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201

28.06.2012, 23:03

1. MM ist Ansichtssache. Doch haben mir die alten Zelda Games viel mehr das Gefühl eines Abenteuers vermittelt, als die neuen.
2. Pokémon nehm ich nur wegen den ganzen Genwunnern. Ich finde die 5. Gen in jeder Hinsicht besser als die 1.
3. Dark Souls hatte in Europa kaum Fans und wird nun wegen dem Schwierigkeitsgrad gefeiert - Es wurde sogar nach einer PC-Version verlangt, welche jetzt kommt
4. Warum so viele umsteigen steht oben deutlich. Es geht darum, das die Szene immer mehr aus Kiddies besteht, die nur stumpfe Gewalt wollen.
1.Habe nicht alle Zelda Teils gespielt.Aber dennoch finde ich TP besser als MM.
2.Ich finde die neue Pokemongeneration einfach hässlich und könnte bis heute keinen Namen merken.
3.Da kann ich nicht viel sagen,habe es weder gespielt noch gehört.
4.Ja,das ist leider Tatsache.

Adeptimus

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202

28.06.2012, 23:24

1. MM ist Ansichtssache. Doch haben mir die alten Zelda Games viel mehr das Gefühl eines Abenteuers vermittelt, als die neuen.
2. Pokémon nehm ich nur wegen den ganzen Genwunnern. Ich finde die 5. Gen in jeder Hinsicht besser als die 1.
3. Dark Souls hatte in Europa kaum Fans und wird nun wegen dem Schwierigkeitsgrad gefeiert - Es wurde sogar nach einer PC-Version verlangt, welche jetzt kommt
4. Warum so viele umsteigen steht oben deutlich. Es geht darum, das die Szene immer mehr aus Kiddies besteht, die nur stumpfe Gewalt wollen.
1.Habe nicht alle Zelda Teils gespielt.Aber dennoch finde ich TP besser als MM.
2.Ich finde die neue Pokemongeneration einfach hässlich und könnte bis heute keinen Namen merken.
3.Da kann ich nicht viel sagen,habe es weder gespielt noch gehört.
4.Ja,das ist leider Tatsache.

Ich habe die neuen nicht viel gespielt. MM hat mich von anfang an gelangweilt und SS war eine reine enttäuschung.
2. Rossana, Pantimos oder Machomei merkt man sich ja viel einfacher als Emboar, Zekrom oder Kyurem.


NIBELSNARF

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"Final Fantasy ist scheiße und sämtliche Personen die es spielen haben es mehr als verdient grauenvoll zu sterben"
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t2x

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203

29.06.2012, 01:50

Der Beitrag von Adeptimus ist amüsant, so wie ziemlich viele von den Hassreden in diesem Thread. Ihr benehmt euch teilweise wie Senioren, frei nach dem Motto "Früher war alles besser!". Aber war es das wirklich?

Wir schauen uns aber zuerst die Entwicklung der Spieleindustrie an, schließlich sind aktuelle Spiele hochkomplex geworden, ebenso wie die Strukturen dahinter.
Vergleicht man ältere Spiele mit den aktuellen Titeln fallen die Unterschiede sofort auf, bessere Auflösung, bessere Modelle, bessere Texturen, fabelhafte Effekte und das alles ermöglicht durch die stetige Steigerung der Leistung, die über Jahre enorm gewachsen ist, ja gar aktuelle Smartphones verfügen über mehr Leistung als Toprechner vor 10 Jahren. Aber nicht nur die Technik verbesserte sich, mit der Technik eröffneten sich neue Möglichkeiten, plötzlich hatte man genug Leistung um komplexe Beleuchtungen in Realzeit zu durchführen, polygonlastige, detaillierte Figuren darzustellen und vieles mehr. Doch mit der Komplexität der Technik wuchs auch der Aufwand der Spielehersteller, wo früher eine einfache Textur ausreichte, generiert man heute Beleuchtungen, Schatten, Wind und weiteres, den nur so ist eine detaillierte Spielwelt möglich. Mit mehr Auffand für die Spiele wuchs auch die Komplexität der Entwicklung, heute arbeiten tausende von Leuten an einem Spiel, die Kosten für ein Spiel sind stetig gewachsen. Das alles wäre unmöglich gewesen ohne die Zielgruppe, die ebenfalls mit der Zeit stark gewachsen ist, schließlich geht hier um einen Industriezweig und dieser muss Geld abwerfen.

So wie alles in dieser Welt unterliegen auch die Spiele der Entwicklung, einige Spielserien wurden bis zum Tode und noch darüber hinaus produziert, andere wurden eingestellt und es sind viele neue hinzugekommen. Heute gibt es mehr Spiele den je, ebenso existiert eine gigantische Genrevielfalt, die teils absurde Züge annimmt. Erinnert ihr euch eigentlich was es früher so alles gab? Wie viele Neuerscheinungen es pro Jahr waren? Es waren weniger, heute existiert ein viel zu großer Markt.

Der Markt wurde immer größer, die Entwicklung immer komplexer, selbstverständlich reagierte die Industrie darauf, man versucht heute so profitabel wie möglich vorzugehen und den größtmöglichen Markt zu erreichen, aber das hat man schon immer gemacht. Worüber regen sich dann alle so auf? Der Markt besteht heute nicht mehr aus einer kleinen Gruppe eingefleischter Fanatiker, ein großer Teil ist entweder neu oder hat keine/geringe Erfahrungen mit dieser Art von Unterhaltung gesammelt. Verbunden mit den hohen Kosten müssen sich Spiele millionenfach verkaufen um Gewinne einzufahren und nur darum geht es und ging es immer, um Gewinne. Spiele sind allgegenwärtig geworden, früher war es eine Beschäftigung für eine relativ kleine Gruppe, heute erreichen Spiele Millionen auf der ganzen Welt.

