Sie sind nicht angemeldet.

Adeptard

Jäger des Jahrtausends

  • »Adeptard« ist weiblich
  • »Adeptard« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4 810

Spielt zurzeit: LuL of Legends

  • Nachricht senden

1

05.04.2018, 02:12

[PC/Ps4] Ni No Kuni 2: Revenant Kingdom

Joa.. Ich schreibe diesen Thread, weil es 1 Uhr Nachts ist, und ich mich effektiv von vorne bis hinten über das Spiel aufregen könnte, also dachte ich, ich teile meine Meinung einfach mal mit anderen.

Ich hab das Spiel gestern "durchgespielt" (Ich hab die Story fertig gespielt, nachdem ein Game Breaking Bug mir die 100% zerstört hat) und wollte mal ne kleine "Review" dazu schreiben, warum ich das Spiel gar nicht mal so gut finde, und warum es dieselben Probleme hat, die der letzte Star Wars Film wohl hatte (Obviously, Spoilers ahead, sowohl für Teil 1 wie auch Teil 2)

Spoiler: Kurze Einleitung und Review zum Gameplay. Alles andere im Post darunter

Das Spiel spielt in der selben Welt wie Ni No Kuni, allerdings sehr viel später. Effektiv ist allerdings, bis auf die beiden Welten und den allgemeinen Stil des Spieles nicht viel gleich. Das Gameplay ist unterschiedlich, die Story ist "anders" (was ich meine erkläre ich später) und alles in allem ist NNK2 eigentlich eine komplett neue Erfahrung.. eigentlich


Spoiler: Gameplay
Das Gameplay von diesem Spiel ist - im Vergleich zum ersten Teil - eine herbe Enttäuschung. Der erste Teil hatte ein Kampfsystem das relativ simpel war: Man hat bis zu 3 Monster, die man in den Kampf schicken kann (für eine bestimmte Zeit) und für sich kämpfen lassen kann. Läuft diese Zeit ab, oder das Monster wird besiegt, muss man den Charakter den man spielt selbst spielen oder den Charakter wechseln. Das System hatte leichte ansätze von Strategie (Es gab ein Pokemon-ähnliches Schwächensystem), aber alles in allem war es relativ simpel. Das Gameplay von NNK2 hingegen ist in 3 große Bereiche aufgeteilt.

