hören und auch wenn der Text leicht abweicht, so ist der Inhalt stets derselbe...


Wenn die Welt voller Wyvern ist,
erwacht die Legende zu neuem Leben
Fleisch wird gefressen, Knochen zerbrochen
und Blut wird ausgesaugt...


Er verbrennt die Erde
und schmilzt Eisen
Er bringt Flüsse zum kochen
und mäht Bäume nieder
Er erweckt den Wind
und entfacht ein Höllenfeuer


Sein Name ist Fatalis,
die Wyvern des Schicksals
Sein Name ist Fatalis,
die Wyvern der Zerstörung
Ruf um Hilfe,
lauf um dein Leben
und vergiss niemals zum Himmel zu beten


Sein Name ist Fatalis,
die Wyvern des Schicksals
Sein Name ist Fatalis,
die Wyvern der Zerstörung
Fatalis, Fatalis,
Himmel und Erde sind dein
Fatalis, Fatalis, Himmel und Erde sind dein...

Irrer Suchti

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20

21.04.2014, 16:37

Kapitel 12: Teamwork ist alles!

"Und nun haben wir eine Medinizerfelyne zu dem Arzt gebracht und zusammen versuchen sie, einen Ausweg zu finden.", beendet Jessica ihre Erzählung. "Aber du spürst rein gar nichts von dem Virus?", fragt Kima neugierig. Jessy schüttelt den Kopf: "Nein, kein Bisschen." - "Glück im Unglück würd' ich mal sagen, haha!", lacht Stratos. "Nya, und dir geht es auch gut Amy?", erkundigt sich Scopio besorgt. "Wunderbar! Ich fühle mich, als wäre ich wie neu geboren!", grinst sie zurück. Seisu steht auf und streckt sich einmal kräftig. "Na dann, freuen wir uns, dass es so gut klappt. Aber was sollen wir jetzt machen? Schließlich rennt irgendwo ein Fatalis mit einem mutierten Virus herum..." . Nachdenkliches Schweigen erfüllt den Raum. "Nya, ich würde sagen, wir reden mal mit dem Gildenmeister!", bricht Saeko die Stille. "Gute Idee, Ich gehe mal hin und frage nach.", hebt Stratos die Hand und steht auf. "ich komme mit, will sonst noch wer?", fragt Seisu. "Nein, ich und Amy müssen uns erst mal ausruhen, wir hatten ein paar stressige Stunden...", gähnt sie und steht auch auf um in ihr Zimmer zu gehen. Amy tappselt ihr hinterher, Scopio und Saeko packen wieder die Karten aus und Kima stößt mit Neko dazu. "Kima, willst du wirklich nicht mitkommen?", fragt Stratos nochmal nach und macht eine zuckende Kopfbewegung nach draußen. "Ach, was soll's. Ein bisschen Bewegung kurbelt den Hunger an!", grinst er Neko an und geht mit den beiden anderen Jägern in Richtung Gilde. "Was war denn das?", sieht Neko in die Runde. Saeko und Scopio zucken nur mit den Schultern und sie verteilen die Karten.


Auf halbem Wege bleibt Stratos stehen und dreht sich zu den anderen beiden um. "Leute? kommt ihr mal kurz mit in den Wald? Ich muss euch noch was zeigen!". Er sieht nervös aus. Mit einem Nicken stimmen sie zu und sie laufen an den Waldrand. Stratos sieht sich hektisch um: "Gut, niemand zu sehen..." - "Was ist denn los mit dir?", fragt Kima verwundert. "Ich will euch nichts zeigen, sondern etwas mit euch besprechen...". Seine Stimme wird ein wenig leiser. Seisu und Kima gehen näher zu ihm. "Dann schieß mal los." - "Also gut... Ich weiß nicht wie ich es sagen soll, darum frage ich einfach geradeheraus. Was haltet ihr davon, mit euren Partnern einen Pakt abzuschließen?". Die Zwei sehen sich einander an und dann wieder Stratos. "WAS?", ruft Kima laut. "Shh! Nicht so laut!!", mahnt ihn der Lulatsch. "Wie kommst du denn so plötzlich auf diese Idee?!", fragt Seisu geschockt. "Ich befasse mich schon seit längerer Zeit mit den Päkten und alles, was mit ihnen zu tun hat. Und ich weiß auch nicht wie, aber ich habe gehört, dass man zwei Jäger mit zwei Katzen gesehen hat die ihre Päkte miteinander verbunden haben sollen..." - "Wowowow warte mal... zwei Paktteams haben ihre Auren zusammengeschlossen?" - "Ja, anscheinend waren sie einem harten Gegner ausgesetzt und sie haben es einfach versucht. Anscheinend funktionierte das auch, aber sie konnten es danach sogar wieder trennen!". Seisu reibt sich am Kopf. "Das ist gerade etwas verwirrend... Wie sollen sich denn bitte zwei Päkte miteinander verbinden können?!" - "Das weiß leider keiner... Ich glaube auch kaum, dass es wirklich wahr ist. Aber genau darüber will ich auch noch mit dem Gildenmeister reden und ich wollte nur mal wissen, ob ihr denn daran interessiert wärt einen Gruppenpakt zu lernen." - "Mal langsam Lulatsch, das ist schon eine verdammt große Entscheidung, ob man einen Pakt abschließen will. Schließlich wissen wir nichtmal, ob so ein Gruppenpakt überhaupt funktioniert, du hast ja selbst gesagt, es ist nur ein Gerücht. Außerdem..." - "Ich bin dabei!", unterbricht Seisu. Stratos und Kima sehen ihn verwundert an. "Du weißt, dass ich keine sofortige Entscheidung verlange oder?", erklärt der lange Jäger. "Ich weiß, aber ich und Scopio haben schon seit dem Zusammentreffen mit Jessy und Amy darüber geredet. Ich vertraue ihm blind und er mir auch, wir sind ein eingespieltes Team und sein Leid ist auch mein Leid. Also wieso keinen Pakt abschließen?", lächelt Seisu, "Und da du jetzt auch vor hast einen abzuschließen ist Scopio sicher auch sofort dabei!" - "Seisu...", grinst Stratos ihn an. "Tja, dann bin ich auch mit von der Partie! Ich meine, wir kennen uns schon seit der Ausbildung und unsere kleine Gruppe ist doch ein echt gutes Team, nicht wahr? Wir müssen jetzt nur noch Saeko und Neko dazu überreden und..." - "Saeko ist schon dabei!", unterbricht diesmal Stratos, "Ich habe mit ihr zuerst darüber gesprochen und sie war sofort begeistert von der Idee." - "Dann sollte ich Neko auch schnell einer Meinung sein!", grinst Kima. "Dann ist es also beschlossen: Wir werden versuchen, einen Gruppenpakt herzustellen!", kündigt Stratos an und reichten den Beiden die Faust. "Für die Gruppe!", rufen Kima und Seisu gleichzeitig und boxen Stratos in die Faust.