Verbunden mit der Entwicklung musste sich die Industrie immer wieder weiterentwickeln und produktiv bleiben um seine Stellung auf dem Mark zu verteidigen, die Folge ist uns bekannt, jedes Jahr ein neues Spiel einer Spielserie, manchmal auch nur alle zwei Jahre, die gefühlt hundertste Veröffentlichung von Need for Speed oder Fifa sind exzellente Beispiele für eine solche Strategie. Schnell wurde auch klar, dass Spieler nicht das selbe Spiel mit besserer Grafik wollten, also fing man an Konzepte zu verändern oder zu verfeinern und versuchte damit eine größere Zielgruppe zu erreichen.
Der Titel einer Spielserie ist heutzutage äußerst wichtig, jeder Publischer versucht mindesten eine Reihe zu etablieren, die jedes Jahr hohe Gewinne abwirft, Beispiele hierfür sind das oft angeführte Call of Duty von Activision und Assassin's Creed von Ubisoft. Beide Spiele sind für einen großen Mark bestimmt und verkaufen sich entsprechend, andere Publisher kopierten Spielelemente, teils das gesamte Konzept und versuchen von den bereits etablierten Strukturen zu profitieren (die hier oft angesprochene "Causalisierung" von Spielreihen). Fakt ist auch, dass bestimmte Genres heute bevorzugt werden, überwiegend Action und Shooter, früher war es aber zum Beispiel Jump n Run. Auch früher gab es Spiele, die sich stark ähnelten oder im selben Genre angesiedelt waren, so viel hat sich also nicht getan.

Weiter bemängeln manche Benutzer die fehlende Bereitschaft oder den Mut für neue Spielserien, weshalb ist das so? Wie bereits erwähnt ist die Entwicklung moderne Spiele sehr teuer, ein Spiel ohne etablierte Basis ist für alle Publisher stets mit Verlusten verbunden und stellt ein gewisses Risiko dar. Trotzdem gibt es und gab es neue Spielserien, die Publisher müssen weiter denken und planen langfristig was die Veröffentlichung von Nachfolgern angeht und erwarten erst mit nachfolgenden Veröffentlichungen Gewinne, nicht immer geht dieses Konzept auf und nicht immer hat man das nötige Kapital um einen solchen Versuch zu starten.

Große Kritik gibt es für die in letzter Zeit beliebt gewordene Erweiterungpolitik nahezu aller Spielserien, die hohen Kosten versucht man mit zusätzlichen, optionalen und erweiternden Funktionen zu minimieren. Aber ist es wirklich so schlimm wie man es darstellt? Nein, auch ohne die DLC sind es vollwertige Spiele, es mag moralisch verwerflich sein bereits DLC bei der Entwicklung des Spiels fest einzuplanen, ein Spiel wird dadurch aber nicht schlechter. Vor 10 Jahren erinnere ich mich noch daran, dass ein Erweiterung zusammen mit dem Spiel erneut auf den Markt geworfen wurde, für den selben Preis wie das volle Spiel und es wurde dennoch gekauft. Ich persönlich habe noch nie Geld für DLCs ausgegeben und werde es wahrscheinlich auch in Zukunft nicht tun, aber es ist ein (relativ) freier Markt und wenn es genug Käufer gibt, dann wird diese Praktik weiteren Zulauf finden.

Kommen wir nun aber zu der anfänglichen Frage zurück, sind nun ältere Spiele besser oder nicht? Warum sind wir enttäuscht von den Fortsetzungen?
Die erste Frage ist einfach zu beantworten, es ist äußerst relativ. Jeder hat bestimmte Spiele, die absolute Favoriten sind, in den meisten Fällen verbindet man etwas mit diesen Spielen, Erfahrungen, Ereignisse oder Sonstiges. Was schlecht oder gut ist muss jeder für sich selbst entscheiden, diese Entscheidung ist stets subjektiv, man kann selbstverständlich bestimmte Eigenschaften der alten Spiele mit den aktuellen Vertretern vergleichen, aber auch hier bleibt vieles subjektiv. Nur weil etwas anders ist, muss es nicht schlechter oder besser sein.
Für Adeptimus sind es zum Beispiel Bayonetta, Catherine und Lollipop Chainsaw, ich teile seine Meinung nicht, ganz im Gegenteil. Mir gefallen auch viele der aktuellen Fortsetzungen und nicht alles was umbedingt nach Aufmerksamkeit schreit (so wie Lollipop Chainsaw, man beachte nur den Titel), verdient meine Aufmerksamkeit.

Zu der letzten Frage, weshalb sind viele Spieler von den Fortsetzungen enttäuscht?
Die Antwort auf diese Frage ist einfach, wir enttäuschen uns selbst. Man stellt Erwartungen auf, die kein Spiel je erfüllen kann, man fordert Innovation und auf der anderen Seite missbilligt man jede Änderung am geliebten Konzept. Erwartet nicht zu viel von einer Fortsetzung, außerdem, euch zwingt niemand ein Spiel zu kaufen.

Es gibt heute gute Spiele und es gibt auch innovative Spiele, niemand zwingt euch DLCs oder Spiele zu kaufen und auch ihr wart früher die "Kiddies", die man belächelt hat.
Ich wette auch in 10 Jahren wird es genau die selben übertriebenen Reaktionen geben, "Wisst ihr noch wie geil damals CoD MW3 war?!". Immer wieder das selbe, nicht nur bei Spielen...

MfG,
t2x

PS: Hm, ich wollte eigentlich keine wall of text verfassen :/

204

29.06.2012, 04:07

Ohne jetzt alle vorherigen Beiträge gelesen zu haben und zu wissen, wie die allgemeine Meinung der anderen User hier im Thread ist, gehe ich mal nur auf den Beitrag von t2x ein, es kann daher zu Dingen kommen, die von anderen bereits gesagt wurden.