1. Zunächst einmal gibt es das klassische Gameplay. Das unterscheidet sich in der Interaktion mit der Welt wenig. Man läuft in der Welt herum, die mit neuen Erkundungsmöglichkeiten (Schiffe, Luftschiffe und Zaubersprüche) immer größer wird und sich erkunden lässt. Kämpfe in dieser Welt finden auch wieder über encounter statt, wie in NNK1. Der Kampf an sich ist komplett neu. Anstatt seine Monster in den Kampf zu schicken, kämpft man nun komplett selbst. Man hat bis zu 3 der 6 verfügbaren Charaktere mit verschiedenen Waffen im Kampf und kann frei zwischen ihnen wechseln. Jeder Charakter kann einfache, schwere Angriffe, sowie einen Fernkampfangriff und 4 Skills benutzen. Zusätzlich kann man Angriffe blocken oder ihnen ausweichen. Hierbei stößt das Spiel auf ein massives Problem: Die schweren Angriffe sind grundsätzlich schwächer als leichte Angriffe, selbst wenn man diese über spezielle Skills im Spiel verstärkt, sind die schwachen Angriffe nicht nur sicherer, da schneller, sondern haben auch einen höheren DPS Count. Das zweite Problem sind Fernkampfangriffe und Skills. Beide werden mithilfe von Mana benutzt, welches man mit normalen Angriffen (Leicht oder Schwer, auch hier sind die leichten Angriffe besser, da sie die Leiste wesentlich schneller aufladen) wieder auflädt. Doch da die Fernkampfangriffe nur dazu gut sind, Gegner aus der Luft zu holen, sind diese im Kampf kaum zu gebrauchen, da es nur einen Gegnertyp (von den etwa 15) gibt, der konstant in der Luft unterwegs ist. Zum Vergleich stehen die Spezialangriffe. Während man mit 2 der 5 Manabars mit der Pistole 1-2 Gegner ausschalten kann, kann man mit den Spezialangriffen zum selben Preis massiven Rundumschaden machen, der im Normalfall 80%-alle Gegner im Kampf (die im Normalfall den Hauptcharakter fokussieren) ausschalten. Als wäre das nicht genug, können diese noch verstärkt werden (Man benutzt pro Charakter bis zu 3 Waffen. Jeder Angriff lädt die Waffe auf, bis sie 100% erreicht (auch hier sind, nicht überraschend, leichte Angriffe um Welten schneller zum Aufladen) und kann damit dann eine seiner Spezialfähigkeiten massiv verstärken. Diese ganzen Probleme sorgen dafür, das man im Kampf nur leichte Angriffe spamt, dann die Gegner alle auf einmal ausschaltet und das ganze wiederholt, gegebenenfalls rollt man noch weg und.. Moment, der letzte Teil stimmt nicht. Denn auch das Rollen (und Blocken) ist in den meisten Fällen komplett nutzlos. Die Eingabe für die Rolle ist so verzögert, das man in 90% der Fälle nicht im richtigen Timing wegrollen kann, während man angreift und diese damit nur im Bosskämpfen benutzt um extrem starken Angriffen auszuweichen, wenn überhaupt. Zusätzlich gibt es bestimmte Gegnertypen (Looking at you, Slimes) die Angriffe haben, denen man effektiv nicht aufweichen kann, weil sie ohne Vorwarnung einfach ausgeführt werden und in Kombination mit der verzögerung der Rolle dazu führen, das man im Kampf lieber den Schaden frisst, weil Ausweichen meist nicht funktioniert. Effektiv schaut ein Kampf (vor allem gegen Bosse) wie folgt aus: Leichter Angriff-Spezialangriff-Leichter angriff->Spezialangriff ->Gegner fliegt in die Luft ->Fernkampfwaffe oder Ausweichen -> Wenn der Gegner trifft, Heilitems gegenspammen. Das ganze Kampfsystem ist absolut runtergestumpft und zusätzlich viel zu einfach, nach dem Tutorial gibt es keinen normalen Gegner (außer dieser ist mehrere Level höher als man selbst), den man nicht mit einem Rundumschlag besiegen kann, und wenn doch, folgt einfach ein zweiter hinterher. Da das effektiv der größte Teil des Gameplays ist, stumpft dadurch der Spaß ziemlich schnell ab.

2. Der Real Time Strategy Teil (RTS)
Im Sinne des Spieles baut man ein eigenes Königreich auf (dazu im 3. Teil zum Gameplay) und somit auch eine eigene Armee. Diese führt man dann, in RTS Kämpfen gegen gegnerische Armeen oder große Monster in den Kampf. Das System ist relativ simpel: Man hat bis zu 4 vorher gewählte Einheiten um sich rum, und rotiert diese mit R1/L1 um sich herum, um in einem Fire-Emblem gleichen Kampfsystem (Schwert>Axt, Axt>Lanze, Lanze>Schwert, Bogen & Magie sind neutral) die beste Position im Kampf einzunehmen. Zusätzlich kann man Einheitenskills (Die Einheiten werden über Bewohner (siehe 3.) freigeschaltet) spezielle Fähigkeiten benutzen um den Kampf zu seinen Gunsten zu drehen. Dazu gehören zum Beispiel Luftangriffe, Rundumstuns oder auch Buffs zum eigenen Angriff oder der Verteidigung. Zum Schluss kann man seine Ausdauer nutzen um über das Feld zu rennen oder seine Einheiten zu schützen und mit einer Spezialfähigkeit des Hauptcharakters Evan dafür sorgne, das die ganze Armee für einen kurzen Moment gegen alle Einheiten effektiv ist.
Dieser Teil ist simpel aber macht Spaß (das sage ich, als jemand der RTS für gewöhnlich keinen Spaß abgewinnt), es überfordert und unterfordert nicht und wird immer wieder ins Spiel eingebracht. Der einzige Mangel hierbei ist, das es Anfangs schwierig ist, kämpfe auf seinem Level zu finden (Das Tutorial ist Level 4, der erste Kampf danach Level 17, die Einheiten in den Armeen leveln aber nur über diese RTS Sektionen).