"Nyahaha, full house!", freut sich Saeko und legt ihre Karten auf den Tisch. "Her mit den Tatzendruckmarken!", schnurrt sie doch Scopio stoppt ihren Griff in die Tischmitte. "Nicht so schnell! Sieh dich lieber erst mal das hier an...!", grinst der Kater hämisch und dreht sein Blatt zu ihr. "Och nee, ein Flush?!?", sagt Saeko enttäuscht und setzt sich wieder hin. "Und was hast du zu bieten Neko? Nicht, dass du jetzt noch eine Chance hättest..." - "I-ich weiß nicht, ich spiele das nicht so oft...", sagt er zögerlich und legt seine Karten auf den Tisch. Scopio sieht sie sich an und sein Mund geht auf. "Das gibt es nicht... Ein royal Flush???", sagt er entsetzt. "ist das gut?", fragt Neko. Ohne ein Wort schiebt Scopio mit dem Kopf nach unten die Tatzendruckmarken zu Neko hin. "Ich mag nichtmehr...", sagt er traurig und Saeko lacht ihn lauthals aus. "Nyahahaha das kommt davon, wenn man sich zu sicher ist, nyahaha!". Neko grinst nur breit und verstaut die Marken in seiner Tasche. "Ich würde gerne noch etwas mit euch besprechen.", leitet Saeko ein. Die beiden Kater sie fragend an. "Ich habe mich mit Stratos unterhalten und ich denke, dass die Idee sich nicht schlecht ist, aber ich verlange keine sofortige Entscheidung von euch, nya!" - "Was ist denn los?", fragt Neko neugierig. "Wie wir wissen, sind Jessica und Amy nun unter dem Einfluss des Virus, richtig?" - " Richtig!" - "Und wir wissen nun auch, dass er durch den Pakt länger braucht, um seine volle Wirkung zu entfalten, richtig?" - "Nya und?", wird Scopio langsam ungeduldig. "Was haltet ihr davon, wenn wir einen Gruppenpakt..." - "Bin dabei!", unterbricht der Bombenkater sofort. "Ich war noch nichtmal fertig, wie..." - "Ich habe gehört, wie du und Stratos darüber geredet haben, nya. Ich bin mit Seisu auch schon seit einigen Tagen darüber am diskutieren und wir haben nur auf eine Art Zeichen gewartet!" - "Worum geht es hier eigentlich?...", fragt Neko verwirrt. Während die Lynian ihm alles erklären sieht man ein immer stärker werdendes Funkeln in seinen Augen. "Nya, da bin ich doch sofort dabei! Wissen Jessica und Amy schon davon?" - "Nein, noch nicht aber das ist auch gut so. wir wollen erst wissen, ob auch alle damit einverstanden wären." - "Nya, ich habe keinen Zweifel, dass Kima auch dafür ist.", grinst Neko wieder breit. "Wir sind ja immerhin schon sowas wie eine kleine Familie, nicht wahr?". Scopio und Saeko lächeln sich an. Neko holt kurzerhand drei Flaschen mit Pepe-Milch und verteilt sie. "Stoßen wir an: Auf dass wir herausfinden werden, wie ein Gruppenpakt funktioniert!", spricht er an und hält seine kleine Flasche nach oben. "Für die Familie!", stoßen sie an und trinken fröhlich ihre Milch.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »IrrerSuchti« (29.01.2015, 11:58)


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