Weiter bemängeln manche Benutzer die fehlende Bereitschaft oder den Mut für neue Spielserien, weshalb ist das so? Wie bereits erwähnt ist die Entwicklung moderne Spiele sehr teuer, ein Spiel ohne etablierte Basis ist für alle Publisher stets mit Verlusten verbunden und stellt ein gewisses Risiko dar. Trotzdem gibt es und gab es neue Spielserien, die Publisher müssen weiter denken und planen langfristig was die Veröffentlichung von Nachfolgern angeht und erwarten erst mit nachfolgenden Veröffentlichungen Gewinne, nicht immer geht dieses Konzept auf und nicht immer hat man das nötige Kapital um einen solchen Versuch zu starten.
Völlig richtig, aber nur weil es einen guten Grund für eine Handlungsweise gibt, muss man diese ja nicht gleich so hinnehmen, speziell wenn eine andere Handlungsweise nicht zwingend mit Misserfolg verbunden ist.
Das Risiko ist aber zugegebenermaßen vorhanden und gerade diese Angst vor dem wirtschaftlichen Misserfolg ist kontraproduktiv für die Entwicklung von innovativen Spielen, genau das wird von vielen kritisiert, was du aber auch schon festgestellt hast.

Man sollte aber nicht vergessen, dass viele Franchises auch gerade dadurch so groß wurden und die Entwickler zu einem immensen wirtschaftlichen Erfolg verholfen haben, weil die Entwickler diesen Mut hatten, etwas Innovatives zu versuchen.
Squaresoft hatte sich beispielsweise bei der Entwicklung von Final Fantasy VII entschieden, das Spiel für die Playstation zu entwickeln und ging dadurch ein großes Risiko ein, weil die Playstation sich zu dem Zeitpunkt relativ schlecht verkaufte und Nintendo den Videospielmarkt quasi dominierte. Trotz dessen investierte man wahnsinnig viel in die Entwicklung und Vermarktung des Spiels, was am Ende nicht nur ein wirtschaftlicher Erfolg, sondern auch ein Meilenstein der Videospielgeschichte wurde und das RPG-Genre im Westen überhaupt massentauglich gemacht hat.
Auch wenn ich nachvollziehen kann, dass man aus Angst vor dem Misserfolg nicht von bekannten Pfaden abweichen will, die Kritik an eben diese Angst ist ebenso gerechtfertigt.

Große Kritik gibt es für die in letzter Zeit beliebt gewordene Erweiterungpolitik nahezu aller Spielserien, die hohen Kosten versucht man mit zusätzlichen, optionalen und erweiternden Funktionen zu minimieren. Aber ist es wirklich so schlimm wie man es darstellt? Nein, auch ohne die DLC sind es vollwertige Spiele, es mag moralisch verwerflich sein bereits DLC bei der Entwicklung des Spiels fest einzuplanen, ein Spiel wird dadurch aber nicht schlechter.
Zunächst einmal könnte man darüber streiten, ob es bei den DLCs wirklich nur darum geht, die höheren Kosten zu decken, ob das Unternehmen einfach nur mehr Profit erzielen will oder ob nicht auch beides der Fall ist, was aber letztlich auch egal ist, da beide Beweggründe für ein rational handelndes Unternehmen völlig legitim sind, bei sowas auf der Moralschiene zu fahren fände ich dann doch lächerlich. (Nicht, dass ich dir das unterstellen würde, aber du lässt es so klingen, als würden manche Leute es tun)

Jedoch muss man hierbei zwischen "richtigen DLCs" und "reine Abzocke (bzw. Abzockversuche)" unterscheiden.
Ich nenne an der Stelle einfach mal Fallout 3 als ein Beispiel für ein Spiel mit "guten DLCs". Das Spiel ist auch ohne DLCs wahnsinnig umfangreich und hat mir schon unzählig viele Spielstunden geboten. Die DLCs zum Spiel erweitern den ohnehin schon gewaltigen Umfang vom Originalspiel noch mal um ein weiteres Mal mit neuen Maps, Items und Questreihen, die auch mehrere Stunden in Anspruch nehmen können. Bei solch umfangreichen DLCs, die das Spiel auch deutlich erweitern, hätte ich kein Problem, zusätzlich Geld zu zahlen.

Es gibt aber auch DLCs, bei dene die Entwickler die Grenzen des guten Geschmacks deutlich überschritten haben, als Beispiel fiele mir da spontan Ridge Racer für die PS Vita ein. Vom Umfang her grenzte das Spiel schon fast an eine Demo (satte 3 Strecken und 5 unterschiedliche Fahrzeuge). Ich finde es da dann doch schon ziemlich dreist, so ein Spiel zum Vollpreis zu verkaufen, auch wenn der Preis mittlerweile auf 20€ reduziert wurde, was meines Erachtens nach immer noch zu viel ist.
Den Vogel schießen sie für mich aber mit den DLCs endgültig ab. Sieht man mal davon ab, dass man für jedes weitere Fahrzeug 1,49€ und für jede weitere Strecke 2,49€ zahlen muss, finde ich es fast schon lachhaft, dass die DLCs zusammen fast doppelt so viel Umfang haben wie das Spiel selbst (10 Fahrzeuge und 5 Strecken, zusätzliche Musikstücke gibt es zumindest gratis).

Man stellt Erwartungen auf, die kein Spiel je erfüllen kann, man fordert Innovation und auf der anderen Seite missbilligt man jede Änderung am geliebten Konzept.
Das muss man ein wenig differenzierter betrachten, Innovation einbringen bedeutet nicht gleich, das allgemeine Konzept eines Spiels umzukrempeln oder komplett über Bord zu werfen.

Auch hier muss ich wieder Final Fantasy als positives Beispiel nehmen, wobei ich nur von den ersten 10 Teilen ausgehe, da ich die danach noch nicht gespielt habe.
Jedes Final Fantasy hat im Kern das gleiche Prinzip: ein fantastischer Soundtrack und eine packende Story (ok, darüber lässt sich streiten :P) und man bekämpft Monster und Bosse mit einer Gruppe von Helden, die verschiedene Angriffe, Fähigkeiten, Zauber und Beschwörungen drauf haben. Dennoch werden in jedem neuen Final Fantasy-Teil auch völlig neue Sachen ausprobiert, die es von seinen Vorgängern unterscheidet. So lernen in einem Teil z.B. die Charaktere neue Zauber nur durch das Anlegen von bestimmten Ausrüstungen, während Levelups bloß die Statuswerte des Charakters verbessern, während in anderen Teilen z.B. die Jobklassen klar definiert werden, später aber auch um eine weitere ergänzt werden können, was auch dem Spieler viele Experimentiermöglichkeiten bietet. In anderen Teilen wiederum gibt es auch gar keine Level und der Charakter verbessert sich vielmehr durch das häufige Benutzen einer Waffe oder eines Zaubers und damit auch in dem entsprechenden Bereich.