3. Das Königreich
Der letzte Teil ist das erbauen des eigenen Königreichen. Nach einem Coup im eigenen Königreich der dazu führt das König Evan das Land verlassen muss, beschließt dieser ein neues Königreich zu gründen. Dieses ist Anfangs klein, kann aber ausgebaut werden und wird immer größer. Dazu gehören größere Läden, Farmen, Marktplätze und alles was man sich von so einem Aufbau Spiel wünscht. Der Haken daran, ist dass das Erbauen von Häusern nicht mit Material und Gold stattfindet sondern Kingsguilders (KG). Diese generiert man automatisch zu einer festen Rate, während man das Spiel aktiv spielt (Für alle die hier ein P2P System erwarten: Man kann diese KG nicht mit Echtgeld Währung kaufen). Durch Sidequests rekrutiert mann für diese Gebäude dann neue Charaktere, die alle in einem Bereich spezialisiert sind (Waffenbau, Rüstungsbau, Farmen, Mining, Magie, etc.) und zu einer schönen Simulation ala Anno oder Farmville führen. Das Erbauen des Königreiches ist komplett optional und wird vom Spieler nicht gefordert (Bis man kurz vor dem Ende des Spiels steht und das Spiel plötzlich verlangt, das man ein bestimmtes Gebäude fast komplett ausbaut, was für einen Spieler der davor keine Zeit damit verbracht hat zu ~5 weiteren, erzwungenen Spielstunden führt), macht aber viel Spaß und erweitert das Gameplay um eine spaßige Komponente. Das erforschen von neuer Magie ermöglicht es, mit verstorbenen oder Tieren zu reden, in einer Brauerei braut man sich Higgledies (Kleine Wesen, die einem im Kampf helfen können) oder man läuft in seinem Königreich hin und hilft seinen Leuten bei den typischen Alltagssorgen eines JRPG NPCs.

Gameplaymäßig ist NNK2 in 2/3 Teile des Gameplays gut. Leider findet hier keine gleichgroße Verteilung statt, denn der typische Kampf nimmt gut 2/3 ein, während die anderen beiden Teile das letzte Drittel einnehmen. Somit ist der großteil des Spiels absolut stumpfes Rumkloppen.

Achja, eins noch. Wer schon in NNK1 die Zahl 3 gehasst hat (Mach dies und das 3-mal, geh in 3 Dungeons, mach 3 Missionen, hole 3 Items), wird in NNK2 keinen Spaß finden
zum Lesen den Text mit der Maus markieren



zum Lesen den Text mit der Maus markieren


Das war meine Meinung zu dem Spiel, mich würde interessieren wer es noch gespielt hat und wie es euch gefallen hat? ^^


NIBELSNARF

Spoiler: Penis
"Final Fantasy ist scheiße und sämtliche Personen die es spielen haben es mehr als verdient grauenvoll zu sterben"
zum Lesen den Text mit der Maus markieren


Adeptard

Jäger des Jahrtausends

  • »Adeptard« ist weiblich
  • »Adeptard« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4 810