(Das Negativbeispiel braucht man sich nicht durchzulesen, da es nicht zwingend ein Teil der Argumentation ist, es fühlt sich für mich bloß unvollständig an, nur ein positives Beispiel zu nennen)

Spoiler: Negativbeispiel
Als Negativbeispiel nenne ich einfach mal Ninja Gaiden 3.
Die Ninja Gaiden-Spiele waren vor allem wegen ihrer hohen, aber nicht unfairen Schwierigkeitsgrade beliebt. Es war kein simples Actionspiel, bei dem man mit primitivem Buttonmashing, selbst nicht mit einer gewaltigen Portion Glück, Erfolg haben kann. Man muss seine Feinde genau beobachten, ihre Lücken in der Offensive erkennen und ausnutzen, um Erfolg zu haben. Selbst die kleineren Gegner können einem gefährlich werden, wenn man nicht aufpasst. Weiterhin gibt es unterschiedliche Waffenarten, die sich alle auch unterschiedlich spielen und man einen Gegner daher nicht zwingend mit jeder beliebigen Waffe besiegen kann, nur weil man es mit einer Waffe geschafft hat.
Gerade durch diese anspruchsvollen Kämpfe fühlen sich die Erfolge auch mehr wie ein Resultat der eigenen Leistung als des Glückes an und genau das haben die Fans an dieser Serie geliebt.

Ninja Gaiden 3 habe ich zwar nicht gespielt, habe jedoch genügend Reviews und Videos zum Spiel gesehen, um eine halbwegs fundierte Meinung zum Spiel haben zu können (denke ich).
Obwohl das Spiel auf den ersten Blick genauso aussieht wie seine Vorgänger, haben die Entwickler es geschafft, nahezu alles aus dem Spiel zu nehmen, was die Spielereihe so beliebt machte: man hat nur noch eine Waffe zur Verfügung, kleine Gegner dienen nur noch als Kanonenfutter bzw. als "Eye Candy", indem sie massenhaft auf eine schön inszenierte Art und Weise getötet werden (ohne dass man dafür groß etwas machen müsste, außer mehrmals auf die gleiche Taste zu hämmern) und Bosse waren auch nur noch sehr selten, wenn überhaupt, fordernd.
Zusätzlich dazu hat man versucht, ein wenig Innovation einzubringen, indem man versuchte, die Story ernsthafter und tiefgründiger zu gestalten, was jedoch aufgrund der graufenhaften Umsetzung in die Hose ging.
zum Lesen den Text mit der Maus markieren

Das Einbringen von Innovationen und das Beibehalten von Grundprinzipien des Spiels ist ein Balanceakt, der nur schwer zu bewältigen ist, aber es ist durchaus möglich.

Erwartet nicht zu viel von einer Fortsetzung, außerdem, euch zwingt niemand ein Spiel zu kaufen.
Das ist ja das Problem bei Fortsetzungen. Wenn sie sich an dem Namen ihrer Vorgänger bedienen, dann werden sie auch zwangsläufig an diesem gemessen. Erst recht, wenn es sich um einen etablierten Namen handelt, welcher auch schon mehrere Fortsetzungen hatte, die dem Vorgänger in nichts nachstehen, da ist es völlig normal, das man das auch vom aktuellen Nachfolger erwartet und dann enttäuscht wird, wenn das nicht der Fall ist.

PS: Die anderen Punkte habe ich mal nicht angesprochen, da ich mit denen weitesgehend übereinstimme.
Don't forget. Always, somewhere, someone is fighting for you.

As long as you remember her, you are not alone.

Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von »CantaPerMe« (29.06.2012, 09:17) aus folgendem Grund: Form


LupusDei

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205

29.06.2012, 09:23

Was die Abzocke mit DLC's betrifft ... man unterscheidet dabei grundsätzlich 2 Gattungen ich Zitier hier einfach mal

Jedoch muss man hierbei zwischen "richtigen DLCs" und "reine Abzocke (bzw. Abzockversuche)" unterscheiden.
Ich nenne an der Stelle einfach mal Fallout 3 als ein Beispiel für ein Spiel mit "guten DLCs". Das Spiel ist auch ohne DLCs wahnsinnig umfangreich und hat mir schon unzählig viele Spielstunden geboten. Die DLCs zum Spiel erweitern den ohnehin schon gewaltigen Umfang vom Originalspiel noch mal um ein weiteres Mal mit neuen Maps, Items und Questreihen, die auch mehrere Stunden in Anspruch nehmen können. Bei solch umfangreichen DLCs, die das Spiel auch deutlich erweitern, hätte ich kein Problem, zusätzlich Geld zu zahlen.


Die DLC's die eine Wirkliche "Erweiterung" für das Spiel darstellen sind Gedacht den Produktlebenszyklus zu verlängern ... sowas nennt man Relaunch spiele mit Relaunch-DLC's bleiben meist relativ lange Teuer ( im 50€ Bereich)

Die anderen sind so genannte Übervorteilungs DLC's ... Übervorteilung ist eine Verkaufsstrategie bei der bewusst ein Produkt zu Teuer beworben und verkauft wird. Hierbei steht die Leistungsfähigkeit im krassen Gegensatz zum Preis des Produktes selbst. Sowas kommt dann Halt in form von 1€ für ein (Virtuelles)Auto daher. Solche spiele sind billig Produziert und bleiben meist nicht lange auf dem Markt.

Beide Strategien dienen zur Gewinnmaximierung.
Allerdings ist für uns Gamer nur die letztere " Schädlich "

Die Industrie verarscht die Menscheit schon seit Jahren und zwar in allen Sektoren und Belangen es ist an der zeit für uns Misstrauisch gegenüber Werbung zu werden.
So kann man viel Geld und Ärger sparen.

206

29.06.2012, 10:26

@t2x:

Ich bin mir durchaus bewusst warum die Spieleindustrie so ist, wie sie gerade ist - Jeder der sich ein wenig mit Wirtschaft auskennt weiß das. Rein wirtschaftlich gesehen macht das alles durchaus Sinn - Solange sich die Leute nur beschweren, aber immernoch kaufen ändert sich auch nichts. Aber - und hier kommt das große aber - Nur weil ich es verstehe, und weiß warum das ganze so ist, heißt das noch lange nicht das mich dass nicht anpissen kann. Das Beispiel das Spiele deutlich teurer geworden sind, hinkt übrigens. Klar sind die Spiele im Vergleich von vor 10 Jahren teurer geworden, aber vergleich mal die Anzahl von "Gamern" von vor 10 Jahren, mit der von heute.


Und bessere Grafik, bessere Sound, tolle Lichteffekte und Co, sind für mich keine zwangsläufige Verbesserung, wenn das eigentliche Gameplay auf der Strecke bleibt - Und genau das ist der springende Punkt. Ich will ein Spiel spielen, nicht es nur ansehen. Und bei Spielen die immer mehr mit Scripts arbeiten, die den Spielablauf automatisieren, KI die grundsätzlich mit Masse statt Klasse glänzt, und Tutorials die eine Beleidigung für den gesunden Menschenverstand sind, fällt das garnicht so leicht. Die Spiele zielen nicht darauf ab, viele Gameplay-Elemente für jeden zu bieten - Was unter "Größere Zielgruppe" am logischsten wäre, sondern sie zielen darauf ab das selbst Menschen mit stark eingeschränkter Intelligenz, Null Lernfähigkeit und wenig Geduld so einfach, und schnell wie möglich durchspielen können - Anders kann ich mir Tutorials die mir sagen, das ich mich mit den Analagstick/Steuerkreuz bewegen kann, Checkpoints alle 2 Meter und Gameplay das sich wie auf "Schienen" anfühlt nicht erklären. Wieso kann ich die Umgebung nicht erkunden? Wieso muss ich jeden Boss beim First Try schaffen - Ist der Sinn eines Bosses nicht sein Können zu testen? Wenn der Boss genauso einfach ist wie die normalen Gegner, dann braucht man keinen Boss. Wieso muss mir das Spiel jeden noch so kleinen Kram erklären? Ich will die Sachen selbst herausfinden, nicht alles gesagt bekommen - Würde man nicht immer auf "Schienen" spielen, dann würde man auch mehr als 5-7 Stunden brauchen um das Spiel zu beenden.


Was ich damit sagen möchte : Wenn ich geniale Effekte sehen will, sehe ich mir einen Film an. Wenn ich eine gute Story haben möchte, lese ich ein Buch. Und wenn ich etwas spielen will, dann will ich auch etwas spielen - Und in den meisten Games spiele ich nicht, sondern rushe ich durch.


Es ist herrlich ein Kritiker zu sein. Man kann alles beschissen finden, ohne es selbst besser zu können.

LightningYu

Anjanath Töter

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207

30.06.2012, 18:39

Punkt 1, denn ich einwerfen will, bevor ich irgendwie zu meiner Hauptaussage komme. Irgendjemand hier hat erwähnt, Casuals. Ich möchte hinzufügen, das ein Casual kein Anfänger, Rookie etc sein muss, sondern ein Spieler ist, der einfach nicht genügend Zeit zum zocken hat. Das heißt, wenn ein Souls Teil einfacher wird, hat das nichts mit Casuals zu tun, sondern einfach weil irgendwelche Noobs es einfacher haben müssen. Zudem die Souls Reihe an sich gar nicht mal schwer ist, so beiläufig erwähnt.

Punkt 2: Aus der Masse herausstechen, jawohl. Uncharted, Heavy Rain, Catherine, Terraria, das genannte Minecraft, Little Big Planet, etc. Soll ich fortfahren? Diese Spiele werden mir auch im Kopf bleiben. (Mal abgesehen davon, das wenn mans genau betrachtet, das Minecraft eh von Infinimer abgekupfert ist)

---

So und nun zum Thema selbst:
Ich werde hier weder auf eines der genannten Spiele eingehen, da mir die Lust fehlt, irgendwelche Spiele zu verteidigen, denn einem Hater mit Argumenten zu kommen, ist wie gegen eine Wand reden. Ich weiß, das klingt einfach nur Agressiv ja, aber es wird einfach nur provoziert mit Aussagen wie, "Früher war alles besser, Neue Games sind scheisse! Wer das Gegenteil behauptet ist entweder ein Kid, der die Glorreichen Zeiten verpasst hat oder hat keine Ahnung von Games" what-ever. Und wer mir da mit solchem Ton kommt, braucht sicher nicht erwarten, das man "Milde" mit seiner Meinung umgehen. Soviel dazu!

Denoch kann man nicht abstreiten, das alte Spiele anders sind als die Heutigen. Und ich sage bewusst "anders", da ich auch der Meinung bin, das neue Spiele nicht besser/schlechter als andere sind, sondern einfach nur eine Neue Generation von Games, die einen Wandel durchlebt hat. Das ist weder scheisse, dämlich noch zum Kotzen. Man kann nur persönlich damit nichts Anfangen und trauert seinen Kinderheitserinnerungen nach. Ich persönlich finds daher Unverschämt, Beleidungen seitens jener einzustecken, welche die Alten verabgöttern und keine Akzeptanz gegenüber denjenigen zeigen, welche die neueren Titel geil finden.