Spielt zurzeit: LuL of Legends

  • Nachricht senden

2

05.04.2018, 02:12

Spoiler: Die Story

Oh boy, don't get me started on that part: Die Story von NNK2 ist von vorne bis hinten ein absolut generisches Disaster.
Generell finde ich nicht das bei einem Spiel bei der Story "make or break" gilt, aber NNK1 hat da recht stark vorgelegt. Um dessen Story kurz zusammen zu fassen (Ab hier wird alles ein großes Spoilerfest)
Oliver lebt gemeinsam mit seiner Mutter. Diese stirbt und Oliver wird traurig. Olivers Puppe, Tröpfchen erwacht zum Leben und offenbart sich als Tröpfchen, König der Feen. Dieser nimmt ihn mit in eine Parallelwelt, in der alle Menschen existieren wie in seiner, aber es ist alles voller Magie (kurz: eine typische JRPG-Mittelalterwelt). In der Parallelwelt gibt es Menschen, denen von Shadar (einem bösen Geist), teile der Seele geklaut wurden. Oliver sucht jetzt nach Leuten, die davon zu viel haben (zum beispiel Freude), nimmt sich davon was und gibt es denen, die zu wenig haben. Hierbei wichtig: Wenn es der Person in der einen Welt schlecht geht, dann geht es dem Gegenstück in der anderen genau so. Oliver versucht den bösen Geist zu stoppen und erfährt, das seine Mutter (die Zauberin alice) den bösen Geist damals nicht besiegen konnte, da er kein Gegenstück mehr hatte. Sie ist also in die andere Welt geflohen und hat Oliver geboren. Oliver, der gehofft hatte, seine Mutter durch das Gegenstück wieder beleben zu können ist entrüstet, wird aber durch Pia, ein Mädchen das nur er sieht, dazu aufgerappelt die Welt zu retten. Er reist in die Vergangenheit, stellt den Zauberstab Morgenstern wieder her, da er nur damit Shadar besiegen kann und findet heraus, das er die Inkarnation von Shadars Gegenstück ist. Gemeinsam mit seinen Freunden besiegt er Shadar, dieser wird aber vor seinem Tod bekehrt und reißt den Band zwischen Oliver und ihm und Oliver hat damit die Welt gerettet.. Oder auch nicht. Die weiße Königin, Kassiopeia benutzt den Zauber Manna und verwandelt alle außer Oliver und seinen Freunden in Zombieartige Wesen. Pia, die sich als gute Seite Kassiopeias zeigt, rettet Oliver und besitzt einen Umkehrzauber, der die Zombies wieder normalisiert. Die Gruppe macht sich auf durch die Weltgeschichte, um dort alle Menschen zurück zu verwandeln und findet dabei heraus, das Kassiopeia nicht böse ist, sondern im jungen Alter die Rolle ihres Vaters einnehmen musste und bei dem Versuch ihr Volk vor Hunger und Krieg zu retten, ausversehen alle Menschen tötete und neues Leben erschuf, welches sie nun erneut in einem ewigen Kreislauf erneut zerstört und wieder belebt. Mithilfe des Rats des Geists ihres verstorbenen Vaters, schaffen sie es Kassiopeia zu besiegen, diese verschmilzt wieder mit Pia und wird wieder gut und hilft Oliver, die Welt zurück zu verwandeln.

Alles in allem keine Geschichte die alles verändert, aber definitiv eine mit unerwarteten Plottwists, Charakterentwicklung und alles in allem interessant, da die Welt viele verschiedene Charaktere mit unterschiedlichen Motiven mit sich bringt.

Hier zum Vergleich die Story von NNK2:

Der POTUS fährt zu einer Friedenskonferenz, doch eine Atombombe trifft dich Stadt und tötet alle(?). Sprung zu König Evan. Dieser soll heute offiziell zum König von Ding Dong Dell ernannt werden, nachdem sein Vater (welcher, wie man kurz darauf statt findet, von seiner rechten Hand vergiftet wurde) stirbt. Ein Coup seiner rechten Hand in der dieser die Herrschaft über Ding Dong Dell an sich reißt und Evan töten will geschieht, doch zufälligerweise platzt Roland, welcher WIESO AUCH IMMER in diese Welt teleportiert wurde rein, erschießt einige Wachen mit seiner Waffe, bekämpft einige andere Wachen (die zufälligerweise nicht viel stärker sind als wir!) und entkommt dann gemeinsam mit König oder nicht-mehr-so-König Evan aus Ding Dong Dell. Im Verlauf des ganzen wird Evans Kindermädchen Aranella umgebracht und in ihrem letzten Atemzug sagt sie Evan, er soll ein Königreich gründen, in dem alle gemeinsam in Frieden leben. König Evan beschließt daraufhin ein neues Königreich zu gründen und eine Union mit allen anderen Königreichen einzugehen, um eine Welt voll Frieden zu erschaffen. Kurzer Einschnitt: Zwischen den Kapiteln redet Evan (in seinem Traum/Gedanken) immer mit einem seltsamen blauhaarigen Jungen, der komischerweise immer im Voraus weiß, was passieren wird. Man macht sich auf in die 4 Königreiche, die IMMER nach demselben Prinzip funktionieren: Der Herrscher ist korrupt und macht etwas, um seinem Volk zu schaden. Evan und seine Gruppe finden heraus was passiert und konfrontieren den Herrscher. Herrscher hetzt die Kingmaker (große Monster, die Beschützer der einzelnen Königreiche) auf Evan, woraufhin Doloran hereinschneidet und den Herrschern ihren Kingsbond (Die Verbindung zwischen König und Kingsmaker, diese wird stärker oder schwächer je nach Bindung zum Volk) stiehlt, der Kingsmaker geht batshit insane und Evan und seine Gruppe müssen ihn bekämpfen. Der böse Zauber von Doloran wird jetzt aufgelöst und der Herrscher wieder normal und steigt in der Union von Evan ein. Diese Geschichte passiert so 1:1 in allen 4 Königreichen (mit minimalen Änderungen maximal). Kein Charakter entwickelt sich irgendwie weiter in dieser Zeit, selbst die Hauptcharaktere Evan und Roland bleiben komplett gleich. Es gibt keine Plottwists, selbst das eine Kapitel im letzten Königreich, als Roland plötzlich dem neuen König von Ding Dong Dell wird direkt wieder aufgelöst und Roland stellt sich als Doppelagent heraus, der ein wichtiges Artefakt klaut um der Gruppe Einlass nach Ding Dong Dell zu erlassen. Die Völker überwerfen ihre Herrscher nicht, es passiert gar nichts über das gesamte Spiel. Irgendwann erweckt Doloran dann "the horned one", der die Seelen der Menschen stiehlt um Kraft zu sammeln mit der Doloran sein Königreich wieder auferstehen lassen will (Kleiner Denkanstoß: Roland ist ein Präsident dessen Land zerstört wurde und Doloran ein König, dessen Königreich zerstört wurde). Gemeinsam mit den 4 Königreichen macht man sich also auf, zerstört eine Barriere die the horned One beschützt, zerstört diesen und besiegt Doloran (welcher dann bekehrt wird) und die Welt ist gerettet. Oder auch nicht. AUF EINMAL.. passiert nicht. The horned one steht nochmal auf und man bekämpft ihn und damit ist das Spiel zu ende. Errinert ihr euch noch an die 2 verbundenen Welten, die ja offensichtlich noch immer existieren, da Roland aus der anderen Welt kommt und das Gegenstück zu Doloran ist? Ja, die werden überhaupt nicht wieder angesprochen. Am Ende verschwindet Roland in seine Welt ohne Erklärung, ende.


Achja und der blauhaarige Junge? Der, der ganz bestimmt so wichtig ist wie Pia? Ja.. Am Ende der Geschichte fragt Evan, wer dieser Junge ist. um es kurz zu fassen "Ich bin mit der Fähigkeit geboren, in die Gedanken anderer Personen in anderer Zeitspannen zu springen und wollte sehen ob du wirklich dieser großartige König warst, Vater. Du hast zwar diese Welt vereint, aber nicht die Welten. Das ist meine Aufgabe." Jup, keine Storyrelevanz, nur ein OFFENES ENDE, DAS KEIN EINZIGES PLOTHOLE IN DER GANZEN GESCHICHTE SCHLIESST.
Das Spiel endet relativ offen, aber ehrlich gesagt hab ich mit den 3 DLCs die kommen sollen keine große Hoffnung.