Zudem ich der Meinung bin, das Nostalgiger in keinster Weise objektiv sind, aber sich dann erlauben zu pauschalisieren. Aber genauso sehe ich auch nicht ein, wenn irgendwelche (und damit meine leicht missratene) Kids erlauben, über Alte Spiele etc zu lästern, da die gar nicht nachvollziehen können, wie Toll die Spiele damals waren, welche Fortschritte Spiele damals noch machten etc. Aber so ist es nunmal auch im Leben,(was ich nicht gut heiße). Denn dieser Satz "Früher war alles besser" kommt nicht nur in der Gaming-Szene vor, sondern im Leben, wie der dann auch häufig gesagte, wiedersprüchliche Satz, wenns einem Gut geht: "Früher hät´s das nicht gegeben"... Zudem werden Kids immer vorgeworfen, so Missraten zu sein, aber selber war man immer als Kind ein Heiligen Schein, früher gabs kein Mord, Todschlag oder Kriege. Die Welt war von Blümchen, Regenbogen und Einhörner überzogen und überall war Friede Freude Eierkuchen.(Vorallem der Eierkuchen soll angeblich wirklich lecker gewesen sein)
Nein im Ernst, beide Seiten machen sich zur Sau, beide Seiten haben Recht, beide Seiten haben unrecht. Die Welt beruht auf Veränderung, evlt nicht zum besseren, aber auch nicht zum schlechteren. Klar der Generationswechsel muss nicht jedem gefallen, aber man muss in akzeptieren. Denn so kommt man nie auf einen grünen Zweig.

Und ich bin ein Mensch ohne zwang und vorurteilen(was Games betrifft). Ich Spiele gerne alte wie neue Spiele, hole sogar gerne gute alte Klassiker nach(vor einem Jahr erst habe ich mir die Special Editions von Monkey Island 1 und 2 gekauft, habe sie sogar mit orginaler DosGrafik und auf english durchgesuchtet und gehört nun zu einen meiner Lieblingsreihen. Sogar mit Tales of MI hatte ich meinen Spass. Es schwankt und gefiel mir jetzt nicht so gut wie Teil 1 und 2, aber denoch ein Meisterwerk) und spiele natürlich auch gern neue Spiele. Und ich bin auch jemand, der sich nicht alles gefallen lässt. Zb jedes Jahr ein CoD zu kaufen, welches nur geringe veränderungen bringen und sogar zu geizig sind, ne neue Engine rauszupauken, mich kotzt es auch an, wen DLC bereits vorher zum Freischalten auf der Disc sind(Capcoms DLC Politik und ich rede jetzt nicht mit vorbesteller Boni, damit hab ich kein Problem), auch wenn ich die DLC´s im großen und ganzen als was Positives sehe. Und ich kann manchen Unmut verstehen, wenn etwas großartig verändert wird, heißt aber denoch nicht, das die Spiele deshalb schlechter sind(siehe Resident Evil, Zelda - Skyward Sword fand ich kalsse, Vorallem war es für mich ein Kunstwerk und toppt sogar Ocarina of Time, was ich für unmöglich hielt). Zudem ich mich gern am meine Kindheit erinnere, Pokemon, GTA2 (^-^ oh das Spiel war für mich so Godlike), Simon the Sorcerer, Diablo 1, Rayman, Crash Bandicoot, Day of Tentakel, Donkey Kong Country, Castlevania etc. Auch hier gefielen mir bei den Meisten die Fortsetzung, da sie gut umgesetzt sind, auch wenn einige Veränderungen vorbringen. (Pokemon hatte sein Tief, fand aber Black richtig gut. Diablo Reihe find ich auch klasse, auch wenn Teil 3 seine schwächen hat. Rayman Origins war wieder absolut klasse, Crash Bandicoot nicht mehr, aber nach Crash Bash(?) oder Crash Team Racin, wars auch nicht mehr von Naughty Dog, also kein Wunder etc).

Ich hoffe man kann den Twist auch mal beilegen, Retro(orientierte) Games sind auch wieder im kommen(siehe Minecraft etc), weshalb der Unmut sich deshalb legen sollte und ein bisschen Akzeptanz oder Toleranz ist doch auch ned viel zu viel verlangt =P

Thema Ninja Gaiden 3:
Ich habs nun nicht gespielt, man hört aber wenig gutes, das ist mir klar. Aber hab mal bei ner Lan Session nen Kumpel zugeschaut und ich persönlich fand, es sah gar nicht mal so schlecht aus. Das mit "einer" Waffe war mir klar, aber glaube zu meinen, das die Story auch vor 1 und 2 spielte? Deshalb würde ichs in der Hinsicht sogar einsehen, da man ja ned von Anfang an alles kann... Ich werde es irgendwann nachholen, da ich so oder so ein Gamer bin, der sich seine eigene Meinung bildet und in der Hinsicht nicht von Reviews oder anderen beeinflussen lässt =P Jeder hat seinen eigenen Geschmack und deshalb verlass ich mich auch nur auf meinen.
By the Way, kennt jemand noch das geile Ninja Gaiden für NES =P Das ist richtig alt, aber richtig cool und richtig schwer ^_^
[

208

30.06.2012, 18:53

Aber hab mal bei ner Lan Session nen Kumpel zugeschaut und ich persönlich fand, es sah gar nicht mal so schlecht aus.
Genau das ist scheinbar das Problem, ein forderndes Kampfsystem wurde zugunsten eines extrem vereinfachten Kampfsystems geopfert, das lediglich gut aussehen soll. Es sieht zwar alles schön inszeniert aus, wenn Ryu sich da durch eine Masse an Gegner durchmetzelt, doch der spielerische Anspruch bleibt dabei offenbar auf der Strecke.

Und um mögliche Missverständnisse vorzubeugen: ich will nicht sagen, dass Ninja Gaiden 3 ein schlechtes Spiel ist, aber es ist einfach anders als seine Vorgänger.
Die Tatsache alleine, dass es sich von seinen Vorgängern unterscheidet, ist jedoch nicht das Problem, sondern vielmehr die Tatsache, dass es sich in nahezu allen Punkten, wegen denen die Fans die Ninja Gaiden Spiele lieben, von seinen Vorgängern unterscheidet.
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LightningYu

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209

30.06.2012, 19:30

Kurzer Einwand, was meinst du mit vereinfacht? Bezieht sich das auf den Schwierigkeitsgrad oder lediglich auf die Auswahl der Waffen.( Und wenn ich mich nicht Irre, hatte das Ursprügnliche Ninja Gaiden(also NES klasse) auch keine anderen Waffen.) Was den Schwierigkeitsgrad betrifft, so hatte mein Kumpel durchaus große Probleme und ausraster, die bei der Ninja Gaiden Reihe nicht ungewöhnlich sind, meiner Meinung nach =P (aber er hat keinen Vorgänger gezockt - deshalb Frage ich ja in sachen Schwierigkeitsgrad gerade nach)

Mit Anders kann ich zudem leben, so wäre es von Team Ninja ein guter Schachzug gewesen, wenn sie den Titel keine 3 rangehängt hätten sondern vielmehr gleich als Spin-Off veröffentlich, das meines Erachtens nach dann für weniger Furore gesorgt hätte. Man kann nämlich schon sagen, das die Spieler mehr Toleranz und Akzeptanz zeigen, mit dem Wissen, das es nicht ein Hauptteil sondern ein Spin Off, also Nebenteil angesehen wird. Anderseits wenn ich mir jetzt mal so Devil may Cry ansehe, das bewusst als Reboot gekennzeichnet ist, da wird auch nur gejammert und gemeckert, wobei ich auf das Thema jetzt eigentlich gar nicht eingehen will.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »LightningYu« (30.06.2012, 19:30)


Exceed

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210

30.06.2012, 19:36

Kurzer Einwand, was meinst du mit vereinfacht? Bezieht sich das auf den Schwierigkeitsgrad oder lediglich auf die Auswahl der Waffen.( Und wenn ich mich nicht Irre, hatte das Ursprügnliche Ninja Gaiden(also NES klasse) auch keine anderen Waffen.) Was den Schwierigkeitsgrad betrifft, so hatte mein Kumpel durchaus große Probleme und ausraster, die bei der Ninja Gaiden Reihe nicht ungewöhnlich sind, meiner Meinung nach =P (aber er hat keinen Vorgänger gezockt - deshalb Frage ich ja in sachen Schwierigkeitsgrad gerade nach)
Ich gehe mal ganz stark vom Schwierigkeitsgrad aus. NG3 soll, verglichen mit den Vorgängern, relativ einfach sein.
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Zitat von »Very Merri«

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Coffee Pie

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30.06.2012, 19:36

Kurzer Einwand, was meinst du mit vereinfacht? Bezieht sich das auf den Schwierigkeitsgrad oder lediglich auf die Auswahl der Waffen.( Und wenn ich mich nicht Irre, hatte das Ursprügnliche Ninja Gaiden(also NES klasse) auch keine anderen Waffen.) Was den Schwierigkeitsgrad betrifft, so hatte mein Kumpel durchaus große Probleme und ausraster, die bei der Ninja Gaiden Reihe nicht ungewöhnlich sind, meiner Meinung nach =P (aber er hat keinen Vorgänger gezockt - deshalb Frage ich ja in sachen Schwierigkeitsgrad gerade nach)

Leute, die die Demo gezockt haben, mussten lediglich einen Button mashen, um sie durchzukriegen.
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LightningYu

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212

30.06.2012, 19:50

Kurzer Einwand, was meinst du mit vereinfacht? Bezieht sich das auf den Schwierigkeitsgrad oder lediglich auf die Auswahl der Waffen.( Und wenn ich mich nicht Irre, hatte das Ursprügnliche Ninja Gaiden(also NES klasse) auch keine anderen Waffen.) Was den Schwierigkeitsgrad betrifft, so hatte mein Kumpel durchaus große Probleme und ausraster, die bei der Ninja Gaiden Reihe nicht ungewöhnlich sind, meiner Meinung nach =P (aber er hat keinen Vorgänger gezockt - deshalb Frage ich ja in sachen Schwierigkeitsgrad gerade nach)
Ich gehe mal ganz stark vom Schwierigkeitsgrad aus. NG3 soll, verglichen mit den Vorgängern, relativ einfach sein.
Okay das ist natürlich mies =/. Naja für nen 20er mal. Wobei wenn die Story interessant ist, kann ich selbst damit noch leben.
Bei Ninja Gaiden Sigma 2, haben die aber schon das Spiel vereinfacht(im vergleich zu der Xbox 360 Variante, die ich auch gespielt habe). Fand aber die "vereinfachungen" bein Ninja Gaiden Sigma 2 durchaus Sinvoll, da es etwas benutzerfreundlicher war =P Ich fand das Spiel aber trotzdem noch richtig knackig.

Kurzer Einwand, was meinst du mit vereinfacht? Bezieht sich das auf den Schwierigkeitsgrad oder lediglich auf die Auswahl der Waffen.( Und wenn ich mich nicht Irre, hatte das Ursprügnliche Ninja Gaiden(also NES klasse) auch keine anderen Waffen.) Was den Schwierigkeitsgrad betrifft, so hatte mein Kumpel durchaus große Probleme und ausraster, die bei der Ninja Gaiden Reihe nicht ungewöhnlich sind, meiner Meinung nach =P (aber er hat keinen Vorgänger gezockt - deshalb Frage ich ja in sachen Schwierigkeitsgrad gerade nach)

Leute, die die Demo gezockt haben, mussten lediglich einen Button mashen, um sie durchzukriegen.
Damn xD mir fällt grad auf das ich die Demo auf der PS3 haben und die mal testen könnte......
By the Way =P War denn das bei NG Sigma 2 den anders?!? Also ich fand, das dort auch Button Smashing herrschte und man nur ab und an mal ne andere Taste wie Ausweichen etc brauchte. Aber gut, vielleicht verstehe ich auch grad nicht was du meinst =P
Aber das Sixaxis Boob Feature ist mir noch genaustens in Erinnerung ^_^ (die Entwickler können aber auch alles versaut machen)
[

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »LightningYu« (30.06.2012, 19:50)


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213

30.06.2012, 20:04

Gut finde ich z.B Ninja Gaiden zu Ninja Gaiden 2.Im ersten Teil für die XBox wurde kein großer Buhei um die Story gemacht.Man hat viele neue Waffen bekommen, welche richtig geile Combos besaßen.In zweiten Teil, damals nur für die XBox360, wurde einem die Story an den Kopf geschmissen.Die Waffen waren zwar cool und alles, aber die Bosse und Mobs waren Schwächlinge.Und das man mit dem Drachenschwert auf einmal 3x hintereindander Flying Swallow machen konnte war viel zu unfair.Der dritte Teil hat zwar einen geilen Online-Mode, doch die Story war zu kurz, zu einfach und langweilig.Es steht zwar bereits eine DLC-Waffe (von 2), welche kostenlos sind, zur Verfügung doch drei Waffen ist nichts im Vergleich zur Auswahl in vorherigen Teilen.