Die Story ist generisch und komplett vorhersehbar, die Charaktere sind absolute Tropes, es gibt keine Charakterentwicklung und die eigentlich unglaublich interessant scheinende Welt ist bis auf ein paar wenige Momente (Zum Beispiel der Grund weshalb es in der Wasserstadt Hydropolis verboten ist zu Lieben und sich zu verletzen)
Spoiler: Die auch das letzte bisschen Plot wissen wollen
Die Stadt wurde eigentlich schon lange zerstört, aber ein Zauber der Königin hält das Land in einer ewigen Zeitschleife. Wenn sich aber jemand verletzt und darum stirbt oder sich 2 verlieben und ein Kind kriegen (wodurch sich die Einwohnerzahl verändert), wird der Zauber gebrochen und das Land zerstört. Am Ende werden übrigens alle Regeln aufgehoben, die Königin heiratet ihre rechte Hand und meint "So soll es mit dem Königreich einfach sein, es muss wohl zerstört werden" aber es passiert nichts in dieser Stadt, alles bleibt absolut gleich.
zum Lesen den Text mit der Maus markieren
komplett langweilig
zum Lesen den Text mit der Maus markieren


Spoiler: Sound und Grafik

Das Spiel entstand meines Wissens wieder in Zusammenarbeit mit Studio Ghibli und das zeigt sich im ganzen Spiel. Der Soundtrack ist Wunderbar (einige Tracks sind recycled, aber passen wunderbar in die neuen Stellen), das Spiel hat einen einzigartigen Charm hinsichtlich der Gestaltung der Charaktere und der Welt und bis auf ein paar Probleme meinerseits läuft das Spiel auch absolut flüssig.
zum Lesen den Text mit der Maus markieren


Spoiler: Fazit
Ni No Kuni 2: Revenant Kingdom ist ein unendlich schönes Spiel, mit wunderbarem Soundtrack, das durch sein mittelmäßiges Gameplay und seine tolle Story komplett zerstört wird. Warum aber hat das Spiel nun einen Metascore von 84(PC)/85(Ps4)? Aus demselben Grund, weshalb der neueste Star Wars Film, welcher wohl hinsichtlich Charakteren und Story dieselben Probleme hatte wie NNK2 gut bewertet ist: Weil die Fangemeinde will, dass es gut ist. Es ist ein Spiel vom Studio Ghibli das einen grandiosen Vorgänger hat, also MUSS es gut sein. Es darf nicht schlecht sein, denn sonst könnte es ja keinen Nachfolger geben oder ähnliches. Die Leute wollen dass dieses Spiel gut ist, doch der optische Charm und der grandiose Soundtrack reichen meiner Meinung nicht aus. Ich erwarte keine Bombenstory, aber Ni No Kuni 1 hat im vergleich sehr stark vorgelegt und die Story von Ni No Kuni 2 bekomme ich genau so gut in jedem Legend of Zelda, nur mit dem Unterschied das diese Reihe keinen Wert auf die Story legt, sondern neben seinem (recht oft) einzigartigem Stil und den meist grandiosen Soundtracks auch ein Gameplay hat, das in den meisten Fällen Spaß macht (Wenn man nicht zufällig eine komplett unresponsive Fernbedienung als Schwert nutzen muss).
zum Lesen den Text mit der Maus markieren


NIBELSNARF

Spoiler: Penis
"Final Fantasy ist scheiße und sämtliche Personen die es spielen haben es mehr als verdient grauenvoll zu sterben"
zum Lesen den Text mit der Maus markieren