214

20.07.2012, 20:21

@Coffee Pie:
@Exceed:


Zitat

EA: Vorgänger waren zu gruselig
Schon Dead Space 2 war etwas action-reicher ausgefallen als der erste Teil. Bei Dead Space 3 hat Electronic Arts nochmals an der Schraube gedreht - für den unbedarften Zuschauer ist das Geschehen zumindest auf den ersten Blick nur schwerlich von Capcoms Lost Planet 3 zu unterscheiden, meint da mancher süffisant. Auch hat Visceral Games dem Action-Horror noch einen Koop-Modus spendiert.

Dass es dabei letztendlich nur um die Maximierung des Absatzes und ein Erreichen eines größeren Zielpublikums geht, dürfte kaum überraschen. Capcoms Resident Evil-Reihe ist schließlich aus dem gleichen Grund immer stärker in Shooter-Gefilde verlagert worden. Der Markt für reinen Survival-Horror sei eben nicht groß genug, hatte der japanische Hersteller da angemerkt. Im Falle von EA heißt es da: Man wolle "durch ein wenig mehr Action die Zugangshürden verringern." Ohne sich aber von den Horror-Elementen zu entfernen.

Gegenüber MCV ließ die Marketing-Chefin Laura Miele dann auch konkret durchblicken, die Änderung der Tonlage sei natürlich auch das Ergebnis von Marktuntersuchungen. Man sei sehr stolz auf Dead Space 1 & 2 und habe aus dem Duo gewonnene Feedback genutzt, um noch mehr Kunden ansprechen zu können.

Wer jetzt schon mit den Augen rollte, sollte vermutlich aus gesundheitlichen Gründen nicht weiterlesen, lässt Miele doch da noch verlauten:

"Wir haben Feedback gehört, dass sie [die Spieler] den Thrill daran mögen, aber das es ziemlich gruselig war, und der offensichtliche nächste Schritt war, dass sie es mit jemandem zusammenspelen wollen. Also haben wir Koop eingeführt."

Der Horror von Dead Space sei auch im dritten Teil präsent, da bleibe man den Wurzeln treu. Es sei genauso beängstigend - aber es sei für die Leute angenehmer, es mit jemandem zusammen zu spielen. Sie persönlich schaue sich einen Gruselfilm ja auch lieber mit ihrem Mann an - nicht allein daheim mit ausgeschaltetem Licht. Man wolle so die Kunden erreichen, die aus diesem Grund vielleicht nicht die ersten beiden Teile gespielt haben.



Ich weiß nicht mehr, was ich dazu noch sagen soll. Ich weiß es wirklich nicht.


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215

20.07.2012, 20:39

*Epic Slow Clap* Super, echt.
Ich weiß auch nicht mehr was ich noch sagen soll...ist eigentlich alles mehrfach gesagt worden. (Wenn auch normalerweise auf Resident Evil bezogen)
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20.07.2012, 21:15

*Würg, Kotz, Blargh*

Naja, wenn schon die Konzerne sowas zugeben...
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20.08.2012, 20:01

Ist ja schon eine ganze Weile her, aber es wird ja mal Zeit für neuen Stoff. Bioware hat sich zu einem Dragon Age 3 geäußert, und da der Rest des Artikels sich hauptsächlich um Story handelt, hier der Part der mich ankotzt :

Zitat

Laut der Umfrage scheint BioWare dem Spiel wie schon Mass Effect 3 einen Online/Koop-Modus spendieren zu wollen, was nach den Ausführungen von Fernando Melo auch nicht wirklich verwundert. Eventuell könnte es dann auch im Fantasy-RPG zusätzliche Waffen-Pakete und andere Item-Angebote geben. Auch ist von Entscheidungen die Rede, die der Spieler treffen muss, Finishing-Moves


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218

20.08.2012, 20:03

Nichts anderes zu erwarten oder?
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Zitat von »Very Merri«

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219

26.08.2012, 20:18

Zitat

Doom 3 Remake - Zugänglicher und mehr Munition

Die Änderungen zwischen der Original-Version von Doom 3 und dem Remake in der Doom 3: BFG Edition fallen doch etwas größer aus. In einem Interview mit der PC Powerplay (via Gamefront) erklärte Tim Willits von id Software, dass es in den überarbeiteten Levels mehr Munition, Lebensenergie und Panzerungen geben werde und alles etwas heller gemacht wurde. Es sollen außerdem nicht mehr so viele Monster (überraschend) hinter dem Spieler auftauchen.

Darüber hinaus wurden die "Lost Souls" (fliegende Köpfe) überarbeitet, damit sie nicht mehr so nervig sind, aber ansonsten wollen die Entwickler an der Computerintelligenz der Gegner nichts verändert haben. Einfacher soll der klassische "Corridor Shooter" hingegen nicht sein: "Es ist nicht wirklich leichter, aber es ist viel zugänglicher als das Original", sagte Willits.


Ich bin mal wieder sprachlos.


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220

26.08.2012, 20:23

Ja, alles muss für die allgemeinheit werden, jeder muss jedes Spiel spielen können & auch am besten ohne das er stirbt durchkommen damit er auch nach erfolgeichem Abschluss kein Erfolgserlebniss hat.
Es ist schon traurig was manche Spieleentwickler sich dabei denken ):